Euer Job, wie zufrieden seit ihr damit?

Dieses Thema im Forum "Offtopic" wurde erstellt von David Kö, 5. März 2014.

  1. David Kö

    David Kö Erfahrener Benutzer

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  3. Da ich es öfter lese im chat, wie sich der ein oder andere über seinen Job aufregt..
    wüste ich ma gern, wer von euch hat den einen Job der ihm Spaß macht oder mit dem er Zufrieden ist.
    Ich find dieses Thema besonders intressant, da ich zur zeit leider ALG beziehe und über jeden Job froh währe.
     
  4. Balthazar2026

    Balthazar2026 Erfahrener Benutzer

    Hmm die Stufe von "passt scho" zu "ARRRGH !!! Hass-Flash" ist mir gefühlt zu krass.

    Rein Objektiv betrachtet kann ich mit meinen Job zufrieden sein....

    Gibt halt schon recht klare Kriterien wonach man das Beurteilen kann.

    Gehalt, Umfang der Tätigkeit, Stress, Verantwortung, Risiko, Abwechslung, Kollegen, etc ..

    Das subjektive Empfinden ist da aber wieder was anderes.

    Denke da kann jeder ein Lied von singen.
     
  5. Ophiuchus

    Ophiuchus Erfahrener Benutzer

    Ich mache meine Arbeit sehr gern, sie ist abwechslungsreich und ich bin darin der Beste, den die Firma hat, aber...
    die Bezahlung ist unterdurchschnittlich
    die Arbeitsbelastung ist zu hoch, da zu wenig Personal
    da das in allen Abteilungen so ist, wird das Arbeitsklima immer "frostiger".
    im November war ich noch stellvertr. Abteilungsleiter, dann ging mein Chef in Rente, ich bekam einen neuen und wurde zum Teamleiter "befördert"...
     
  6. Fallout_Boy

    Fallout_Boy Super-Moderator

    Wie heisst es so schön:
    "Jammern auf hohen Niveau"
    Jeder schimpft über seinen Job, aber das Geld und somit höherer Lebensstandard wird gerne genommen.
     
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  7. Moggih

    Moggih Erfahrener Benutzer

    Wie der arme Leonardo DiCaprio. Hat wieder keinen Oscar bekommen und könnte wahrscheinlich buchstäblich kotzen. Jetzt muss er halt ohne Anerkennung in Form einer Goldstatue mit all seinen Millionen Dollar und den Models, die seine Liebhaberinnen regelmäßig sind, klarkommen.

    Was ich damit sagen will: Egal wo man steht im Leben - es gibt immer was, was einen fuchst.

    Und um auf die Kernfrage zurückzukommen: In meinem letzten Job und in dem davor war ich hochgradig unzufrieden. So unzufrieden, dass ich ernsthaft mit mir selbst, meinen früheren Entscheidungen und der ungewissen Zukunft zu knabbern hatte. Das hat dazu geführt, dass ich jeden Tag zwar an die Arbeit gegangen bin, jeden Monat ein Gehalt bezogen habe, das alles aber völlig nachrangig geworden ist. Weil Glück mehr ist als Geld. Weil Zufriedenheit mehr ist als eine Lohnsteueridentifikationsnummer. Weil der Mensch am glücklichsten ist, wenn er seinen Platz gefunden hat. Und das ist mit der bloßen Aussage "Ich habe einen Job" nicht getan. Für den einen ist es der richtige Platz, jeden Tag auf den Bau zu gehen. Oder jeden Tag in Meetings zu sitzen und über Kennzahlen zu philosophieren. Für viele ist es der richtige Platz, wenn man mit den richtigen Menschen zu tun hat. Es gibt sogar Leute, deren Platz auf der Straße ist, mit einem Pappschild und 'nem Mischlingshund. Am Ende muss jeder selbst herausfinden, worauf es für ihn ankommt. Das kann mit dem Job zu tun haben, muss es aber nicht.
     
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  8. Balthazar2026

    Balthazar2026 Erfahrener Benutzer

    So ähnlich hab ich das in meiner alten Firma erlebt ....

    jetzt werd ich bedeutend besser bezahlt, die Arbeit ist leichter....weniger Druck im allgemeinen.

    Aber die Kollegen sind Hirnies, die Aufgaben öde und anspruchlos, dazu bin ich Pendler geworden.... so gehen 10-11Stunden dahin,
    ohne das man da gefühl hat was erreicht zu haben. Das Frustet enorm.

    Da fragt man sich dann irgendwann, was man wohl falsch gemacht hat ;)
     
  9. Lupuslaktor

    Lupuslaktor Erfahrener Benutzer

    HA hab ich das thema doch wiedergefunden. wollte eigentlich im april schon was dazu schreiben, is aber irgendwie untergegangen

    ich studier gerade soziale arbeit und werde das wohl an den nagel hängen. 14 semester hats gedauert diese entscheidung zu treffen und nu bin ich mit dem thema durch.
    derzeitig suche in nach ner ausbildungsstelle zum tischler.
    ort sollte in ostfreisland sein da meine freundin da arbeitet und ich nach 2 jahren fernbezeihung von dem thema auch die schnauze voll hab. also hochziehen und job suchen. mal guggen obs funktioniert...
     
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  10. GestiefelterKöter

    GestiefelterKöter Erfahrener Benutzer

    Wo wir grade bei demn Thema sind, ich bin grad auf dem weg mein eigener Chef zu werden weil mich A. die Zahlungsmoral Ankotzt, B. ich Sprüche wie: Wofür Bezahl ich dich überhaupt, Leider können wir sie nicht einstellen weil ihre Qualifikationen nicht unserem Anforderungsprofil entsprechen (Habe nebenbei mittlerweile alle Qualifikationen die man in diesem Bereich ereichen kann, also was haben die im Anforderungsprofil) oder, Aufgrund ihrer Qualifikationen sind sie uns einfach zu teuer... Und Deutschland klagt über Fachkräftemangel...
     
  11. Moggih

    Moggih Erfahrener Benutzer

    Das ist heftig! Ich drücke dir die Daumen, dass es mit der geplanten Ausbildung klappt!
     
  12. Gandalf

    Gandalf Erfahrener Benutzer

    hab mich gerade inerhalb der firma etwas veraendert und hab nur ein kleines pensum .. 40% fix flexibel bis 80 ..
    an sonsten mach ich freischaffend zeugs .. das macht richtig spass ..

    und jetzt neu vermutlich ein fixeres konstrukt , ev eigene firma und indigogo projekt(e) in planung ...

    alles in allem bin ich zufrieden ... aber lohn duerfts natuerlich immer bissel mehr sein :)
     
  13. Mazna

    Mazna Super-Moderator

    Bei mir ist gerade aus ner Kündigung ne echte Verbesserung geworden: Weg zur Arbeit halbiert, von 400 auf 450 € aufgestiegen...

    Ich kann mich gerade nicht beklagen :)
     
  14. Lupuslaktor

    Lupuslaktor Erfahrener Benutzer

    danke ;)
    joa das mit den 14 semestern ist irgendwie so entstanden. ich habe an der hochschule vechta angefangen, welche gerade die bankrotte kfh geschluckt hatte. der studiengang soziale arbeit war damals noch recht praxisorientiert und wurde im laufe der zeit umgstellt. dann wurde die fh zur uni und bumm ist aus einem pratischen studiengang etwas höchst wissenschaftliches geworden.
    zu diesm zeitpunkt habe ich mir dann gedacht "ok ich bin jez nicht der schnellste im studieren gewesen, aber nu hab ich schon so viel zeit und geld rein gesteckt,.. nu mach ich das hier auch noch zu ende". und seit ca 2 jahren oder so habe ich rege zweifel daran ob ich das überhaupt noch will. und nu bin ich letzten endes zu dem schluss gekommen dass ich hier mal nen strich ziehen sollte.
    mit menschen arbeiten kann man auch noch sonst wo. vorallem viel näher. bei meiner freundin sehe ich, dass die meisten sozialarbeiter mindestens 30% (meistens weit mehr) zeit mit aktenarbeit und qualitätsmanagement beschäftigt sind uns sich höchstens 50% der eigentlichen abreitszeit mit den menschen selbst und ihren problemen/anliegen/bedürfnissen befassen können.
    und mit ner abgeschlossenen handwerker ausbildung kann ich auch in de werkstatt für behinderte(sorry 4 political uncorrectness), jugendwerkstatt oder dergleichen gehen. so wesentlich unterscheiden sich die gehälter auch nicht und ich kann mich A) handwerklich betätigen, sehe B) rellativ zügig die resultate meiner arbeit und habe C) noch mehr kontakt mit dem klientel als auf der "anderen seite des schreibtisches" :)
     
  15. Mazna

    Mazna Super-Moderator

    Meine Eltern sind beide Sozialarbeiter, mein Vater in der Wohnungslosenhilfe und meine Mutter in einer Behindertenwerkstatt.
    Speziell bei meinem Vater verschieben sich die Anteile der direkten Arbeit mit Klienten immer mehr gen 0 %, je weiter man in der Hierarchie steigt, desto mehr ist man da offensichtlich mit Bürokratie beschäftigt.
     
  16. Dominik

    Dominik Erfahrener Benutzer

    @Lupuslaktor:
    Willkommen an Bord. Ich habe nach 16 Semestern Maschinenbau abgebrochen und eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechik angefangen.
    Jetzt kann ich zumindest eine eigene Wohnung finanzieren.
     
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  17. skeptiker

    skeptiker Erfahrener Benutzer

    Ich bin mittlerweile das, was man neudeutsch einen "Mittelmanager" schimft.... Man sagte mir mal, 98% Prozent meines Jobs sind Routine und 2 % die Hölle..... aber man wächst an seinen Aufgaben^^
     
  18. David Kö

    David Kö Erfahrener Benutzer

    mein aktueller 1-euro-job macht schon Spaß... is aber auf dauer nicht wirklich was... nun ja 1,50 die Stunden, sind bei 1 1/2 Stunden Hin- und Rückweg echt nicht das wahre... ich verbringe zur zeit mehr zeit im Bus oder auf Arbeit als zuhause... und das für wenig geld. anderseits ist es vorläufig die beste möglichkeit um wieder in einen geregelten Arbeitszeit Kreislauf zu finden...
     
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  19. Ophiuchus

    Ophiuchus Erfahrener Benutzer

    Gute Einstellung.

    Ich verbringe ebenfalls täglich 1 1/2 Stunden mit dem Weg von und zur Arbeit, dazu kommt mit aller Regelmäßigkeit ein 10 Stunden Arbeitstag dazu. Freizeit findet eigentlich nur an den Wochenenden statt, aber dafür umso intensiver.
     
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  20. Moggih

    Moggih Erfahrener Benutzer

    Das sind genau die 2 Punkte, die Du immer im Vordergrund halten solltest. Ein 1-Euro-Job ist eine Eingliederungsmaßnahme und bietet die Chance, vielleicht dadurch etwas Dauerhaftes zu finden. Nur Mut, das wird schon! :)
     
  21. GestiefelterKöter

    GestiefelterKöter Erfahrener Benutzer

    Ich muss leider zugeben das diese Regelmäßigkeit mir im moment Fehlt. Zur zeit Arbeite ich ja nur wenn auch Arbeit da ist. Es fehlt halt schon der geregelte Tagesablauf. Das ist halt der Nachteil an der Selbstständigkeit. Der Tag wird schwer planbar. Wir hoffen das sich das wieder einpegelt sobald ein neuer Standort und Vollgewerbe angemeldet sind.
     
  22. Mazna

    Mazna Super-Moderator

    Ich bin gerade mal wieder an dem Punkt, dass ich mir überlege, ob ich nicht doch lieber Zahntechniker bleibe...
    Wenn das besser bezahlt würde, hätte ich nie was Anderes angefangen, aber ich merke einfach immer wieder, dass mir der Job bedeutend mehr Spaß macht als das Studium...
     
  23. Fallout_Boy

    Fallout_Boy Super-Moderator

    Ich will auch mal kurz jammern.

    Bezahlung OK, Firma OK. Pendeln blöd.
    Vorgesetzte=Darmausgang
    Klima=Mittelprächtig
    Belastung=Ok bis etwas zu viel
    Verantwortung=zu viel fürs Geld

    Ich muss irgendwann wieder ein paar Bewerbungen schreiben.
    Gold liegt in keiner Firma auf der Strasse, aber ich
    will trotzdem versuchen mich zu verbessern.

    Traditionelle deutsche Firmen bieten einen sicheren Arbeitsplastz,
    solange das Produkt noch gebraucht wird.

    Amerikanische Firmen bäh.
     

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