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  1. Jack Diesel

    Jack Diesel Erfahrener Benutzer

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  3. Meine Damen, Meine Herren! Treten Sie näher! Genießen Sie die Show!

    Worum geht es, was haben wir vor? Wir haben uns nun gerade die Dartschleuder schlechthin, die Elite Hyperfire, besorgt.
    Diese ist uns, wie jeder Blaster, aber nicht gut genug, also müssen wir abhilfe schaffen.
    Nachdem wir nun also unseren nagelneuen Blaster ausgepackt haben, lösen wir alle Schrauben und öffnen ihn.
    Was wir sehen, ist das:
    IMAG2402.jpg

    Als erstes ermitteln wir, wo denn die Schalter und Sperren sitzen. Ich habe sie hier gelb markiert.
    IMAG2402 - Kopie.jpg
    Die rote Markierung ist der Thermistor. Dieser ist für diejenigen unter uns relevant, die sich ein Blasterparts VoltageTuningkit geholt haben. Im Zweifelsfall muss man diesen überbrücken, entweder durch verdrehen der Beinchen, oder man lötet eine kurze litze an seine Stelle.

    Wir haben nun alle markierten Stellen gefunden und entfernen die Plastikabdeckungen.
    IMAG2411.jpg

    Den mechanischen Anteil der Sperren können wir leicht loswerden. Dazu entfernen wir einfach diese Plastikteile:
    IMAG2408.jpg IMAG2410.jpg

    Da die gerade entfernten Teile jedoch die Schalter betätigen, müssen wir uns was einfallen lassen.
    Eine einfache Lösung, ohne dass wir den Lötkolben auspacken müssen: Wir drehen den Schalter um.
    IMAG2412.jpg
    Das gleiche tun wir mit dem Schalter, den wir neben dem Flywheelcage sitzen haben.

    Theoretisch könnten wir nun wieder alles zusammen setzen und sind Fertig. Wir wollen aber noch mehr, ein wenig zurecht pfuschen reicht uns nicht. Also fassen wir, spätestens jetzt, den Entschluss, dass wir die Elektronik einfach komplett erneuern.

    Also raus mit dem vorhanden Kram.
    IMAG2415.jpg

    Wenn wir nur die Verkabelung und die Schalter erneuern wollen, aber die Motoren behalten, bleibt das:
    IMAG2417.jpg

    Wollen wir aber nicht. Wir haben uns doch extra tolle, neue Motoren, Schalter und Leitungen gekauft.
    IMAG2424.jpg
    Das orangene Teil ist eine Adapterhülse für den Förderbandmotor. Dieses muss man sich mit einem 3D-Drucker herstellen, das Design dazu kommt von GavinFuzzy Customs. Link: http://ge.tt/7zJGyli2

    Bevor wir die neuen Motoren jedoch verbauen können, müssen wir erst einmal die alten loswerden.
    Dazu öffnen wir den Flywheelcage, denn wir müssen die Flywheels auch abnehmen.
    IMAG2418.jpg

    Ebenso entfernen wir die Plastikbügel, welche die Motoren halten und lösen die Schraube, welche die Platine mit den Motoren fest hält.
    IMAG2419.jpg

    Wenn wir das geschafft haben, sollte vor uns etwa das herumliegen:
    IMAG2420.jpg

    Die Getriebebox vom Förderbandmotor lässt sich einfach auseinanderziehen.
    IMAG2421.jpg
    Da dieser Motor eine andere Größe hat, als die üblichen Motoren in Elite-Blastern, benötigen wir die weiter oben gezeigte Adapterhülse. Wir können aber auch den Originalmotor weiter verwenden.

    Als erstes der Flywheelcage. Dieser ist recht weit zerlegbar, was uns das einsetzen der neuen Motoren deutlich vereinfacht.
    Durch dieses offene Design müssen wir nicht einmal etwas zurechtschneiden, wie man es von anderen Blastern bzw Cages kennt.
    IMAG2425.jpg

    Wo wir aber herumschneiden müssen, ist an den Haltebügeln. Unsere neuen Motoren haben die Kontake oben, und nicht an der Seite.
    IMAG2426.jpg

    Nun können wir zusammenbauen und es geht ans Löten. Wie man das geht, zeigt uns Ryan von MTB.
    Spoiler: 


    Das Ergebnis unserer Arbeit dürfte in etwa so aussehen:
    IMAG2432.jpg
    Wichtig! Achtet auf die Polarität der Motoren! Nicht, dass sich hinterher einer oder gar beide Motoren rückwärts drehen.

    Da wir mit dem Flywheelcage nun fertig sind, können wir diesen bereits wieder an seinen Platz setzen und die Leitungen auch bereits unter die Abdeckung verschwinden lassen.
    IMAG2433.jpg

    Mit der Getriebebox verfahren wir ähnlich. Entweder wir löten die neuen Leitungen an den alten Motor, oder wir löten sie an den neuen und schieben diesen in unsere Adapterhülse. Das fertige Ergebnis sieht etwa so aus.
    IMAG2452.jpg

    Da wir nicht nur die Leistung, sondern auch das Feeling verbessern wollen, entscheiden wir uns, den rev-trigger loszuwerden.
    Wir wollen aber weiterhin die Flywheelmotoren unabhängig von dem Förderbandmotor schalten, also müssen wir einen neuen Platz für den Flywheelschalter finden.
    Die Stelle, wo vorher eine der Sperren war, ist perfekt. Zumindest, wenn wir diese von unnötigem Plastik befreit haben.
    IMAG2427.jpg IMAG2429.jpg

    Damit wir hier aber keine Probleme mit unserem Abzug bekommen, müssen wir hier die Abdeckung von der Sperre wieder platzieren. Diese passt aber nicht mit unseren Schalter. Also setzen wir hier die Säge an.
    IMAG2430.jpg
    Die leicht erhöhten Plastikschienen halten der Abzug gerade, darum brauchen wir sie.

    Passt!
    IMAG2431.jpg

    Durch den Schalter, den wir später vor den Abzug setzen, kann dieser nicht mehr bis ganz nach vorne. Das hat bei mir dafür gesorgt, dass der immer wieder rausgesprungen ist. Das Problem lässt sich mit einem kleinen Klecks Heisskleber lösen, welches man in das Langloch klebt. So kann der Abzug auch ohne den Schalter schon nicht mehr ganz nach vorne und springt nicht mehr raus.
    IMAG2445.jpg
    Alternativ kann man auch einfach den Abzug vorn um etwa 2-3mm kürzen

    Nun müssen wir wieder löten. Hierfür halten wir uns an den Schaltplan.
    01 schaltplan hyperfire.png

    Alternativ können wir die Stromkreise auch getrennt halten und nutzen diesen Schaltplan.
    02 schaltplan hyperfire.png
    Die grauen Linien sind optional, diese schliessen den Motor mit sich selbst kurz, wenn der Schalter in Ruheposition ist und sorgen so für ein schnelles abbremsen. Für die Flywheels nicht nötig, für den Förderbandmotor aber eine klare Empfehlung.

    Nachtrag, Anmerkung zum Schaltplan: Da wir in diesem Projekt einen two-stage Trigger verbaut haben, bei dem der Flywheelschalter in seiner Ruheposition bereits gedrückt ist, müssen wir NC und NO vertauscht verlöten. Wenn wir das nicht tun, sind die Flywheels an, sobald wir einen Akku anschliessen und gehen aus, wenn wir den Abzug betätigen.

    Ich habe mich für die zweite Variante entschieden, den Grund dafür sieht man später.

    Wenn wir nun fertig gelötet haben, dürfte es etwa so aussehen:
    IMAG2436.jpg
    Die optimale Verlegung der Leitungen hängt natürlich davon ab, wo welches Bauteil am ende sitzt.

    Bevor wir hier nun abschliessen und alles zusammen bauen, müssen wir die Schalter fest einbauen, ich habe dafür Heisskleber genutzt. Das hat den Vorteil, dass man bei einer Fehlplatzierung einen neuen Versuch hat.
    Ebenso müssen wir unser Leitungen vom inneren des Blasters nach aussen, ins Batteriefach verlegen.
    Entweder bohren wir einfach ein Loch, oder wir vergrößern eines der bereits vorhandenen.
    Wie groß das Loch sein muss, hängt vom Durchmesser der Leitungen ab und wie viele wir haben.
    IMAG2435.jpg
    Wir haben natürlich bereits vorher die alten Kontakte aus diesem entfernt, da wir sie nicht benötigen.

    Wir sind fast am Ende. Wir schieben unsere Leitungen durch und verlöten den Stecker für unseren Akku.
    Da ich mich für den zweiten Schaltplan entschieden habe, habe ich jedoch zwei Stromkreise, die hier nun zusammengeführt werden.
    Ich habe hier die Möglichkeit gelassen, die Flywheels und das Förderband mit unterschiedlich starken Akkus zu versorgen.
    IMAG2438.jpg

    Je nach Größe des verwendeten Akkus müssen wir uns selbst in diesem großen Fach noch Platz verschaffen.
    IMAG2439.jpg

    Wenn wir nun alles wieder verschraubt haben und die Funktion erfolgreich getestet haben, sind wir fertig.

    Hier eine kleine Bilderserie, welche die einzelnen Positionen des Abzugs zeigt.
    IMAG2446.jpg IMAG2447.jpg IMAG2448.jpg

    Abschliessend noch drei kurze Videos zur Demonstration.
    Spoiler: 

    Two-Stage Trigger


    Test mit einem 2S LiPo


    Test mit einem 3S LiPo



    Nachtrag. Einbau eines Reglers.

    Die Feuerrate der Hyperfire ist mit 5 Darts pro Sekunde bereits im Werkszustand sehr hoch. Mit den neuen Motoren und einem 3S LiPo sind es dann über 10 Darts pro Sekunde. Das als 'übertrieben' zu bezeichnen ist eine Untertreibung, wer will schon eine Kiste voller geladener Magazine mit schleppen ;) Aus diesem Grund bauen wir nun einen Regler ein.

    Die Schaltpläne von vorher wurden entsprechend erweitert:
    01 schaltplanhyperfire +poti.jpg 02 schaltplan hyperfire + poti.png
    Auch hier: Achtet auf die Kontakte beim Schalter S1, bei einen two-stage Trigger müssen NO und NC vertauscht sein.

    Eingebaut sieht das ganze dann so aus:
    IMAG2488.jpg IMAG2489.jpg

    Um etwas Platz zu schaffen, habe ich von der Wangenauflage innen ein wenig entfernt. Sieht man von aussen nicht und es beeiträchtigt die Stabilität nicht.
    IMAG2491.jpg

    Der von mir verwendete Poti hat eine Dreh-Sicherung. Für diese muss man natürlich auch eine Möglichkeit zum einrasten schaffen.
    IMAG2490.jpg IMAG2493.jpg

    Den von mir verwendeten Regler bekommt man hier (kein affiliate-link;)):
    https://www.amazon.de/gp/product/B00ENE03MO/ref=oh_aui_detailpage_o00_s00?ie=UTF8&psc=1

    Demovideo:
    Spoiler: 
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juli 2017
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  4. Moggih

    Moggih Erfahrener Benutzer

    Journaleintrag - top secret

    WIE WIRD MAN NERF MODDER
    1973-Nov 21st
    CLASSIFIED - EYES ONLY​

    INTERVIEWER
    SUBJECT



    ... und dann haben Sie einfach angefangen, ja?​

    Nicht doch, Lady. Das hatte alles eine Vorgeschichte.
    (rollt mit den Augen und signalisiert Desinteresse am Gespräch)​

    Das macht mich allerdings neugierig. Geben Sie's zu Protokoll.
    (notiert lieblos auf einem Stück Papier einige Stichworte; skizziert gelangweilt ein Pferd.​

    Ich habe das alles nicht ganz freiwillig getan. Zumindest zu Anfang.​

    Zu Anfang?​

    Ja, zu Anfang. Alles hat einen Anfang. Mein Anfang war bei den Truppen. Ich gehörte zum Miniaturen-Regiment, drüben in Nova Scotia. Wir waren zum Bemalen der Flotte eingesetzt.​

    Aha.
    (skizziert abwesend weiter am Pferd rum; fügt ein Einhorn hinzu)​

    Aber dann stand eines Tages dieser Typ vor mir. Irgendsoein aufgeblasener Offizierspinkel. Hat was von neuer Technologie gefaselt. Wichtige Neuerungen, Befehl von ganz oben, das ganze Bla-Bla. Sie wissen schon.
    (fixierender Blick auf die Hände der Interviewerin.)
    Schreiben Sie das alles auf?​

    Äh, klar. Und was kam dann?
    (das Einhorn kriegt Rollschuhe)​

    Naja, ich habe meinen Marschbefehl gekriegt und war dann der neugegründeten Task Force "PF" zugewiesen. Das steht für "Plunger" und "Flywheel". Wie sich rausstellte der neueste Spielkram von der Rüstungsindustrie. Bahnbrechende Fortschritte in der Leichtschaumballistik, wenn man den Handzetteln glauben durfte. Jedenfalls hat man von mir verlangt, meine Erfahrungen aus dem Miniaturen-Regiment dort irgendwie einzubringen.​

    Aber in Ihrer Akte steht, dass Sie schon früher mit ähnlichen Technologien zu tun hatten. Hier steht eindeutig, dass Sie mit Softa...
    (wird harsch unterbrochen)​

    Ruhe! Das gehört nicht da rein. Irgendwer muss einen Fehler gemacht haben, streichen Sie das raus.
    (knibbelt nervös an den Fingerkuppen herum)​

    Nagut. Aber niemand wird unfreiwillig rekrutiert. Sie hätten doch sofort Versetzung beantragen können...​

    Lady, Sie wissen gar nicht, was das bedeutet. Wenn man zu einem neuen Job verdonnert wird, schmeißt man nicht einfach das Handtuch. Und wenn man erstmal ...

    ... erstmal was?​

    Erstmal angefangen hat, dann packt einen so ein Gefühl.
    (öffnet die Schachtel auf dem Tisch; holt einen Foamdart heraus)​

    Was für ein Gefühl?
    (hört auf zu skizzieren; Pferd und Einhorn haben Rollschuhe und Raketenantrieb)​

    Das Gefühl, sich steigern zu müssen. Zuerst fängt alles harmlos an - man zieht zwei, drei Projekte durch. Einfach damit die Vorgesetzten zufrieden sind. Aber dann fängt es an. Dieses Kribbeln. Man will mehr. Und dann schwingt es um.
    (auffällige Redepause)​

    (räuspert)​

    Dann ist es kein Auftrag mehr. Keine Mission. Dann ist es ... naja, man ist dann "drin". Und dann kann man nicht mehr einfach aufhören.
    (betrachtet den Foamdart in seiner Hand, rollt ihn hin und her wie ein Krebskranker seinen letzten Zigarettenstummel)​

    Sie haben dann immer weiter gemacht. Auch ohne Marschbefehl, richtig?​

    Richtig. Dann gab es kein Halten mehr. Ein Mod folgte dem anderen. Bis ich glaubte, alles gemoddet zu haben, was man kriegen konnte. Flywheels, Plunger, optische oder ballistische Mods - völlig egal. Es ging immer nur darum, das nächste Projekt zu starten. Viele blieben auch unvollendet liegen. Gestorbene Ideen und wirre Konzepte, die sich als unumsetzbar erwiesen. Es war reiner Wahnsinn.
    (legt den Dart zurück in die Schachtel)​

    Aber jetzt sind sie schon seit einigen Monaten weg davon, ja? Sie haben aufgehört, Ihren Frieden gefunden, sind rehabilitiert ...​

    Nein, Ma'am. Das hört nie auf, egal was diese Eierköpfe von der Truppenbetreuung behaupten. Denn man bleibt es für immer, wenn man es erst einmal richtig geworden ist. Ein .... NERF MODDER.​

     
  5. Gandalf

    Gandalf Erfahrener Benutzer

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  7. Ich muste gerade ein paar whiskey-verpackungskistchen fuer einen kolegen als geschenk basteln ... und da dacht ich mir wenn ich schon was geschrieben hab mach ich noch paar kistchen fuer darts ...
    wolt auch schon lange mit zahnraedchen rumspielen und das ist das ergebniss :

    DSC00136.JPG DSC00137.JPG DSC00138.JPG DSC00140.JPG
     
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  8. skeptiker

    skeptiker Erfahrener Benutzer

  9. Ophiuchus

    Ophiuchus Erfahrener Benutzer

    Hab ich aus der Steckmuffe eines E-Rohr gefeilt...
    [​IMG]

    Es geht auch ganz ohne 3D-Drucker.
     
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  10. Lupuslaktor

    Lupuslaktor Erfahrener Benutzer

    doppelpost, sorry.
    ich habe es vergangene woche entlichmal geschafft mich um unsere garage zu kümmern. das ergebniss seht ihr hier.

    Zunächst einmal alles VOR dem aufräumen
    2017-01-12 11.35.52_b.jpg

    NACH dem aufräumen. der mist ist nun an der gegenüberliegenden wand gestapelt^^
    Das starkstromkabel führt zum herd und ofen. das andere Kabel ist ein mehrfachstecker. ich dachte, wenn ich unten schon ne lücke hab, kann ich auch für irgendwas strom hin legen^^
    2017-01-12 13.18.16_b.jpg

    die neue arbeitsfläche besteht aus zwei 18mm OSB-platten mit einem abstand von 65mm.
    zur abstand haltung wurden einfache fichtenbretter verwendet die ich noch herumfliegen hatte. später werde ich hier flache werkzeugladen einschieben.
    nicht gut zu sehen: zwischen den fenstern habe ich zwei alte fensterläden angeschraubt. als werkzeugwand. sie werden noch weiß gestrichen und dann mit allen möglichen tools behängt, die man häufig braucht. zudem werde ich hier die ladegeräte für die akkus anbringen, auf dass sie schnell erreichbar sind und nicht im weg rumfliegen.
    darüber ist (zurzeit provisorisch) eine leuchtstoffröhre angebracht. bis ich für die deckenleuchten wieder starter habe muss das erstmal reichen.
    links im bild neben der ständerbohrmaschiene sind zwei blaue sortimentkästen angebracht. die muss ich auch nochmal neu sortieren und dann irgenwo sinniger anbringen.
    2017-01-13 15.18.45_b.jpg

    Die herdplatten sind nach wie vor erreichbar. einfach die platte darüber hochnemen. hier wird mit sicherheit nochmal ein schanier oder so angebracht.
    2017-01-13 15.19.23_b.jpg

    meine kappsäge hat ein neues zuhause :) hier haben wir auch die maßgebliche tischhöhe her.
    leider kann die säge in ihrer aktuellen position nicht auf gehrung gestellt werden. das liegt an dem hinteren hebel für die y-achse. wenn ich dafür noch was rausschneide bleibt noch weniger vom tisch über^^. immerhin habe ich den weggeschnittenen teil noch aufgehoben, falls die säge mal dauerhaft woanders hin soll.
    2017-01-13 15.19.41_b.jpg

    eine 60mm bohrung durch alle 3 platten. hier kann ich bei bedarf ein staubsaugerschlauch durchführen. eine abdeckung existiert seöbstverständlich auch.
    2017-01-13 15.20.02_b.jpg


    nun gilt es
    a) die arbeitsfläche einzurichten (ständerbohrmaschiene und schraubstock müssen noch angebracht werden
    b) aluprofile besorgen und auf der vorderkante aufbringen um ein ausreißen zu verhindern
    c) gegebenenfalls die ganze fläche mit harz oder leim versiegeln, aber dafür sind die remperaturen zur zeit einfach unpassend.
    d) den weggeräumten kram irgendwie mal unterbringen oder wegschmeißen
    e) mit gedanken über eine werkstattheizung machen.

    wenns sonst fragen gib: einfach stellen ;)
     
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  11. Moggih

    Moggih Erfahrener Benutzer

    Jup, sowas meinte ich für die Deploy. Nicht zwingend mit RS Fullauto Pusher, aber das wäre fast einfacher als ein selbstgebastelter, manueller Pusher ...

    Und für die Vagabond habe ich nach etwas Gequatsche im Chat mal folgenden Entwurf in Paint zusammengeschubst:

    vagabond A.png

    Schulterstütze, verlängerte Läufe (inline clips), Front ein bisschen verkleinert.
     
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  12. Moggih

    Moggih Erfahrener Benutzer

    Hab' dann auch mal spontan 'ne Box eingerichtet.

    WP_20150914_002.jpg WP_20150914_003.jpg

    Die Beleuchtung sind billige, selbstklebende LED-Streifen von ebay (2 Meter etwa 5 Euro), die ich einfach mit 3 Trustfires betreibe.

    WP_20150914_004.jpg

    Noch habe ich nicht ganz den Bogen raus, wie der Air Eraser optimal eingestellt sein sollte. Da werde ich noch einige Zeit rumprobieren. Aber die Box an sich ist schonmal okay so, auch wenn bspw. bei der Beleuchtung noch ein paar Nachbesserungen sinnvoll erscheinen (selbstklebend klebt eben nur bedingt selbst ^^).

    Teile-/Kostenliste:

    • Große Samla-Box von IKEA mit Deckel + Verschlussclips, ca €22
    • Dichtungsband (Bauhaus), ca €2
    • Strahlhandschuhe (ebay), ca €10
    • Air Eraser (ebay), ca €20
    • Kupplungsstecker 1/8" AG Messing, €1,29
    • LED Streifen ohne Trafo (ebay), ca €5,50
    • 3er Batteriefach (ebay), ca €1,50
    • Schräubchen (M6) mit Muttern und Unterlegscheiben (waren noch da)
    • Sperrholzbrettchen (lagen ebenfalls noch rum)

    Gesamtkosten sind also inklusive Air Eraser irgendwas bei rund 60-65 Euro. Je nach dem, was man an Schräubchen und Brettchen noch rumliegen hat. Trustfires oder andere Batterien für die Beleuchtung habe ich mal nicht mit reingerechnet, die muss man sich einfach aus 'ner Rapidstrike mopsen ;)

    Nachtrag: Für ungefähr das gleiche Geld kriegt man eine 90l Strahlkabine* bei ebay (*Suchbegriff). Die ist ca. 40 Liter Volumen kleiner als die Samla-Lösung, dafür aber stabiler gefertigt und sofort einsatzbereit (sofern man einen Kompressor und Strahlmittel hat, letzteres kann man direkt mitbestellen). Die Pistole ist allerdings eine "richtige" Strahlpistole, also mit deutlich größeren Düsen ausgestattet. Damit kann man halt auch mal schnell 'nen Querlenker vom Auto abstrahlen. Sicherlich lässt sich auch ein Air Eraser für Feinarbeiten darin betreiben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. September 2015
  13. Moggih

    Moggih Erfahrener Benutzer

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  14. NIGHTHUNTER79

    NIGHTHUNTER79 Erfahrener Benutzer

    @Grushak bat mich, heute mal vorbeizuschaun und ein paar Darts zu testen mit nem Brass-Breech, also hab ich meine jetzt fast fertige Longshot mit zu Blasterparts genommen und ein wenig durch den Chroni geballert. Die Ergebnisse waren schonmal nicht schlecht... bei der Gelegenheit habe ich natürlich auch gleich noch den Leistungsverlust des S.C.A.R.s gemessen und dann noch einen Reichweitentest mit und ohne S.C.A.R. gemacht.

    Zunächst mal der verwendete Blaster:
    20180106_134804.jpg 20180106_134811.jpg

    Nun folgen die Werte ohne S.C.A.R. und ohne den Laufaufsatz:

    jede Testreihe bestand aus 10 Schuss mit unterschiedlichen Darts, die erste mit Standard Elite Darts, die zweite mit Waffleheads und die dritte mit leicht veränderten Waffleheads mit leicht konischem (?) Kopf, also Darts, bei denen der Kopf vorne nicht gleich dick ist wie hinten... ach, ihr versteht sicher was ich meine...

    ELITE DARTS: 219 | 209 | 216 | 174 | 224 | 219 | 227 | 173 | 169 | 174 Durchschnittswert = 200.4 fps , Median = 212.5 fps
    WAFFLEHEADS: 166 | 148 | 203 | 198 | 175 | 108 | 121 | 121 | 168 | 195 Durchschnittswert = 160.3 fps , Median = 167 fps
    "OFFSET"-DARTS: 187 | 199 | 149 | 202 | 196 | 181 | 188 | 198 | 191 | 196 Durchschnittswert = 188,7 fps , Median = 193.5 fps

    So... hat zwar mit dem S.C.A.R.-Barrel noch nicht viel zu tun, aber man sieht hier zumindest, mit welcher Leistung man es zu tun hat.
    Mit S.C.A.R.-Barrel sind die Werte dann nochmal max 10 fps abgefallen, allerdings gab es auch genug Werte über 200, leider habe ich davon dann keine detaillierten Aufzeichnungen mehr gemacht. Die Leistung sank zwar merklich, aber dafür ist der Reichweitengewinn enorm... Wie das? Weniger fps bedeutet doch eigentlich auch weniger Reichweite, oder? Ne... Lasst mich mal zeigen, wo die Darts mit und ohne S.C.A.R.-Barrel landen...

    Ohne S.C.A.R.-Barrel fliegen die Darts kreuz und quer über den Hof, einige davon erstaunlich weit, aber keiner davon kam auch nur annähernd in der Richtung an, in die ich gezielt hatte. Bereits nach 10-15 Metern flattern die Darts nach links oder rechts weg und fliegen in Spiralen ins Nirvana... Ich hab auch ein Video von der Aktion, aber leider sind die Darts so schnell, dass man sie nicht fliegen sieht. @Grushak und @Dagobert können aber gern noch was dazu sagen, wenn sie möchten... xD

    Und nun mit S.C.A.R.-Barrel:

    vlcsnap-2018-01-06-18h08m36s119.jpg vlcsnap-2018-01-06-19h42m16s783.jpg
    Man sieht es in der Vorschau sehr schlecht, aber ich habe die Stelle rot markiert... bis zu diesem Punkt sind es schätzungsweise 60m.
    Tante Google stimmt meinem Schätzwert zu... :
    gmobloco.jpg

    So... das war wohlgemerkt ein Schuss mit S.C.A.R.-Barrel und dem Longstrike-Frontstück + 20mm Kabelkanal als Rohr, was an sich auch nochmal ordentlich Leistung kostet. Mit allen Anbauten kam der Blaster im Schnitt auf 190fps.

    So... weshalb ich nun aber letztlich so viel geschrieben habe... Das von mir verwendete S.C.A.R. sieht folgendermaßen aus:

    20180106_185850.jpg
    Es besteht aus normalem 16mm PVC Kabelkanal, der linke Teil ist aufgedickt mit Tape, damit es fest im Blaster sitzt und wird einfach über den Messinglauf gesteckt. Die 8 Strings fangen etwa bei der Hälfte an (man sieht sie, wenn man genau hinschaut) und sind 8cm lang. Jeder String ist um 1/8 versetzt, dadurch erreicht man mit nem Full-Length Dart eine Achtel Drehung im Rohr, was in meinen Augen (nach diesen Weitschüssen) völlig ausreicht.

    Auf 12-15m konnte ich mit Hilfe eines Laserpointers relativ genau* auf die A4-Flyer am Rolltor schiessen...

    Interessant wäre in meinen Augen aber immer noch eine Möglichkeit, einen Blaster larpsafe zu belassen und dennoch eine höhere Genauigkeit zu erreichen...


    *relativ genau = oft nur ca. 5cm an dem A4-Blatt vorbei, aber nach knapp 100 mal Blaster spannen hatte ich dann auch wirklich keine Lust mehr ausgiebig zu testen, zudem ist der Laserpointer sehr wackelig angebracht und (noch) nicht wirklich exakt eingestellt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2018
    Jack Diesel, Dagobert, medusa und 9 anderen gefällt das.
  15. Moggih

    Moggih Erfahrener Benutzer

    Falls es klappt, schneien in den nächsten Wochen 3 Infinity Anus Blaster aus Frankreich bei mir rein. Einen davon will ich direkt mal aufmachen und inspizieren, möglicherweise vom Lademechanismus "befreien". Was dann übrig bleibt, wird natürlich nicht weggeworfen. Ist ja ein RS-reshell, kann man bestimmt noch was draus machen. Vorhin war @Alpha Asample bei mir im Laden und wir haben schon ein bisschen in Paint rumskizziert, was man wohl alles abschnibbeln könnte. Das habe ich jetzt nochmal gschwind mit GIMP etwas besser nachgemalt:

    Hier erstmal eine einigermaßen freigeputze Grafik von der Infinus:
    infinus.png
    Und wenn man sich die Bilder der Internals bei Walcoms Review ab Minute 8 und paarunddreissig anschaut, erkennt man, dass wenn man auf den Lademechanismus verzichtet, man eine ganze Menge wegschnibbeln kann.

    Zum Beispiel so.

    infinus2.png

    Mit den richtigen Zubehörteilen wäre das schon ganz cool, denke ich.

    upload_2018-7-23_15-24-33.png

    Und was denkt ihr?
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juli 2018
  16. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    Ich glaub nicht. Nylon-Monofiber ist elastisch dehnbar und zieht sich wieder zusammen, wenn der Dart durch ist, Kupfer eher plastisch. Wenns nicht reißt, bleibt es lang und leiert aus.


    Weshalb ich eigentlich nochmal schreibe....

    Ich hab noch eine kurze (5cm) SCAR-Hülse aus 142 gemacht und mit 8 Sehnen, 1/8 Drehung bespannt. Der Gedanke dabei war, daß ich ja Stefans schieße und die 10cm-Hülsen dafür vielleicht zu lang waren.
    1/8 Drehung auf 5cm hat die gleiche Windungszahl (so heißt das in der Mathematik) wie 1/4 Drehung auf 10cm. Wie der korrekte Begriff in der Ballistik heißt, weiß ich leider nicht (vielleicht jemand hier im Forum?).

    scar_kurz_LS.png

    Mit dem Chrony ist der kurze SCAR gar nicht da, d.h. die Werte sind wie komplett ohne das äußere Alurohr der vorigen Versuche. Das ist ja auch nicht vorhanden, das kurze Scarchen steckt im Artifact-Mündungsdämpfer der LS.

    Treffer: 7 von 10 auf der 14.5cm Scheibe auf 12m. Ich war so baff daß ich dachte, das muß ich noch hier schreiben. ;)
    Die 3 Fehlschüsse lagen wieder mittig unter der Scheibe.

    Und das Röhrchen laß' ich gleich drin. :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Dezember 2017
    Schmoller, TK99699, Moggih und 9 anderen gefällt das.
  17. skeptiker

    skeptiker Erfahrener Benutzer

    Aktueller Stand:
    20170209_183012.jpg
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  18. Das_Leguan

    Das_Leguan Erfahrener Benutzer

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  20. Moin Leute,

    Ich habe mich eben ein wenig vom lernen abgehalten und mit einem Dart herumgespielt.
    Da auch noch ein Stück Gartenschlauch hier herum lag hab ich mit beidem gespielt und bemerkt: Woah, die passen ja in einander!

    Also, Bastelmesser herausgenommen, stücke vom Schlauch abgeschnitten und an die Schulterstütze meiner (noch optisch ungemoddeten weil gestern erst gekauft) Crossfirebow geklebt.
    Bilder sind unten.

    Vorteil:
    Sieht endzeitlich aus und ist günstig, die Darts passen ganz gut da rein und lassen sich gut entfernen.
    Da der schlauch sehr eng ist fallen die Darts auch nciht einfach so mal raus sondern sitzen gut - wie Mensch das von einem Darthalter verlangen kann. Außerdem lässt sich der Darthalter auch jede beliebige Anzahl an Dartsteckplätzen erweitern :)
    Nachteil: Mensch kann die Darts nicht "mal eben so" reinstecken, eben weil das Dartfit echt eng ist.

    ===================================

    Material

    Gartenschlauch
    Schere/Bastelmesser
    Sekundenkleber
    Feile/Schmirgelpapier


    Anleitung:

    1. Mit der Schere schneidet ihr ein etwa 1,5cm langes Stück aus dem Gartenschlauch aus.
    20140717_221015.jpg

    2. Dann drückt ihr den Schlauch so lange bis er rund ist.
    20140717_221032.jpg

    3. Danach einfach mit der Feile an einer Stelle den Schlauch anrauhen,
    20140717_221201.jpg

    4. Sekundenkleber auf die rauhe Stelle und dann einfach an die Stelle an die ihr den halter haben möchtet kleben.
    20140717_222128.jpg

    5. Die Schritte 1-4 nach belieben wiederholen bis ihr zufrieden seid.
    20140717_215703.jpg
    20140717_215807.jpg

    6. Dart rein, Blaster durchladen und bei Bedarf einfach den Dart entnehmen und in den Blaster laden ;-)

    hoffe ich hab mich verständlich ausgedrückt und ihr könnt mit dem kleinen Tutorial was anfangen,
    liebe Grüße,
    Lena
     
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  21. generic

    generic Benutzer

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  23. Guten Abend allerseits,

    heute in der Chatbox haben @Sam und ich festgestellt, dass es bisher noch keinen Sammel-Thread gibt, wo jeder die ihm zugelaufenen Modding-Ideen abgeben kann, um die er sich nicht selber kümmern will.

    Und dann habe ich Sam versprochen, diesen Thread zu starten, nicht zuletzt weil er eine größere Sammlung von Ideen in seiner Box hat.

    Hier ist er also:

    Der offizielle Thread für Schnapsideen, coole Ideen, und vor allem coole Schnapsideen!

    Hier darf sich jeder privat bedienen, um seine eigenen Projekte zu verfeinern, und jeder darf seine Ideen hier abliefern.
    Bedingung: Wer eine der hier gelisteten Ideen in einem Projekt umsetzt, verpflichtet sich dazu, WiP-Bilder zu liefern!
    Der Ideengeber muss seine Idee natürlich nicht selbst umsetzen


    Und damit der ganze Thread auch Sinn macht, fange ich mit meiner Idee an:

    Das Smart-Mag-System

    An den Pusher eines Magazins wird ein kleiner Neodym-Magnet geklebt. Sobald genug Darts verschossen sind (das Magazin sich also leert),
    schaltet der Magnet einen im Gehäuse des Blasters untergebrachten Reed-Kontakt.
    Dieser schließt einen Stromkreis für eine am Gehäuse untergebrachte LED oder anderweitige Warn-Anzeige.
    [​IMG]
    Fertig ist der "Ammunition Low" Warnmechanismus.
    Das Coole: Mit minimalem Aufwand lassen sich Magazine "schlau" machen, und wenn wir uns auf eine feste Position am Pusher einigen wären die Magazine sogar untereinander austauschbar!

    (Danke an @Sam für die Idee mit dem Reed-Schalter. Meine ursprüngliche Idee wäre ein ziemlich nerviger, frickeliger mechanischer Kontakt geworden ...)

    Meine Reed-Schalter sind grad mit der Schneckenpost auf dem Weg zu mir, und sollen Mitte September ankommen, dann gibts erste Proof of Concepts und WiP Bilder von mir
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 23. August 2018
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  24. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

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  26. Ich hatte es ja schon angedroht, das Ding mal selbst zu testen und ein paar Takte dazu zu schreiben. Also, zunächst mal ist dem äußeren Anschein nach ein Kamerakopf für einfache Überwachungskameras verbaut. Die haben üblicherweise einen Ring von Infrarot-Dioden um die Linse herum, um im Dunkeln anschleichende Böslinge besser erkennen zu können. Da so etwas in Serie hergestellt wird, ist es einerseits wohl billig genug für ein Spielzeug und andererseits mindestens halbwegs funktionsfähig.

    Beim Einschalten sieht man ganz gut, daß das Teil bei Tag und Dämmerung eine automatische Belichtungssteuerung hat, die nachregelt, wenn man das Nightsight von einem hellen in einen dunklen Bereich schwenkt (oder umgekehrt). Sowas hat heutzutage auch jeder Kamera-Imager auf dem Chip verbaut.

    Das IR-Bild hab ich in unserem Badezimmer getestet (das hat kein Fenster). Bei Tür zu und Licht aus ist es knackschwarz da drin, nicht mal die Restlichtverstärkung der Regelung sah etwas anderes als Schwarz. Also IR an, und tadaa! ein schönens taghelles Bild auf dem Imager. Aus dramaturgischen Gründen grün eingefärbt, was nicht sein müßte, funktioniert aber.

    Ich hab dasselbe nochmal in unserem Flur wiederholt, der heute abend nicht ganz so dunkel war, damit ihr auch was sehen könnt auf dem Bild ohne IR:

    nightsight_restlicht.JPG nightsight_IR.JPG

    Ich hab dabei auf die Türklinke gezielt, die ich aber im Restlicht nicht mehr erkennen konnte. Der Imager verstärkt das wenige Licht dabei bis zur deutlich sichtbaren Rauschgrenze. Man erkennt die Klinke schemenhaft links unten. Real konnte ich sie gar nicht mehr sehen und habe fälschlich auf das Glimmen am Türsummer gezielt.

    Im IR ist es im Flur "hell", und man sieht alles (an der Unschärfe ist mein Fotoapparat schuld)... obwohl die Reviews alle etwas anderes sagen. Und ich erkläre euch jetzt mal wieso.

    Das Problem ist, wenn man das Nightsight auf einen Blaster klemmt, dessen Anbauteile in den infraroten Lichtstrahl ragen. Kein Fotograf, der einen Hintergrund filmen will und deshalb bei Nacht einen Scheinwerfer benutzt, käme doch auf die Idee, mit dem Scheinwerfer ein kleines Objekt im Vordergrund anzustrahlen.
    Das ist auf dem Testvideo von Coop ziemlich gut zu sehen. Das Korn des Visiers ist zu allem Übel auch noch hochgeklappt und in strahlender Helligkeit im Display zu sehen. Na, und was macht eine automatische Helligkeitsregelung in dem Fall? Sie sieht ein überbelichtetes Objekt im Bildfeld und regelt ab. Der Hintergrund, den man eigentlich sehen will, wird dann schwarz.

    Das Fazit ist also: das Nightsight funktioniert so wie beschrieben, vorausgesetzt, man benutzt seinen Verstand beim Benutzen. Es darf nicht so an den Blaster angebaut werden, daß Teile des Blasters selbst vom IR angestrahlt werden können.

    Ob einem so ein Spielzeug den Preis wert ist, ist natürlich eine persönliche Entscheidung. Ich find es cool, ein Gerät zu haben, das keine Atrappe ist, auch wenn es real keinen echten Nutzen hat.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Oktober 2017
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  27. TheOrk

    TheOrk Erfahrener Benutzer

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  29. Ich habe schon um Weihnachten rum versucht, vernünftige Griff-Oberflächen zu basteln.
    PlastiDip - zieht sich ohne die Grundierung ab, mit der Grundierung... teuer, habe ich nicht ausprobiert.
    Ebenfalls nicht ausprobiert: Strukturlack und die Salz (oder Zucker) + Klarlack Methode eine Raue Oberfläche zu bekommen.

    Meine Ursprüngliche Idee (nach der Suche im Internet wie Skater und surfer ihren Boards Grip geben) war Vogelsand, nach einem Tip von@Moggih das Chinchillasand so ähnlich ist aber keine scharfen Kanten mehr hat, habe ich dann Chinchilla-Badesand in der Zoohandlung gekauft.

    Der Sand muß irgend wie auf den Griff und zwar so, daß er bombenfest hält. 2K Uhu war zu zäh, konnte man nicht dünn auftragen. Sekundenkleber hat mehr schlecht als recht gehalten, daß glasklare Uhu Zeug, mit dem ich den Übergang der TrippleShotBigShock gemacht habe rubbelte sich auch runter auf den mit weißem Haftgrund behandelten Test-Hölzern (leider die Bilder gerade nicht gefunden).

    Lösung war das mutige verdünnen des Uhu 2K Epoxidklebers "hohe Endfestigkeit" mit Universalverdünner. Klar, das hilft dem Vernetzen nicht unbedingt, aber in anbetracht der Tatsache, das der Verdünner in minuten verdunstet und die vernetzung einen halben Tag braucht... man muß kräftig mit einem Holz drin rühren bis es flüssig genug ist und man es mit einem Watte-Stäbchen auftragen kann (siehe erstes Bild der Serie).

    Ich habe schön den Bereich eingestrichen, in dem ich auch Sand haben wollte, dann großzügig Sand drüber. Hier und da antrocknen lassen, dort und sonst mit einer Skalpellklinge noch was weg gekratzt, daß mir nicht gepaßt hat und über Nacht aushärten lassen. Wurde - vermutlich weil der poröse Sand schön saugfähig ist - bombenfest. Habe es dann mit Norma-Schwarz überlackiert und noch mal ganz zum Schluß mit 2K-Klarlack drüber.

    ChilligeChinchillasandgriffe.jpg


    An diesem Blaster (und am 2016 Wichtel, in einem kleinen Bereich) kann man sehen, wie das Resultat ausschaut. Ich bin rundum begeistert. Es ist rau aber tut den Fingern nicht weh, trägt auch nur ungefähr 1/2mm auf an den Seiten. Ich werde das nächste mal Vogelsand zum Vergleich probieren, ich finde es könnte mehr Grip haben, aber ich hab auch Ork-Finger...
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. März 2017
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  30. Moggih

    Moggih Erfahrener Benutzer

    Okay - wie ich gestern festgestellt habe, funktioniert die Fearless Fire sogar ganz ohne Lipo. Und ohne Motoren. Und ohne Cage.



    Dann kann die Stampede ruhig den 3S kriegen ;D
     
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  31. Ophiuchus

    Ophiuchus Erfahrener Benutzer

    Nein, die ziehen im Zweifelsfall die "Waffe" gleich ein und bringen sie zum Beschussamt...

    [​IMG]
     
  32. NIGHTHUNTER79

    NIGHTHUNTER79 Erfahrener Benutzer

    Wie versprochen ein paar Bilder...

    Wir benötigen zum Arbeiten folgende Materialien:

    1x 16mm PVC Kabelkanal
    1x Bohrer / Nagel + Hammer
    Angelsehne ~ 0.5mm dick
    Karopapier
    Fineliner
    Lineal
    Schmiergelpapier


    Zunächst nehmen wir das Karopapier und schneiden uns ein 5x5 cm² Quadrat aus. An einer Seite markieren wir die Hälfte (2.5cm), dann unterteilen wir in Viertel (1.25cm) und anschliessend in Achtel (0.625cm). Augenmaß ist ausreichend, wird am Ende sowieso nicht 100% genau, aber grob sollte es schon hinhauen...

    Für diejenigen die es dennoch möglichst genau machen wollen habe ich mir ne Möglichkeit überlegt die Einteilung mit Hilfe der Geometrie zu machen, also kein Augenmaß, kein Abmessen, nur Linien zeichnen :

    20180111_101245-1.jpg

    Nun nehmen wir das 16mm PVC und schneiden uns mit dem Rohrschneider ein Stück ab. Die Länge richtet sich danach, wie weit unser Messinglauf vorne aus dem Blaster rausragt. Bei mir sind es ca. 5cm, plus die 5cm in die Züge kommen sollen. Um etwas Spiel zu haben machen wir das Rohr also 12cm lang.

    Wenn man beim Karopapier alles richtig gemacht hat, reicht das Papier einmal ums Rohr. Nun überträgt man die Einteilung aufs Rohr und erhält somit Achtelabschnitte. Dasselbe macht man dann in einem Abstand von ca. 5cm nochmal. Diesen Abstand kann man variieren. Je größer der Abstand, desto länger werden die Züge und desto geringer die Umdrehungsgeschwindigkeit des Darts. Zu kurze Züge empfehlen sich aber eher nicht, da der Dart dadurch kaum noch in Drehung versetzt wird, sondern nur noch gebremst wird. Hier arbeiten wir ja noch dran, den besten Wert herauszufinden... Ich habe jedenfall mal die 5cm von Medusa ausprobiert... wer längere Züge haben will, muss natürlich im vorherigen Schritt das Rohr entsprechend länger machen.

    20180109_150913.jpg

    Anschliessend bohrt man mit einem kleinen Bohrer oder mit dem Dremel ein Loch an jeder Markierung. Alternativ kann man auch nen Nagel und Hammer benutzen...

    20180109_171716.jpg

    Innen noch fix mit nem zusammengerollten Stück Schmiergelpapier alles glattschmiergeln und dann geht es schon weiter...
    Jetzt nehmen wir unsere Angelsehne (ich verwende schwarzen Nylonfaden aus dem Baumarkt, 0.5mm Stärke) und machen an ein Ende nen dicken Knoten, der ausreicht um die Angelsehne am ersten Loch zu fixieren. Wir fangen an einem Loch in der Mitte an und schieben den Faden von aussen rein und Richtung der zweiten Lochreihe wieder innen heraus. Dann ziehen wir den Faden durch und spannen ihn, sodass der Knoten gut festsitzt. Anschliessend kommt der Faden wieder in eines der vorderen Löcher, aber nicht auf selber Höhe sondern ein Loch nach unten versetzt. Dann geht man aussen wieder GERADE in die Mitte und wiederholt das ganze von Vorne. Also laufen am Ende INNEN alle Züge schräg zur Laufrichtung und AUSSEN läuft die Angelschnur paralell zur Laufrichtung. Das wiederholt man nun 8 mal und man kann das Ende der Sehne verknoten / festkleben.

    So sollte das dann von aussen aussehen:

    20180109_172734.jpg

    Und so von Innen :

    20180109_172813.jpg

    Anschliessend fixiere ich immer noch die Sehnen mit E-Tape, aber das kann man je nach Geschmack machen. Wichtig ist, dass man selbst am Ende weiss, in welcher Richtung man das S.C.A.R.-Barrel auf den Messinglauf schieben muss, denn man kann sich die Sehnen auch ganz schnell zerschneiden, wenn man das Ding falsch herum aufsteckt... Daher markiere ich das Ende das nach vorne kommt mit roten E-Tape.

    20180109_222748.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Januar 2018
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  33. Moggih

    Moggih Erfahrener Benutzer

  34. Jetzt anmelden Die Community freut sich auf dich! Exklusive Features und Content warten.

  35. Meine derzeitige Werkstatt ist das Wohnzimmer der unrenovierten Wohnung in unserem Dachgeschoss.

    IMG_20180708_211018.jpg

    In den nächsten Wochen werde ich mir aber Strom und Licht in der Garage legen und dort eine Werkstatt für alles was Dreck macht einrichten. Zumindest dremeln und lackieren möchte ich nicht mehr in einem Raum, in dem ich auch Dinge lagere und barfuß rumlaufe ^^
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Juli 2018
  36. phoonck

    phoonck Erfahrener Benutzer

    Liebes Tagebuch,
    kein Heißkleber mehr am Start und Epoxy-Putty ist auch alle. Moppelkotze!
    Hab dann heute nachmittag spontan entschieden, mein vermeintlich überschaubares Chaos auf dem Schreibtisch nun doch in strukturierter Bahnen zu bringen und als Auftakt dazu erst einmal ein paar Stunden im Keller viel Staub aufgewirbelt, jede Menge "Zeugs" deportiert und dann doch endlich auch ein wenig Platz gewonnen.
    Platz für etwas, was vor ca. 16 Monaten mit einem harmlosen Plastikspielzeug namens Flipfury anfing....und dann einfach nicht mehr aufgehört hat mehr und mehr zu werden.
    Und jetzt bin ich also auch Besitzer einer eigenen kleinen Blaster-Werkelstätte. Fühlt sich richtig gut an.
    DSC_4073.jpg and made some kitschy art.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. März 2017
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  37. Skeletor

    Skeletor Benutzer

    Prophecy mal anderst!
    IMG-20180526-WA0007.jpg IMG-20180526-WA0008.jpg
     
  38. TheOrk

    TheOrk Erfahrener Benutzer

    Also nur vorne den Rand etwas rund machen? Hab ich gerade ausprobiert. Die Skalpellklinge noch mal rückwärts drüber gezogen, dann mit 80er Schleifpapier rund gegangen bis sichtbar was fehlte innen am Rand. Funktioniert fast perfekt!

    10 Schuß aus Brusthöhe den 9 meter langen Flut entlang, 10 mal alle 3 Darts losgeflogen. Schlagen so in Oberbauchhöhe (noch über der Türklinke) ein, Gruppierung vielleicht 40x40cm so wie ne sehr große Pizza. Ab und an flog einer der 3 Darts etwas "hinterher" und mit weniger Power, aber immer erreichten alle 3 die Tür und sind noch nem meter oder zwei zurück gekommen nach dem Abprallen.

    Mit etwas Spannung auf den 4 oberen Schrauben (siehe Spalt auf dem Frontalbild) läßt sie sich schon zusammenschrauben. Muß noch ein wenig Material wegnehmen.
    Nerf_BigShockTripple front.jpg Nerf_BigshockTripple seite.jpg
    Ja, man kann da die nächste irre Idee sehen, in den "ersatz dart halter" oben paßt meine 1€ China LED-Lampe, so, daß sie noch bedienbar ist :-D

    Bin dann mal ein par Wochen weg, Vorschläge trotzdem gern hier, ich freu mich drauf.
     
  39. Black-Jack

    Black-Jack Erfahrener Benutzer


    erster test des Prototypen. hab das Display falsch herum :-/ eingebaut.
     

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