Nacharbeiten von PLA Druckteilen

Dieses Thema im Forum "3D Druck" wurde erstellt von Mephisto1111, 20. August 2018.

  1. Mephisto1111

    Mephisto1111 Benutzer

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  3. Hallo zusammen,

    sicherlich habt ihr schon einmal eure PLA Druckteile (z.B. eigene, Worker, F10555, etc...) nachgearbeitet.

    Ich habe dazu bislang 2 Möglichkeiten gefunden, die funktionieren sollen:

    - Acetondampf (ohne Berührung der Flüssuigkeit des Materials)
    - Schleifen (dabie natürlich auf die Temperatur duch Reibung achten)

    Aber wie macht ihr das?

    Dann noch zu dem Thema spachteln:

    Kann man "normalen" Feinspachtel oder Kombispachtel , z.B,. von Nigrin nehmen? Oder greift der das PLA Material an?
    Oder besser spezielle Spachtelmasse aus dem Modellbau, z.B: Plasto (Revell) oder Putty (Tamiya, Mr. White) ,etc...
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. August 2018
  4. AidanP

    AidanP Benutzer

    Hi,

    Acetone bringt dir aber bei PLA garnichts. Das Bedampfen damit klappt nur bei ABS und selbst da ist die Wirkung stark abhängig vom jeweiligen Blend.

    Für glatte Oberflächen bei PLA/PETG kann ich z.B. XTC-3D Epoxidharz empfehlen.
     
    Mephisto1111 gefällt das.
  5. Mephisto1111

    Mephisto1111 Benutzer

    Hab auch noch folgendes gefunden:

    Spruhspachtel aus dem Baumarkt, um die Unebenheiten bei PLA Teilen zu glätten.
    Aber wie siehts mit dem entfernen der eingeprägten Logos aus? Normalen Auto Spachtel (s.o.)?
     
  6. c1bleifrei

    c1bleifrei Benutzer

    Von Polymaker gibt es das Polysmooth Material. Dafür gibts dann ein Gerät worin, ich glaube Isopropanol, getan wird und die Oberfläche glatt gefinisht wird.
     
  7. Moggih

    Moggih Erfahrener Benutzer

    Nun, Anschleifen, Entfetten, Grundieren, Spachteln, Zwischenschleifen, Füllern, Schlussschliff, Lackieren ... das ist so der klassische Beschichtungsaufbau auf Kunststoff, mit dem man auch die 3D-Druck-Riffeln geglättet kriegt. Allerdings wird dem aufmerksamen Leser nicht entgangen sein, dass das 3x Schleifen beinhaltet - und bei detaillierten oder winkligen Teilen (wie Picatinny-Rails) ist das 'ne ziemlich fummelige und aufwendige, ergo ziemlich nervige Arbeit ...
     
  8. xSchattenfluchx

    xSchattenfluchx Benutzer

    Dazu: Der Polysher (das Gerät) ist nett, aber nicht nötig. Die Ghetto-Lösung wie man sie von ABS/Aceton kennt funktioniert auch, aber halt nicht so gut und bequem.

    Und Polysmooth ist kann man mit Ethanol und Isopropanol glätten, es ist also ziemlich empfindlich gegenüber Lösemitteln. Mich würde nicht wundern wenn einige Farben es anlösen.
     
  9. Eisenkrieger

    Eisenkrieger Benutzer

    Feinspachtel verwende ich selber. Der greift das Material definitiv nicht an. Ich benutze meist eine Kombination aus Anschleifen, Feinspachtel und / oder Spritzspachtel.
     
  10. DerLuchs

    DerLuchs Erfahrener Benutzer

    Ich ziehe die Oberflächen mit einer geraden Metallkante glatt, arbeite aber auch nur mit PETG. Spachteln und das alles ist mir eh zuwider, und fürs Lackieren wird die Oberfläche so wunderbar feinrauh. MIt Chemie habe ich jedenfalls noch nie etwas geglättet.
     

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