Gotti
Angehender Modder
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Die folgenden Ausführungen sind ausschließlich meine subjektive Meinung. Ich erhebe keinen Anspruch auf Fehlerfreiheit oder allgemeingültige Richtigkeit.
Gel-Blaster sind in Deutschland unterrepräsentiert, da hiesige Modelle oft gedrosselt werden (z. B. HPG-700 ohne Leistungsschalter - betrifft auch Kugelblaster wie die hier schwächere X-Shot Orbit) - der Grund: über 0,5 Joule verlassen wir den Spielzeugbereich, was durch PTB-Prüfung und ‚F‘-Kennzeichnung teuer und aufwendig wird. Daher sind Blaster jenseits dieser Grenze hierzulande eigentlich nicht verfügbar.
Genau deshalb präsentiere ich euch heute einen echten Exoten: Einen Gel-Blaster aus der ARES Aqua Serie, der ganz offiziell das „F“-Prüfzeichen trägt.
Ein kleiner Hinweis an die Community: Ich weiß, dass das Thema Gel-Blaster und S-AEG-Technik die Gemüter spalten kann. Wer der Meinung ist, dass das zu weit vom klassischen Schaumstoff-Blaster entfernt ist, darf natürlich genau hier aufhören zu lesen. Für alle anderen: Schnappt euch einen Kaffee, jetzt geht´s los!
Specs: Herstellerangaben & Lieferumfang
Link zum Hersteller GAR-001E
Link zum Importeur G-S-G
Features lt. Hersteller
UVP: 469.- EUR (Lack gesoffen teuer)
Lieferumfang
Der Blaster wird in einem typischen Pappkarton geliefert. Dieser trägt neben den normalen Hinweisen über das Modell noch einen Aufkleber "SEMI Only 6mm BB", auch hier wird wieder deutlich wie selten dieses Thema ist, nicht einmal Aufkleber für den deutschen Markt sind vorhanden.
Im Karton erwartet uns der Blaster, die Anleitung, QR-Code zur Onlinedokumentation, ein Hinweisblatt zum Laden von LiPos, ein Magazin und ein Reinigungsstab.
Der Lieferumfang ist auch auf der Herstellerwebsite angegeben, dennoch hätte es ARES wohl nicht in den Ruin geführt hier ein Patch, eine Packung Gel Balls oder ähnliches beizulegen.
Nachfolgend die Bilder direkt nach dem Unboxing. Nochmal der obligatorische Warnhinweis: Das Gerät ist optisch eine S-AEG. Anscheinswaffen-Paragraf lässt grüßen!
Die Verarbeitung macht einen absolut wertigen Eindruck, Spaltmaße sind sehr gut, wenig bis gar kein Wackeln der Schulterstütze, ein bereits verbauter Flat Trigger ist vorhanden - natürlich und wie immer ein zu kleines Akkufach im Stock.
Da ich konsequent das DEAN-System nutze, habe ich den werksseitigen Mini-TAM-Stecker des Blasters direkt umgerüstet.
Exkurs zum Stecker: Hier darf jeder seine eigene Philosophie haben, meiner Meinung nach liefert der DEAN Stecker das bessere Ansprechverhalten.
Exkurs zum Hinweisblatt Akku: GSG hat hier einen Zettel mit Ladeformel beigelegt, ein Pluspunkt. Meine Empfehlung ist es immer mit einem anständigen Ladegerät zu arbeiten (Lipo immer mit Balancer). Ich selbst nutze ein altes Modell von Expert (LDZ16).
Internals: Der Teardown – Was steckt im Blaster?
Wir nehmen den Blaster nun bis zur Gearbox auseinander und schauen uns das Innenleben an. Inbus, Schraubendreher-Set mit diversen Einsätzen und ein langer Vierkant wird benötigt.
Tipp: Erstellt euch ggf. eine Schablone auf der ihr alle herausgenommenen Schrauben und Bauteile positioniert, so stellt ihr sicher das alles wieder an seinen ursprünglichen Platz zurück kommt. Gibt genug Blaster die in der Shell verschieden lange Schrauben stecken haben und nicht zu vergessen unter Spannung stehende Federn die beim Öffnen zu gerne wegspringen. Macht euch Fotos wie es zusammengebaut aussieht und haltet euren Arbeitsplatz sauber. Wer schon mal eine winzige Magazin-Feder in einem Hochflorteppich gesucht hat, weiß, dass man sich diesen Stress sparen will.
Fangen wir an und entfernen den Handschutz (6 Schrauben an der Überwurfmutter), lt. Anleitung muss dieses geschehen um ans Hop Up zu kommen und das interessiert mich schon sehr.... MOMENT - Handschutz abnehmen um ein Hop Up einzustellen? ARES - really? Da hätte man nicht kleine Löcher in den Handschutz schneiden können für den UVP?
Also Handschutz ab:
Lobenswert ist das Gasdrucksystem welches hier abgebildet ist (wie mein realen Vorbild).
Hier sehen wir die obere Madenschraube vom Hop Up (lt. Anleitung ist nur an der oberen Schraube zu drehen um entsprechend Hop einzustellen), die gleiche Schraube finden wir auch auf der Unterseite des Laufs.
Zum Hop kommen wir später nochmal.
Weiter geht es mit dem Motor und dem Griff. Wir entfernen die beiden Kreuzschrauben aus der Unterseite vom Griff (Wichtig: Mittig ist die Stellschraube für den Motor, hier wird sehr fein justiert wie weit der Zahnradkopf vom Motor in die Gearbox und somit auf das Zahnrad greift, daran wird nicht ohne Hirn was verstellt).
Merkt euch die Einbaurichtung, ich empfehle die Kabel später wieder genau so zu verlegen wie nun vorgefunden (+ und -). Zeiht die Flachsteckverbinder vom Motor ab und anschließend kann der Motor entnommen werden.
Paßt auf die Feder am Motor auf - dieser trägt übrigens keine Markings (glauben wir also der Produktbeschreibung "High Troque Motor"). Wir entfernen weitere Bauteile zum Zerlegen des Blasters - die Teile sammeln sich so langsam. Entfernt wurden die Pins die Upper mit Lower verbinden und der Feuerwahlhebel wurde entfernt.
ACHTUNG BEIM FEUERWAHLHEBEL
Damit der Hebel in der jeweiligen Position einrastet wird hier eine kleine Feder mit einem Plastikkopf genutzt. Verliert ihr dieses Minibauteil rastet der Hebel nicht mehr ein und schlabbert rum - der Blaster könnte dann den Dienst verweigern da nicht klar erkannt werden kann in welcher Position sich der Hebel befindet.
Der Griff ist mit 4 Schrauben an der Gearbox befestigt, nutzt dazu einen Schraubendreher mit magnetischen Kopf und achtet auf das euch keine der Schrauben in die Gearbox fallen (wenn euch dort drin eine Schraube verkantet kommt ihr nicht drumherum die Gearbox zu öffnen).
Wir trennen nun Upper vom Lower indem wir den Upper nach Vorne abziehen (drauf zu achten ist das der Bolt-Catch nicht aktiv ist, das verhindert das Abziehen). Wir können nun den innen Lauf (inner Barrel) entnehmen.
Was auffällt ist das der innere Lauf kürzer ist als der äußere Lauf, dies ist der Konstruktion des Hop Up geschuldet (welches hier ja am Ende des Laufs sitzt und nicht am Anfang).
Die Lauflänge würde ich mit 16cm beschreiben.
Die Aufnahme sieht einfach aus. Eine einfache 1-Punkt Messung liefert einen Innendurchmesser vom Lauf von 7.44 mm.
Die Aufnahme für die Gel Balls weist einen Diameter von 8.15 mm auf, der Außenlauf wird mit 20 cm beziffert.
Bevor wir nun die Gearbox entnehmen können, müssen wir das Federschnellwechselsystem entnehmen (dieses ragt hinten aus der Gearbox heraus und verhindert das wir die Gearbox entnehmen können da es so mit dem Gehäuse kollidiert). Dazu nehmt ihr einen langen Schraubendreher und passendem Bit und schraubt die Verschlusskappe auf. Anschließend kann Feder mit Federführungsstange entnommen werden.
Ich habe übrigens keine Angabe erhalten welche Feder in der DE Version steckt, die Feder selbst ist auch nicht mit Markings versehen. Auch meine Nachfrage diesbezüglich wurde nicht beantwortet. Um hier eine Basis zu schaffen habe ich eine M100 non-linear Feder verbaut und nachher auch eine Referenz ziehen zu können (eine M100 Feder würde mit 6mm BB´s im Gewicht 0.20g 1,2 Joule erreichen).
Der Lower ist nun leer.
Hier sehen wir den Bolt Catch Mechanismus. Wie immer: darauf achten das der an Ort und Stelle bleibt.
Es folgt der Blick auf die Gearbox:
Die blaue Einheit ist das EFCS von Ares, die elektronische Einheit welche den Schusszyklus und die Spannung überwacht. Der Gearbox-Jam ist der Zustand an dem die Zahnräder ineinander verkanten und dieses kann z.B. durch nicht vollständige Schusszyklen und Lipo´s die die Mindestspannung unterstritten haben geschehen. Die EFCS soll dies verhindern.
Aber auch hier möchte ich sagen das ein Mosfet mittlerweile in dieser Preisklasse üblich ist und ich erachte die ARES Lösung auch eher als Einstiegsvariante. Schaut man sich andere Lösungen an (z.b. Gate Aster, über USB oder Bluethooth zu managen mit massig Einstellmöglichkeiten) fragt man sich schon warum ich hier bei der UVP ein usseliges EFCS drin habe.
Also schrauben wir die Gearbox auf, dazu entfernen wir die 4 Schrauben am EFS und nehmen es vorsichtig nach oben heraus.
Beim Zerlegen der Gearbox ist wieder Aufmerksamkeit erforderlich. Schrauben wir alles raus was nötig ist und nehmen die Shell vorsichtig ab.
Achtet hier auf Shimmings (Unterlegscheiben) die durchs Fett am der Shell hängen bleiben. Die Zahnräder sollten mit den Unterlegscheiben so aufeinander abgestimmt sein das sie wenig Spiel haben (im zusammengebauten Zustand). Das was ich hier vorgefunden habe war schon recht ordentlich und ich habe keine Veränderungen vorgenommen.
Wer hier nun wissen möchte was was ist und was was wie tut der kann sich gerne mit den Videos vom Reaper beschäftigen. Er macht das auf eine sehr professionelle Art und Weise.
Alles ist gut geschmiert, für meinen Geschmack schon zu sehr. Allerdings fällt mir auch direkt auf das der O-Ring am Pistonhead massig viel Spiel hat und das garantiert zu Leistungsverlust führen wird. Hier ist es nicht anders wie bei jedem Blaster - etwas Teflonband darunter und der O-Ring dichtet viel besser ab. Ich würde hier allerdings den ganzen Pistonhead gegen einen anderen ersetzen (auch hier wieder 0815 Standard für teuer Geld).
Beim Zusammenbau ist es wichtig auf die korrekte Position vom Bauteil dessen Namen ich vergessen habe zu achten (es handelt sich um einen federgespannten Bolzen der ein Zurückdrehen des ersten Zahnrades verhindert).
Zusammengebaut wird der Blaster in umgekehrter Reihenfolge. Hier noch ein Bild vom Nozzle:
Der Gummiüberzug (Nozzle) wird bei der Schussabgabe in den Lauf gedrückt, nimmt dabei einen Gel Ball mit und presst ihn in den inneren Lauf. Die Abdichtung nach hinten entsteht hier also durch das Gummi welches sich an die Aussenwand der Laufaufnahme drückt. Ein bisschen Silikonfett kann hier nicht schaden.
Auch im Inneren gibt es keine Überraschungen, ARES speist uns mit dem Standardkram ab. Das der innere Lauf derart kurz ist und es keine Integration mit dem Hop Up gibt habe ich nicht erwartet.
Für mich sieht das Hopup nach 2 Plastikrampen aus welche mittels Madenschraube enger oder weiter aneinander gebracht werden können. Der Gel Ball kann also davon gestaucht werden und somit soll wohl dann der Magnus Effekt eintreten.
Der Gel Ball trifft also vom Lauf auf diese Rampen und wird somit durch diese Führung gepresst. Läßt mich mit einem "hmm" zurück.
Hydro-Kugeln: Gel Balls im Detailvergleich
Dieser Teil hat mich am meisten interessiert da ich keinerlei Gel Blaster besitze. Ich kann daher auch keine parallelen zu anderen Modellen ziehen, was aber auch gut ist da meine Meinung somit noch nicht durch andere Erlebnisse beeinträchtigt ist.
Ich nähere mich dem Thema daher mit jeder Menge Daten und Messungen. Viele der erhobenen Daten sind ggf. nicht aussagekräftig oder es war schlichtweg eine falsche Meßmethode. Ich war aber stets bemüht.
Klar ist mir das die Leistung des Blasters mit der Qualität der Gel Balls steht und fällt. Der innere Lauf hat einen Durchmesser von 7.44 mm, also sollten die Gel Balls am besten 7.4 mm haben.
Übersicht:
Ausgangssituation und Umgebungsvariablen
Die Kandidaten die zu Verfügung stehen sind ARES AQUA Gel Balls, Fluorescent Water Bullets und Gel Ball heavier hardened. Die letzten beiden stammen von Aliexpress.
Bereits beim Ansetzen der Gel Balls wurden gleiche Bedienungen geschaffen, Details können dem Bild entnommen werden.
Nach der Anleitung soll die Rohmasse 6 Stunden quellen gelassen werden.
Aufnahme von Wasser nach 6 Stunden
ARES AQUA GEL BALLS
Schauen wir uns also an was wir nach 6 Stunden für ein Ergebnis haben. Zunächst wird das Wasser abgegossen und die Differenz zur ursprünglich eingesetzten Menge gemessen.
Fluorescent Water Bullets
Schauen wir uns also an was wir nach 6 Stunden für ein Ergebnis haben. Zunächst wird das Wasser abgegossen und die Differenz zur ursprünglich eingesetzten Menge gemessen.
Gel Ball heavier hardened
Schauen wir uns also an was wir nach 6 Stunden für ein Ergebnis haben. Zunächst wird das Wasser abgegossen und die Differenz zur ursprünglich eingesetzten Menge gemessen.
Abschließend läßt sich also sagen das die ARES Gel Balls das wenigste Wasser aufgenommen haben und die Tracer Balls am meisten. Da ich die Beschaffenheit der Gel Balls nicht kenne, weiß ich erstmal nicht was nun besser ist. Ein Drucktest vermittelt aber schnell Gewissheit:
ARES läßt sich nicht zerdrücken, man kann mit dem Fingernagel eine Kugel zum platzen bringen, aber nicht durch Kompression mit 2 Findern
Die Tracer Balls lassen sich leicht zerdrücken und die extra hardened sind wieder härter und lassen sich noch gerade so zerdrücken.
Ermitteln vom Durchmesser
Es folgt ein Versuch den Durchmesser zu ermitteln. Bei der eingesetzten Meßmethode wird ein digitaler Meßschieber genutzt und die Messschenkel gerade soweit geöffnet das der Gel Ball hindurch rutschen kann. Ein Stauchen wird somit vermieden.
Es werden jeweils 10 Einzelmessungen vorgenommen und dann ein Durchschnittswert gebildet.
Ergebnisse in mm:
ARES AQUA GEL BALLS
Durchschnittswert: 7,42 mm
Fluorescent Water Bullets
Durchschnittswert: 7,02 mm
Gel Ball heavier hardened
Durchschnittswert: 7,16 mm
Analog der Menge an genutzten Wasser läßt sich hier nun feststellen das je weniger Wasser genutzt wurde der Durchmesser umso größer ist.
Ermitteln vom Gewicht
Zum Einsatz kommt eine Pulverwaage, es werden 20 Messungen von zufällig ausgewählten Gel Balls aus den zuvor angesetzten Mengen entnommen und gemessen. Anschließend bilden wir wieder einen Durchschnittswert.
Ergebnisse in gramm:
ARES AQUA GEL BALLS
Durchschnittswert: 0,233
Fluorescent Water Bullets
Durchschnittswert: 0,197
Gel Ball heavier hardened
Durchschnittswert: 0,218
Diese Werte benötigen wir für den Chronotest, wir haben hier einige Schwankungen in den Werten. Ich würde zum jetzigen Zeitpunkt vermuten das die ARES Gel Balls am besten abschneiden werden da hier die wenigsten Schwankungen vorhanden sind. Aktuell würde ich sogar vermuten das die weichen Tracer Balls im Lauf zerplatzen. We will see.....
Performance: Schusstest und Chronowerte
An dieser Stelle möchte vorweg sagen das ein hoher Joule-Wert keine Garantie für ein tolles Trefferbild ist. Vielmehr muss die Leistung auf den Blaster und der verwendeten Munitionsart abgestimmt sein. Daher folgt hier zunächst der Schusstest.
SCHUSSTEST
Der Blaster wird mit jeder Gel Ball Sorte auf 5 und 10 Meter auf Ziele mit einer Größe von 6 x 7.5 cm geschossen. Genutzt wird ein LiPo mit 7.4V und der zuvor eingesetzten M100 Feder. Man bedenke hier den menschlichen Fehlerfaktor, der Blaster mit Dot wurde nicht auf die passende Munition eingestellt sodass ich immer einen neuen Haltepunkt ermittelt habe und entsprechend während des Schiessens manuell korrigiert habe.
ARES AQUA GEL BALLS
Mit den originalen Gel Balls von Ares hat der Blaster eine gute Leistung und ausreichende Präzision einen anderen Spieler gezielt zu treffen.
Fluorescent Water Bullets
Die Präzision mit diesen Gel Balls ist schlecht, es reicht natürlich um einen Spieler zu treffen aber man verfällt eher ins Spray and Pray anstelle zielen.
Gel Ball heavier hardened
Subjektiv hatte ich hier das Gefühl das die Balls mal so und mal so geflattert sind, für die Gartenschlacht mehr als ausreichende Präzision.
CHRONOTEST
Meßmethode: AC6000 Chronograph
Joule und m/s (FPS) werden über das Durchschnittsgewicht ermittelt.
Joule pro cm² wird über das Kaliber ermittelt. Das Nennkaliber des Blasters ist 7 - 8 mm, es wird daher für alle Gel Balls ein Wert von 7.50 mm angenommen, dieser Wert wird daher nicht akkurat sein. Mich interessiert primär die FPS.
ARES AQUA GEL BALLS
Fluorescent Water Bullets
Gel Ball heavier hardened
Also..... die originale Feder liefert übrigens weniger Energie wie die M100. Wir landen nun also bei einem maximalen Wert von 258,86 FPS - die Ares Aqua sollte bei 270 - 320 FPS (je nach Lauflänge) liegen. Ich vermute daher das wir hier eine andere Feder für den DE-Markt im Blaster haben und der verbaute Piston samt Pistonhead nicht gut ist. Erreicht wird diese Leistung also auch nur mit guten Gel Balls, ansonsten lohnt sich der Blaster mit dem F im Fünfeck nicht wirklich da wir ja hier den FA Modus gekappt bekommen. Dann muss da auch schon mehr als 0,5 Joule rauskommen.
Upgrade: T238 Spitfire Tracer Unit (+ Dart-Kompatibilität)
Upgraden wir den Blaster mit einer Spitfire Tracer Unit - hier wird wahlweise das Mündungsfeuer, Mündungsfeuer mit Tracerfunktion oder nur die Tracerfunktion dargestellt.
Dazu wirbt der Hersteller mit einer Kompatibilität mit Foam Darts - das schauen wir uns doch mal an.
Doch zuvor schauen wir uns den Tracer mal an:
Geliefert wird der Tracer mit 2 Einsätzen - 1x ein 14mm CCW Gewinde (und ARES liefert ja immer mit CW aus) und 1x einen blanken Ring mit ~16mm Durchmesser. Ohne Einsatz hat der Tracer eine Aufnahmemöglichkeit von ~19mm. Die Mündung vorne erreicht 13.76 mm.
Dazu habe ich eine Retaliator (mit einem Orange Mod Works Kit) genommen und den vorderen Teil abgeschraubt und den Tracer dort angebracht.
Wie wir sehen haben wir hier gut 1mm Unterschied zur Fassung. Dank der Madenschraube kann man den Tracer aber gut befestigen (für einen Dauereinsatz absolut ungeeignet da man hier den Plastiklauf erst gegen einen aus hartem Material tauschen müßte - oder sich ein Übergangsteil mit passendem Durchmesser holt und als Verbindungsstück fixiert).
Wenn uns vorne nur 13.76 mm zu Verfügung steht bin ich nun auf die Messungen der Darts gespannt.
Eine kleine Auswahl an Testkandidaten:
Die Messungen:
Das klingt sehr eng und ich glaube nicht das hier alle Darts durchflitzen - wenn hier der Kopf nicht entsprechend beschaffen ist, sollten wir hier viele Versager haben.
Der Test:
Wie angenommen versagen hier viele Darts - die ACCUStrikes laufen als einzige im Test ordentlich und ohne Leistungsverlust. Kann man mit leben, der Effekt ist schon cool.
Nun aber zurück zum ARES AQUA Gel Blaster und der Tracer-Unit. Als erstes haben wir das Problem das auf dem 14mm CW Gewinde unser 14mm CCW Adapter natürlich nicht paßt. ARES ist auch der einzige Hersteller der mir bekannt ist und nen CW verbaut (...). Das nächste Problem ist dann das der Standard-Softair-Adapter 14mm CW auf CCW eine Verengung des Durchmessers mit sich bringt. Ich kann daher also nicht einen x-beliebigen Adapter anbringen, da mir sonst die Gel Balls am Adapter hängen bleiben. Auch dieser musste extra gekauft werden da meine anderen Adapter hier eben auf 6mm ausgelegt sind.
Ich habe versucht die Funktion auf Video einzufangen, Aufnahmen mit 60FPS fangen das nicht immer ein. Zu hell durfte es nicht sein, die Belichtung der Kamera durfte nicht dazwischenfunken, zu dunkle durfte es nicht sein..... Man möge mir daher die Qualität des Materials entschuldigen.
Die Ergebnisse sind in Ordnung. Ich konnte keine Laufplatzer feststellen, die Schussleistung habe ich nicht mit dem Chrono gemessen - konnte aber optisch keine Abnahme feststellen.
Kann ich also den T238 für Foam Darts nutzen? JAIN, mit den richtigen Darts auf jedenfall.
Paßt das Ding an die ARES AQUA? Ja, sogar besser als erwartet.
Galerie: Blaster P0rn
Hier nochmal explizit der Hinweis das es sich um kein Spielzeug handelt, der Blaster ist für Personen ab 18 Jahren erwerbbar.
Fazit: Abschließende Worte
ARES AQUA GEL Blaster - ein gut verarbeiteter, mit Standardkomponenten ausgestatteter Blaster. Die gelieferte Standardfeder scheint nicht geeignet zu sein FPS Werte um die 250 zu erreichen. Wenn ich aber schon auf einen FA Modus verzichten muss, dann bitte zu Gunsten von höherer Leistung. Das hätte out of the box so sein sollen, war es aber nicht.
Das Magazin fördert die Gel Balls mittels Spannung nach oben, wenn wir doch hier schon Strom anliegen haben warum kann man dann nicht eine Diode verbauen die die Tracerfunktion übernimmt? Kleiner Schalter ans Magazin und fertig. Bei einem UVP von 369.- EUR wäre das nicht zuviel verlangt.
Mir fehlt ebenfalls eine Mechanik die Balls direkt in die Zuführung zu transportieren. Sprich man zieht am Ladehebel und die Mechanik sorgt dafür das die Balls gefördert werden. So hatte ich bei jedem Magazinwechsel 5 - 10 Leerschüsse bis diese dann weit genug oben angekommen sind.
Zudem hatte ich Klemmer im Magazin, sprich die Zuführung im Magazin war durch Balls verhindert. Das ist mir sowohl mit ARES Balls und mit den Tracer passiert (ich denke ich habe gute 10 - 12 Magazine mit dem Blaster durchgejagt, davon hatte ich 2x diesen Klemmer). Das mal was klemmt kann passieren, habe da keine Erfahrung mit anderen Gel Blastern, würde ich daher nicht so stark bewerten.
Das Einsatzgebiet ist klar der heimische Garten. Das Trefferbild ist, gute Balls vorausgesetzt, solide und gut. Einen anderen Spieler trifft man auch auf 20m, für den heimischen Garten daher gut geeignet. Zudem muss man sich nicht wie bei 6mm BIO BB´s Gedanken über die Überbleibsel machen (denn die Balls sind schnell wieder weg, BIO BB´s liegen ja gefühlt Jahre herum). Nicht zu vergessen das ein Gel Ball der das eigene Grundstück verläßt kaum Grund zum Aufregen verursacht, ebenfalls bleiben keine Plastikdarts in der Natur liegen.
Der Preis ist viel zu hoch für das was man bekommt. Wenn man hier einen Fuß in die Tür bekommen möchte kann man nicht mit solchen Modellen ankommen. Ja, der Blaster ist 1a Verarbeitet - der Body reizt sogar das Ding auf 6mm umzurüsten (aber auch das ginge dann ja nicht wegen dem F im Fünfeck auf dem Body). Man kann jede Menge upgraden (durch die Kompatibilität zu allen S-AEG´s).
Mich würde natürlich schon ein Vergleich zu einem Hydro Strike Pulsar Pro oder ähnlichem interessieren. Ich denke schon das ARES hier eine ganze Schüppe besser sein wird. Teilt mir daher gerne eure Meinungen bezüglich Gel Balls etc. hier mit.
Ich persönlich aber habe mich gegen den Blaster entschieden, mir sind die Schwankungen in der Leistung zu hoch. Vermutlich kommt das aber daher das man sowas im 6mm Bereich so gar nicht vorfindet. Der Step up zu einem Dartblaster ist riesig, aus dieser Sicht bestimmt ein Upgrade wert aber aus der Sicht von einer guten S-AEG 6mm BB ist das schon ein tieferer Schritt runter. Geschuldet ist das der Unregelmäßigkeit der Gel Balls.
Naja, das Ding war schon spaßig - geht aber dennoch wieder weg. Wer das Ding haben mag, gerne PN - das geht weit unter UVP wieder in den Markt.
- Vorwort
- Specs: Herstellerangaben & Lieferumfang
- Internals: Der Teardown – Was steckt im Blaster?
- Hydro-Kugeln: Gel Balls im Detailvergleich
- Performance: Schusstest und Chronowerte
- Upgrade: T238 Spitfire Tracer Unit (+ Dart-Kompatibilität)
- Galerie: Blaster P0rn
- Fazit: Abschließende Worte
Vorwort
Spoiler:
Die folgenden Ausführungen sind ausschließlich meine subjektive Meinung. Ich erhebe keinen Anspruch auf Fehlerfreiheit oder allgemeingültige Richtigkeit.
Gel-Blaster sind in Deutschland unterrepräsentiert, da hiesige Modelle oft gedrosselt werden (z. B. HPG-700 ohne Leistungsschalter - betrifft auch Kugelblaster wie die hier schwächere X-Shot Orbit) - der Grund: über 0,5 Joule verlassen wir den Spielzeugbereich, was durch PTB-Prüfung und ‚F‘-Kennzeichnung teuer und aufwendig wird. Daher sind Blaster jenseits dieser Grenze hierzulande eigentlich nicht verfügbar.
Genau deshalb präsentiere ich euch heute einen echten Exoten: Einen Gel-Blaster aus der ARES Aqua Serie, der ganz offiziell das „F“-Prüfzeichen trägt.
Ein kleiner Hinweis an die Community: Ich weiß, dass das Thema Gel-Blaster und S-AEG-Technik die Gemüter spalten kann. Wer der Meinung ist, dass das zu weit vom klassischen Schaumstoff-Blaster entfernt ist, darf natürlich genau hier aufhören zu lesen. Für alle anderen: Schnappt euch einen Kaffee, jetzt geht´s los!
Specs: Herstellerangaben & Lieferumfang
Spoiler:
Link zum Hersteller GAR-001E
Link zum Importeur G-S-G
Features lt. Hersteller
- Elektrischer Gel-Blaster (S-AEG System)
- Upper und Lower Receiver aus Metall (Gehäuseober- und unterteil)
- CNC-gefräster Aluminium-Handschutz
- Mündungsfeuerdämpfer aus Stahl
- M-LOK Handschutz (Montagesystem)
- Verstärkte E.F.C.S. Gearbox (programmierbar) <-- Hinweis: nicht in DE, hier würde das Verhalten bei der Wahl von SEMI und AUTO programmiert werden (EFCS Programmierbox), einzig die Abschaltautomatik kann hier gesetzt werden (Überwachung der Batterie)
- Funktionaler Verschlussfang (Bolt Catch) <-- Hinweis: es wird ein Verschlussfang simuliert, ein leeres Magazin löst diesen nicht aus
- Magazin im AR-Design (250 Schuss Kapazität)
- Einstellbares Hop-Up
- 7.4V LiPo empfohlen
- Laufgewinde 14mm CW (Rechtsgewinde)
- Federschnellwechselsystem
UVP: 469.- EUR (Lack gesoffen teuer)
Lieferumfang
Der Blaster wird in einem typischen Pappkarton geliefert. Dieser trägt neben den normalen Hinweisen über das Modell noch einen Aufkleber "SEMI Only 6mm BB", auch hier wird wieder deutlich wie selten dieses Thema ist, nicht einmal Aufkleber für den deutschen Markt sind vorhanden.
Im Karton erwartet uns der Blaster, die Anleitung, QR-Code zur Onlinedokumentation, ein Hinweisblatt zum Laden von LiPos, ein Magazin und ein Reinigungsstab.
Der Lieferumfang ist auch auf der Herstellerwebsite angegeben, dennoch hätte es ARES wohl nicht in den Ruin geführt hier ein Patch, eine Packung Gel Balls oder ähnliches beizulegen.
Nachfolgend die Bilder direkt nach dem Unboxing. Nochmal der obligatorische Warnhinweis: Das Gerät ist optisch eine S-AEG. Anscheinswaffen-Paragraf lässt grüßen!
Die Verarbeitung macht einen absolut wertigen Eindruck, Spaltmaße sind sehr gut, wenig bis gar kein Wackeln der Schulterstütze, ein bereits verbauter Flat Trigger ist vorhanden - natürlich und wie immer ein zu kleines Akkufach im Stock.
Da ich konsequent das DEAN-System nutze, habe ich den werksseitigen Mini-TAM-Stecker des Blasters direkt umgerüstet.
Exkurs zum Stecker: Hier darf jeder seine eigene Philosophie haben, meiner Meinung nach liefert der DEAN Stecker das bessere Ansprechverhalten.
Exkurs zum Hinweisblatt Akku: GSG hat hier einen Zettel mit Ladeformel beigelegt, ein Pluspunkt. Meine Empfehlung ist es immer mit einem anständigen Ladegerät zu arbeiten (Lipo immer mit Balancer). Ich selbst nutze ein altes Modell von Expert (LDZ16).
Internals: Der Teardown – Was steckt im Blaster?
Spoiler:
Wir nehmen den Blaster nun bis zur Gearbox auseinander und schauen uns das Innenleben an. Inbus, Schraubendreher-Set mit diversen Einsätzen und ein langer Vierkant wird benötigt.
Tipp: Erstellt euch ggf. eine Schablone auf der ihr alle herausgenommenen Schrauben und Bauteile positioniert, so stellt ihr sicher das alles wieder an seinen ursprünglichen Platz zurück kommt. Gibt genug Blaster die in der Shell verschieden lange Schrauben stecken haben und nicht zu vergessen unter Spannung stehende Federn die beim Öffnen zu gerne wegspringen. Macht euch Fotos wie es zusammengebaut aussieht und haltet euren Arbeitsplatz sauber. Wer schon mal eine winzige Magazin-Feder in einem Hochflorteppich gesucht hat, weiß, dass man sich diesen Stress sparen will.
Fangen wir an und entfernen den Handschutz (6 Schrauben an der Überwurfmutter), lt. Anleitung muss dieses geschehen um ans Hop Up zu kommen und das interessiert mich schon sehr.... MOMENT - Handschutz abnehmen um ein Hop Up einzustellen? ARES - really? Da hätte man nicht kleine Löcher in den Handschutz schneiden können für den UVP?
Also Handschutz ab:
Lobenswert ist das Gasdrucksystem welches hier abgebildet ist (wie mein realen Vorbild).
Hier sehen wir die obere Madenschraube vom Hop Up (lt. Anleitung ist nur an der oberen Schraube zu drehen um entsprechend Hop einzustellen), die gleiche Schraube finden wir auch auf der Unterseite des Laufs.
Zum Hop kommen wir später nochmal.
Weiter geht es mit dem Motor und dem Griff. Wir entfernen die beiden Kreuzschrauben aus der Unterseite vom Griff (Wichtig: Mittig ist die Stellschraube für den Motor, hier wird sehr fein justiert wie weit der Zahnradkopf vom Motor in die Gearbox und somit auf das Zahnrad greift, daran wird nicht ohne Hirn was verstellt).
Merkt euch die Einbaurichtung, ich empfehle die Kabel später wieder genau so zu verlegen wie nun vorgefunden (+ und -). Zeiht die Flachsteckverbinder vom Motor ab und anschließend kann der Motor entnommen werden.
Paßt auf die Feder am Motor auf - dieser trägt übrigens keine Markings (glauben wir also der Produktbeschreibung "High Troque Motor"). Wir entfernen weitere Bauteile zum Zerlegen des Blasters - die Teile sammeln sich so langsam. Entfernt wurden die Pins die Upper mit Lower verbinden und der Feuerwahlhebel wurde entfernt.
ACHTUNG BEIM FEUERWAHLHEBEL
Damit der Hebel in der jeweiligen Position einrastet wird hier eine kleine Feder mit einem Plastikkopf genutzt. Verliert ihr dieses Minibauteil rastet der Hebel nicht mehr ein und schlabbert rum - der Blaster könnte dann den Dienst verweigern da nicht klar erkannt werden kann in welcher Position sich der Hebel befindet.
Der Griff ist mit 4 Schrauben an der Gearbox befestigt, nutzt dazu einen Schraubendreher mit magnetischen Kopf und achtet auf das euch keine der Schrauben in die Gearbox fallen (wenn euch dort drin eine Schraube verkantet kommt ihr nicht drumherum die Gearbox zu öffnen).
Wir trennen nun Upper vom Lower indem wir den Upper nach Vorne abziehen (drauf zu achten ist das der Bolt-Catch nicht aktiv ist, das verhindert das Abziehen). Wir können nun den innen Lauf (inner Barrel) entnehmen.
Was auffällt ist das der innere Lauf kürzer ist als der äußere Lauf, dies ist der Konstruktion des Hop Up geschuldet (welches hier ja am Ende des Laufs sitzt und nicht am Anfang).
Die Lauflänge würde ich mit 16cm beschreiben.
Die Aufnahme sieht einfach aus. Eine einfache 1-Punkt Messung liefert einen Innendurchmesser vom Lauf von 7.44 mm.
Die Aufnahme für die Gel Balls weist einen Diameter von 8.15 mm auf, der Außenlauf wird mit 20 cm beziffert.
Bevor wir nun die Gearbox entnehmen können, müssen wir das Federschnellwechselsystem entnehmen (dieses ragt hinten aus der Gearbox heraus und verhindert das wir die Gearbox entnehmen können da es so mit dem Gehäuse kollidiert). Dazu nehmt ihr einen langen Schraubendreher und passendem Bit und schraubt die Verschlusskappe auf. Anschließend kann Feder mit Federführungsstange entnommen werden.
Ich habe übrigens keine Angabe erhalten welche Feder in der DE Version steckt, die Feder selbst ist auch nicht mit Markings versehen. Auch meine Nachfrage diesbezüglich wurde nicht beantwortet. Um hier eine Basis zu schaffen habe ich eine M100 non-linear Feder verbaut und nachher auch eine Referenz ziehen zu können (eine M100 Feder würde mit 6mm BB´s im Gewicht 0.20g 1,2 Joule erreichen).
Der Lower ist nun leer.
Hier sehen wir den Bolt Catch Mechanismus. Wie immer: darauf achten das der an Ort und Stelle bleibt.
Es folgt der Blick auf die Gearbox:
Die blaue Einheit ist das EFCS von Ares, die elektronische Einheit welche den Schusszyklus und die Spannung überwacht. Der Gearbox-Jam ist der Zustand an dem die Zahnräder ineinander verkanten und dieses kann z.B. durch nicht vollständige Schusszyklen und Lipo´s die die Mindestspannung unterstritten haben geschehen. Die EFCS soll dies verhindern.
Aber auch hier möchte ich sagen das ein Mosfet mittlerweile in dieser Preisklasse üblich ist und ich erachte die ARES Lösung auch eher als Einstiegsvariante. Schaut man sich andere Lösungen an (z.b. Gate Aster, über USB oder Bluethooth zu managen mit massig Einstellmöglichkeiten) fragt man sich schon warum ich hier bei der UVP ein usseliges EFCS drin habe.
Also schrauben wir die Gearbox auf, dazu entfernen wir die 4 Schrauben am EFS und nehmen es vorsichtig nach oben heraus.
Beim Zerlegen der Gearbox ist wieder Aufmerksamkeit erforderlich. Schrauben wir alles raus was nötig ist und nehmen die Shell vorsichtig ab.
Achtet hier auf Shimmings (Unterlegscheiben) die durchs Fett am der Shell hängen bleiben. Die Zahnräder sollten mit den Unterlegscheiben so aufeinander abgestimmt sein das sie wenig Spiel haben (im zusammengebauten Zustand). Das was ich hier vorgefunden habe war schon recht ordentlich und ich habe keine Veränderungen vorgenommen.
Wer hier nun wissen möchte was was ist und was was wie tut der kann sich gerne mit den Videos vom Reaper beschäftigen. Er macht das auf eine sehr professionelle Art und Weise.
Alles ist gut geschmiert, für meinen Geschmack schon zu sehr. Allerdings fällt mir auch direkt auf das der O-Ring am Pistonhead massig viel Spiel hat und das garantiert zu Leistungsverlust führen wird. Hier ist es nicht anders wie bei jedem Blaster - etwas Teflonband darunter und der O-Ring dichtet viel besser ab. Ich würde hier allerdings den ganzen Pistonhead gegen einen anderen ersetzen (auch hier wieder 0815 Standard für teuer Geld).
Beim Zusammenbau ist es wichtig auf die korrekte Position vom Bauteil dessen Namen ich vergessen habe zu achten (es handelt sich um einen federgespannten Bolzen der ein Zurückdrehen des ersten Zahnrades verhindert).
Zusammengebaut wird der Blaster in umgekehrter Reihenfolge. Hier noch ein Bild vom Nozzle:
Der Gummiüberzug (Nozzle) wird bei der Schussabgabe in den Lauf gedrückt, nimmt dabei einen Gel Ball mit und presst ihn in den inneren Lauf. Die Abdichtung nach hinten entsteht hier also durch das Gummi welches sich an die Aussenwand der Laufaufnahme drückt. Ein bisschen Silikonfett kann hier nicht schaden.
Auch im Inneren gibt es keine Überraschungen, ARES speist uns mit dem Standardkram ab. Das der innere Lauf derart kurz ist und es keine Integration mit dem Hop Up gibt habe ich nicht erwartet.
Für mich sieht das Hopup nach 2 Plastikrampen aus welche mittels Madenschraube enger oder weiter aneinander gebracht werden können. Der Gel Ball kann also davon gestaucht werden und somit soll wohl dann der Magnus Effekt eintreten.
Der Gel Ball trifft also vom Lauf auf diese Rampen und wird somit durch diese Führung gepresst. Läßt mich mit einem "hmm" zurück.
Hydro-Kugeln: Gel Balls im Detailvergleich
Spoiler:
Dieser Teil hat mich am meisten interessiert da ich keinerlei Gel Blaster besitze. Ich kann daher auch keine parallelen zu anderen Modellen ziehen, was aber auch gut ist da meine Meinung somit noch nicht durch andere Erlebnisse beeinträchtigt ist.
Ich nähere mich dem Thema daher mit jeder Menge Daten und Messungen. Viele der erhobenen Daten sind ggf. nicht aussagekräftig oder es war schlichtweg eine falsche Meßmethode. Ich war aber stets bemüht.
Klar ist mir das die Leistung des Blasters mit der Qualität der Gel Balls steht und fällt. Der innere Lauf hat einen Durchmesser von 7.44 mm, also sollten die Gel Balls am besten 7.4 mm haben.
Übersicht:
- Ausgangssituation und Umgebungsvariablen
- Aufnahme von Wasser nach 6 Stunden
- Ermitteln vom Durchmesser
- Ermitteln vom Gewicht
Ausgangssituation und Umgebungsvariablen
Die Kandidaten die zu Verfügung stehen sind ARES AQUA Gel Balls, Fluorescent Water Bullets und Gel Ball heavier hardened. Die letzten beiden stammen von Aliexpress.
Bereits beim Ansetzen der Gel Balls wurden gleiche Bedienungen geschaffen, Details können dem Bild entnommen werden.
Nach der Anleitung soll die Rohmasse 6 Stunden quellen gelassen werden.
Aufnahme von Wasser nach 6 Stunden
ARES AQUA GEL BALLS
Schauen wir uns also an was wir nach 6 Stunden für ein Ergebnis haben. Zunächst wird das Wasser abgegossen und die Differenz zur ursprünglich eingesetzten Menge gemessen.
Fluorescent Water Bullets
Schauen wir uns also an was wir nach 6 Stunden für ein Ergebnis haben. Zunächst wird das Wasser abgegossen und die Differenz zur ursprünglich eingesetzten Menge gemessen.
Gel Ball heavier hardened
Schauen wir uns also an was wir nach 6 Stunden für ein Ergebnis haben. Zunächst wird das Wasser abgegossen und die Differenz zur ursprünglich eingesetzten Menge gemessen.
Abschließend läßt sich also sagen das die ARES Gel Balls das wenigste Wasser aufgenommen haben und die Tracer Balls am meisten. Da ich die Beschaffenheit der Gel Balls nicht kenne, weiß ich erstmal nicht was nun besser ist. Ein Drucktest vermittelt aber schnell Gewissheit:
ARES läßt sich nicht zerdrücken, man kann mit dem Fingernagel eine Kugel zum platzen bringen, aber nicht durch Kompression mit 2 Findern
Die Tracer Balls lassen sich leicht zerdrücken und die extra hardened sind wieder härter und lassen sich noch gerade so zerdrücken.
Ermitteln vom Durchmesser
Es folgt ein Versuch den Durchmesser zu ermitteln. Bei der eingesetzten Meßmethode wird ein digitaler Meßschieber genutzt und die Messschenkel gerade soweit geöffnet das der Gel Ball hindurch rutschen kann. Ein Stauchen wird somit vermieden.
Es werden jeweils 10 Einzelmessungen vorgenommen und dann ein Durchschnittswert gebildet.
Ergebnisse in mm:
ARES AQUA GEL BALLS
| 7,59 | 7,30 | 7,37 | 7,44 | 7,51 | 7,48 | 7,39 | 7,33 | 7,55 | 7,25 |
Fluorescent Water Bullets
| 7,48 | 7,01 | 6,77 | 6,83 | 6,67 | 7,23 | 7,01 | 6,89 | 7,31 | 6,96 |
Gel Ball heavier hardened
| 7,17 | 7,25 | 7,42 | 6,98 | 7,13 | 7,08 | 7,23 | 7,35 | 7,05 | 6,89 |
Analog der Menge an genutzten Wasser läßt sich hier nun feststellen das je weniger Wasser genutzt wurde der Durchmesser umso größer ist.
Ermitteln vom Gewicht
Zum Einsatz kommt eine Pulverwaage, es werden 20 Messungen von zufällig ausgewählten Gel Balls aus den zuvor angesetzten Mengen entnommen und gemessen. Anschließend bilden wir wieder einen Durchschnittswert.
Ergebnisse in gramm:
ARES AQUA GEL BALLS
| 0,247 | 0,237 | 0,228 | 0,248 | 0,230 | 0,223 | 0,225 | 0,228 | 0,235 | 0,238 |
| 0,237 | 0,229 | 0,229 | 0,231 | 0,224 | 0,230 | 0,241 | 0,233 | 0,219 | 0,241 |
Fluorescent Water Bullets
| 0,195 | 0,206 | 0,206 | 0,188 | 0,190 | 0,200 | 0,196 | 0,192 | 0,200 | 0,183 |
| 0,196 | 0,188 | 0,200 | 0,177 | 0,208 | 0,191 | 0,204 | 0,208 | 0,195 | 0,212 |
Gel Ball heavier hardened
| 0,216 | 0,229 | 0,235 | 0,228 | 0,220 | 0,208 | 0,226 | 0,219 | 0,210 | 0,221 |
| 0,221 | 0,217 | 0,220 | 0,216 | 0,211 | 0,218 | 0,219 | 0,200 | 0,214 | 0,215 |
Diese Werte benötigen wir für den Chronotest, wir haben hier einige Schwankungen in den Werten. Ich würde zum jetzigen Zeitpunkt vermuten das die ARES Gel Balls am besten abschneiden werden da hier die wenigsten Schwankungen vorhanden sind. Aktuell würde ich sogar vermuten das die weichen Tracer Balls im Lauf zerplatzen. We will see.....
Performance: Schusstest und Chronowerte
Spoiler:
An dieser Stelle möchte vorweg sagen das ein hoher Joule-Wert keine Garantie für ein tolles Trefferbild ist. Vielmehr muss die Leistung auf den Blaster und der verwendeten Munitionsart abgestimmt sein. Daher folgt hier zunächst der Schusstest.
SCHUSSTEST
Der Blaster wird mit jeder Gel Ball Sorte auf 5 und 10 Meter auf Ziele mit einer Größe von 6 x 7.5 cm geschossen. Genutzt wird ein LiPo mit 7.4V und der zuvor eingesetzten M100 Feder. Man bedenke hier den menschlichen Fehlerfaktor, der Blaster mit Dot wurde nicht auf die passende Munition eingestellt sodass ich immer einen neuen Haltepunkt ermittelt habe und entsprechend während des Schiessens manuell korrigiert habe.
ARES AQUA GEL BALLS
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Fluorescent Water Bullets
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Gel Ball heavier hardened
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An dieser Stelle wurde ein Inhalt von youtube eingebunden. Wenn wir diesen Inhalt anzeigen, werden möglicherweise personenbezogene Daten wie deine IP-Adresse an youtube.com und github.com übertragen. Zudem kann youtube.com Cookies auf deinem Gerät speichern. Mehr Informationen und Einstellungsmöglichkeiten findest du hier.Subjektiv hatte ich hier das Gefühl das die Balls mal so und mal so geflattert sind, für die Gartenschlacht mehr als ausreichende Präzision.
CHRONOTEST
Meßmethode: AC6000 Chronograph
Joule und m/s (FPS) werden über das Durchschnittsgewicht ermittelt.
Joule pro cm² wird über das Kaliber ermittelt. Das Nennkaliber des Blasters ist 7 - 8 mm, es wird daher für alle Gel Balls ein Wert von 7.50 mm angenommen, dieser Wert wird daher nicht akkurat sein. Mich interessiert primär die FPS.
ARES AQUA GEL BALLS
| Joule | m/s | FPS | |
| #1 | 0,72 | 78,4 | 257,22 |
| #2 | 0,73 | 78,9 | 258,86 |
| #3 | 0,71 | 78 | 255,91 |
| #4 | 0,70 | 77,3 | 253,61 |
| #5 | 0,71 | 78,3 | 256,89 |
| #6 | 0,69 | 77,1 | 252,95 |
| #7 | 0,70 | 77,6 | 254,59 |
| #8 | 0,69 | 76,8 | 251,97 |
| #9 | 0,71 | 77,8 | 255,25 |
| #10 | 0,70 | 77,5 | 254,27 |
| Durchschnittswert: | 0,71 | 77,77 | 255,15 |
| Max | 78,9 | 258,86 | |
| Min | 76,8 | 251,97 | |
| Differerenz | 2,73% |
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| Joule | m/s | FPS | |
| #1 | 0,36 | 60,5 | 198,49 |
| #2 | 0,31 | 56,1 | 184,06 |
| #3 | 0,35 | 60 | 196,85 |
| #4 | 0,37 | 60,9 | 199,80 |
| #5 | 0,37 | 61,3 | 201,12 |
| #6 | 0,28 | 53,2 | 174,54 |
| #7 | 0,32 | 57,3 | 187,99 |
| #8 | 0,32 | 57,4 | 188,32 |
| #9 | 0,38 | 62,5 | 205,05 |
| #10 | 0,33 | 58,1 | 190,62 |
| Durchschnittswert: | 0,34 | 58,73 | 192,68 |
| Max | 62,5 | 205,05 | |
| Min | 53,2 | 174,54 | |
| Differerenz | 17,48% |
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| Joule | m/s | FPS | |
| #1 | 0,61 | 74,6 | 244,75 |
| #2 | 0,46 | 64,9 | 212,93 |
| #3 | 0,59 | 73,6 | 241,47 |
| #4 | 0,53 | 69,9 | 229,33 |
| #5 | 0,58 | 72,9 | 239,17 |
| #6 | 0,50 | 67,4 | 221,13 |
| #7 | 0,60 | 74,0 | 242,78 |
| #8 | 0,55 | 71,1 | 233,27 |
| #9 | 0,57 | 72,0 | 236,22 |
| #10 | 0,60 | 74,2 | 243,44 |
| Durchschnittswert: | 0,56 | 71,46 | 234,45 |
| Max | 74,6 | 244,75 | |
| Min | 64,9 | 212,93 | |
| Differerenz | 14,95% |
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Upgrade: T238 Spitfire Tracer Unit (+ Dart-Kompatibilität)
Spoiler:
Upgraden wir den Blaster mit einer Spitfire Tracer Unit - hier wird wahlweise das Mündungsfeuer, Mündungsfeuer mit Tracerfunktion oder nur die Tracerfunktion dargestellt.
Dazu wirbt der Hersteller mit einer Kompatibilität mit Foam Darts - das schauen wir uns doch mal an.
Doch zuvor schauen wir uns den Tracer mal an:
Geliefert wird der Tracer mit 2 Einsätzen - 1x ein 14mm CCW Gewinde (und ARES liefert ja immer mit CW aus) und 1x einen blanken Ring mit ~16mm Durchmesser. Ohne Einsatz hat der Tracer eine Aufnahmemöglichkeit von ~19mm. Die Mündung vorne erreicht 13.76 mm.
Dazu habe ich eine Retaliator (mit einem Orange Mod Works Kit) genommen und den vorderen Teil abgeschraubt und den Tracer dort angebracht.
Wie wir sehen haben wir hier gut 1mm Unterschied zur Fassung. Dank der Madenschraube kann man den Tracer aber gut befestigen (für einen Dauereinsatz absolut ungeeignet da man hier den Plastiklauf erst gegen einen aus hartem Material tauschen müßte - oder sich ein Übergangsteil mit passendem Durchmesser holt und als Verbindungsstück fixiert).
Wenn uns vorne nur 13.76 mm zu Verfügung steht bin ich nun auf die Messungen der Darts gespannt.
Eine kleine Auswahl an Testkandidaten:
Die Messungen:
Das klingt sehr eng und ich glaube nicht das hier alle Darts durchflitzen - wenn hier der Kopf nicht entsprechend beschaffen ist, sollten wir hier viele Versager haben.
Der Test:
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Nun aber zurück zum ARES AQUA Gel Blaster und der Tracer-Unit. Als erstes haben wir das Problem das auf dem 14mm CW Gewinde unser 14mm CCW Adapter natürlich nicht paßt. ARES ist auch der einzige Hersteller der mir bekannt ist und nen CW verbaut (...). Das nächste Problem ist dann das der Standard-Softair-Adapter 14mm CW auf CCW eine Verengung des Durchmessers mit sich bringt. Ich kann daher also nicht einen x-beliebigen Adapter anbringen, da mir sonst die Gel Balls am Adapter hängen bleiben. Auch dieser musste extra gekauft werden da meine anderen Adapter hier eben auf 6mm ausgelegt sind.
Ich habe versucht die Funktion auf Video einzufangen, Aufnahmen mit 60FPS fangen das nicht immer ein. Zu hell durfte es nicht sein, die Belichtung der Kamera durfte nicht dazwischenfunken, zu dunkle durfte es nicht sein..... Man möge mir daher die Qualität des Materials entschuldigen.
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Kann ich also den T238 für Foam Darts nutzen? JAIN, mit den richtigen Darts auf jedenfall.
Paßt das Ding an die ARES AQUA? Ja, sogar besser als erwartet.
Galerie: Blaster P0rn
Spoiler:
Hier nochmal explizit der Hinweis das es sich um kein Spielzeug handelt, der Blaster ist für Personen ab 18 Jahren erwerbbar.
Fazit: Abschließende Worte
Spoiler:
ARES AQUA GEL Blaster - ein gut verarbeiteter, mit Standardkomponenten ausgestatteter Blaster. Die gelieferte Standardfeder scheint nicht geeignet zu sein FPS Werte um die 250 zu erreichen. Wenn ich aber schon auf einen FA Modus verzichten muss, dann bitte zu Gunsten von höherer Leistung. Das hätte out of the box so sein sollen, war es aber nicht.
Das Magazin fördert die Gel Balls mittels Spannung nach oben, wenn wir doch hier schon Strom anliegen haben warum kann man dann nicht eine Diode verbauen die die Tracerfunktion übernimmt? Kleiner Schalter ans Magazin und fertig. Bei einem UVP von 369.- EUR wäre das nicht zuviel verlangt.
Mir fehlt ebenfalls eine Mechanik die Balls direkt in die Zuführung zu transportieren. Sprich man zieht am Ladehebel und die Mechanik sorgt dafür das die Balls gefördert werden. So hatte ich bei jedem Magazinwechsel 5 - 10 Leerschüsse bis diese dann weit genug oben angekommen sind.
Zudem hatte ich Klemmer im Magazin, sprich die Zuführung im Magazin war durch Balls verhindert. Das ist mir sowohl mit ARES Balls und mit den Tracer passiert (ich denke ich habe gute 10 - 12 Magazine mit dem Blaster durchgejagt, davon hatte ich 2x diesen Klemmer). Das mal was klemmt kann passieren, habe da keine Erfahrung mit anderen Gel Blastern, würde ich daher nicht so stark bewerten.
Das Einsatzgebiet ist klar der heimische Garten. Das Trefferbild ist, gute Balls vorausgesetzt, solide und gut. Einen anderen Spieler trifft man auch auf 20m, für den heimischen Garten daher gut geeignet. Zudem muss man sich nicht wie bei 6mm BIO BB´s Gedanken über die Überbleibsel machen (denn die Balls sind schnell wieder weg, BIO BB´s liegen ja gefühlt Jahre herum). Nicht zu vergessen das ein Gel Ball der das eigene Grundstück verläßt kaum Grund zum Aufregen verursacht, ebenfalls bleiben keine Plastikdarts in der Natur liegen.
Der Preis ist viel zu hoch für das was man bekommt. Wenn man hier einen Fuß in die Tür bekommen möchte kann man nicht mit solchen Modellen ankommen. Ja, der Blaster ist 1a Verarbeitet - der Body reizt sogar das Ding auf 6mm umzurüsten (aber auch das ginge dann ja nicht wegen dem F im Fünfeck auf dem Body). Man kann jede Menge upgraden (durch die Kompatibilität zu allen S-AEG´s).
Mich würde natürlich schon ein Vergleich zu einem Hydro Strike Pulsar Pro oder ähnlichem interessieren. Ich denke schon das ARES hier eine ganze Schüppe besser sein wird. Teilt mir daher gerne eure Meinungen bezüglich Gel Balls etc. hier mit.
Ich persönlich aber habe mich gegen den Blaster entschieden, mir sind die Schwankungen in der Leistung zu hoch. Vermutlich kommt das aber daher das man sowas im 6mm Bereich so gar nicht vorfindet. Der Step up zu einem Dartblaster ist riesig, aus dieser Sicht bestimmt ein Upgrade wert aber aus der Sicht von einer guten S-AEG 6mm BB ist das schon ein tieferer Schritt runter. Geschuldet ist das der Unregelmäßigkeit der Gel Balls.
Naja, das Ding war schon spaßig - geht aber dennoch wieder weg. Wer das Ding haben mag, gerne PN - das geht weit unter UVP wieder in den Markt.
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