Beliebte Beiträge im Forum: Hammershot

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  3. Sweet Revenge und Hammershot mit 6-Schuss-Pepperbox-Trommel

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    6,99€ und ein paar Stunden Basteln reichen, um der Sweet Revenge einen zusätzlichen Schuss zu verschaffen. Was Ihr dafür braucht, ist einer dieser sechschüssigen Sweet Revenge Klone von KiK:

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    Umbau der Trommel:
    Das Schwierigste zuerst: Schraubt die Achse von der Trommel des Kik-Blasters. Die Achse der Trommel des Kik-Blaster ist leider knapp 5mm länger als die von Sweet Revenge und Hammershot und muss daher gekürzt werden. Schnappt euch also eine kleine Säge oder benutzt einen Dremel mit Schneidblatt. Ihr müsst beide Teile gleich kürzen, auf den Bildern ist es fast etwas zuviel.

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    Am besten, man tastet sich ran und feilt was zuviel ist, runter. Zwischendurch den Sitz der Trommel testen, indem man Trommel und Achse provisorisch zusammenschraubt und prüft, ob die Trommel dicht am Luftausgang des Plungers sitzt, während die Achse hinten am "Dreh-Nubsi" anschlägt (Zum Dreh-Nubsi später mehr).

    Wichtig dabei ist, dass beide Schnitte so senkrecht wie möglich sind. Ansonsten sitzt die Trommel schief, dichtet deshalb in manchen Positionen nicht ab oder bleibt im Gehäuse hängen. In der Hammershot-Version ist mir das etwas passiert. Funktioniert, schießt gut, ist aber etwas krumm.
    Hat man die ideale Länge gefunden, schraubt man Achse wieder an Trommel, nachdem man die Verbindung mit Epoxy-Kleber eingeschmiert hat (ich hab JB Kwik benutzt).

    Blaster-Mechanik:
    Neben der Trommel braucht man nur den Achs-Nubsi vom Kik-Klon, der sich ganz leicht einsetzen lässt.
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    Der Keil auf der Pusherstange der Sweet Revenge muss ganz leicht ausgedünnt werden, damit die Stange nicht zwischen den Zähnen der Achse klemmen bleibt. Benutzt dafür ein Bastelmesser und hobelt vorsichtig ein paar dünne Streifen von beiden Seiten ab. Ordentlich schmieren erledigt den Rest.

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    Bei Leerschüssen kommt es dann aber noch vor, dass die Trommel nicht rotiert. Das liegt daran, dass die Erschütterung, die den Keil von den Zähnen der Achse löst, durch den AR gedämpft wird. Wer glaubt, das würde mit der Stange des KiK-Klons nicht passieren, irrt;) Grund für das Klemmen ist, dass bei den Nerf-Blastern der Zugweg des Hammers etwas weiter ist und der Keil deshalb mehr zwischen die Zähne der Achse gezogen wird.

    Gehäuse-Arbeiten:
    Damit die Trommel frei drehen kann, muss in beide Hälften des Gehäuses eine Kerbe geschnitten werden. Die Kerbe sollte so schmal wie möglich sein, damit die Lippe der Trommel exakt hineinpasst. Das stabilisiert den Sitz der Trommel und verhindert, dass sie aus dem Gehäuse fällt.
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    Dartfit verbessern:
    Größtes Problem der KiK-Trommel ist der extrem schwankende Dartfit. Das lösen wir sehr schnell mit 1,5-2cm langen Hülsen aus 17/32'' Messing. Der schwankende Dartfit wird einem extrem vor Augen geführt, wenn man sieht, wie unterschiedlich tief sich die Hülsen in den Läufen versenken lassen...

    Das wars dann schon.
    Reichweite mit Blasterparts-Feder ist sehr gut, weil die Trommel ganz fest am Luftauslass sitzt. Der Drehmechanismus ist stark genug, die Reibung zu überwinden. Ich wage zu behaupten, dass es mit einer normalen Sweet Revenge mit Tuningfeder mithalten kann.

    Epilog: Hammershot
    Zuerst dachte ich, die Trommel wäre so nicht in die Hammershot einzubauen, da die eckige Bauform des Gehäuses zu klein ist, um die "Lippe" der Trommel aufzunehmen. Ich hab mich dann doch rangetraut, und nach einigem Schleifen saß die Trommel auch bei der Hammershot. Allerdings muss man hier deutlich mehr Platz schaffen.

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    Da es hier nicht gut möglich ist, einen Schlitz zu schneiden, der die Trommel in Position hält, habe ich einen Ring in die Achse geklebt, der das übernehmen soll. Der Ring ist ein alter AR. Denkt daran, den Ring zu fertigen und auf die Achse zu schieben, bevor Ihr die Achse an die Trommel klebt;) Mit Kleber, der länger zum binden braucht, lässt sich der Ring so in Position schieben, dass die Trommel keinen Millimeter weg kann:)

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    Erwähnenswert ist, dass die Trommel wie zu sehen ein ganzes Stück kürzer ist als die Standardtrommeln. Von der Optik find ich das eigentlich gar nicht schlecht. Allerding sind Nerfdarts in voller Länge jetzt entschieden zu lang, um gut auszusehen. Gekürzte Lanard-Silberkopf-Darts sind aber echt hübsch;)

    Ich wünsche viel Erfolg beim Mod und Spaß mit eurem Extra-Schuß!
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    Zuletzt bearbeitet: 16. Oktober 2015
    Kommandante, dermam, Rebound und 20 anderen gefällt das.
  4. Crash Override

    Crash Override Erfahrener Benutzer

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  6. Tach,

    hier mal ein kleines Review von 2 Verbauten Full-Metal-Tuning Kits bei 2 verschiedenen Hammershots. Man mag es kaum glauben, aber es kann dennoch so unterschiedlich sein...

    Angefangen mit einer gebraucht erworbenen Hammershot, bei der sich die Kolbenstange und auch die Stange in der Feder partou nicht vom Spannhahn lösen wollten; dabei bin ich strikt nach Anleitung vorgegangen und habe auch einen etwa 20 oder 35g wiegenden Hammer - ich als KFZ-Mech würde das eher eine Schnakenpeitsche, jedenfalls nicht Hammer nennen - für das rausauen genutzt, da man ja "vorsichtig" vorgehen sollte. Auch war ein Nagel - den ich vorher plattgeklopft habe - als ausdrückwerkzeug genutzt.

    Die Zerlegung - ab dem Punkt, an dem man die Hammershot schon aufgeschraubt hat und die Internals - das nachfolgend zu sehende, große weiße Plastikteil - entnommen und auch da die letzten 3 Schrauben aufgeschraubt hat:
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    Natürlich, wie soll es anders sein, hab ich natürlich die falsche Seite genommen - nämlich die, die normal Fest sitzt und habe die einmal quer durch das Loch vom Spannhahn und in die andere Seite reingeprügelt - klassischer Anfängerfehler; Jeder, der das Kit verbauen will, sollte da bitte die lose Seite nehmen und von dort aus den Bolzen rausprügeln - das geht wesentlich einfacher (so hab ich das dann auch bei der anderen Hammershot gemacht). Man kann das einfach testen, in dem man vorsichtig mit beiden Händen die Stege von der Kolbenstange oder der Stange in der Feder aussereinander zieht - die Seite, die sich bewegt, sollte die sein, über die ihr dann mit Hammer und Nagel / Austreiber herfallen könnt.

    Die Feste Seite...
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    ...und die Lose Seite - letztere erkennt man daran, das da der Bolzen beweglich ist.
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    Die lose Seite ist Oben - so geht es einfacher den Bolzen rauszuklopfen.
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    Jedenfalls geht es weiter, wenn man beide Bolzen wieder da hat wo sie hin sollen. Den nächsten Augenmerk legt man auf die Feder, die den Trigger / Abzug in die Position zurückführt. Man sollte da - ich habe die Internals komplett aus der Shell herausgenommen, so konnte ich bei einem mehrmaligen Akt es endlich hinbekommen, das bei der ersten Hammershot auch die ihre Funktion erfüllte - und den abzug beim spannen korrekt setzt. Den Trigger bitte bis zum Ende nach hinten durchschieben!

    Getriggerte Trigger:
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    Das kann nämlich problematisch werden - weswegen es wichtig ist, das man, nach dem einsetzen des Triggers, da ordentlich Fett draufklatscht - man sollte es zwar nicht übertreiben, allerdings sollte man da dennoch drauf achten, nicht zu sparsam zu sein. Die Feder kann u.u. den Trigger nicht gleich wieder zurückführen; wieso, das hab ich noch nicht ganz herausgefunden, allerdings kann das an den Fertigungstoleranzen der Metallteile liegen, weswegen ich die 2.te Hammershot - die erste habe ich gestern Abend umgebaut, und da saß ich knapp ne halbe Stunde oder mehr dran, die 2.te ging eben in knapp über 10 Minuten durch - nochmal zerlegen und mit Schlüsselfeilen an einigen Plastik und Metallkanten noch ein bisschen was wegfeilen darf. Da ist der Trigger ne Spur größer - und hat gegenüber der gebrauchten (die 2.te war eine Neue, die noch nicht viel geschossen wurde) auch keine Luft nach unten zum Bügel, der den Trigger umschließt. Auch tut es dem Plastik, das die Trommel in Drehung versetzt, beim Spannhahn gut, wenn man da auch mal kurz mit dem Fett drübergeht. Ich habe mit beim einfetten mit Q-Tips beholfen.

    Die Blasterparts-Feder lässt sich mit etwas Kraft und Überredungskünsten einsetzen - und wenn man alles richtig gemacht hat (6 schrauben reichen, falls man ihn zusammensetzen will zum Testen - wird man mit einer Leistung belohnt, auf die man Stolz sein kann. Den Kolben habe ich vor dem Einbau mit PTFE-Spray (das greift Gummi oder Kunststoff nicht an) vorsichtig eingesprüht und auch durch den Zylinder geschoben, das dieser ebenfalls gut geschmiert ist.

    Zusammenbau internals:
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    Ich musste mit der Hand den Spannhahn vorspannen, damit die Deckplatte überhaupt richtig auf den Sitz kam. Reihenfolge beim Anziehen: zuerst die Versenkte, dann die vorne beim Plunger - und als letztes die, die man auf dem 3.ten Bild sehen kann. Da muss man ggf. etwas das Plastik bewegen, da die 9KG der Blasterparts-Feder die Internals doch etwas mehr unter Spannung setzt als gedacht.

    Dann kann man bereits schauen, ob man alles richtig gemacht hat - und einen ersten Test machen, was den Trigger und den Spannhebel angeht; wenn der Spannhebel gespannt bleibt, hat man auch mit dem Trigger alles richtig gemacht.
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    Ebenso sollte man - wenn man es so macht wie ich und die Internals erst mal komplett montiert, ehe man sie in die Shell wieder einbaut - darauf achten, das man die versenkte Schraube nicht zu fest anzieht. Ich hatte bei der neuen das Problem, das sie von Werk aus zu fest angezogen war und dann beim Lösen das halbe Plastik-Gewinde, das sie reingefressen hat, mitgenommen hat.

    Ab dann geht's natürlich wieder zurück in die Shell - und schraubt dort das ganze erstmal mit nur 5-6 Schrauben zusammen, ehe man erneut testet.
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    Da sollte man u.a sich auch den Trigger genauer ansehen - wenn dieser nicht so reagiert wie erhofft, dann muss man sie wieder zerlegen - allerdings reicht es da, wenn man die Shell zerlegt um an die internals zu kommen, damit man dann den Trigger unten abfeilen kann (oder die Shell bearbeiten, falls es irgendwo seitlich abbremst). Oftmals kann man das alleine durch einen Blick auf den Trigger und dem bewegen von diesem herausbekommen - bewegt er sich flüssig, passt alles; wenn er hakt, dann sollte man sich das genauer ansehen, wo es Probleme gibt.

    Wie geschrieben, hat bei mir hauptsächlich die Triggerfeder Probleme verursacht, auch wenn sie korrekt eingebaut war; inzwischen kann ich das allerdings auf das Maß der Fertigungstoleranzen bei den Metallteilen zurückführen. Der Trigger selbst sollte nur bei der Shell eventuell Probleme verursachen, falls dieser ein paar µ zu groß ist.

    Fotos habe ich da keine gemacht (normal reicht die Anleitung des Blasterparts-Kits auch aus) - Allerdings sind mir eben diese Kleinigkeiten aufgefallen, weswegen es vielleicht zu Problemen kommen könnte - grade bei denen, die noch nicht viel Ahnung beim Modden haben. Es ist da äußerst hilfreich, wenn man die Internals aus der Shell heraus nimmt beim Zusammenbau.

    Und, sehr wichtig: Mit dem Fett nicht sparsam Sein - aber auch nicht übertreiben!
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juli 2017