Beliebte Beiträge im Forum: Nerf N-Strike Barricade RV-10

  1. Nachtmahr

    Nachtmahr Erfahrener Benutzer

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  3. Nachdem der Clipmod so schön geklappt hat bin ich ein ausgesprochener Fan der Barricade. Ich hab mir mal Gedanken gemacht wie man eine möglichst hohe Schußweite und Präzision mit dem kleinen Rasenmäher hinbekommt.

    Hier also die Anleitung zu meiner HP Barricade:

    Folgendes Material braucht man dafür (quasi alles vom Conrad):
    • 2x Austauschmotoren 12V, Abmessungen 29 x 20 x 15mm (je ca. 5-6€, ich habe verwendet: Motrax xSlot 10s Tuning, 14.8V, da ist also noch etwas Spiel nach oben drin :D )
    • Rotes und schwarzes Kabel (ich war hier sehr großzügig bei der Dimensionierung: 1,5mm Durchmesser, je 2-3€)
    • 1x Tamiya-Stecker (ca. 2€)
    • 2x 4-Fach Mignonhalter (je ca. 15€ <- Den Preis hab ich erst nach dem Kauf bemerkt... es geht sicher auch billiger)
    • 1x 9V-Blockbatteriehalter (optional, ca. 5€)
    • 1x Deploy-Schulterstütze
    • 1x Recon-Schulterstütze
    BILD1458.jpg

    Folgendes Werkzeug habe ich verwendet:
    • Schraubendreher
    • Lötkolben
    • Seitenschneider
    • Abisolierer
    • Heißklebepistole
    • Stechbeitel
    • Teppichmesser
    • Bohrmaschine

    Und schon kann es losgehen, ich fange jetzt mal nicht bei komplett null an. Das Ding war schon auf 9V mit Triggermod umgebaut, aber dafür gibt es hier ja schon genug Anleitungen:
    Zuerst öffnen wir die Barricade und müsen das Schwungradgehäuse aufbekommen. Leider gibt es da einen verklebten Steg, der nicht so einfach zu erreichen ist:
    BILD1462.jpg
    Ich knacke den immer mit einem Stechbeitel auf, das geht recht schnell und unkompliziert (zumindest wenn der Beitel scharf ist :D )
    Nachdem der Steg durch ist lässt sich das Gehäuse öffnen und die Schwungräder VORSICHTIG! mit einem breiten Schlitzschraubendreher von der Welle abziehen, danach löst man auf der Rückseite die Schrauben und die Motoren liegen frei:
    BILD1465.jpg

    Die Motoren sind nicht verklebt und können einfach herausgezogen werden. Mit dem Lötkolben werden die Lötstellen gelöst und die neuen Motoren analog zu den Alten eingebaut. Ich habe die beiden Widerstände vor und nach den Motoren drinne gelassen, allerdings die (etwas schwächlichen) Kabel komplett gegen meine 1,5mm Kabel ausgetauscht:
    BILD1467.jpg

    Dann habe ich von vorne nach hinten die Kabel ausgetauscht. Um das ganze etwas eleganter zu verlegen habe ich einige von den Stegen angebohrt und die Kabel durch die entstandenen Löcher verlegt:
    BILD1470.jpg
    Neuverkabelung: Work in Progress

    Ganz wichtig ist hierbei das man folgendes Teil AUF GAR KEINEN FALL wieder einbaut:
    BILD1476.jpg
    Das ist nämlich ein Schutzwiderstand, der jenseits von 9V überhitzt und den Stromkreis dicht macht.

    Um mehr Platz für die Kabel zu haben habe ich die Vorlaufsperre unter dem Abzug entfernt. Das ist zwar nicht optimal, da ich keinen Clipmod (daür muss sie auf alle Fälle raus) machen wollte, ging aber leider nicht anders. Die Kabel hätten sonst gestört im Abzugsweg:
    BILD1474.jpg

    So, nachdem nun Platz für die Kabel ist, können wir alles schön verlöten: Der Stromkeis geht über den Schalter am Abzug und verläuft paralell über die 9V Batteriebox und den Tamiya-Stecker an der Aufnahme für die Schulterstütze:
    BILD1477.jpg
    BILD1480.jpg

    Ich kann die Barricade also immernoch als Handgun verwenden, wenn auch mit etwas weniger Power (Selbstverständlich darf man niemals beide Stromquellen gleichzeitig anschließen).

    Der bisherige Zwischenstand sieht nun so aus:
    BILD1481.jpg

    Noch zu machen ist die Deploy-Recon-Schulterstütze mit den Batterieboxen und zusätzlichen Darthaltern. Im Moment ist die noch sehr provisorisch, funktioniert aber schon ausgeprochen gut:
    Schußweite liegt bei ca. 16m (Parallel zum Boden abgefeuert) und die Darts fliegen mit sehr wenigen Ausnahmen genau geradeaus. Leicht angewinkelt abgeschossen sind wohl über 20m drinne.
    Ich hab mich gegen einen Clipmod entschieden, da ich weiterhin die Whistlerdarts verschießen wollte, die haben einfach bessere Flugeigenschaften.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Mai 2011
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