Der Worker Dominator- (der Name klingt schon speziell, gell) Erfahrungsthread

Dieses Thema im Forum "Testberichte" wurde erstellt von DerLuchs, 14. November 2018.

  1. DerLuchs

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  3. Die Tage gewünscht und heute endlich wahr, der Dominator-Erfahrungsthread:

    Gleich zu Beginn mal eine Kurzbeschreibung der Shell / des Blasters:

    Die Dominator ist eine konsequente Weiterentwicklung der Swordfish und wurde vermutlich entworfen, um ein Statement in der Modding-Szene zu setzen, denn es sind gleich zwei für die Serienproduktion vollkommen neuartige Features dabei.
    1. Die Dominator ist von vorneherein auf ein Afterburner-Setup ausgelegt, d. h. sie besitzt Einlassungen für bis zu drei in Reihe geschaltete Flywheel-Cages des Herstellers.
    Extra deswegen, so steht es zu vermuten, hat man nun auch die dritte Generation der eigenen Bläulinge und Silberlinge auf den Markt geworfen, die einen größeren Durchmesser in der Zuführung mitbringen, als deren Vorgänger. Nettes und positiv zu bewertendes Feature am Rande, man hat die "Ausdrück-Öffnungen" von OFP ebenfalls integriert.
    2. Die Dominator besitzt einen breiten Magwell der im Standard nicht die uns allseits bekannten Nerf-Magazine annimmt, sondern Workers eigene und ebenfalls neue DoubleStack-Magazine verwendet.
    Das Worker-Doublestack hat übrigens keine seitlich geführte Feder, sondern eine Spiralfeder, die mich stark an die Federn der Rival-Serie erinnert, jedoch ist das hier verwendete Modell eindeutig stärker.

    Genaueres:
    Der Blaster ist wie die Swordfish auch ein Stryfe-Klon ohne Innereien, das heißt, man bekommt eine Shell und kauft dann auch die entsprechenden Internals nach Bedarf (zusätzlich zum bisherigen Sortiment sind hier bislang aber nur die neueren Cages und ein Full-Auto-Kit zu erwähnen, dieses hat zusätzlich zwei Regler dabei, dazu später mehr).
    Die Shell ist, wie von mehreren bereits angesprochen, erneut nicht symmetrisch, das geht sogar so weit, dass man diesmal deutlich sieht, wie weit der Lauf vom Zentrum nach rechts wegsteht (in Schützenperspektive betrachtet).
    Der Magwell ist dafür, dass er die neuen großen Mausefallen benutzt ziemlich kompakt und von außen fällt es nur auf, wenn ein solches Magazin auch eingesetzt ist. Zumal dieses mit 40 Schuss Kapazität daher kommt und nicht nur dick, sondern auch tief aufträgt (18er Stangen stehen nicht so weit hervor!). Aber, auch wenn das Teil insgesamt ein wenig "fett" oder "klobig" wirken mag, wer mit einer Khaos oder einer Nemesis durch das Gelände streift, wird diesen Blaster dann doch noch eher "niedlich" finden, zumindest bis man damit feuert (abhängig natürlich vom Innenleben). Als ich ihn mit der Prophecy-Schulterstütze verband hatte ich jedenfalls den Eindruck, eine Khaos in schlank in den Händen zu halten, also kann es so schlimm ja gar nicht sein ;)
    Der Blaster verfügt über einen Stock-Attachment-Point aber keine Laufkupplung, was ich eigentlich ein bisschen schade finde, Worker setzt hier halt auf die schmaleren Attachments, die direkt auf deren oder original-Hasbro-19mm-ROhre gesteckt werden.

    Zum Magazin:
    Die "Mausefalle", wie ich meines gern nenne, denn daran erinnert es mich irgendwie (die fürs Lebendfangen), ist vor allem groß, breit, kantig (man ist versucht, das g als k zu schreiben, so kantig ist es :D). Dabei ist es aber auch so stabil verarbeitet, dass ich bislang KEIN einziges Magazin kenne, dass dem gleichkommt. Vom Klappern her ist es leider nicht auf Platz 1, was aber an der Feder und ihrer Lagerung liegt. Da diese rund ist und nicht den ganzen Bereich des Followers ausfüllt, wird sie seitlich durch leichte Rundungen auf der Innenseite des Magazins geführt, sie hat ein wenig Spiel und klappert deswegen leise, wenn man den Blaster oder das Magazin einzeln schüttelt.
    Bei all dem positiven gibt es natürlich auch negatives, das Magazin ist geklebt! Auf der kompletten Länge beider Seiten verlaufen Klebeflächen, es gibt bis auf die Feder kein Metall an der Mausefalle. Der Boden sieht zwar aus, als sei er aufgeklippt und von vier Nasen gehalten, bei einem Blick unter diesen und durch ihn hindurch liegt aber die Vermutung nahe, dass auch hier zusätzlich mit Klebstoff nachgeholfen wurde. Der Vorteil ist ein superschlankes Design, der Nachteil halt ein "wartungsresistentes" Magazin.

    Dominator und "normale" Mags und Katana-Magwells:

    Ja, die Dominator nimmt normale Magazine, sie hat dafür eigens zwei Platten im Lieferumfang, die über je vier kleine Pinchen im Magazinschacht fixiert sind.
    Gleich zu Beginn musste ich feststellen, dass diese Pinchen sicher für den Anfang halten werden, aber bei häufigem Wechsel wohl oder übel ausleiern werden. Meine Idee dazu - Magwelleinsätze mit Neodym-Magneten, die man einfach nach unten herausziehen kann.
    Da wir ja schon eine Weile im "Kurzdart-Fieber" stecken, hab ich auch gleich den letzten verbleibenden Original-Katana-Magwell-Adapter eingeschoben. Positiv, er passt, negativ, der Magrelease-Hebel ist fast nicht bedienbar aufgrund des Housings für Griff und Original-Magwell. Das sollte jedoch kein Problem für unsere Designer sein, da hier vermutlich sogar das Stryfe-Modell nur mit einem tiefziehendem Magrelease-Lever ausgestattet werden müsste.
    Ein nicht zu unterschätzender Punkt ist das Magrelease der Dominator selbst, als ich versuchte, die Originalplatten wieder zu lösen, konnte ich eine ganz einfach herausnehmen, die andere jedoch blieb am Magrelease immer wieder hängen, so dass dieser zur Entnahme betätigt werden muss. Es kann sein, dass das gewollt ist, gesicherte Platten machen die Pins weniger wichtig, aber dann hätte es vielleicht auf beiden Seiten sein sollen.

    Dominator und Kurzdarts:

    Das Schätzchen weist einen viel geringeren Abstand zwischen den Cages auf, als sich manche sogar anhand der Bilder und VIdeos vorstellen, tatsächlich, so Worker ausschließlich bei den Langdarts bleiben will, wird der Dart bereits nach etwas über der Hälfte des Durchschreitens des ersten Tores vom zweiten Cage erfasst und weiterbeschleunigt, was den Dart also de facto aus dem ersten zieht und dessen Einbruchrate (zunächst) verringert. Selbiges gilt auch für die Distanz zwischen C2 und C3, ein Volllängendart wird also immer schon vom nächsten Element erfasst, bevor er das letzte verlassen hat.
    Aus den Aufbauvideos konnte ich bislang zudem zwar etwas von zwei Potentiometern sehen (die auch beim Full-Auto-Kit dabeiliegen), jedoch werden sie nicht verwendet, um die Motorreihe unterschiedlich zu beschalten (hochzudrehen), sondern wohl für Motoren (gesamt) und Autopusher-Velocity.
    Was Kurzdart-Verträglichkeit betrifft, müsste man es also testen, da die Motoren durchaus bei hoher Schussfrequenz einbrechen (die originale von Worker jedenfalls in den Videos). Wie BP haben aber auch die Leute von Worker neue kugelgelagerte, die die Performance verbessern sollen.

    So viel erst mal von mir nach dem Unboxing der Teile von @Rebound ;)

    Eines noch, aufgrund der "Zug-Thematik" bleibe ich bei meiner Meinung, wenn weniger Cages, dann nicht mit großem Abstand einbauen, da der (normallange) Dart direkt durch beide geführt wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. November 2018
    Valher, Jefe 2.0, Rebound und 4 anderen gefällt das.
  4. Valher

    Valher Erfahrener Modder

    Erste Bilder meiner Dominator[​IMG][​IMG]
    Stage 1 kommt mit BP wheels daher und ist dafür da, die Darts aus dem doublestack Magazin anzunehmen und gerade in den 2. cage zu befördern. Stage 3 ist ein gen. 2 canted cage und läuft im Moment "nur" mit 130er Slotdevils. Im Augenblick trocknet der Loctite Kleber der Motorschrauben, morgen mache ich mal ausführlichere Tests.
    Bin aber bei den ersten Probeschüssen zufrieden gewesen, selbst relativ weiche/durchgekaute elite darts wurden problemlos aus dem Magazin in die flywheels befördert.

    P.S. Das habe ich hier der Vollständigkeit halber gepostet, das Original ist im "Das bastel ich gerade thread".
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. November 2018
    Rebound, DerLuchs und Balthazar2026 gefällt das.

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