Beliebte Beiträge im Forum: Testberichte

  1. Moggih

    Moggih Auf Blasted zuhause

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  3. Helau!

    Immer wieder sieht man in US-Blogs und Youtube-Channels, dass die Kollegen hinterm großen Teich "Vinyl Dye" verwenden, um ihre Blaster einzufärben. Dabei handelt es sich um ein Färbemittel in Sprühdosen, mit dem man verschiedene Kunststoffe (allen voran halt Vinyl) nicht nur oberflächlich beschichtet, sondern zumindest in geringem Maße direkt färbt. Das Material zieht in den Untergrund ein und verbindet sich damit, sodass es zu keiner äußeren Schicht kommen sollte.

    Ich habe mir auf grauen Wegen das in Europa kaum erhältliche VHT Vinyl Dye beschafft. Es gibt verschiedene Hersteller, die in den USA und anderen Ländern Vinyl Dye vermarkten, aber bspw. an das von Dupli bin ich ohne einen eigenen Import nicht rangekommen. VHT gibt es vereinzelt auch in Deutschland, allerdings nur für die Verwendung von Fachkundigen bspw. im Lackier- oder Kfz-Handwerk. Offenbar gibt es EU-Richtlinien, die gegen einige der Inhaltsstoffe sprechen und so ist die Verfügbarkeit entsprechend eingeschränkt.

    Für mich persönlich ist das Zeug natürlich einerseits für Blasterteile interessant, andererseits kann ich damit wohl die Vinyl-Sitze meines Autos umfärben. Daher habe ich mir die Farben schwarz, anthrazit und hellbraun angeschafft und ein paar Tests gefahren.

    Das Mündungsstück der Rapidstrike habe ich schwarz besprüht, nachdem ich es mit einem Schleifvlies angeraut hatte. Nach ein paar Tagen Trocknung habe ich es in verschiedenen Laufverlängerungen ausprobiert und auch Kratz- und Nagelproben durchgeführt. 100% bombensicher ist es nicht. (Die Kratzer am Sockel bzw. Übergang zum inneren Lauf bitte ignorieren, die rühren daher, dass ich das Teil mit der Wasserpumpenzange aus der China-Laufverlängerung ziehen musste)

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    Das Finish ist nicht ganz tuchmatt, sondern eher seidenmatt. Die Deckkraft ist extrem gut, wenn man alle Ecken gleichmäßig erwischt. Laufnasen verschwinden von selbst, wahrscheinlich weil ein Großteil des Materials verdunstende Lösemittel sind ;)

    Ich habe eine Kante mit Schleifpapier angeschmirgelt um zu schauen, ob das mit dem Einziehen ins Material zutrifft. Meine Kamera fängt das leider nicht so gut ein, aber tatsächlich ist die Schichtdicke (der Farbe oder des gefärbten Materials) sehr dünn. Das führt dazu, dass kleinere Kratzer nicht sichtbar sind und es keine Abplatzer gibt, aber etwas tiefere Kratzer eben doch sichtbar werden.

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    In meinem Augen ist das Ergebnis minimal besser als mit schichtbildendem Lack, aber nicht überragend. Da eine dieser Dosen etwa 12-14 Euro kostet, würde ich zukünftig eher Abstand davon nehmen, Blaster damit zu färben.

    Aber jetzt kommen wir zum Trumpf: Das Zeug funktioniert hervorragend dort, wofür es gedacht ist. Ich habe einen übrigen Lappen Vinyl-Sitzbezug aus meinem Morris damit behandelt und das Ergebnis ist um Meilen besser als beim Hartplastik:

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    In der Mitte ist der originale Farbton. Mit Vinyl Dye in schwarz (links) und hellbraun (rechts) behandelte Flächen wirken super. Hier kommt der seidenmatte Glanzgrad prima hervor, die Deckkraft ist exzellent (so reicht eine Dose sicher für einen kompletten Sitz oder noch mehr) und die Haltbarkeit ist bombig. Beim weichen Vinyl konnte ich mit dem Cutter kaum was abkratzen und selbst den Zerknittertest hat das Zeug tadellos überstanden.

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    Fazit: Es ist eben doch Vinyl Dye und nicht Blaster Dye. Schade!
     
  4. Mazna

    Mazna Super-Moderator

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  6. Nachdem ich gestern zufällig bei Kik über einen Hammershot Klon mit 6 Dart Trommel gestolpert bin, hab ich ihn direkt mal mitgenommen. Als ich um Mitternacht dann endlich zuhause war, war es mir dann aber doch zu spät für genauere Untersuchungen.

    Heute Abend habe ich das gute Stück dann mal in Augenschein genommen und aufgemacht.

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    Als erstes fällt auf, dass die Shell doch leicht von der Hammershot abweicht: Der vordere Bügel vor der Trommel fehlt, keine Fake-Binde am Griff (!!!) und eine etwas modifizierte Front. Letzteres ist der kürzeren 6-Dart Trommel geschuldet.
    Leider liegt meine Hammershot immer noch bei @Bode, daher kann ich gerade keine Vergleichsfotos machen.

    Innen findet sich dann wie erwartet eine 1:1 Kopie der Hammershot-Internals.

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    Wie beim Vorbild lässt sich auch hier die Technik am Stück entnehmen.

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    Die Feder ist ziemlich lasch, was neben den gewohnt weiten Trommelkammern für die maximal durchschnittliche Stock-Leistung verantwortlich sein dürfte.
    Qualitativ machen Shell und Internals einen guten Eindruck, die interne Baugruppe schätze ich ähnlich stabil ein wie die des "Vorbilds".
    Praktischerweise hat man sich den AR hier direkt komplett gespart.

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    Für Optikmods noch interessant: Die Shell lässt sich ohne weiteren Aufwand in Hauptteil und Griff zerlegen. Eventuell kann man sogar den Griff an eine Hammerschot verpflanzen...

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    Zu guter Letzt habe ich dann noch eine Hammershot-Tuningfeder eingebaut und in Ermangelung von Messingrohr testweise eine Hülse aus einer Gardinenstange mit ziemlich engem Dartfit in eine Trommelkammer eingesetzt. Damit wird der 8 € Klon zu einem richtigen Biest, dass auf Trommellänge gekürzte Elite Darts mit ordentlich Wumms quer durch unseren Garten feuert.
    Genauere Reichweitentests mache ich mal, wenn es wieder hell ist ;-)
     
    Bastel, Void, heckenschütze und 15 anderen gefällt das.
  7. DerLuchs

    DerLuchs Auf Blasted zuhause

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  9. Hallo zusammen,

    wie einige ja bereits auf dem Treffen bei Moggih oder hier im Forum bereits mitbekommen haben, habe ich die Nerf Rival damals relativ direkt, als die neue Serie in den USA verfügbar wurde, nicht zuletzt dank eines großen Interesses meines Chefs importiert und auch schon einigermaßen häufig damit geschossen. Nun, dies hier soll die beiden Kandidaten der Rival-Serie genauer beleuchten und die Zeus und die Apollo auch ein wenig vergleichbar miteinander und mit anderen Blastern machen.

    Der erste Eindruck:
    Wenn man einen RIval-Karton in die Hände bekommt, wird man recht schnell merken, dass zwischen diesen und den anderen der verschiedenen Produktreihen von Hasbro wohl teils Welten liegen. Lediglich die neueren Blaster der Modulus-Reihe werden ähnlich verziert verpackt wobei bei der Rival-Serie das Sichtfeld sogar geringer ausfällt und den Blick lediglich auf die zumindest optisch sehr gut anmutende Munition freigibt.
    Beide Blaster sind gut fixiert und rundherum ausreichend abgeschirmt, dass man den Karton sogar bedenkenlos werfen könnte. Wenn man diese dann auspackt, wird schnell ersichtlich, dass die Rival-Serie tatsächlich den Sportbereich für "Tagger" oder Paintballer ein bisschen angehen will, die "Sportgeräte" wirken robust, sind angenehm schwer und geben durch und durch ein wertiges Gefühl wieder. Das höchste der Gefühle an unsauberkeit war ein einzelner Grat an meiner roten Rival Apollo. Sogar die Schutzklappe zur Behebung von Ladehemmungen an der Zeus ist wesentlich massiver, als man es von Elite-Blastern her kennt.

    Magazine und Munition:
    Das Magazin der Zeus gefällt gut, auch wenn einem sofort das leichte Klappern der Feder auf die Nerven geht, wenn man es bewegt, ist aber wohl zu erwarten bei einem doch bis zu 14!Kugeln aufnehmenden mehreckigen Rohr mit Spiralfeder. Ich weiß, dass es offiziell nur 12 Kugeln Munition aufnehmen können soll, aber später war meine Zeus grundsätzlich mit 15 Schuss geladen, eine Kugel vor und 14 im Magazin. Genaueres dazu später bei der Handhabung.
    Das Magazin, das mir richtig gut gefallen hat, ist das der Apollo, es ist natürlich kompakter, da es nur 7 Schuss Munition unterbringt (im Gegensatz zur Zeus ist hier auch kein Platz für Extra-Schüsse übrig) und klappert daher auch wesentlich weniger, aber es fühlt sich dabei auch noch besser an, ist führiger bei der Verwendung und alles in allem einfach mehr wie aus einem Guss.
    Fallenlassen sollte man keines der Magazine jedoch, die Rückhaltungen der Kugeln sind wesentlich empfindlicher als die Lamellen der anderen Blastermagazine für Darts, vermutlich nicht bezüglich eines Zerbrechens, aber in jedem Fall bezüglich der Auslösung der Schüsse - und schwupps, hat man die Munition im Raum, im Wald oder auf der Wiese liegen.
    Apropos Munition, diese mutet zwar wirklich gut an, doch stinkt sie gerade neu wirklich erbärmlich, nicht direkt nach Kunststoff sondern irgendwie organisch, dennoch absolut widerlich. Zum Glück verfliegt dieser Eigengeruch mit der Zeit und da man ja auch nicht ständig an den Kügelchen riechen will (und vermutlich auch nicht sollte), hat man mit der Zeit auch seine Ruhe. Gut ist, dass die originalen Kugeln Gelb sind, dadurch findet man sie zumindest meistens wieder. DIe Oberfläche ist leicht geriffelt wie bei einem Golfball, was wohl die Flugeigenschaften verbessert aber auch beim Auftreffen auf ein Ziel den Auftreffdruck etwas mindert.

    Die Zeus:
    Der Göttervater hätte sich sicher über dieses Spielzeug gefreut, imposant ist sie trotz der nur mittleren Größe, obschon sie durchaus mit der Rapidstrike mithalten kann ist sie dabei klarer in der Linienführung, hat eine gleichmäßigere Linienführung und weniger hervorbrechende Kanten. Die Rails sind allesamt gut nutzbar, sowohl die lange über dem Blaster angebrachte als auch die beiden kleinen auf der rechten und der linken Seite. Die Energieversorgung stellen 6 C-Cellen sicher, was man nach dem Bestücken des einreihigen "Röhrenmagazins für die Energieversorgung" auch recht schnell anhand der Oberseite des Blasters bemerkt. Legt man ihn nun nämlich schräg oder spielt unkonzentriert damit herum, zieht es recht schnell zur einen oder anderen Seite. Der stabile und definitiv NICHT für Kinderhände designede Handgriff gibt einem aber genug Sicherheit, wenn man es nicht übertreibt.
    Ein typischer Zwiespalt ist das Savelock, das den Blaster gegen versehentliches Motorstarten oder gar Abfeuern schützt - ein kleiner Hebel an der Seite über dem Griff, der mit deutlichem Klick einrastet, wenn man die Zeus einmal weglegen will.
    Ein Blick hinter die Schiebetür auf der rechten Seite des Blasters offenbart dass Innere ein wenig. Es handelt sich um einen Flywheelblaster mit Einzelschuss, also ähnlich der Stryve oder Rayven feuert das System nicht vollautomatisch, sondern benötigt zu jeder Schusslösung eine weitere Betätigung des Abzugs. DIese darf auch in relativ schneller Abfolge passieren, ohne dass die Leistung der Motoren merklich heruntergeht. Die Leistung der Rival Zeus ist überdurchschnittlich, aber nicht überragend, es wird vermutlich andere Stock-Blaster geben, die mit ihr mithalten, was die Reichweite angeht, viele sind es aber wohl nicht.
    Alles in allem ein solider Blaster, der vor allem durch die eigentlich vielfältige Erweiterungsmöglichkeit und das stilisierte funktionale Design punktet, jedoch ein wenig hinter der Leistungserwartung zurückbleibt.
    Reichweite gefühlt: etwa 20 Meter

    Die Apollo:
    Ich möchte sie auch liebevoll den heimlichen Gewinner nennen, denn hier merkt man den Unterschied zwischen Rival und Non-Rival sehr viel deutlicher. Sie ist kleiner als die Zeus, fasst nur sieben Schuss im beiliegenden Magazun und ist im Gegensatz zur großen Schwester ein Blaster mit Direct-Plunger-System. Das absolut größte Pro an der Apollo ist, dass man hier problemlos auch die 12er-Stangen der Zeus verwenden kann. Der größte Nachteil ist ihr Spannhebel. Dieser liegt nicht etwa auf der Seite oder ist in einem Spannschlitten untergebracht, sondern steckt im vorderen Bereich des mittleren Drittels des Blasters direkt hiter der einzigen Rail und das so, dass man in keinem Fall einen Nutzen von der Rail ziehen kann. Die Halteleiste dieses Blasters ist also schlichtweg nutzlos. Punkten kann sie dafür wieder bei ihrer Schusskraft, die Apollo gehört im Standard definitiv zum Feinsten, das Hasbro zu bieten hat! Leider damit auch zum schmerzhaftesten, wenn man sie aus nächster Nähe abbekommt.
    Der Plunger wird nicht durch einen AR gebremst und der Lademechanismusist ebenfalls recht faszinierend, da man bei geschlossener Ladekammer keinerlei Zugang mehr erkennen kann. Die Luft drückt übrigens nicht durch eine einzelne Öffnung auf das Geschoss sondern wird kranzförmig an die Kugel gebracht, so dass diese recht präzise geradeaus fliegt. Ein Gund mehr, warum es schade ist, dass ausgerechnet die Apollo eine unbrauchbare Rail besitzt. Einen weiteren Nachteil hat sie dann leider doch noch, sie besitzt keine Jam-Door und der Sicherungslösungsfunktion lässt sich nicht dazu verwenden, eine Blockade wieder zu lösen. Es bleibt einem nichts anderes, als den Blaster zu öffnen.
    Die Apollo ist so ein wirklich kräftiger Blaster mit ordentlichem Potential, das aber durch einige ernstzunehmende Konstruktionsfehler doch beeinträchtigt ist. Überdies ein Blaster für normale bis große Hände, das Magazin wird nämlich von unten in den Griff geschoben.
    Reichweite gefühlt: Etwa 25 Meter

    Beide Reichweiten wurden relativ flach geschossen ermittelt, da sonst der andere Vorteil, die höhere Präzision der Blaster, ja wieder verloren gegangen wäre.

    Handhabung:
    Die Zeus ist ein dankbarer Blaster mit genau einer Schwäche in der Handhabung, Magazinwechsel sind schwierig mit nur einer Hand auszuführen und selbst mit zwei Händen ist es nicht schnell gemacht, die Arretierung ist dafür schlicht zu unbequem zu bedienen. Dafür lassen sich alle Arten von Wehwehchen mit Leichtigkeit beheben, wenn irgendwo etwas steckenbleibt. Die Sicherung lässt sich nicht einfach durch betätigen des Abzugs herausdrücken und die Feuerrate ist selbst unmodifiziert beeindruckend schnell.
    Annähernd umgekehrt ist es bei der Apollo, sie ist ein hervorragender Blaster, wenn es um den Wechsel der Magazine geht. Man betätigt den Magazinauslöser und zieht das leere Magazin heraus, legt dieses beiseite und kann ein gefülltes mit nur einer Hand auch wieder einsetzen, das geht sowohl bei geladenem als auch bei ungeladenem Blaster. Dafür ist der Lademechanismus zum spannen des Plungers recht schwer zu bedienen und man merkt, dass die Kurve im Spannhebel eigentlich ein Hinweis auf einen davor liegenden Schlitten sein muss, der jedoch nicht existiert. Das Spannen selbst hört man deutlich und noch deutlicher den Abschuss der Kugel, auf kurze Reichweite spürt man diese dann beim Schuss auch recht deutlich. Bei uns im Büro wollte niemand eine Apollo aus nur zwei Metern Distanz abbekommen.
    Die Magazine lassen sich gut beladen, wenn man die Kugeln in eine Hand legt, das Magazin mit der anderen festhält und anchließend eine nach der anderen mit dem Daumen hineindrückt. Alternativ kann man, wenn man eine Fläche hat, auf der man die Kugeln ausbreiten kann, diese auch mit dem Magazin in der Hand "einsammeln" also das Magazin kopfüber immer wieder auf die Kugeln drücken, bis es voll ist.

    Umbaumöglichkeiten im Originalzustand
    Da ist er dann, der größte Kritikpunkt an der Serie, die Umbaumöglichkeiten beschränken sich bisher auf die Anbringung der Magazinhalter oder den Kauf von 3D-Druckhüllen und Schulterstützen, die sich manche findige Amerikaner bereits ausgedacht haben. Leider passen die Zubehörteile der anderen Serien nicht wirklich, auch wenn sie sich zumindest anbringen lassen.

    Moddingpotential
    HIer kann besonders die Zeus richtig auftrumpfen, wie manche Videos und Tutorials im Web bereits deutlich gezeigt haben. Der "simple" Austausch des mechanischen Dartpushers gegen einen automatischen macht bereits einen Full-Auto-Blaster aus dem guten Stück, über Magazinerweiterungen durch Röhren bis hin zu ganzen Rucksäcken und dazugehörigen Voltagemods steht dem gewieften Blastertuner da jeder Weg offen.
    Auch die Apollo ist kein Kind von Traurigkeit im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, gibt es dort doch ganze Umbausätze um dem Blaster einen vornliegenden Pumpgriff zu verpassen. Da der Plunger jedoch ungebremst ist, rate ich von der Verstärkung der Feder schon fast ab, man müsste es sich im Zweifel natürlich noch einmal selsbt anschauen und kann auch diesen Plunger sicher irgendwie ein bisschen polstern.

    Fazit
    Die Rival Zeus ist ein wirklich edles Stück Plastik mit solider Leistung und hohem Moddingpotential. Es ist gut nachvollziehbar, warum sie selbst für Amerikaner selten zum UVP von Hasbro verkauft wird, die Nachfrage dürfte drüben recht hoch sein. Ich würde sogar soweit gehen, zu behaupten, dass Hasbro das gute Stück bei 49 $ sogar knapp kalkuliert anbietet, da zum einen die Munition leichter verschossen werden kann und zum anderen die Reihe ja auch dazu dienen soll, den umkämpften Markt der Paintball-Spieler in Angriff zu nehmen.
    Bei der wesentlich preisgünstigeren Apollo würde ich gern dasselbe sagen, aber sie ist ein Leistungsträger, besitzt aber leider die von mir angesprochenen Schwachstellen. Und während die Zeus trotz erhöhter Genauigkeit noch relativ unpräzise daherkommt, fordert die Apollo geradezu zum zielschiessen heraus. Gerade gegen die Apollo gibt es wohl nur wenige Stock-Blaster mit mehr Bums.
     
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  10. Jefe 2.0

    Jefe 2.0 Auf Blasted zuhause

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  12. Da ihr ja alle mitbekommen habt das ich mir eine Mastodon bestellt habe hier erst mal die Bilder vom Unboxing und mein erster Eindruck.

    Die Mastodon ist genau das was Ihr Name sagt, verdammt groß. Sie ist nicht der längste Blaster, aber bullig und sie sagt "Komm her du Wicht und lass dich beschiessen, Har Har Har"

    Hier mal ein paar Bilder:
    Den Anhang IMG_1176.jpg betrachten
    Den Anhang IMG_1177.jpg betrachten
    Den Anhang IMG_1178.jpg betrachten
    Den Anhang IMG_1179.jpg betrachten

    Der Beigefügte Gurt ist sogar breiter als ein BP-Gurt und auch für Leute meiner Größe (1,93 cm) sehr gut geeignet. Auch wenn er bis zum Anschlag ausgereizt wurde. Da hat sich Hasbro wohl was bei Gedacht. Die Karabiner daran sind wie alles an der Mastodon echt Mega ;)
    Den Anhang IMG_1180.jpg betrachten

    Das Plastik ist gewohnter Hasbro-Standard und von guter Qualität. Lediglich die Abdeckung oben über der Trommel ist aus einem Weichplastik, so wie wir es z.B. vom Sweet Revenge-Holster her kennen und schlecht lackierbar, deswegen hab ich die auch direkt weg gelassen, schade eigentlich, sahen stylisch aus. Aber vieleicht kann ich Moggih was von seinem Vinyl Dye abschwatzen und das ganze damit einfärben, den schick sind sie eigentlich ja.

    Die Flywheels laufen wie gehabt mit normalen D-Zellen etwas behäbig an und sind nach ca. 1 Sekunde auf vollen touren. Sie grummeln auch ehr als das sie Hochtourig drehen wie man das von anderen Flywheelern kennt. Ich hatte noch keine Möglichkeit das ganze mit 4 Lipos zu testen, da dürfte dann noch was gehen. Die Trommel selber ist nach ca. 10 Sekunden leer. Aus ausreichend Zeit zu sagen "Friss Darts du fieser Möp, Har Har Har" ;) Innerhalb meiner Wohnung konnte ich nur auf 7 Meter schiessen, aber da lagen alle Mega-Darts in einem 30 cm Range, nicht Schlecht. Ich erwarte aber eine größere Streuung draussen. Ob sie die 23 Meter, wie auf der Packung angegeben schafft wage ich aber zu bezweifeln, aber wir werden sehen. Bin mal gespannt was da mit anderen Motoren so geht. Werde berichten wenn ich die das erste mal auf gehabt habe.

    Einen kleinen Minuspunkt gibt es aber.
    Die Darts selber sind etwas gequetscht in der Verpackung drin und beim Laden neigt man dazu die zu weit durchzuschieben, das kann dann leicht zu Jams führen. Im Eifer des Gefechts kann das schnell passieren, gerade mit etwas älteren Darts.
    Den Anhang IMG_1181.jpg betrachten

    So das wars erst mal fürs erste, ich geh noch ein paar Trommeln leerballern ;)
     
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  13. blastaway.eu

    blastaway.eu Erfahrener Benutzer

  14. flatten_the_skyline

    flatten_the_skyline Auf Blasted zuhause

    Ein paar Eindrücke meiner Fearless:
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    Die Torrentrommelverkleidung sollte passen, ich weiß noch nicht so recht wie ich sie anbaue.
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    Neben der Verkabelung, die bei dem Ding ja ein no-brainer ist, sieht man hier meinen Trigger mod. Im Prinzip braucht es den Rev-Trigger nur noch weil die Motoren nen kurzen Moment keinen Saft bekommen wenn man Salven schießt, ob das nen Unterschied macht weiß ich nicht. Falls ich ganz auf einen Trigger mit 2 Stufen gehe (bzw drei mit der Rotation) werde ich vom rev trigger aber nur das offensichtliche Stück abnehmen.
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    Um Maznas Slotdevil einzubauen muss man die Stege im Flywheelgehäuse entfernen.
    DSC08440.JPG
    Die Workerflywheels für Stryfe etc. passen, wenn man an allen umkreisten Stellen (sorry, hätte grün nehmen sollen) mehr oder weniger viel abnimmt. MAcht das BEVOR ihr die Räder auf die Motoren zieht, ihr kriegt sie sonst eventuell nicht mehr ab!
    DSC08442.JPG
    Mit neuer Mündung und red dot macht das Teil irgendwie doch was her. Die Schulter muss natürlich neu werden.
     
    Lord of Xenos, Valher, medusa und 12 anderen gefällt das.
  15. Bmag

    Bmag Erfahrener Modder

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  17. Nachdem ich im Rahmen einer geistigen Umnachtung meiner Frau eine Generalerlaubnis erhalten hatte ("Du darfst dir jetzt jeden Blaster holen"), musste ich mir die Jupiter endlich holen. Wie @FetteWorst richtig angemerkt hat, kam man nicht einfach so bei Walmart bestellen, da sie nur in die USA liegen. Abhilfe schafft da ein Service wie myus.com, die einem quasi eine Adresse im den USA zur Verfügung stellen und es einem dann nach Deutschland schicken. Nach etwas warten, kam heute das Paket hier an, und ich saß den ganzen Tag in der Arbeit auf glühenden Kohlen:

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    Mitte der Woche kam kurz eine Meldung rein, die mich schon schlimmstes ahnen ließ: Abfertigung verzögert sich, Lieferung verzögert sich unbestimmt. Der liebe Zoll hat es sich also vorgenommen und einen Blick rein geworfen, was nicht nur an dem neuen Klebeband erkennbar war, sondern auch an der fehlenden round im Fenster:
    20190816_145559.jpg
    Aber wohl Dank dieses kleinen Vermerks auf der Packung, kam der Blaster doch gut zu mir:
    20190816_145554.jpg
    Was war nun alles enthalten?
    20190816_145632.jpg
    • Blaster
    • Zweibein, wird nicht aufgesteckt sondern fest geklemmt
    • Ziel zum Zusammenbauen
    • 10 Rival rounds
    Zusammengebaut sieht es dann so aus:
    20190816_150333.jpg
    Beim ersten Anfassen liegt er schon gut in der Hand, wobei ich im Vergleich den Griff der Kronos einen Ticken besser finde. Die Wangenauflage ist gummiert und macht einen angenehmen Eindruck. Auch hier könnte der Schaft ein bisschen länger sein. Die restliche Ergonomie ist eindeutig auf Rechtshänder zugeschnitten, die Sicherung lässt sich gut mit dem rechten Zeigefinger bedienen.
    Steht also das erste Probeschießen an, Spannhebel zurück gezogen ... bleibt nach 2 cm stecken. Was nun? In der Anleitung steht nichts, Sichtprüfung zeigt nichts ... gefühlvoll mit mehr Kraft und anderem Winkel? So jetzt geht's! Round geladen und ... *ding* Die folgenden Repetiervorgänge gehen sehr viel geschmeidiger von der Hand, vielleicht nach der Produktion nur etwas festgesetzt.
    Über die Leistung kann ich noch nichts sagen, da ich mich gerade nur im Zimmer austoben kann, aber ich werde berichten. Des Weiteren werde ich demnächst den Plunger ausmessen und mit dem der Kronos vergleichen. Eigentlich wollte ich die Jupiter nämlich auf Darts umbauen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. August 2019
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  18. Sam

    Sam Erfahrener Modder

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  20. mir ist vom Ork eine Commandfire aus den Staaten mitgebracht worden und ich kann natürlich nicht anders als das Ding zu zerlegen und zu modden. Erstes Segment dieser Review ist also der Blaster ab Werk, der zweite Teil wird mein Mod, ich werd den Beitrag dann ergänzen.
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    Was ist die Commandfire?
    Die Commandfire ist ein Air Warriors Blaster der seit September 2018 auf dem (US)Markt erhältlich ist. Ein grünes Monstrum mit einem Hopper für Darts und vollautomatischem Feuer. Kapazität ist mit 40 Schuss angegeben, es gehen auch n paar mehr rein, aber im Durchschnitt stimmts. Außerdem gibt es ein Fach in dem sich problemlos nochmal 40 Darts unterbringen lassen (im folgenden "Snackbox" genannt)
    Zum Nachladen wird einfach der orangene Deckel oben nach hinten geklappt und mitsamt der Rückwand des Hoppers etwa 30-40 grad nach hinten gekippt um mehr Platz für die Hand zu haben. Beliebige Menge Darts rein und wieder zu. Der Deckel des Hoppers hat eine Platte die an einem "flexiblen Akkordeon" ohne Feder gelagert ist und die Darts mehr führt als drückt. Betrieb ohne ist möglich, aber nicht so Fehlerfrei wie mit.
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    Der Revswitch ist ein Schiebeschalter über dem Abzug, ich finde ihn unpraktish und vorallem schlecht zu erreichen, aber funktionieren tut er wunderbar.
    Der Auslöser fühlt sich gut an und tut nichts anderes als einen Schalter zu betätigen wie wir ihn aus Nerfblastern kennen.
    Der Griff liegt wundervoll in der Hand und hat eine angenehme Größe, Allerdings ist er da meiner meinung nach völlig falsch. zum einhändigen Halten beim Nachladen taugt der Griff null.
    Am vorderen Ende befinden sich übereinander die Snackbox, der Lauf und der Vordergriff. Dieser sieht aus als ob man ihn runterklappen könnte, allerding ist das nicht möglich. Beim Zerlegen hab ich festgestellt dass der Griff mit Nasen ausgestattet ist um in 4 Positionen einzurasten, allerdings ist in der Shell kein Releasebutton vorgesehen, vermutlich wurde das Konzept später wieder verworfen. Schade eigentlich, denn der nach vorne geklappte Griff fühlt sich auch genau so praktisch an wie ein nach vorne geklappter Griff...garnicht. Mit etwas Bastellei könnte man den bestimmt funktionstüchtig machen, ist mir aber recht egal da ich die Shell eher hässlich finde und eh nicht weiter nutzen will.
    Geliefert wird mit 80 der neuen Wafflehead darts die sich erstaunlich gut verhalten. und in Grün blau auch echt schick sind.
    Laut den Messungen von Coop772 sind die durchschnittlichen fps Zahlen mit den meisten Darts so um 90-95 was für einen ungemoddeten Blaster der Hammer ist (nerf standart ~70fps), allerdings ist der vergleich etwas schwierig meiner Meinung nach, da die Commandfire auf 9V statt 6V läuft.
    Wirklich begeistert bin ich von der möglichkeit wirklich alles zu verschießen was meine Dartsammlung hergibt. Stark beschädigte Nerf N-strike Darts werden genau so problemlos gefressen wie Zuru Gen 1&2 und alles was es an chinaclonen gibt. Für mich ist das ideales warpotential da wirklich alles verschossen werden kann, egal was es ist. Mit den originalen Darts habe ich auf 5m einen Streukreis von vielleicht 30cm Durchmesser was nichts ist, auch in coops review funktioniert das ding erstaunlich präzise dafür dass im Grunde kein Cage und kein Lauf da ist.
    Vor dem Hopper befindet sich ein ziemlich cooles Visier welches man nah oben ziehen kann wenn man das will, ich habs erst beim zerlegen gefunden... *hust*
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    Da euch der ganze Kram eh nicht interessiert hab ich jetzt mal keine Bilder vom zerlegten Blaster gemacht....


    nee Spaß ;) alles fein säuberlich Dokumentiert.
    zu bemerken: dieses Ding hat verflixt viele Schrauben auf BEIDEN! Seiten der Shell die raus müssen zum zerlegen, aber es gibt insgesamt nur zwei Arten von Schrauben, mit normalem Kopf und mit großem Flachen Kopf, auch bei den Innereien.
    Es muss relativ viel Kleinkram abmontiet werden, Die Griffschalen, die Achse die den Deckel verbindet und die kleinen orangenen Mittelstücke der halbrunden Führungen. auch wenn es nicht so aussieht, der lauf muss zerlegt werden zum Öffnen der Hauptshell, die Snackbox kann bleiben wie sie ist und im Stück entnommn werden.
    Wenn das ganze Plastik erstmal ab ist sehen wir das Batteriefach über der hauptmechanik, die Flywheels auf etwas was aussieht wie eine einfache Platte, den Hopper und viel Platz mit wenig Kabeln. In dem Ding sind keine Platinen, keine Locks, nichts. am pluspol hängt n lieblos angelöteter Thermistor, das wars. Ja, man könnte bei laufendem Blaster n Finger in die Wheels stecken. Warum auch immer man das tun sollte.
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    Fangen wir vorne an weil es einfacher zu erklären ist. Der Flywheelcage sieht auf den ersten Blick langweilig aus, auf den zweiten stellen wir aber fest dass es ein entkoppelter und gummigelagerter Flexcage ist wo die Motoren in "beweglichen" Segmenten gelagert sind um sich dickeren und dünneren Darts und welchen mit harter Kappe besser anpassen zu können. Außerdem sind die Motoren in ihre Sitze geschraubt. Geschraubt! Hallo? das Ding ist jetzt schon innovativer und modfreundlicher als ne Stryfe!
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    Dahinter kommt der Hopper. Unten am Hopper ist ein Förderband, ähnlich wie bei der hyperfire, allerdings sorgt hier eine Feder dafür dass das Band dauerhaft gespannt ist (Innovation!). im Hopper sind zwei bewegliche Magazinlippen/Klappen die über zwei unterschiedliche Systeme mit Nockenrädern reingedrückt werden und durch ne Feder wieder zurückkommen, wodurch sich der Hopper verhält als ob er ständig geschüttelt würde und somit sehr zuverlässig feeded.
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    Hinter dem Hopper befindet sich ein Pusher/gearbox mechanismus mit mechanischer cyclecontrol unter dem Batteriefach. Hier treibt ein Motor die gearbox an die an einem Ausgang das Förderband dreht und an einem anderen Ausgang einen reverse Pusher in Form einer Zahnstange betätigt der auf einem Ende ein Nockenrad antreibt und auf dem anderen über eine Umlenkung den eigentlichen Pusher nach vorne drückt. der dann von einer Feder schwungvoll zurückgezogen wird was einen spürbaren Rückstoß vermittelt, n bisschen wie bei den Zuru Blastern, nur nach dem Schuss.
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    Wenn wir den Hopper und die andere Alientechnik da rausnehmen finden wir noch einen weiteren Motor mit einer gearbox der ein Nockenrad für die Klappe auf der anderen Seite antreibt. Ich habe etwa 20 minuten gebraucht bei offenem Blaster bis ich verstanden habe was da wie funktioniert, glücklicherweise lässt sich der Blaster offen und teilzerlegt betreiben da es ja keine Locks gibt :)
    Das Team was sich dieses System überlegt hat hat scheinbar in den letzten Jahren gut verfolgt was die Moddingcommunity bastelt und sich davon inspirieren lassen. Das System ist absolut zuverlässig, ziemlich kräftig und absolut innovativ. Die Designabteilung hat da dann n unergonomischen, unfertigen Blaster drumrum geschustert, aber dafür moddet man ja.
    Fazit: absolute Kaufempfehlung für wars, sowohl für Moddingfaule und Gearfaule, als auch für jeden Flywheelfan und Sammler komischer blaster :) . Für Larp eher unbrauchbar denk ich. Für Bürokämpfe bestimmt auch ne nette Idee, keine Magazine und ziemlich kompakt für die große Kapazität.

    Modding:
    Ideen: Ordentlicher Revtrigger. Ordentliche Shell. Lipo.
    Verworfen: Neues cage, andere Motoren, größerer Hopper.
    Fortsetzung folgt.
     
  21. DerLuchs

    DerLuchs Auf Blasted zuhause

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  23. Hallo zusammen,

    hier wieder ein Testbericht vom Luchs, der sich nach langer Zeit endlich hat eine Buzzbee Tyrant organisieren können:
    Die Tyrant ist einer von drei Mega-Blastern des schon seit einigen Jahren zum Hauptkonkurrenten von Nerf avancierten Unternehmens BuzzBee Toys, der Air Max Baron, der Air Max Boss und eben des hier genannten Blasters.

    Mein "Rezensions"-Exemplar hab ich, da man an die DInger eigentlich nur in den Staaten drankommt, mit viel Glück als "Collectible-Item" bei Amazon.com entdeckt. Als der Blaster hier ankam, stellte ich zunächst einmal fest, dass es sich tatsächlich um einen Rückläufer mit "Defekt" handelte, es steckte nämlich noch ein zusammengequetschter Dart im Breech. Deshalb, falls Ihr von Blasterparts/Bankcroft das hier lest und doch mal ein Vorab-Exemplar der anderen beiden "großen" bekommt, ich täte mich sehr über die Testmöglichkeit freuen. Auch sind die Darts hier bei uns leider sehr schwierig zu bekommen, obwohl sie den Nerf-Versionen zumindest in der Präzision überlegen zu sein scheinen.


    20160303_184233474_iOS.jpg
    Vergleich der Giganten, die BuzzBee ist gerade einmal halb so groß, dennoch ist das Magazin wohl in ihr besser aufgehoben als das hier verwendete Nerf-Magazin

    20160303_183646326_iOS.jpg
    Blick in den Blaster - Der Breech ist deutlich zu erkennen und der "Freiluftdartstop" lässt sich gut erkennen

    20160303_183942139_iOS.jpg
    Zwei unterschiedlichere Darts gab es wohl nicht - der BuzzBee ist leichter, die Spitze liegt weiter vorn und der Schwerpunkt ist damit auch noch weiter nach vorn gerückt

    20160303_184012167_iOS.jpg
    Magazinvergleich eins: Das gelbe Bananenboot ist riesig im Vergleich zum sechser, nutzt den Extraplatz allerdings auch effizient aus. Es enthält nicht den Nerf-typischen Auflagerstopp.

    20160303_184102497_iOS.jpg
    Beide Magazine haben einen angeschrägten Dartschlitten. Ich weiß nicht, ob man es erkennen kann, aber der Schlitten des BuzzBee beginnt so ich das richtig gesehen habe, weiter unten mit der Schräge.

    20160303_184327825_iOS.jpg
    Hier sind beide BLaster mit den korrekten Magazinen ausgestattet, die Tyrant steht auf der Centurion, so hoch ist sie mit dem Magazin.

    Kommen wir zum eigentlichen Test:

    Äußeres / Optik:
    Tja, hier muss ich zugeben, dass das Objekt der Begierde nicht der größte Wurf unter den Designs aller Blaster ist, er ist nur etwa halb so groß, wie eine Centurion, steht ihr aber in der Breite in nichts nach und ist vom Korpus vielleicht sogar ein wenig höher. Auf jeden Fall hat sie den tieferen Magazinschacht. Farblich wirkt das Blau vielleicht billig, doch wenn man den Blaster in die Hand nimmt, kommt allein durch das Gewicht schnell heraus, dass der Blaster entweder sehr Dickwandig oder tatsächlich durchdacht robust ist (da ich schon mal reingesehen habe, kenne ich die Antwort :p). Allerdings sind die Gelben und orangenen Flächen durch das Gehäuse gesteckt bzw. daraufgesteckt, speziell die gelben Flächen tragen deshalb zusätzlich zu einem "preiswert" aussehenden Eindruck bei. Tatsächlich hab ich mich gefragt, ob der Blaster auch deshalb bis heute nicht nach D gekommen ist. Der Korpus weist bis auf die eingesetzten Kunststoffteile auch so gut wie keinerlei Texturierte Bereiche auf, lediglich ein schmaler Aufkleber verweist auf seinen Namen, den er wohl auch nur in den USA trägt, in Australien wird er wohl AIR MAX 12 genannt.



    Haptik/ Feeling:
    Das Teil ist robust! Man hat es vielleicht nicht so gern vor Augen, aber in der Hand hat man es definitiv gern! Der Griff könnte zwar etwas größer sein, aber was ich auf manchem Treffen an Nerf-Blastern schon monierte, wurde hier klar bedacht, die Distanz zwischen Handauflage vorn und Pistolengriff hinten ist nicht nur superangenehm, sie fühlt sich in meinen Augen einfach richtig an.Der Lademechanismus ist gut, aber auch das einzige, dass sich billiger anfühlt als beim Branchenprimus. Bei meinem Exemplar zieht sich der Schlitten teils wieder ein Stück zurück, so dass der Abzug von einem Lock blockiert wird, das kann aber auch ein vom Schaden zurückgebliebener Effekt sein. Der Trigger selbst ist schön vom Druckpunkt und gegenüber den letzten Fehltritten auf Seiten anderer Hersteller schön zu greifen, ohne Schmerzen zu verursachen.
    Das Magazin ist das wertigste, das mir von einem Blasterhersteller untergekommen ist, es fast bis zu 12 Darts, klappert aber dennoch weniger als das Original-Mega-Sechser von Nerf und hat definitiv die schönere Linienform, auch wenn es eben einfach rechteckig ist, es passt dazu. Der Mag-Release ist ein wenig schwieriger zu drückem, reagiert dafür aber zuferlässiger bei Betätigung. In die Tyrant passen die originalen 12er von BuzzBee und die 6er Nerf-Mega, wobei letztere kaum noch herausstehen, im inneren aber mehr Spiel haben als die vom preiswerteren Bruder.

    Technik

    Lademechanismus und Kolben
    Hier kann BuzzBee wie bei den letzten Elite-Size-Blastern richtig punkten, der Lademechanismus oben bewegt den beweglichen Breech im starren Rohr, der somit den Plunger mit zurückschiebt bis er im Catch einrastet. Anschließend wird durch den Mitnehmer der Breech wieder nach vorn gezogen und der Dart aufgenommen. Das System ist weit simpler, als das der Centurion, das der Magnus ist viel näher mit diesem verwandt, denn es ist sehr ähnlich aufgebaut. Der Breech allerdings ist von der Außenwandung her schmaler, denn er gleitet sauberer in die Darts, alle Tests, die ich mit dem Ding machte, egal ob BuzzBee-Megas oder Nerf-Darts, verliefen reibungslos. Übrigens auch unerheblich vom verwendeten Magazin.

    Magazinschacht
    Der Magazinschacht ist wie bereits erwähnt tiefer und weist seltsamerweie eine breitere Öffnung auf, als sie das Magazin bräuchte. Sie passt exakt um den Abstandsring des Nerf-Magazins, ist also speziell für die Verwendung dieser angelegt worden. Die Sicherung ist wie gesagt etwas schwerer zu bedienen, aber nicht, weil sie schwergängiger, oder hakeliger wäre, sondern weil der Knopf doch recht weit herausragt und nicht besonders groß ist. Lösen tut der Mechanismus nämlich zuverlässig. Einen Wermutstropfen bringt die Technik der Magnus übrigens auch hier mit sich - Laden ist hier genauso wie bei den meisten Elite-Size-Blastern nur bei gespannter Feder, also bei zurückgezogenem Schlitten und Breech möglich. Das Magazin rastet fest und präzise ein, es gibt gar kein Spiel an dieser Stelle, die Toleranzen sind wohl eher gering.

    Abzug, Auslösung
    Der Abzug bietet einen deutlichen Druckpunkt an, man bemerkt, wenn man diesen überschreitet, allerdings ist es nicht so, dass der Widerstand nur auf einem einzigen Punkt liegt, sondern über eine gewisse Strecke vorherrscht, bevor der Blaster ausgelöst wird. Die Führung des Drückers ist gut, so dass man hier genießt, die Leistung des Tyrannen freizusetzen.

    Ein wenig schade ist aber, dass die Technik nicht durch einen stabilisierenden Lauf abgerundet wird, so dass gerade die Nerf-Howler recht unpräzise herausgeschossen kommen.

    Darts
    Die Frage, die wohl den überwiegenden Teil der Leserschaft wesentlich mehr interessieren dürfte, als die Leistung des eigentlichen Blasters, da seine Optik ja sicher auch Geschmackssache ist, ist die nach den Darts und ihrer allgemeinen Tauglichkeit als Konkurrenzmaterial zu originalen Nerf- oder China-Megas (die, soweit ich weiß fast ident mit den Originalen sind). Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, daher unterteile ich auch diesen Bereich in Unterbereiche.

    Verarbeitung
    Die erste Frage, die sich stellt, wenn man einen anderen Dart in die Hand nimmt, ist die nach der Qualität der Verarbeitung, wird das Projektil die Kräfte, denen es ausgestetzt werden wird, auch erfolgreich überstehen und wenn ja, wie oft und - viel wichtiger noch - ist ein als kompatibel einzustufender Dart tatsächlich in kompatiblen Maßen gefertigt und entsprechend ohne Leistungsverluste oder überhaupt verwendbar?
    Nun, der Buzzbee AirMaxx-Dart ist in der Tat kompatibel, seine Länge entspricht sogar exakt der eines Nerf-Megadarts (Abweichung in der Länge gerade mal 0,5mm). Leider gibt es auch im Durchmesser des Schafts leichte Abweichungen, dieser ist geringfügig schmaler, als der des prominenten Mitbewerbers. Dies erklärt auch, warum so viele Tester aus Amerika die Blaster als durchschnittlich bewerten, jene, die die Darts jedoch auch mit den Nerf-Darts vergleichen, werden hoffentlich zu ähnlichen Schlüssen kommen wie ich. Der Nerf-Dart holt aufgrund des besseren Fits im Breech einfach mehr aus der Tyrant heraus, sammelt mehr Kraft, bevor er diese bei der Lösung dann freisetzt. Als Resultat erhält man eine gegenüber der Verwendung von Buzzbee-Darts sichtbare Leistungsverbesserung, jedoch geht diese aufgrund der Pfeifen in den Köpfen zugleich auf Kosten der Präzision. Überhaupt zwingt sich mir bei den EIgenschaften der Darts irgendwie das Bild der unterschiedlichen Ziele für die Entwicklung auf, dazu später jedoch mehr.
    Der Kopf ist der deutlichste Unterschied, wenn man einmal von der Farbe absieht, die AirMaxx-Darts sind Suction-Cup-Darts, also mit Saugnapf ausgestattet. Dieser ist auf einer relativ gut verarbeiteten Gummigrundfläche aufgebracht, die selbst leider eher weniger gut mit dem hellblauen Schaumstoff verklebt ist. Nicht unbedingt so, wie man erwarten würde, also dass die Naht schnell reißt oder der Kopf sich leicht vom Schaft ablöst, aber doch so unsauber, dass sich direkt hinter dem Kopf des Darts ein unschöner Wulst außen am Dart bildet. Diese wiederum könnte in eventuellen Mega-"Brassbreeches" für ernstliche Schwierigkeiten sorgen. Zusätzlich trägt die dünnere Wandungsstärke des Schafts dazu bei, dass dieser Dart in den gröberen robusteren Breeches der Nerf-Reihe schneller mal zerquetscht werden.

    Eigenschaften bei Verwendung
    DIe Flugeigenschaften des Buzzbee-Darts sind gut, er ist zumindest nach meinen Beobachtungen präziser als der Nerf-MegaHowler, dabei jedoch grundsätzlich langsamer und von der Reichweite hinter den Möglichkeiten der Tyrant zurückbleibend. EIne Möglichkeit wäre hier, einen engeren Fit in die Breech einzusetzen, doch da es generell recht schwierig ist, an die passenden Elemente für feinere (Mega-)Läufe zu kommen, wäre hier fast ausschließlich ein Selbstbau über 3D-Druck oder die Fertigung von entsprechenden dünn gebogenen Blechen und deren Versiegelung möglich, was verglichen mit einem einfachen Wechsel der Darts auf die Heuler doch recht viel Aufwand bedeutet. Diese jedoch schlagen wie bei den anderen Blastern (mit Ausnahme von vielleicht der Centurion wegen ihres Laufs), des Häufigeren selbst einfach aus und werden durch die eingebaute Pfeife gern in ihren Flugbahnen mal unplanbar.

    Moddingpotential
    Modden wir das Biest? Die meisten werden hier wohl regelrecht Ja-schreien. Dieser Blaster bietet dafür wirklich eine gute Basis.

    Optische Variationen/Mods
    Die glatte Oberfläche gestattet alle möglichen Ausgestaltungen von angepassten oder schlicht aufgebrachten Redesigns, die der Shell ein annehmbareres Aussehen verpassen. Das Interieur ist sogar so geräumig, dass man an vielen Stellen größere Umbauten recht leicht vornehmen könnte.
    Einen Fake-Lauf vor en Breech zu legen wird durch den sich schlicht senkrecht nach oben schiebenden Dartstop sehr begünstigt, allerdings kann man, um ihn zu fixieren, lediglich in die Originalmündung passende Formmasse einsetzen.
    Größter OPtik-Nachteil ist die obenliegende Spannvorrichtung, diese ermöglicht zwar das Anbringen von Rails, diese würden, so man sie nicht auf einer Brücke über dem eigentlichen System ablegt, mit dem Schlitten vor- und zurückbewegt oder sehr weit hinten am Blaster angebracht werden.

    Technische Variationen/Mods
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 22. März 2016
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  24. Jefe 2.0

    Jefe 2.0 Auf Blasted zuhause

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  26. So nachedem gestern meine bestellten Bananenmagazine von Blasterparts angekommen sind, kam ich heute dazu die Magazine zu testen.

    Die Magazine waren stabil verpackt. Nach dem auspacken habe ich die Magazine abgeklopft und die Feder "geprüft", also "Drucktest" mit Finger und Darts Als Gegenstücke dienten ein 12er und ein 18er Elite Magazin. Die Feder des BP Magazins schnitt nicht schlechter ab und transportierte die Darts genauso gleichmäßig wie die beiden Original Magazine. Das Schwarz war überall gleichmäßig und es gab keine Unterschiede in der Farbe. Mit ein wenig trockenbürsten bekommt man auch schöne Abnutzungsspuren dran so das die Magazine dann auch entsprechend aussehen.

    Folgendes Blaster waren meine Testblaster:

    Alpha Trooper (keine Elite, sondern alte Version), unmodifiziert
    Recon, Blasterparts Hard Range Kit verbaut
    Rayven (keine Elite, alte Version), stark modifiziert (inkl. Magazinschacht) neue Motoren, Napradd, lief mit 7,6 Volt (2 Protected und 2 Dummys - war zu faul die vier unprotected raus zu kramen)
    Retaliator, unmodifiziert
    Rampage, unmodifiziert
    Stryve, mit 7,6 Volt (2 Protected und 2 Dummys)
    Elite Alpha Trooper, komplettes Tactical Kit und Brass Breech
    Rhino Fire, unmodifiziert

    Getestet wurden 2 Magazine von Blasterparts mit jeweils 15 fast neuen Elite Darts. Beide Magazine wurden aus allen Blastern abgefeuert.

    Zuerst einmal
    Die Non Elite Blaster:

    Recon - keinerlei Problem das Magazin aufzunehmen, es ruckelt nicht im Blaster und wackelt nicht wie ein Teil der alten Magazine. Alle Schüsse liessen sich einwandfrei verschiesen.

    Alpha Trooper - das Magazin ging etwas stramm rein, hielt aber einwandfrei und ruckelte nicht. Alle Schüsse liessen sich einwandfrei verschiessen

    Rayven - das Magazin ging schwer rein (vermute das liegt an der Modifikation des Magazinschachtes da wir da unter anderem auch den BP Ammocounter verbaut haben), nachdem es einmal saß lief aber alles wie am schnürchen. Alle Schüsse lösten sich einwandfrei und es gab auch keine Probleme mit dem Napradd.

    Die Elite Blaster

    Retaliator - Das Magazin ging gut rein, saß fest und wackelte nicht hin und her. Alle Schüsse lösten sich einwandfrei.

    Rampage - Das Magazin ging gut rein, saß fest und wackelte nicht hin und her. Alle Schüsse lösten sich einwandfrei, auch im Slammfire-Modus

    Stryve - Das Magazin ging gut rein, saß fest und wackelte nicht hin und her. Alle Schüsse lösten sich einwandfrei.

    Elite Alpha Trooper - Das Magazin ging gut rein, saß fest und wackelte nicht hin und her. Bei jeweils den ersten beiden Schüssen zickte der Brass Breech rum. Ich vermute den muss ich noch mal nacharbeiten, alle anderen Schüsse lösten sich einwandfrei, auch im Slammfire-Modus

    Rhino Fire - Die Magazine gingen gut rein, saßen fest und wackelten nicht, Die RF weigerte sich aber die Magazine anzuerkennen, da müssen die Locks raus, dann dürfte es einwandfrei gehen. Werde das wahrscheinlich Weihnachten rum angehen, dann werd ich das ganze nachreichen.

    Im Moment sind folgende Blaster nicht bei mir an denen ich die Tests auch noch nachreichen werde:

    Rapiturion
    Centurion mit BP Conversion Kit und Brass Breech
    Rapid Strike

    Hier noch ein paar Photos der Blaster mit dem Magazin
    Alpha Trooper-01.JPG
    Recon-01.JPG
    Recon-02.JPG
    Rayven-01.JPG
    Rayven-02.JPG
    Retaliator-01.JPG
    Retaliator-02.JPG
    Retaliator-03.jpg
    Rampage-01.JPG
    Rampage-02.JPG
    Rampage-03.JPG
    Stryve-01.JPG
    Stryve-02.JPG
    Elite AT-01.JPG
    Elite AT-02.JPG
    Elite AT-03.JPG
    Rhino Fire-01.JPG
    Rhino Fire-02.JPG
    Rhino Fire-03.JPG
    lg
    Jefe
     
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  27. BrittLiv

    BrittLiv Erfahrener Benutzer

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  29. Hier also wie versprochen mein Testbericht:

    Die Abwicklung mit buychina.com war problemlos. Ich habe folgende Magazine am 12.08 gekauft und direkt bezahlt:
    Buy China Wholesale from Taobao Agent online shopping - BuyChina.com

    Sie haben es dann bestellt, Fotos gemacht und am 19 an mich verschickt. Ich habe DHL Express gewählt und es ist am 26. angekommen (Anscheinend war es schon am 25. da, aber es wurde irgendwie nur mit einem dicken Aufkleber „Empfänger unbekannt“ versehen… Mein Name steht definitiv auf dem Briefkasten…).
    Zwischendurch hatten wir noch einen kurzen Nachrichtenwechsel, da DHL anscheinend keine „weapon accessories“ verschickt. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass sie es als "Plastic Case" bezeichnen.
    Zollgebühren musste ich kein bezahlen (Es ist kein CE Kennzeichen drauf ihr könntet also Probleme bekommen).

    Zu den Magazinen selber, sie fassen 15 Darts und sind etwas kürzer als ein 18 Schuss Magazin. Allgemein machen sie einen qualitativ guten Eindruck.
    1.jpg

    Btw. man beachte den Tippfehler ;-)
    2.jpg

    Am unteren Ende ist ein Logo angebracht, allerdings findet sich nicht (wie vermutet) irgendwo ein Nerf Logo.
    3.jpg

    Der Dart Pusher kann bis zu einem bestimmten Punkt geschoben werden und wird dann von einem Plastikstück gebremst. Nach unten hat man ähnlich viel Luft wie bei einem 18ner Magazin.
    4.jpg
    7.jpg

    Was ich interessant finde ist, dass der Dart Pusher an zwei Stellen von jeweils nur einer Schiene geführt wird und nicht wie bei Nerf von zweien.
    5.jpg

    Leider sind die Magazine wie auch bei Nerf verklebt, was das Anmalen umständlicher macht.

    Ich habe ein Magazin mit Elite Darts beladen und jeweils fünf Mal mit einer Retaliator, einer Rapidstrike und einer Elite Alpha Trooper (mit slam fire) leer geschossen. Zu meiner Überraschung kam es nicht einmal zum verhaken der Darts. Mit meinem selbstgebauten Magazin hatte ich beim slam fire immer Probleme.
    Insgesamt bin ich echt überrascht wie gut die Performance ist und würde sie eher kaufen als selber welche zu bauen. Solltet ihr noch Fragen oder weiter Testvorschläge haben, sagt Bescheid.
    6.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. August 2014
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  30. Excellox

    Excellox Auf Blasted zuhause

    Da ich ja nun im Besitz eines Chrony bin (https://www.amazon.de/gp/product/B081L51R56/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o03_s00?ie=UTF8&psc=1) und ich feststellen musste, dass der einwandfrei mit Rivals funktioniert, konnte ich meine Orbit endlich mal chronen. Die hat die 10kg-Worker-Feder drin, sonst keinerlei Modifikationen und ich war doch sehr überrascht. Habe etwa 30 Schüsse durchgejagt, alle mit Dartzone-HIRs und habe völlig konstante 130fps. Keine Ausreisser, alles zwischen 126 und 132fps!
    Leider geil!
     
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  31. Jefe 2.0

    Jefe 2.0 Auf Blasted zuhause

    So ich hab am Sonntag mal weiter gemqacht mit meinen Tests.
    Da ich 5 Magazine besitze denke ich das ich damit auch einen aussagekräftigen Test hinbekomme. Getestet wurden ausschliesslich Elitedarts, die zwischen neu und ca. 10 mal gebraucht waren. Die Darts wurden frei Schnautze in die Magazine geladen, es wurde nicht darauf geachtet ob nur neue oder nur gebrauchte in einem Magazin waren. So als hätten wir Darts auf einem Con oder auf einem Blastwar. Je Magazin wurden 15 Elitedarts geladen.
    Alle Darts wurden gleichzeitig in die Magazine geladen
    Alle Magazine auf einmal:
    DSCF6958.JPG
    Das erste Magazin wurde nach einer Stunde entladen
    Im obersten Dart war auf beiden Seiten eine kleine Rille eingedrückt.
    Diese verschwand nach einer Stunde wieder komplett.
    Alle Darts hatten keine Verformungen.
    DSCF6959.JPG
    DSCF6960.JPG
    Das zweite Magazin wurde nach zwei Stunden entladen
    Im obersten Dart war auf beiden Seiten eine kleine Rille eingedrückt.
    Diese verschwand nach einer Stunde wieder komplett.
    Alle Darts hatten keine Verformungen.
    DSCF6961.JPG
    DSCF6962.JPG
    Das dritte Magazin wurde nach drei Stunden entladen.
    Im obersten Dart war auf beiden Seiten eine kleine Rille eingedrückt.
    Diese verschwand nach ca. 1,5 Stunden komplett.
    Alle Darts hatten keine Verformungen.
    DSCF6963.JPG
    DSCF6964.JPG
    Das vierte Magazin wurde nach vier Stunden entladen.
    Im obersten Dart war auf beiden Seiten eine kleine Rille eingedrückt.
    Diese verschwand nach ca. 1,5 Stunden komplett.
    Alle Darts hatten keine Verformungen.
    DSCF6965.JPG
    DSCF6966.JPG
    Das Fünfte Magazin wurde nach fünf Stunden entladen.
    Im obersten Dart war auf beiden Seiten eine kleine Rille eingedrückt.
    Wann diese verschwand kann ich nicht sagen da ich früher ins Bett gegangen bin (Frühschicht und so :bllll: )
    Alle Darts hatten keine Verformungen.
    DSCF6967.JPG
    DSCF6968.JPG
    Heute habe ich nach der Arbeit die Darts die eine Rille hatten noch einmal kontrolliert, es waren keinerlei Rillenmehr zu sehen. Denke damit hat sich die Contauglichkeit, zumindest was die Aufbewahrung der Darts im Magazin betrifft, bewiesen. Nächstes WE werde ich das ganze dann nocheinmal mit Schusstests aus meiner EAT und einer Retaliator angehen und dann hier berichten.
    DSCF6969.JPG
    liebe Grüße
    Jefe
     
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  32. BlastaMasta

    BlastaMasta Erfahrener Benutzer

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  34. Gegenstand dieser Besprechung ist mein Exemplar des Nerf Revoltinator Blasters aus der Zombie Strike-Serie. Da dieses Modell bis dato nicht auf dem deutschen Markt erhältlich ist und ich an eine späte Markteinführung nicht mehr glaube, habe ich das gute Stück bei amazon.com für insgesamt knapp 50€ bestellt; die Lieferzeit betrug acht Tage.

    [​IMG]

    Derdiedas Revoltinator ist der erste elektronische Flywheel-Blaster seiner Serie überhaupt; er arbeitet halbautomatisch mit vier AA-Batterien und kommt mit 18-Schuss-Magazin in genretypischer Spezial-Optik.

    Darüber hinaus handelt es sich bei dieser Nerf um eine der wenigen, die Licht- wie Soundeffekte an Bord haben: Bei Betätigung des Rev-Schalters beginnen alternierend entweder die vier "Glühbirnen" oder das hintere "Lichtrad" additional zum Leuchte-Logo mit der Vorstellung, unterstützt vom jeweiligen Start-Geräusch. Wird der Trigger gedrückt, läuft ein rotes Licht durch den oben am Blaster angebrachten, ebenfalls roten Plastik"schlauch"; dies übrigens auch ohne vorher aktivierten Rev-Trigger, so dass das Rollenspiel auch ohne tatsächliche Schussfunktion stattfinden kann.

    [​IMG]

    Kurz: Bling Bling und Beep Beep bis zum Abwinken; muss man, weil nicht abschaltbar, mögen, was in meinem Falle zutrifft. Wie die adrette Vorführdame auf der Spielwarenmesse bereits zu sagen pflegte: Die Zombies können ruhig hören und sehen, dass wir da sind. Denn sie sind es gleich nicht mehr... :D

    Das erste, was mir aufgefallen ist, nachdem ich den Blaster aus seiner Packung geschält hatte: Das Ding ist leicht! - Na, das ändert sich bestimmt, wenn die Batterien hinzu kommen... äh, Moment: Da sind schon Batterien enthalten! - Na gut, dann bleibe ich eben dabei: Das Ding ist leicht!

    [​IMG]

    Und auch leicht kopflastig, was aber m.E. durch das niedrige Gesamtgewicht ausreichend kompensiert ist; verarbeitungstechnisch gibt es auch sonst nichts zu bemängeln.

    Die restliche Ergonomie der Revoltinator ist für mich 1,88m-Honk hochgradig angenehm, die integrierte Schulterstütze perfekt bemessen, der Griff, gerade noch groß genug für meine Hand, sitzt an der richtigen Stelle, ebenso der Magazin-Release-Button, der dem Rev-Switch gegenüber liegt.

    [​IMG]

    Kommen wir zur Leistung, was ist "auf dem Platz"? - Mit den mitgelieferten Duracell-Kraftstäben kam zunächst keine Freude auf: 65 FPS wirken auf mich eher abschreckend. Mit einem frischen Satz AA-Batterien geht sie dann doch noch ab, die Luzie: Durchschnittliche 77 FPS (Einzelschüsse) künden von einem neuen Serienstandard, den Nerf seit einiger Zeit im oberen 70er-Feld ansiedelt. Und das ganz ohne Ultra... ;)

    Jetzt werde ich auch endlich die extra aufbewahrten Anbauteile der Scravenger los, die ich des "Schwarzenegger-Priming-Tricks" halber gerne ohne wuchtige Anbauten bespiele: An der Revoltinator finden Magazinhalter, Lampe und Laufaufsatz endlich eine neue stilvolle Heimat, denn das Ding macht ja eh von haus aus schon ordentlich Radau, da stört zusätzliches Klappern auch nicht mehr.

    Fazit: Macht optisch, klanglich wie leistungstechnisch großen Spaß, die Nerf Revoltinator aus der Zombie Strike-Serie; ein toller Blaster, bei dem Hasbro m.E. einmal mehr alles richtig gemacht hat. :)

    Lieben Gruß,

    Michael.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. November 2019
  35. Moggih

    Moggih Auf Blasted zuhause

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  37. Hello!

    Oft wird die Rechnung aufgemacht: "Camblaster für 80 Euro? Viel zu teuer! Rapidstrike für 40 + billige Cam für 25 kommt auf's Selbe raus!"

    Hier ist ein Versuch, das mal anzunähern. Dazu habe ich mir vor einer Weile eine billige "Dashcam" aus der Bucht gezogen. Das sind kleine Kameras, die normalerweise dafür gedacht sind, von der Windschutzscheibe aus das Verkehrsgeschehen, die Route oder auch Unfälle aufzuzeichnen. Am Ende ist's einfach ein Kameramodul mit Display, Akku, Kartenleser und in meinem Fall sogar noch ein paar IR-LEDs in einem Gehäuse. Angeblich "Full HD" mit 1080p-Auflösung. Kostenpunkt ist etwa 20-25 Euro, je nach Anbieter. Schauen wir mal!

    Hier ein damit aufgezeichnetes Video von der RPC im Mai. Sonntagmorgens vor offiziellem Öffnen, als noch kaum ein Mensch in den Hallen war, bin ich um den Bankcroft/Blasterparts/Blasted-Stand getigert:



    Dazu habe ich die kleine Dashcam mit Kabelbindern auf einen Recon-Flipsight-Sockel befestigt:

    WP_20150826_010.jpg

    Die Bildqualität würde ich als "okay" bezeichnen, und auch das Mikrofon nimmt ordentlich auf. Leider ist gelegentlich ein sehr fieses, wenn auch leises Pfeifen mit drin. Ob das am Mikrofon selbst oder der Aufzeichnung liegt, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht sagen. Gerade bei Neonlicht leidet die Bildqualität leider etwas und man muss insgesamt auch erkennen, dass eine Full-HD-Auflösung nicht mit Bluray-Kinofilm-Bildqualität gleichzusetzen ist ;) Das Bild ist eher unscharf, die Helligkeitsabstimmung kommt bei wechselnden Lichtverhältnissen nur zögerlich nach und es ist ein leichter Fischaugen-Effekt zu erkennen. Für die Dokumentation von Blastwars oder Cons aber sicher ausreichend und in Sachen Preis/Leistung ziemlich genau das, was ich erwartet hatte.

    Doch wie steht's um den Camblaster? Macht er den Job besser? Nö. Aber auch nicht schlechter. Genaugenommen ist das Ergebnis ziemlich ähnlich. Die Auflösung ist mit 640x480 zwar deutlich geringer, das empfundene Bild aber sehr ähnlich. Insbesondere beim Upload auf Youtube oder Social Networks dürfte die Bildgröße nur eine untergeordnete Rolle spielen. Um direkter zu vergleichen und die Unterschiede aufzuzeigen, habe ich die Dashcam direkt auf die Rail vom Camblaster gesetzt und beide parallel aufzeichnen lassen.

    Hier der Camblaster:


    Hier nochmal die Dashcam mit dem gleichen Take:
    (ignoriert den Datumsstempel im Bild, habe ich vergessen einzustellen/abzustellen)


    Wer sich das ganze ohne Youtube-Konvertierung als originale Videos anschauen möchte, kann von mir den Link zu einer Dropbox kriegen, wo beide Videos direkt von den Speicherkarten liegen. Allerdings ist der Unterschied auch dort nicht größer, wenn man von der höheren Pixelanzahl mal absieht.

    Mein persönliches Resumée:

    Der Camblaster zeichnet zwar in einer geringeren Auflösung, dafür aber auch direkt mit einer deutlich geringeren Datenmenge auf (logisch). Soweit ich sehen konnte ist das beim Camblaster fix, während man bei der Dashcam zwischen verschiedenen Auflösungen wählen kann. In der Praxis halte ich die Bildgröße 640x480 für ausreichend, da die Bildqualität ohnehin nicht berauschend ist. Man spart sich damit eine Menge Konvertierungs- und Uploadzeit.

    Das Bild vom Camblaster wirkt auf mich minimal bunter, konstrastreicher und ohne nennenswerten Fischaugen-Effekt. Die Dashcam hat dafür eine ausbaufähige Nachtsichtfunktion (einfach durch weitere IR-Leuchten ergänzen) und man kann eben auch einen Datumsstempel einblenden lassen.

    Das Mikrofon des Camblasters sitzt "im Genick", wo auch das Display und die Bedientasten sind. Dort im Gehäuse nimmt es allerdings auch sämtliche (Flywheel-)Schwingungen und Knarzer auf, weshalb die Idee im Raum steht, es bspw. ans Laufmündungsende zu verlegen und dort mit Moosgummi zu padden, damit es vom Blasterlärm etwas entkoppelt wird. Bei der Dashcam besteht das Problem so nicht, da das Mikrofon im Camgehäuse ausserhalb des Blasters ist. Damit nimmt man Umgebungsgeräusche besser auf, die genuschelten Kommentare vom Blasterhalter kommen aber deutlich leiser ins Video.

    Der Vorteil zur Akkulaufzeit liegt deutlich beim Camblaster. Dort wird die Cam nämlich von 4 AA (Mignons) in einem separaten Batteriefach, getrennt von der Flywheel-Stromversorgung, betrieben. Das hält lange und ist im Bedarfsfall auch schnell gewechselt. Die Dashcam hat einen internen Akku, der relativ klein zu sein scheint und über die USB-Buchse geladen wird. Also entweder an ein USB-Gerät (Notebook etc.), ein entsprechendes Netzteil, eine Powerbank oder ein 12V-Autoladekabel anschließen. Das hat man "auf dem Feld" nicht immer dabei. Der Akku hält außerdem nicht stundenlang durch - für längere Dokumentationen ist das so erstmal nix. Natürlich könnte man da auch einen besseren Akku verbauen oder eine Buchse für externe Stromversorgung nachrüsten, aber das ist schon wieder schwarze Magie.

    Hauptvorteil der Dashcam ist in meinen Augen die Flexibilität. Durch die externe Anbringung mit dem Recon-Dingsi kann ich es auf jeden beliebigen Blaster an vielen verschiedenen Positionen anbringen, eben wo auch immer eben eine Tacrail ist. Das macht dann eben auch eine Rapidstrike, eine Hammershot, eine Sidestrike oder eine Modulus zu Camblastern. Zwar kann man diesen Effekt auch mit den erhältlichen Smartphonehaltern realisieren, aber dann braucht man eben auch ein Smartphone. Ob man sein heißgeliebtes Whatsapp-Terminal dafür hergeben und dem erhöhten Sturz-, Bruch- und Schlagrisiko aussetzen möchte, ist dann auch wieder Geschmacksfrage. (Außerdem kosten die Smartphonehalter je nach Anbieter auch gerne mal 15-20 Euro)

    Kassensturz:



      • Camblaster Neupreis: ca. 80 Euro. Dafür kriegt man einen Semiauto-Fullsizeblaster mit integrierter Cam, 4GB Speicherkarte ist dabei.
      • Dashcam: ca. 25 Euro. Dazu kommt eine Speicherkarte, die nicht mitgeliefert ist. Ums vergleichbar zu halten: 4GB kriegt man so um 5 Euro, kann sich für's Doppelte aber auch gleich 32GB holen. Außerdem hat man noch keinen Blaster. Einen Semiauto-Fullsizeblaster hätte man im Modulusblaster, den kriegt man ohne Anbauteile für etwa 25 Euro. Wenn man die Dashcam nicht dauerhaft mit Kabelbindern direkt an den Blaster hängen will, kommt noch so ein Tacrail-Sockel, bspw. von der Recon, hinzu. Marktpreis für'n Gebrauchtes dürfte mit ca. 5 Euro hinkommen. Die Gesamtkosten für einen solchen Blaster mit Dashcam und 4GB Speicherkarte wären also grob 55-60 Euro.
    Meine Empfehlung wäre aber eher eine Rapidstrike (Neupreis ca. 40 Euro) und eine 32GB Speicherkarte, so kommt man in etwa beim Preis des Camblasters raus, hat aber 'nen Fullauto-Fullsizeblaster und das 8fache an Speicherkapazität. Außerdem lässt sich die Dashcam dann auch auf andere Blaster umsetzen.

    Schlusssatz: Die Dashcam ist mit dem Camblaster in Sachen Bildqualität etwa gleich auf. Bessere Bildqualität kostet mehr Geld (modernes Smartphone, GoPro, etc.). Die Dashcam ist damit eine kostengünstige, variable Alternative mit dem netten Gimmick der Nachtaufnahme.


    Ich reiche nochmal ein paar Bilder von der Dashcam nach:

    WP_20150826_006.jpg WP_20150826_007.jpg WP_20150826_009.jpg WP_20150826_011.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. September 2016
  38. Crash Override

    Crash Override Auf Blasted zuhause

    So - jetzt kommt ein bisschen was, auf was vielleicht einige von uns (inkl. mir selbst) gewartet hat: Internal-Fotos mit ein paar überraschungen und erklärungen, da ich langsam dahinter steige, was für was zuständig ist. Aber Vorweg: nein, ein Stryfe-Cage passt dennoch nicht rein.

    Fangen wir mal an mit dem Cage - und dem platz um den Cage herum, gehen dann weiter nach hinten.

    Wie schon gesagt, passt der Stryfe-cage nicht rein - aber es hängt da auch nur wieder um etwa 1mm +/-. als vergleich habe ich nen Cage aus ner Stryfe da mal "reingelegt":
    Cage 2.jpg Cage 3.jpg
    Das 2.te Bild zeigt den einzigen Punkt, wo's nicht passt. alle anderen 3 punkte passen - Theoretisch könnte man da auch das ganze so anpassen, das es passt. ich bin mir nur nicht sicher, in wie weit das mit dem Anschlagschalter für die Darts (siehe weiter unten, im Bild das weisse Plasteteil im Nachlade-Mechanismus) dann problematisch wird.

    Cage 1.jpg Cage 5.jpg

    Es gibt keine "Gesamtplatine" bei den Flywheel-Motoren mehr - jeder Motor hat da seine eigne Entstör - Platine. Aber die Stock-Motoren braucht man wegen des Klebers wohl nicht aus dem originalen Cage raus bekommen wollen - ich denke, das die da noch schlimmer kleben wie bei Stryfe & Rapidstrike. Die Motoren haben einen Gemeinsamen + Pol und einen je Motor seperaten - Pol: das könnte man auch für 2 Mosfets nutzen (je nachdem, was @Dominik sagt).

    Für weitere Elektro - Spielereien ist da allerdings platz ohne Ende vorn im Griffteil. Da könnte man dann auch im Lauf problemlos eine UV - "Aufladeeinrichtung" für GitD-Darts unterbringen, oder eine Soundeinheit, oder - wenn man alles verbessern wollte - gar nen Ardiuno (z.b. auch für einen Ammo-Counter wäre da Platz) oder auch Mosfets für stärkere Motoren.
    Luftraum.jpg

    Jetz aber mal zum Anschlag-Schalter, wie ich das Plasteteil genannt habe. Das ist eines der Bauteile für den Nachlade-Mechanismus, und wohl dafür zuständig, das die Platine weiss, wann der Dart vorne ankam. Man sieht im ersten Bild die "Ruhestellung", und im 2.ten hab ich manuell den Schalter nach vorn gedrückt, damit man erkennen kann, wie das bei "dagegen drückenden Dart" aussieht. Zur Erkennung der Position dienen da 2 sehr kleine Microschalter.
    Anschlagschalter Dart 2.jpg Anschlagschalter Dart 3.jpg

    Weiter geht's zu den 2 Mag-Switches - und einer Vermutung von mir, die sich da wohl bestätigen lässt: die Infinus erkennt "ihre" Trommel und vermutlich damit auch die Angelegenheit, das ein Überladen vermieden wird. Aber, da wir das Geheimnis nun auch kennen denke ich, dürfte es kein Problem sein, das bei einem kurzen Test mit dem 12er-Magazin (ein NFStrike 12er; da macht es mir nichts aus, weil die quasi nichts gekostet haben) und einem nachträglich angepasstem Case von diesem die Elektronik zu überlisten (denn die Bicolor-LED hatte bei einem Magazin weiter geladen, aber keine "Voll-Erkennung" angezeigt; bei der Trommel war das allerdings der Fall). Das muss ich aber erst noch testen - Vorallendingen, das der Schlitten da noch sauber durchläuft.
    Mag-Switches 1.jpg Mag-Switches 2.jpg Mag-Switches 3.jpg

    Im Bild 2 sieht man, das die Darts den unteren Switch, der zur Erkennung dient, nicht auslösen können. Ob das aber beim Schlitten vom 12er NFStrike-Mag der Fall ist, kann ich da noch nicht beantworten.

    Weiter hinten erkennen wir einige Vertraute auf der anderen Seite des unteren Mag - Schachtes: die RS - ähnliche FCG (Fire Control Group), die hier wesentlich aufgeräumter ist als es bei der RS je war - und als vergleich eine 3d-gedruckte Bodenplatte von Blastersmiths, die zeigt, das es da doch deutlichere Unterschiede gibt als man vermuten wollte: eine RS - FCG passt nicht ohne weiteres da rein, da müsste man dann wohl am Reissbrett neu konstruieren. dennoch ist hier zumindest für den Rev-trigger mehr platz, so das man dort auch einen 16A - Microschalter ohne Platzprobleme unterbringen kann. Einzig der Pusher muss mit nem kleinen Microschalter weiterhin vorlieb nehmen, weil da der platz doch nicht ausreicht.
    FCG 1.jpg FCG 2.jpg

    Wie man direkt oben drüber sieht, ist auch der Pusher neu gestaltet worden - geöffnet habe ich den jetzt nicht, aber man sieht deutlich, das da eine andere Getriebekonstruktion verwendet wird. Pusher.jpg

    Nur noch zum letzten Ecke: dem Stock. platz ist da problemlos für nen 3S, den man wegen der Motoren (es sind 5 Stück in diesem Monster verbaut - 2 an den Flywheels, 1er am Pusher, 1er an den Flywheels der Nachladeeinheit und 1er am Pusher der Nachladeeinheit) nicht braucht, aber besser man hat mehr Optionen offen als man braucht. Zwar werden max. 3 Motoren gleichzeitig laufen (wenn man Nachläd, läuft auch je nur 1 Motor - auch wenn die Flywheels noch weiterhin laufen), aber dennoch ist es gut zu wissen, wenn man genügend platz hat. Dennoch ist der Kabelsalat in der Infinus enorm.
    Kabelsalat 1.jpg Kabelsalat 2.jpg Bi-color-LED.jpg

    Ein paar 0,5mm² oder gar 0,75mm² müsste man mit etwas bohren unterhalb der Nachladeeinheit nach vorne hin und dann unterhalb der Steuerplatine (zwischen dem hinteren Ende der FCG und dem Pusher) wieder nach oben laufend verlegen können - allerdings sehe ich nicht, wo platz für ein UBEC wäre - da ich bisher keines brauchte, kann ich das auch schlecht einschätzen, wenn man die originalen Kabellängen der Steuerplatine weiterhin verwenden wollte.


    Das war es jedenfalls von meiner aktuellen Schrauberorgie - aber seid gewarnt, die Infinus hat andere Schrauben als die bisherigen Blaster! Es gibt 4 Verschiedene, und dazu haben sie alle ein gröberes Gewinde - 1ne kurze überhalb der hinteren Rail, eine lange dicke hinten überhalb des Nachlade-Trichters und 2 längere am ende des Stocks - alle anderen sind gleich lang. Einzig eine Schraube am hinter dem Mag-Schacht hat eine kleinere Bohrung (die Schraube ist gleich mit den anderen, nur das Loch in der sie steckt nicht) - und der ist quasi nur mit nem Feinmechaniker - Schraubendreher beizukommen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. September 2018
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  39. Bmag

    Bmag Erfahrener Modder

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  41. Da die Rival-Jolt durchaus einiges an Potential bietet, eröffne ich den dazugehörigen Thread.
    Optisch könnte sie wohl etwas schlanker sein, aber die Toffifee-Halter kann man wohl recht gut entfernen (wie man später noch sehen kann). Der Griff ist erstaunlich wuchtig, fast schon zu dick, aber für meine Hand passt der noch ganz gut. Für Kinderhände jedoch ist der nichts mehr. Der Slide-Mechanismus ist eine schöne Spielerei und eröffnet gute Möglichkeiten, da eine brass breech reinzuzimmern.
    Beim Öffnen hatte ich etwas Schwierigkeiten da einige Stellen zumindest bei meiner geschweißt/geklebt waren. Mit etwas Nachdruck und einem flachen Schraubendreher ging es dann doch. Bis auf zwei Schrauben sind alle gleich groß, die längeren gehören hier hin:
    20191213_213712.jpg

    Im Inneren sieht man gut, dass der vordere Bereich ohne Probleme der Säge zum Opfer fallen kann:
    20191213_220749.jpg
    Leider haben die groben Messungen des Plungervolumens ergeben, dass der blaster nicht mehr für die Nitefinder-Klasse geeignet ist:
    36 mm Außendurchmesser
    1 mm Wandstärke
    60 mm Zuglänge
    Ergibt nach meiner Rechnung 54,5 ccm.

    Falls jemand an dem Zusammenbau des Catch-Mechanismus verzweifeln sollte - so soll es aussehen:
    20191213_220801.jpg
    Wie man hier auch sehen kann, ist die Kappe am Plungertube leider verklebt. Ein Wechsel der Feder ist also nicht zerstörungsfrei möglich. Ein nettes Feature ist auch der Silikonblock am oberen Ende, der wohl den Schlag etwas dämpfen soll.
     
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  42. Alpha Asample

    Alpha Asample Auf Blasted zuhause

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  44. Angestoßen durch den User @Moggih hier ein kleiner Vergleich(auf Basis meiner persönlichen Erfahrung) mit dem Brigamo Flame War Blaster, der Stryfe und der Modulus.

    Zuerst mal Bilder:
    Die Verpackung vorne
    DSCN2374.JPG
    Die Verpackung hinten
    DSCN2375.JPG
    Der komplette Blaster mal zusammengebaut(die Nerf Anbauteile unter den Schalldämpfern einfach ignorieren) und ja von Brigamo gibt's den in zwei Farben
    DSCN2280.JPG
    Optisch gleicher Blaster, ist mir in freier Wildbahn noch nicht begegnet, New Island Sharp Shooter
    Unbenannt.png
    Verarbeitung:
    Der Mainblaster hat hier und da noch ein paar scharfe Plastiknasen,das Plastik ist auch etwas dünner als bei Nerf aber insgesamt ist er gut verarbeitet.

    Kompatibilität:
    Ich würde am liebsten sagen, das alle Nerf Anbauteile auch an diesen Blaster passen, das ist aber nicht ganz der Fall, alles was den Drehadapter hat geht sehr spack drauf(das könnte auch an meinem Modell liegen)wackelt dann aber nicht mehr.
    Den Tragegriff kann man abbauen aber ich hab bis dato keinen Blaster gefunden wo er sinnvoll draufpasst.
    Auch werden die Anbauteile nicht wie bei Nerf von vorne nach hinten auf die Rail geschoben sondern von hinten nach vorne, die Rail hat aber die gleichen Abmessungen.

    Leistung:
    Der Blaster kommt mit einem Akku(4,8 Volt) nebst Ladegerät und erzielt voll geladen ein ähnliches, eher leicht besseres Ergebnis als eine Stryfe.

    Modding Potenzial:
    So, hier reibt der Onkel sich die Hände. Nachdem ich ein paar Stege entfernt und ein Standard 4x AA Batteriefach, eiskalt an die bestehenden Verkabelung des Steckers, angelötet habe(siehe Bilder), ist sie einer Stryfe auf 6 Volt deutlich überlegen.
    Mit 3 IMRS und 1Dummy wurde sie mit 114 FPS gemessen (nein ich habe weder Verkabelung, noch Motoren, oder Flywheels getauscht)
    Meine Stryfe mit Slotdevil Motoren, Blasterparts Wheels und neuer Verkabelung schafft das nicht ganz.
    Internals:
    Am Rande sei noch erwähnt das die Internals in der linken Blastershell befestigt sind(Nerf rechts)die Schrauben befinden sich auf der rechten Seite(Nerf links)

    Brigamo Blaster (keine elektronischen Sperren...nirgends)
    Stryfe Flywheelcage passt leider nicht, ein Schraubenpost ist etwas an der falschen Stelle(nichts was ein Modder nicht lösen könnte)
    DSCN2266.JPG
    Nerf Stryfe(Bild ist von Google geborgt)
    IMG_6190.JPG
    Nerf Modulus ECS 10(Bild ist von Google geborgt)
    maxresdefault.jpg
    Weitere Bilder:
    DSCN2428.JPG
    DSCN2429.JPG
    DSCN2268.JPG

    Fazit:
    Falls noch jemand meine Meinung dazu nicht kennt, geiler Blaster.
    Also echt, das Ding kommt quasi Werksseitig mit Tuningmotoren und ohne elektronische Sperren. Einfacher geht's kaum.
    Ein paar Abstriche bei der Qualität muss man zwar machen, aber ansonsten ist der wärmstens zu empfehlen.


    Edit: Offenbar wurde der Blaster nochmal neu aufgelegt, die Version die mir @BlastaMasta freundlicher weise überlassen hat weißt Unterschiede in Farbe und Plastik auf. Ich werde den die Tage mal öffnen und nachschauen ob die Motoren noch die gleichen sind.

    Edit 2: Die Blaster unterscheiden sich zwar in der Farbe...Internals sind aber gleich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. September 2019
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  45. Moggih

    Moggih Auf Blasted zuhause

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  47. Da ist sie nun, die Rebelle Fearless Fire, nachdem ich sie zum Schnapperpreis ergattern konnte.

    Ich erspare euch mal die regulären Aussenaufnahmen und gehe gleich ans Eingemachte. Hier nach der ersten Gehäuseschicht:

    WP_20160420_16_28_53_Pro.jpg

    Und hier nach der zweiten Gehäuseschicht:

    WP_20160420_16_31_18_Pro.jpg

    Tatsächlich sind beide Gehäuseteile mit jeweils einer Sorte Schräubchen befestigt. Die äußere Gehäuseschale mit etwas längeren Schrauben, die innere mit kürzeren.

    WP_20160420_16_36_36_Pro.jpg

    Eine Reihe Detailaufnahmen der sehr übersichtlichen Internals:
    Naja, es ist ein simpler Semiauto-Flywheeler. Da es kein Magazin gibt, halten sich die Locks in Grenzen. Genaugenommen gibt es nur eins für die Jamdoor, das den Stromkreis unterbricht und ein mechanisches, das den Abzug blockiert, wenn der Flywheeltrigger nicht gedrückt ist. Entsprechend übersichtlich ist die Kabelage ...
    (Man beachte, wie (fahr-)lässig das schwarze Kabel durch die Triggerfeder gelegt ist! o_O)

    WP_20160420_16_44_23_Pro.jpg WP_20160420_16_32_56_Pro.jpg

    WP_20160420_16_33_15_Pro.jpg

    Die Trommel scheint recht einfach auf Rearloading umzurüsten zu sein:

    WP_20160420_16_34_48_Pro.jpg WP_20160420_16_34_56_Pro.jpg

    Und das äußere Gehäuse ist annähernd frei von Prägungen. Wie schon öfters bei Rebelle-Blastern gesehen gibt es auch hier kein Digicamo oder sowas. Sogar die Sicherheitshinweise sind praktischerweise einfach erhaben und können sehr leicht runtergeschliffen werden. Eventuell müsste man nichtmal spachteln. Außer der Jamdoor ist auch kein Weichplastik verbaut. Ich glaube, Oilspot könnte das Ding wenigstens vom Material her sehr liebgewinnen: Viel Platz zum Malen, wenig Vorarbeiten nötig ;)

    WP_20160420_17_12_52_Pro.jpg WP_20160420_17_13_14_Pro.jpg

    WP_20160420_17_13_31_Pro.jpg WP_20160420_17_13_22_Pro.jpg

    Die Leistung ist auf den ersten Eindruck recht ordentlich, wie man es seit Elite eben gewohnt ist. Bemerkenswert ist, dass der Flywheelcage diesmal waagerecht liegt und (eventuell genau deswegen?) die Flywheel angenehm ruhig laufen. Außerdem ist offenbar eine aktive Bremsschaltung verbaut, die dafür sorgt, dass die Flywheels bei losgelassenem Trigger schnell runterfahren.

    Ich habe spontan einen XT60 Stecker statt des Batteriefachs angelötet und konnte mit 2S- und 3S-LiPo-Packs aufdrehen, ohne dass irgendein Thermistor o.ä. dazwischengegrätscht wäre. Daher mein Fazit: Schönes Ding! Leicht zu modden, sowohl optisch als auch technisch. Volle Empfehlung!
     
  48. Moggih

    Moggih Auf Blasted zuhause

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  50. "IRRSINN!" - Oder: Ich will keine Teenage Queen.

    Da isses.

    Irgendwann hatte ich es haben wollen, hab's dann nach einiger Recherche auch in China gefunden. Und jetzt ist es da. Ich lasse erstmal ein paar schlecht ausgeleuchtete Bilder sprechen.

    1.jpg 2.jpg 3.jpg

    Das Teil feuert allen Ernstes sowohl fluffige Gelbobbels ab (wie die "Vapor" Blaster) als auch vorn eingesetzte Darts. Das Magazin bzw. der Tank für die Gelbobbels ist übrigens das transparente, mit buntem Blinkelicht ausgestattete Scope. Muss man gesehen haben. ^^
    Für die Darts gibt es kein Magazin oder Aufbewahrungsmöglichkeit. Mit dabei sind ein paar Saugnapfdarts, die tatsächlich auch satt an der Wohnzimmertür festbappen. Was passiert, wenn man Gelbobbels UND Darts läd, und ob auch herkömmliche Nerf Darts (hab ich grad keine zuhause) funktionieren, probieren wir noch ein anderes Mal, liebe Kinder ;)

    Das M14 ist wohl nicht 100% originale Größe, aber doch schon recht nett dimensioniert. Die Materialanmutung ist "Billigblaster" angemessen und die Verarbeitung ungefähr elf Dollar wert. Mit dabei ist aber sowohl ein Tac-Light mit ordentlichem Licht, ein Laserpointer (der NICHT im Zoll hängen geblieben ist!), ein Umhängegurt und ein Bipod, das ich wahrscheinlich in Kürze zerstören werde. Beim Versuch, es wieder abzunehmen oder so. Ausserdem lagen in der Packung noch ein paar Pappkameraden zum drauf schießen, die aussehen wie vom Call of Duty Cover geklaut. Und weil Sicherheit immer vorgeht, liegt auch eine Schutzbrille bei.

    4.jpg 5.jpg 7.jpg 8.jpg

    Wie auf den Bildern zu sehen ist die M14 mit einigen (Picatinny?)Rails versehen und hat ab Werk eine ganz okaye Schwarz-Oliv-Farbgebung.

    Aber das ALLERWICHTIGSTE an dem Gerät ist: Der Sound. Jaja, nich' hier Krackklack-Pfubb. Sondern der eingebaute Soundchip! Sowohl beim Durchladen als auch beim Abfeuern kommen herrlich alberne Soundboardtöne irgendwo aus dem Inneren. Ein Fach für 3 Knopfzellen habe ich gefunden, ab Werk bestückt. (Übrigens auch das Blinkeding im Scope, der Laserpointer und das Tac-Light - direkt ab Werk mit Batterien versehen.)

    Ich werde morgen bei g'scheidm Licht noch ein paar zusätzliche Bilder machen, auf einige Details näher eingehen und auch die Reichweite messen. (Gefühlt wird meine Werkstatt dafür fast ausreichen :/) Ausserdem mache ich mir bis dahin ein paar Gedanken, was ich mit dem Blaster bzw. in erster Linie mit der Shell anfangen will. Weil "Style" hat das Ding auf jeden Fall.

    Nun, und zum vorläufigen Schluss die Gretchenfrage: Ja, der Artikelpreis war "billich". Die Frachtkosten ... äh, naja. Ist über EMS geliefert worden, wozu ich andernorts schon gepostet hab. Ob's sich gelohnt hat? Eigentlich gar nicht. Und dann wieder doch. Immerhin kann ich's mir schön rechnen. Rechne ich von allen meinen bisherigen Chinabestellungen sämtliche Fracht- und Zollabwicklungskosten sowie Einfuhrumsatzsteuer zusammen und teile es durch die gesamte Anzahl an Artikeln, ist im Schnitt alles immernoch "billich" geblieben. In einem Land mit Schäuble als Finanzminister hat man das Schönrechnen ja drauf ;)
     
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  51. DerLuchs

    DerLuchs Auf Blasted zuhause

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  53. Da ich mir ja am liebsten jeden Mega-Blaster einmal genauer anschaue, ist mir heute per Post meine vorbestellte Mega Bulldog in die Hände gefallen. Soviel vorab, für mich hat diese Bulldogge mehr was von Mops denn von groß und gefährlich. Aber schauen wir uns erst mal an, was sie so bietet.

    Was ist im Paket:
    Die Bulldog kommt fast vollständig montiert und mit 6 Accustrike-Mega-Darts daher, lediglich ein 3-Dart-Halter und ein Visier müssen noch angebracht werden. Der Blaster bietet jedoch neben einer kurzen Nerf-Schiene hinter dem Visier keierlei weitere Möglichkeiten, Nerf-Zubehör anzubauen.

    Was die Werbung verspricht:
    Als kompakter Blaster ins Feld geführt, soll sie leicht zu transportieren und jederzeit einsatzfähig sein - diesen Punkt erfüllt das Konzept wunderbarstens, auch wenn man wie bei der Tri-Break mit Plastik überhäuft wird, fühlt es sich zumindest weniger nutzlos und verschwendet an, als bei der anderen. Leistungsmäßig liegen sie nur wenig auseinander, die Bulldog hat die Nase dabei allerdings leicht vorn. Das größte Feature ist der Foldout-Mechanismus, der aus der "großen Pistole" einen kompakten "Werfer mit Schulterstütze und Visierung" macht und der präzises Zielen ermöglichen soll. Zudem gibt der integrierte Darthalter die Möglichkeit, eine zweite Ladung der drei Läufe mit sich zu führen. Gepaart mit der durchaus erhöhten Präzision der ASMs (AccuStrikeMegadarts) eine durchaus interessante Idee.

    Spoiler: 
    IMG_0062.JPG
    IMG_0063.JPG

    Kein Platz für Bildkommentare...

    Verarbeitung:
    Der Blaster ist großteils wirklich hochwertig in der Verarbeitung zu nennen, wenn ich diesen mit der TriBreak vergleiche, sicher, auch die Bulldog bietet viel Totraum, doch wird bei mehr Feature verhältnismäßig vermutlich lediglich gleich viel Kunststoff verbraucht und versehentlich auslösen lässt sich der Mechanismus im Feld auch eher schwerlich. Wenn man zudem nicht mutwillig Gewalt gegen das Spielzeug richtet, fest gegen die ausgeklappte Schulterstütze hämmert, den Griff unten oder das Visier oben festhät und dabei an der Schulterstütze reißt, ist es doch relativ schwer, Schäden zu verursachen.
    Ja, das bedeutet, dass die (Kinder-)Hände ein wenig sorgsam damit umgehen müssen (mir ist es heut morgen passiert, dass ich unbewusst das Visier festhielt und mich wunderte, dass der Stock sich nicht ausziehen ließ), der Blaster verzeiht solche "Gewaltfehler" zwar recht gut, jedoch darf man nicht vergessen, dass die verbauten Zahnräder und Mechanismen nur aus Kunststoff gefertigt sind.
    Beim SmartAR gibt es wie zumeist nichts neues, er arbeitet sauber, jedoch ist das Seal des Blasters im Stock-Zustand auch nicht überragend. Neben dem Visier, das im angeklappten Zustand wegen der federnden Lagerung leicht abhebt, klappert er bei diesem Modell jedoch sehr deutlich, Dichteprobleme des Seals sind also vermutlich auch darauf zurückzuführen.

    Bedienung:
    Die Bulldog ist wie die TriBreak ein 3-Schuss-Frontlader, sie wird über eine Zugstange auf dem "Rücken" des Blasters gespannt.
    Der Klappmechanismus der Schulterstütze wird am besten über den schwarzen Frontgriff aus und eingefahren, da nur das eine optimale Bewegung von Visier und Stock garantiert. Um die ausgeklappte Schulterstütze einzufahren, muss der auf der rechten Seite des Blasters angebrachte Sicherungsknopf betätigt werden, dieser blockiert den Faltmechanismus recht konsequent. Nutzer mit großen Händen oder größeren Handgelenken werden die Bulldog aber ohnehin selten zusammengefaltet nutzen, da die Bulldog doch recht klein für ihre "Größe" daherkommt. Praktisches Gimmick ist der oben bereits angesprochene (und leider fest zu installierende) Darthalter, auch wenn ich vermutlich gleich einen für sechs Darts angebracht hätte (... und dies auch tun werde!), mit dem man zusätzliche Darts direkt am Blaster ins Feld führen kann.


    Leistung:

    Die Leistung... es ist keine Bigshock auf Droge, wie die TreiBreak seinerzeit. Die PT dürfte ziemlich genau der der DualStrike entsprechen, wobei ich das Gefühl habe, der Auszug sei ein wenig kürzer (hier 65 mm). Das Seal durch den SmartAR ist nicht mehr wirklich das gewohnte, keine Ahnung, ob Hasbro sich dachte, es darf auch preiswerter oder ob man einfach nur zu die Auflagefläche der Siegelscheiben zu knapp bemessen hat. Die Stock-Feder der grauen Version jedenfalls liegt gefühlt knapp unter der Leistung der DS. Whistler-Megas pfeifen ordentlich und schaffen die Strecke quer durch die Wohnung problemlos waagerecht, die ASMs tendieren auf dem letzten Meter leicht nach unten. Der Beschuss mit der Bulldog macht Spaß, auch wenn man die Schulterstütze kaum nutzen mag.

    Handling im War/Larp
    Als Frontlader ist die Bulldog unkompliziert beim Nachladen auch im Gefecht (Stichwort "Sammellader" im War, was rumliegt und Mega ist, kann leicht wieder verschossen werden). Sind nur wenige Megas im EInsatz, so kann man dank des Darthalters wenigstens ein paar zusätzliche Darts mit ins Feld führen. Dadurch ist die bestenfalls als "Sidearm" zu bezeichnende Bulldog wenigstens nicht gleich nach drei Schuss ohne eigene Reserven.
    Das Feature mit der ausziehbaren Schulterstütze wird vor allem von Nutzern mit normalen bis großen Händen oder größeren Handgelenken gern genutzt werden wollen, da die Schulterstütze einem doch recht deutlich im Weg für eine Benutzung als Pistole liegt und zum anderen zumindest der Abstand zwischen Frontgriff und Handgriff sich nicht so schlecht anfühlt, dass man gleich panisch davonrennen möchte.
    Die Schulterstütze nämlich macht aus der Bulldog dann doch eher einen Mops denn einen ausgewachsenen Kampfhund. Sie ist schlicht sehr kurz geraten.

    IMG_0060.JPG
    Hier mal ein netter Bildvergleich zwischen Mega-Bulldog und Rayven, um die Länge der Schulterstütze besser abzuschätzen.

    Die Rayven wurde von manchen bezüglich der festen und doch relativ kurzen Stützlänge ja immer mal wieder gern von Mitgliedern verändert und selbst bei mir liegt heute die Makita-Rayven von @Moggih, auch weil die Originallänge einfach gar nicht meins wäre. Die Bulldog jedoch hat eine noch wesentlich kürzere Stütze und da sie keine echte Wangenauflage bietet, liegt die Wange beim Zielen über das "Visier"direkt auf der Zugstange, was sich natürlich nicht so gut anfühlt. Als besonders wartauglich würde ich sie so nicht einmal in Pistolenrunden bezeichnen, speziell auch, weil wohl mancher dann anfinge zu diskutieren, ob der Blaster denn noch eine Pistole zu nennen sei.
    IMG_0061.JPG
    Trotz des knappen Abstands Stütze zu Handgriff ist der Blaster doch genauso lang wie die Rayven, wenn man ihn "aufbaut".

    Fürs Larp hingegen kann ich mir sehr gut vorstellen, dass man aus der Basis etwas feines machen kann, auch hier allerdings mit der Einschränkung, dass Schnellfeuer oder starker Beschuss nicht die Stärken dieses Spielzeugs sind.

    Tuning:
    Was kann man an diesem Blaster machen? Nun, Federtausch ist klar, aber was geht noch? Auf jeden Fall sollte man bei Federtausch auch gleich über einen Tausch der Zugstange nachdenken, diese ist aus dem weichen orangen Material für manche Nerfteile gefertigt, und steht zudem leicht schräg nach oben ab, wenn man den Blaster gespannt hat (der Catch wird sie in diese Lage ziehen).
    Weitere Überlegungen optischer oder technischer Art:
    - Überbau der Zugstange und Einsatz eines Schlittens oder eines Bolts für das Spannen des Blasters. Je nach Machart verliert die Bulldog damit die Faltoption.
    - Austausch des Smart-AR gegen einen Demolisher-Raketen-Aufsatz, am besten gepaart mit einem Umbau der ausziehbaren Schulterstütze, so dass diese nach dem Ausziehen noch weiter ausgeklappt werden kann (Kompaktraketenwerfer).
    - Austausch des SmartAR gegen andere SmartARs um eine Art "Sturmschrotflinte" zu simulieren (denke dabei besonders an die Roughcut). Lediglich der Spannmechanismus spräche dem komplett entgegen.
    - Inlineclip statt SmartAR und schauen, was man draus macht.
    - größerer Darthalter für Reservedarts (ist für meine bereits in Arbeit)

    Es gibt bestimmt noch weitere Möglichkeiten, jedenfalls bietet die Bulldog wesentlich mehr Möglichkeiten als die TriBreak.

    Fazit:
    Tja, die Bulldogge, die doch nur ein Mops war. Die Bilder oben zeigen bereits, dass der Blaster sich größer gibt, als er im Einsatz schließlich ist. Es gibt eine menge positives über ihn zu sagen, aber auch dieser hat wieder ein paar kleinere Macken (und eine in meinen Augen auch größere - das mit der Zugstange wird für Tuner nicht ideal sein).
    Die Bauform spricht sofort an, der blaster wirkt bullig, ohne zu dick aufzutragen, trotz des Schulterstützenmankos liegt er gut in der Hand und performed über manch anderen grey-Trigger-standards. Für viele von uns wird die kurze Schulterstütze und das "Visier" jedoch keinen echten Komfort bieten - zum Glück kann man das Visier mit wenig Kraftaufwand einfach wieder abziehen und wegräumen, die Nerfschiene zu nutzen ergäbe einfach mehr Sinn.
    Was den Komfort der Schulterstütze anbelangt, habe ich mich ja bereits weiter oben dazu geäußert. Ein bisschen errinnert mich das ganze an Buzzbee, die einen Blaster perfekt für uns größere Verwender entwerfen, zig Features hineinwerfen, die alle erst mal "haben will" auslösen, nur um dann einen Griff dranzutackern, der bestenfalls einem Vorschulkind gerecht werden würde. Nun, hier ist zumindest auch der Griff erwachsen, was dem Wunsch nach einem Einsatz des Blaster auf jeden Fall entgegenkommt. Ansonsten ist es halt das Übliche, ein Megablaster bleibt ein Megablaster, ich mag sie und daher auch die Bulldog. Leistung und Einsatzmöglichkeiten liegen jedenfalls weit über denen des schlechtesten Megablasters und Stock-Cents schießen wahrscheinlich auch heute noch schwächer.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. März 2019
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  54. Sam

    Sam Erfahrener Modder

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  56. Moin Moin. Nachdem ich schon im Chat davon erzählt habe, hier meine Review+ modguide für die Zuru X-Shot Dart Recoil.
    Die Recoil ist ein einschüssiger Handblaster mir "Recoil" Funktion.
    Im Paket zu 6.99€ bei Müller ( https://www.mueller.de/p/mueller-toy-place-zuru-x-shot-dart-recoil-pistole-2223563/?q=X shot ) befindet sich der Blaster und 8 von zurus hauseigenen Darts.
    Zuerst zu den Darts. Diese sind Grandios, die mitunter besten Darts für Einzelschüssel die ich je in der hand hatte. Der Schaumstoff fühlt sich toll an, die köpfe sehen gut aus und die Flugeigenschaften sind Grandios. Wenn sie denn fliegen. Der Kopf hat 13mm Durchmesser und ist aus relativ stabilem Schaumstoff was das verschießen aus Magazinblastern erschwert und den Gebrauch mit einer closed breech absolut unmöglich macht.
    Zum Blaster. Gespannt wird wie bei einer firestrike über plungerrod und einen Ring, der aber anders als bei Nerf hochkant steht was sich nach kurzer umgewöhnung unglaublich natürlich anfühlt. Also chrony raus, Dart rein und spannen...oha. geht ganz schön schwer. Zum verVergle ne neue nightfNicht geholt... Ja, geht wirklich leichter. Der Abzug hat ein schönes Gefühl und ein sattes "Klick". Und kurz nach dem satten Klick kommt das satte wumm an der Tür 4m weg.
    84fps stehen auf dem chrony. Das kann doch nicht sein. Alle 8 Darts verschossen, das niedrigste Ergebnis war 76,8 FPS, das höchste 86,6.
    IMG_20180731_181817.jpg
    Außerdem die "Recoil" Funktion. Bei jedem Mal betätigen des Abzugs wird der weiße "Schlitten" etwa 2cm nach hinten gezogen und springt im gleichen Moment wie der plungerrod wieder nach vorne. Braucht man das? Nö. Ist aber n nettes Gimmick und eventuell fürs LARP ganz witzig.
    So viel Leistung ohne modding? Da muss doch noch mehr gehen. Hoffentlich ist der zulässig für die Nightfinder Klasse. Also aufgeschraubt (kleine silberne schrauben, gleiche Größe wie die von Nerf) und siehe da, das erklärt das schöne Abzugsgefühl. Der catch greift von unten in den rod und wird nach unten gezogen, der Bewegungsweg des catches ist wesentlich länger als der von nerfblastern weshalb er sich für mich wesentlich besser anfühlt.
    IMG_20180731_183142.jpg
    Oben in der Ecke sieht man die Federn und das hebelchen für die Schlittenbewegung, da ich die am Matchblaster nicht haben will ist das Zeug rausgeflogen. In der Mitte sieht man die plungerrod und der einfach nur aufgesteckten lauf samt Ar. Sollte man den Ar ausbauen wollen kann man nun einfach den Plastikstab absägen der in die Tube hineinragt und das Ar gefriemel abnehmen. Oder man nimmt das 15,5x1,5mm Alurohr vom Globus Baumarkt, da die Öffnung der plungerrod vorne genau 15,5mm Innendurchmesser hat und hat sofort einen Lauf mit perfektem dartfit. (Aufgrund von Toleranzen in der fedtFerti hat das Rohr etwa 12,65 innen, einfach n Dart mitnehmen zum emEinkaufen und gucken welches Rohr am besten passt). Rechts davon sehen wir den plungerrod mit dem aufgeschrauben Head. Dieser hat innen eine vertiefVer mit etwa 1,5-2ccm die wir vollständig aufüllen können um totraum zu minimieren.
    Zur großen Frage der Zulässigkeit : die PT hat einen Durchmesser von ca 26mm und eine nutzbare Länge von etwa 60 was zu einem volumen von etwa 31ccm führt. Messungenauigkeiten sind mir dabei Grade egal, da sie mit Sicherheit unter den 40ccm ist.
    Die Feder hat den Durchmesser einer Nightfinder Feder, ist allerdings kürzer und erheblich stärker, ich würde 4-5kg schätzen. Federtuning ist hier schwer da die Feder beim spannen vollständig komprimiert wird, es ginge also nur eine Feder mit gleichem Maß und anderem Material oder eine zusätzliche Feder die kleiner als die vorhandene ist und parallel dazu weiter innen laufen kann. Ich habe in meiner Federsammlung nichts passendes gehabt und da die Originalfeder schon gut Druck entwickelt hab ich sie nur minimal gestreckt und wieder eingebaut.
    Der o-ring dichtet toll, ich hab das System noch mit workerfett geschmiert, eventuell könnte man mit 1-2 lagen teflon noch eine vollständige Abdichtung erreichen aber das wäre mir dann zu viel Reibwiederstand.
    Um den 15,5mm Lauf einsetzen zu können muss vorne die münduMü noch minimal ausgeschnitten werden, ansonsten sitzt er wackelfrei in der Shell da das Originalrohr auch 15,5 außen hat.

    Mit diesem Setup und gekürzten elitedarts bin ich bei etwa 100fps, allerdings ist mir die Leitung in zahlen relativ egal da ich die Recoil als matchblMatch für Präzisionsschießen aufbaue, und das klappt wunderbar so. Modifizierte, nicht wartaugliche versionen von accufakes knallen auf 13m relativ genau (15cm streukreis) da Grade an die Wand wo ich hinziele, auch wenn zielen mit dem Blaster aufgrund mangelnder Zieleinrichtungen eher schwer ist
    Gibt es denn auch negative Punkte zu diesem Blaster?
    Klar. Die Verfügbarkeit bei einschlägigen Seiten und Märkten ist etwa null.
    Es fehlt eine Möglichkeit zum zielen oder zur Montage von irgendwas zum zielen.
    Der Griff ist zu klein. Optisch passend, fühlt sich gut an, passt zu dem kleinen Blaster, aber irgendwie hängt n Finger in der Luft. Allerdings lässt sich der Griff auch problemlos absägen und austauschen, davon berichte ich sobald der neue Griff Fertig ist.
    Fazit: bis auf das laser Gadget ist das hier die mit viel abstand bessere Nightfinder.
    Günstiger, von werk aus kräftiger, vollständig aus gut lackierbarem Kunststoff, einfach zu modden, keine Logos,warnhinweise oder digi-camos die vorm lack runter müssen.
    Fühlt sich stabil und ordentlich verarbeitet an. Bis auf das blau transparent sind die Farben identisch mit denen der Cam ECS 12. Ich werde definitiv noch einige davon modden da die mich echt überzeugt hat.
    Außerdem finde ich gut das 8 Darts mitgeliefert werden, damit Kinder damit spielen können ohne alle 1-2min Darts suchen zu müssen. Für uns irrelevant aber...
    Ich werde mir definitiv noch mehr Zurus holen, wenn die alle so gut sind muss Nerf dringend nachlegen sonst sind die bald vom Markt.
    @blasterparts schaut doch Mal ob ihr die importieren könnt und ins Sortiment bekommt, das wäre großartig.
     
  57. DerLuchs

    DerLuchs Auf Blasted zuhause

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  59. Hallo zusammen, wie ein paar hier im Forum ja bereits mitbekommen haben, sind die Tage einige (genau genommen satte 120) Accufake Mega Darts, oder wie ich sie lieber abkürze AFM's bei mir eingetroffen. Natürlich hat es mir nicht gereicht, die Kiste irgendwo einzulagern und zu denken "Toll, endlich genug Munition", denn das Hauptproblem so gut wie aller bisherigen China-Megas war der mehr als mangelnde Dartfit.
    Die Ursache ist dabei recht simpel, denn aus irgendeinem mir vollends unbekannten Grund wurden bisherige Chinas mit 1,8 oder gar mit 1,7 cm Durchmesser erstellt. Sicher ein tolles Maß, speziell, wenn man an PVC oder EN-Rohr denkt, jedoch nicht, wenn man originale Megablaster sein eigenen nennt und Munition dafür sucht, die vielleicht etwas besser läuft als normale Nerf Megas. Diese sind zwar wunderbar imposant, haben aber ein entscheidendes Problem, sie fliegen aufgrund der einseitig eingebauten Pfeife und auch aufgrund der hier recht hohen Fertigungstoleranzen überall hin, nur nicht auf das angegebene Ziel. Zusätzlich sind auch die Reichweiten teils sehr verschieden, je nachdem, wie gut die Pfeife in den Luftstrom gerät, bremst das halt.

    Willkommen in der Familie :)
    Folgende Mega-Darts sind bisher bekannt und wurden vom einen oder anderen schon verwendet:
    - Original
    Wie oben beschrieben, meist Rot außer für Sonic-Ice-Blaster, dann Blau mit gleichem orangenen Kopf.
    - BuzzBee-Air Warriors XXL
    Die hellblaue Alternative, etwas dünner auftragend aber noch fittend in Nerf-Mega-Blastern und statt Whistler mit gelbem Saugnapf als Kopf.
    - ChinaMega 1
    Diese fitteten eigentlich recht gut, verschwanden aber irgendwie schnell vom Markt für die Gen. 2, sahen außerdem fast aus wie die originalen Nerf-Megas.
    - China-Mega 2
    schlechter Fit (1,8 cm Durchmesser bei 1,9 cm Lauf), deutlich erkennbar an der häufig transparenten "Trennscheibe" zwischen PVC oder Venyl-Kopf und Schaumstoffkörper, habt ihr sie dann tut sie am besten gleich wieder weg, oder in die Mastodon, sonst frisst die nämlich kein Blaster.

    Neu hinzukommt jetzt, also noch vor dem Release des Accustrike-Megas der AccuFake-Mega mit ebenfalls (oh Wunder) rotem Körper und deutlich neonorangem Accustrike-like-Kopf. Wie bei den meisten Accustrike-Derivaten ist der Kopfbereich IM Dart nur sehr kurz, selbst bei den AFMs gerade mal einen cm lang und das auch nur an den Außenwänden. Dennoch sind die AFMs fast besser verarbeitet als das ehrwürdige Original von Hasbro, es gibt keine ausgefransten Ansätze und auch keine Klebefäden, der Kopf sitzt sauber und gerade. Lagern tu ich die aktuell ausgepackten übrigens einfach auf dem Kopf stehend, es bietet sich ja so schön an.

    Die wichtige Frage, wo und wie kann ich die Dinger am besten verschießen?
    AccuFake-Megas gehen in allen nichtmotorisierten Blastern für Mega-Darts, ich habe sie bislang in folgenden Blastern getestet:
    - BigShock
    - HotShock
    - Magnus
    - Tri-Break
    - BuzzBee Tyrant
    - Hexashot (Eigenbau auf Triple-Shot-Basis)

    Ich werde sie, sobald ich die entsprechenden Blaster aus den Tiefen meiner Kisten befreit habe noch in Centurion, BuzzBee Boss und BuzzBee Baron testen. Eine Mastodon besitze ich nicht, jedoch habe ich ja noch mein Mag-Fed-Schätzchen in Form einer umgebauten Khaos hier, und werde auch da mal ein (Tyrant-)Magazin voll durchjagen.

    Bisherige Ergebnisse:
    Höhere Präzision?

    Außer des Fits haben die Darts in der Tat eine erhöhte Präzision, allerdings ist das angesichts der Konkurrenz (mit Ausnahme der der BuzzBee-XXL-Darts) kaum verwunderlich, selbst die Chinaklone gen. 1 wiesen das Whistlerloch auf und verzogen gern nach irgendwo, wenn man sie mit genug Dampf abschoss. Mein Ziel in Größe 50 x 70 konnte ich jedenfalls auf 7 Meter immer treffen (ja, Megas ziehen da schon mal bereits vorher zur Seite oder gar gen Boden). Für einen besseren Test müsste ich jedoch mehr Distanz haben, speziell mit der Hexashot wäre das ziemlich interessant. Kleine Anekdote zur Tri-Break, wer immer den Blaster erdacht und in seiner aktuellen Form in die Läden gebracht hat, verdient es, mit den Dingern verprügelt zu werden, die Tri-Break hat die Distanz nicht überbrücken können bis zum Dachfenster, da die Darts vorher von Schwerkraft getrieben bereits den Weg nach unten antraten. Aber dazu wird es auch noch einen Luchs-Test geben.

    Ladehemmungen?
    Magnus und Tyrant benutzen Magazin bzw. internes Magazin, bei beiden gab auch häufigeres Verwenden der Darts keine Probleme im Feed, lediglich das Laden der Magnus über diese wunderbar unsäglichen Magazinlippen wird bei den Dingern echt zu einer Herausforderung, bei normalen Megas geben die Darts nach, hier kann aber nur der Schaumstoff nachgeben, nicht der Kopf, der ist zu massiv, also muss man wirklich die Lippen aufpressen um den Dart zu laden.
    In die Magazine (egal ob BuzzBee oder Nerf) lassen sich die Darts dagegen wunderbar laden, ich mag fast soweit gehen, dass diesmal nur Magazin und nicht Dart durch dauerhafte Lagerung der Darts in selbigen Schaden nehmen könnte.

    Unsafe?
    Dazu kann ich bislang noch nicht viel sagen, die Köpfe sind natürlich härter als bei normalen Megas, allerdings ist der gesamte Schaft als Absorber der Aufprallenergie gedacht, die große Aufschlagfläche könnte in der Tat für verringerte Schmerzen sorgen, dennoch weiß ich nicht, ob Accustrike-Darts überhaupt auf Larps oder in Wars zugelassen sind, im Zweifel würde ich immer eine SL dazu befragen, hätte ich welche von den Dingern dabei (P.S.: Aus meiner HexaShot sind sie eh unsave, aber das liegt am Plunger).

    Haltbarkeit
    Zur Haltbarkeit werde ich die nächsten Tage mal vermehrt einen einzelnen Dart immer wieder verschießen, soviel sei aber schon mal verraten, wenn man die Dingerin einen sehr engen gedruckten Dartfit presst, brechen die Schäfte genauso ein, wie beim Original von Nerf und den anderen. Je nach verwendetem Blaster können auch hier also Alterung und Haltbarkeit sehr verschieden sein.

    Wieder kaufen?
    Wenn ich nicht 120 Stück gerade hier herumfliegen hätte und diese nicht gewiss eine lange Weile reichen würden, würde ich ganz sicher noch mal wieder zugreifen. Das erste und sofortige Kriterium für die Verwendbarkeit war und ist der endlich angenehme Dartfit. Es ist einfach eine Wohltat zu wissen, dass der Dart beim Schuss nicht in der Breech bleibt oder beim Senken des Blasters einfach vorn herausfällt. Des Weiteren ist die Verarbeitung schlicht weit über dem üblichen Niveau der preiswerteren China-Darts und kann sich so mit dem anderer China-Sport-Darts wie denen von Men-Gun oder Worker durchaus messen. Trotz eines zweiteiligen Gusses gibt es nicht einmal Grate auf der Front des Darts. Zu guter Letzt ist dann da noch der Preis, der bei Angeboten durchaus unglaubliche 15 Euronen für 120 Schuss lauten kann, so preiswert kommt man nicht an Originale und die BuzzBee-XXL-Darts sind hierzulande ja ohnehin schwer zu bekommen und wären trotzem mindestens halb so teuer wie die von Hasbro.

    Fazit:
    Mein bisheriges Fazit ist durchweg positiv, guter Preis bei überragender Qualität und zumindest für Non-Flywheeler hervorragender Verwendbarkeit. Natürlich liefere ich die Erkenntnisse zur Mega-Khaos noch nach, da hier der Weg aus dem Magazin zum Flywheel-Cage ohnehin etwas länger ist(Der Cage liegt ungefähr vier cm vor dem Magazin, was daran liegt, dass ich den Originalschacht umgebaut habe und das Originalmagazin die Munition schräg nach vorn führte), wird es ein interessanter Belastungstest.

    Bilder folgen, sobald mein Tablet wieder Saft hat, da meine Handykamera beim Fokus überkompensiert und deshalb alle Bilder verwackelt.
     
  60. DerLuchs

    DerLuchs Auf Blasted zuhause

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  62. Hallo zusammen,

    da irgendwie bislang noch kein Review vorhanden ist, mach ich mal eines, da ich 2 von den Dingern bei mir habe und eines sehr leidlich seinen Dienst in einer Sweet Revenge/ Five by Five tut.

    Für alle, es geht um dieses teure, aber dafür unschlagbare Schätzchen hier:
    https://www.monkeemods.com/hammershot/monkee-mods-blasterforge-hammershot-cylinder-kit

    Inhalt des Kits:
    Das Kit kommt in kleiner orangefarbener Box und ist dabei auch selbst nochmals sorgfältig in kleine Folietüten aus ich glaube LDPE verpackt. Die Trommel selbst ist zudem mit 8 Accufakes geladen, so dass nach dem Einbau der Spaß selbst mangels Darts direkt losgehen kann.

    20180209_134518790_iOS.jpg
    Zum Vergleich: 8 Shot von Blasterforge, OTac-S1 von OMW (Spinner ausgebaut davor) und Eddy-Design-7Schuss-Zylinder lang.
    der Spinner von OMW ist qualitativ noch einen TIcken besser, allerdings hat die Trommel auch nur 6 Schuss


    Folgendes ist enthalten:
    - Die Trommel selbst
    - der aus Kunststoff bestehende aber immerhin gegossene Spinner (wesentlich stabiler, als ein Print, gerade bei 8 Finnen in der Größe)
    - einer only-Hammershot-compatible Frontaufhängung
    - 8 Schuss Accufakes bereits in den Kammern der Trommel

    Zur Trommel:

    Die Trommel an sich ist sehr schön designed, die Schriftzüge "Monkeemods" und "Basterforge" sind exakt einander gegenüber angebracht um das Design nicht übermäßig zu durchbrechen. Der Dartfit meiner "gen-1"-Trommeln in Schwarz ist zudem eng, ohne dabei zu eng zu sein, Darts hineindrehen, wie in der aktuellen Charge beschrieben muss ich nicht. Aufgrund des Eigengewichtes bemerkt man diesen Mod sehr gut und der Blaster hält einem Sturz mit dieser Trommel höchstwahrscheinlich besser stand, als wenn ein 3D-Druck durch den Aufprall reißt.
    Eines muss ich jedoch ergänzen, die Trommeln sind teils nicht von gleicher optischer Qualität, so hat eine meiner Trommeln deutliche Sprenkeln (kleine "Gruben" in der Oberfläche") und eine Kammer "zahnt" (die Seitenwand der Front ist so dünn, dass die beiden Teile neben der Linie auf der mittleren Höhe wie Zähne eines Nagetiers anmuten), diese Faktoren stören jedoch die Verwendung in keinster Weise, da nichts davon in den Kammern selbst vorkommt und die "Zähne" auch nicht nach innen gebogen sind.
    Der Gesamteindruck ist jedenfalls selbst bei dieser (in der Five by Five verbauten) Trommel sehr wertig zu nennen.
    20180209_134714369_iOS.jpg 20180209_134728151_iOS.jpg
    Wie man sieht, ist die Trommel so gestaltet, dass man die Schriftzüge auf beiden Seiten stehend oder auf dem Kopf stehend sieht, wenn sie sichtbar sind

    Zum Spinner:
    Zugegeben, es war die Garantie, die mich zum Kauf hat bewogen, ohne diese wäre ich kaum bereit gewesen, 35 Euro in eine "simple" Blastertrommel zu investieren, auch wenn sie aus Alu ist. Doch kann ich bislang nur positiv über diesen Spinner sprechen. Er weist keinerlei rauhe stellen auf, alle Zähne sind sauber und für normale Augen gleichmäßig und aufgrund der vereinfachten "Vierkant-Kupplung" auch ganz leicht zu verwenden.
    Der Fit innerhalb der Trommel jedoch ist etwas locker, vermutlich 0,5 bis 1 mm umlaufend, so dass man meinen könnte, hier müsse man kleben. Kleiner Tipp - Tut das NICHT!! Es ist nicht nötig und wenn Ihr es doch tut, müsst Ihr nachher, wenn das Ding doch mal frittiert werden sollte, genau dieses auch mit der Trommel tun, oder sie kochen oder schleifen oder...
    ... um einen neuen Spinner einzusetzen, dazu später mehr.
    20180209_134840277_iOS.jpg

    Zur Frontaufhängung:

    Da gibt es eigentlich nur eines zu sagen, wenn Ihr die Blastermodshop oder Blasterforge-Downloads bei Thingiverse verfolgen solltet oder einen der anderen 8er-Entwürfe habt, habt Ihr im Grunde das gleiche Teil, vielleicht mit ein wenig längerem Stift, der in der Trommel vorhandene Platz erfordert jedenfalls keinen allzu langen.
    Selbstverständlich ist auch dieses Teil gegossen und daher ebenfalls sehr robust - ABER - wenn Ihr wie ich eine Sweet Revenge oder einen ihrer Nachfolger ausstatten und die Option für die Hammershot erhalten wollt, nehmt Ihr besser eines dieser Derivate, soweit vorhanden. Auch lassen sich diese leichter schnibbeln und selbst wenn da eines mal beim Sturz bricht, kann man diese ja leicht wieder neu herstellen. Für die HS gibt es für Custom-Drums vermutlich kein besseres Lager als dieses.

    Der Einbau oder "Was, das war schon der ganze Aufwand?":
    Die Überschrift beschreibt sehr passend, was der Einbau von einem Modder abverlangt - ein Verständnis für den Aufbau seines Blasters und der zu ersetzenden Teile ist alles, was man braucht - und einen Schraubendreher Philipps 0 oder ähnlich.
    Der Einbau erfordert sogar weniger Aufwand, als der Tausch der Feder oder des Spannhahns. Blaster auf - Trommel samt Spinner (wichtig, die Innenarretierung bzw. Zentrierhilfe des Spinners braucht man weiterhin) herausnehmen, neuen Spinner auf die Zentrierhilfe aufsetzen und diesen wieder in die Internals einsetzen, Trommel aufschieben, Frontachse einfügen und Blaster wieder zusammenschrauben, mehr ist nicht zu tun.
    Wie gesagt, bitte klebt nur, wenn Ihr es unbedingt wollt, so man nicht gerade ganz sanft und vorsichtig den Hahn heruntergleiten lässt, sitzt die Kammer komplett abgedichtet vor dem Plunger und lässt jeden Schuss der Leistungsfähigkeit des Blasters selbst gemäß weit fliegen.
    Gerade für Hammer-Action ist die Trommel damit sehr gut geeignet.
    20180209_134947095_iOS.jpg
    Die Trommel ist nur aufgesteckt...
    20180209_134937683_iOS.jpg
    ...selbst so lässt sie sich mit Leichtigkeit entleeren.


    Macht das wirklich Spaß?
    Einfache Antwort - JA!
    Details:
    Jeder, der schon mal eine 7Shot oder 8Shot-Drum aus dem 3D-Drucker verbaut hat, kennt sicher das Phänomen, ab und an dreht es sich nicht, der Schlitten für den Vorschub hakt oder, was schlimmer ist, er verklemmt und bricht gar einen der Zähne des eingesetzten Spinners ab. Klar, man kann mit vorsichtigem Geschick eine gewisse "Untergrenze" erreichen, jedoch lag diese in meiner eigenen Erfahrung bislang weit entfernt von 0 Hängern auf viele Schuss. Diese Untergrenze ist mit diesem Spinner hinfällig, es gibt keine Hänger, keine eingeknickten oder gar abgerissenen Zähne und von Hand nachdrehen gehört so gut wie der Vergangenheit an. Warum so gut wie? Weil man ja immer noch superlangsam spannen könnte, wenn man nicht geklebt hat und dann einer der Schüsse einen Tick weniger Leistung haben könnte. Nötig ist es jedenfalls überhaupt nicht mehr.

    Würde ich die Trommel wieder kaufen?

    Einfache Antwort - JA!
    Details: Selbst mit den leichten Fehlern und dem Spaltmaß durch den Spinner ist das bislang die beste Trommel, die ich in einer HS oder SR befeuert habe. Das ist der Grund, weshalb ich meine Bemühungen um die "beste" Trommel für die HS eingestellt habe, da ich an diese Qualität ohne immensen Werkstattaufwand nicht heran komme. Sicher, sie kostet satte 10 bis 15 Dollar mehr, als vergleichbare Plastiktrommeln, aber diese geht auch weit weniger leicht kaputt. Mir ist selbst eine ABS-7er am Spinner gerissen, als ich sie nur einmal gespannt habe, das wird hier gewiss nicht so schnell passieren. Klar, die Schwachstellen sind mehr die Spinner als die Trommeln selbst, dennoch merkt man es auch in der Hand, wenn man so ein Gerät mit eingesetztem Metall verwendet.

    Kurze Anmerkung zu meiner SixDrum, diese ist bewusst ebenfalls ohne Klebstoff für den Spinner konzipiert, so dass man defekte leicht austauschen kann, ohne die ganze Trommel zu ersetzen.

    Bilder meiner Sweet-Revenge mit verbauter Trommel folgen die Tage ;), die hier für Photos verwendete Hammershot ist stark modifiziert und dient für die Anpassung meiner Prototypen.
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 10. Februar 2018
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  63. dermam

    dermam Super-Moderator

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  65. Über meine Top Spionin erreicht mich vor 2 Tagen die Nerf Dog - der etwas andere Blaster. Bei diesem Blaster handelt es sich nicht um einen Dartblaster, sondern einen Ballblaster der, wie der Name vermuten lässt, ziemlich auf den Hund gekommen ist. Der Blaster wird mitsamt stylischem Nerf Tennisball geliefert und genau diesen verwendet man als Munition. Die Idee dahinter ist vermutlich ... kann sich jeder denken. Der Blaster schlägt bei Fressnapf mit 28 Euro zu buche, was ich eine beachtliche Summe finde.

    Der Die Dog ist ... groß. Fett. Eine Wumme. Banana [WIP] Retaliator und Roughcut for scale.
    Spoiler: 
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    Nachdem die Kappe _liebevoll_ entfernt wurde zeigt sich die Technik sehr überschaubar.
    Spoiler: 
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    Da wären die Ballschleuder, ein Pusher, ein Botlsled Ratchet-Sled / Catch in einer Funktion und ... keine Feder. Die Dog funktioniert, ähnlich der Slingstrike, mit einem Gummiband. Das hat Vorteile, das hat Nachteile. Der Vorteil ist, dass man nahezu jede Sehne einbauen kann, der Nachteil ist jede Sehne kann reißen.
    Spoiler: 
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    Die Funktion ist simpel. Am Ende jeder Shellhälfte ist ein Ende des Gummis aufgehangen welches vorne über Umlenkrollen durch die Ballschleuder läuft. That's it
    Spoiler: 
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    Man legt den Ball vorne rein, zieht den oben liegenden Spannschlitten, welcher ein ... befriedigendes ... ratschen von sich gibt und dann drückt man den Trigger. Aufgrund des hohen Gewichtes und den guten Flugeigenschaften eines Tennisballs (in Relation zu unseren Darts) hält der Blaster was er verspricht und macht seine 12-15 Meter ziemlich zielgenau.
    Spoiler: 
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    Ein Fazit ist schwierig. 28 Euro sind sehr Teuer für ein haufen Nichts, da wartet einen DoubleDealer für aktuell 20 Euro mit wesentlich mehr auf. Moddingpotential ist fraglich. Das Einzige was mir momentan einfällt ist ein Granatwerfer mit Styropor / Schaumstoffkugeln / gekürzte Poolnudel. Spaß macht es allemal. Unser Bub apportiert gerne den Tennisball :D
    -----------------------------------------------------------------

    Update 11.07.2017
    Das erste Kaliber ist besorgt. Sollte ich es heute Abend schaffen den Blaster wieder zusammen zu setzen werde ich morgen ein paar erste Testschüsse machen können.
    Spoiler: 
    image.jpeg

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    Update 12.07.2017
    Die Soft Tennisbälle eignen sich als perfektes Kaliber. Link zum Video im Spoiler. Ich habe leider nur ein Handy zum filmen und auch kein lange Bandmaß und nur eine freeware coding Software :p. Die Schußdistanz betrug zwischen 10 und 12 Meter, was ich vollkommen OK finde. Der Tennisball flog nur unwesentlich weiter.
    Somit eignet sich der Blaster wirklich optimal fürs LARP / Cosplay, als Granatwerfer.
    Spoiler: 


     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2017
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