Polsterwaffen selbst Latexen...

Dieses Thema im Forum "LARP" wurde erstellt von Rebound, 10. Mai 2015.

  1. Rebound

    Rebound Erfahrener Benutzer

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  3. Hab da für DrSnikkas mal ne PN geschrieben mit ein paar Tips zum Latexen.
    Dachte dann aber, die kann man ja auch für alle Verfügbar machen.
    Here we go...

    Latex net rollen oder sprühen, sondern mit dem Pinsel verarbeiten.
    Ich nehme dazu immer die billigen Emaillepinsel ausm Baumarkt, weil das ein Wegwerfartikel ist.
    Reinigen ist nur sehr schwer möglich, bestenfalls mit Wasser und danach der Drahtbürste.

    Weil Lösungsmittel bei Latexmilch ist Amoniak, damit sollte man Zuhause NICHT rumspielen!
    Ammoniak reizt die Atemwege und führt zu Erstickung und dauerhaften Lungenschäden.
    Sollte man nur am Balkon machen, oder so.
    Ausserdem bekommt man Pickel und anderes, wenn man paar Tage hintereinander ohne Atemmaske Latext.

    Spartip:
    Kleines Marmeladenglas o.ä., in dem man die Latexmilch aufbewahrt. Kleines Loch in den Deckel, und in dieses mit Kraft den Stil des Pinsels rammen, damit das dicht sitzt. So ist die Spitze des Pinsels immer im Latex, trocknet nicht aus, und man kann den Pinsel mehrfach verwenden.

    Latex darf nicht in der Sonne trocknen.
    UV Licht beschleunigt zwar das aushärten, aber das tut ein Föhn mit Warmluft auch.
    Sonne + Latex ist tödlich. (Fürs Latex)

    Zum Einfärben der Latexmilch tut's Abtönfarbe aus'm Baumarkt, in geringer Menge!
    Schwarze Abtönfarbe gibt graue Latexmilch, die dann aber beim Abtrocknen schwarz wird.

    Mit dem Pinsel dünn auftragen und jeweils die Schicht trocknen lassen.
    Die Waffen zum Trocknen aufhängen, mit genug Abstand, denn wenn sie sich berühren isses rum. Frisches Latex auf frischem Latex klebt wie Bombe.
    Die Teile sind danach ruiniert...

    Latex verträgt kein Metal!
    Auch keine Metalpigmente!
    Das erzeugt Latexkrebs und Deine Waffe ist nach 3 Tagen Schrott!
    Zum anmischen von Finish Farben für die Oberflächen (Silber, Gold, o.ä) Farben ohne echte Metallpigmente nehmen.
    Citadel Farben gingen früher ganz gut, weiss aber nicht wie das heute ist.

    Ich würde den Schaumstoff mit ca 10 Lagen Latex (Schwarz) bearbeiten, bis er komplett gefärbt ist. Nach 10 dünnen Lagen sollte kein Schaumstoff mehr durchscheinen.
    DANN erst die gewünschten Farbschichten auftragen.

    Finish.
    Da gibts Verschiedene Möglichkeiten.
    Früher haben wir so nen Tapetenschutzlack genommen, der ist billig und leicht zu verarbeiten, aber er wird mit der Zeit gelbstichig.
    Isoflex und Coetrans war da früher beliebt.
    Top-Coat ist besser, das ist elastischer und bricht nicht so schnell.

    Aber für Einsteigerwaffen empfehle ich immer noch Talkum Puder.
    Das verhindert das Zusammenkleben und gibt ein mattes Finish.
    Muss man allerdings nach jedem Con neu Auftragen und wäscht sich ab, wenn es nass wird.
    Einfach in die Messerscheide mit nem Borstenpinsel ne grosszügige Menge reinoinseln, die Waffe einstäuben und so wird sie bei jedem ziehen neu eingepudert.

    Das ist soweit alles, was mir dazu auf die Schnelle einfällt, bei mehr Fragen dazu einfach melden.
    Gruss, Clif


    Die Dinge zur Verarbeitung von Schaumstoff schicke ich auch gleich noch hinterher:

    Mit nem scharfen Cutter arbeiten.
    Schaumstoff macht Klingen schneller stumpf als alles andere!
    Lieber öfter abbrechen und ne frische Klinge nehmen!

    Mit den Schleifpapier Röllchen Aufsätzen für den Dremel lassen sich schön die Vertiefungen machen. (zB Hohlkehlen aka "Blutrillen")
    Schmirgelpapier mit nem Schleifklotz sind auch ok, Schleifschwämme sind imho zu weich und das wird ungleichmässig.
    Bandschleifer geht SUPER!

    Nach dem Schleifen ist der Schaumstoff sehr rauh und es stehen so kleine Stückchen und Fäden weg. Das wird beim Latexen unsauber und man braucht zu viel Latexmilch.
    Dafür "Bügeln" wir es.

    Zeitungspapier auf die Klinge packen und mit einem Bügeleisen auf geringer Hitze die Oberflächen glätten.

    Auch mit dem Lötkolben oder Brenneisen lassen sich feine Muster sehr gut realisieren.
    Das aber erstmal an einem Reststück ausprobieren!
    zB Holzmaserung auf Schilden und Griffen...

    Zum Kleben Patex oder noch besser Kövulfix verwenden.
    Beidseitig dünn auftragen, trocknen lassen, bis es nicht mehr klebrig ist, zusammenpressen.
    Es kommt dabei nicht auf die DAUER des Drucks an, sondern auf die STÄRKE!
    Mit nem Gummihammer zB kann man die Teile zusammenhämmern...
    Dann abbinden lassen.
    Mindestens einen Tag, bevor man anfängt zu Latexen, denn die Lösungsmittel gasen aus und lösen sonst das Latex ab...

    Habe fertig.
    (Glaube ich...)
     
  4. SirScorp

    SirScorp Super-Moderator

    Jup, so mach ich das auch^^
     
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  5. Mazna

    Mazna Super-Moderator

    Man, da hast du ja sogar das Bügeln schon vorweg genommen
     
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  6. Lupuslaktor

    Lupuslaktor Erfahrener Benutzer

    Großartig. Warum habe ich gestern Abend das Netz durchwühlt wenn heute ne 1A Anleitung hier erscheint?
    Gut dass du das mit den Metalpigmenten gesagt hast. Ich habe gestern bei meinem Dad ne komplette Wassertonne mit der Dratbürste entrostet und hätte den so gewonnenen Roststaub glatt ins Latex eingemischt.
    Hut ab. Die Anleitung taugt was.
     
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  7. Rebound

    Rebound Erfahrener Benutzer

    Hätte gern ein Tutorial erstellt, mit Bildern und so...
    Aber ich bau schon seit 15 Jahren keine Latexsachen mehr und habe NICHTS mehr Zuhause.
    *lach*
     
  8. Oiki

    Oiki Benutzer

    Sehr gut beschrieben, so haben wir auch gebaut.

    Als Kernstab für den Rohling haben wir vierkant GFK-Stäbe genommen.
    In gleicher Dicke Schaumstoffmatten seitlich angelegt, damit man eine ebene Fläche hat und dann dünneren Schaumstoff darauf geklebt.
    Die Spitze des Kernstabes wird mit einem Lederstück verkleidet zum Schutz vor Durchstechen.
    Dann hat man einen viereckigen Rohling zum weiteren Bearbeiten.

    Eine Anmerkung zum Klebstoff habe ich noch:
    Wenn ihr Pattex kauft, auf jeden Fall den Pattex "classic" nehmen. Der tranparente ist bei weitem nicht so stark!
     
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  9. DerLuchs

    DerLuchs Erfahrener Benutzer

    Mal ne kleine Ergänzung, als Pinsel eignen sich gute Synthetikhaarpinsel (ja das gibt es ;-) ), sauber kriegt man die am besten direkt nach dem Latein, also bevor das Zeug austrocknet, wenn man dazu Flüssigseife verwendet und das auskörnende Latex mit einer kreisenden Handbewegung in der Handfläche ausreiben. Erst danach, wenn der Großteil des Latexes weg ist, Wasser drüber. Ggfs. kann man den Vorgang zuvor wiederholen, wenn man die Seife mit den ersten Latexresten ausschlägt.
    Ich nutze meinen Lieblingspinsel nun seit 6 Jahren, davor hatte ich einen gleichen, der nur auf einem Umzug nicht mehr mitkam. Wichtiger ist es, dass die Borsten nicht fransig werden, da sonst unschöne Streifen beim Auftragen entstehen. Ach ja, der Pinsel ist nur 12 mm breit, also kein großes Teil vom Baumarkt.

    Edit: Beste Erfahrungen habe ich mit Marabu Dekormatt Metallicfarben gemacht. citadel Farben sollte man ab gen 3 (das Ende der hohen Plastikdösschen) nicht mehr unbedingt nutzen. Von allen Metallpigmenten ist Kupfer das gefährlichste für Deine Waffe
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2015
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  10. skeptiker

    skeptiker Erfahrener Benutzer

  11. Genaro1998

    Genaro1998 Erfahrener Benutzer

    ich glaube nicht...
    du kannst das glaub ich nicht orgdenlich versiegeln oder so...
    (und um ehrlich zu sein, wenn alle auch die Profis mit Latex arbeiten hat das seine gründe...)
     
  12. skeptiker

    skeptiker Erfahrener Benutzer

    Der Grund ist hauptsächlich "haben wir schon immer so gemacht" - Latexwaffen-Herstellung ist ja auch kein Studiengang oder Lehrberuf, vermutlich alles was heutzutage gemacht wird beruht auf Trial-and-Error... von daher de Frage, ob sich jemand schon mal damit beschäftigt hat. Ich weiß zB das flexibler Fußbodenlack auf PUR-Basis ebenso funktionieren soll...
     
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  13. SirScorp

    SirScorp Super-Moderator

    Ich vermute man müsste es testen...

    Von Flexiblen Lacken hab ich bisher nur als versigelung über dem Latex gehört... Aber in solchen Farben wie der hier beworbenen ist ja nicht selten Latex drin....
     
  14. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    Also bei uns früher hatten die Latexwaffen mit PUR-Lack Finish immer so ein feines Rißmuster um die Trefferbereiche der Klinge... wie ich schon mehrfach erzählt habe, haben wir rohes Latex auf den Schaumkern beschichtet und nachher mit Gutta überpinselt. Gutta ist eine Gummiart, die Latex sehr ähnlich ist, wird als Konturmittel zum Seidenmalen benutzt. Gibt's farblos, dann kann man selbst mit Benzin verdünnen und Pigmente reinmischen, sonst in schwarz, silber, gold.

    Metall und Latex:
    die meisten Metallpigmente enthalten Kupfer, und das ist der Latexkiller. Kupfer bildet mit dem Ammoniak einen Amminkomplex (die schön blaue Fehlinglösung aus dem Chemieunterricht in der Schule), der das Latex völlig zerlegt, sogar im ausgehärteten Zustand noch (braune bis schwarze Flecken, die zerbröseln).
    Eisen und Aluminium gehen, hab ich früher selbst als Urmodelle für Latexformen verwendet. Trockene Pigmente gleich welcher Art in Latex gekippt geht trotzdem nicht, weil das zuviel Ammoniaklösung aufsaugt und das Latex dadurch gerinnt. Das ist meine Erfahrung von vor 20 Jahren, die heutigen Latexmilchen sind aber etwas anders.
    Damals, high-Ammonia, das brannte die Lunge vielleicht frei... :D
     
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  15. Mazna

    Mazna Super-Moderator

    Ich probiere ja auch immer wieder gerne alternativen Kram für Polsterwaffen aus (Bügeleisen, Sprühfolie) und würde das auch einfach mal ausprobieren.
     
  16. DerLuchs

    DerLuchs Erfahrener Benutzer

    @Skeptiker: Ähm... Nein!

    Tatsächlich ist der Hauptgrund, dass Naturkautschuk eine bestimmte Flexibilität über sehr lange Zeit aufrechterhält und selbst industriell geschäumte Waffen (Mytholon lässt grüßen) sind aus Latex, nicht, weil schonmal gemacht, sondern weil die Eigenschaften dieses Wunderwerkstoffes der "Neuzeit"(eigentlich ein uraltes Material) einfach so wunderbar ihren Zweck erfüllen. Die Reißfestigkeit ist zum Beispiel auch nicht zu unterschätzen, es kann gesprüht werden, ist sehr dehnbar und kann doch auch hohen Druck vertragen...

    Was Latexfärben betrifft, hat Diane schon richtig erklärt, dass die meisten Metallic-Farben gern mit Kupferpigmenten bestückt sind, was sie absolut ungenießbar für Latex macht. Genauso dürfen die Farbbeimengungen gern auf Wasserbasis, aber auf keinen Fall auf Ölbasis sein.

    Und frag mal bei Firmen wie Palnatoke, Calimacil und eben auch Mytholon an, ob die nicht schon mal über Alternativen nachgedacht haben... sie haben alle... nur taugen die dann (noch) weniger. Was den Schaumstoff betrifft, wird beispielsweise für den privaten Larpwaffenbau Evazote 30 oder 50 verwendet, Professionelle "Schmieden" haben teils aber noch ganz andere Mischungen und dafür durchaus auch Werkstofflabore daran hängen, diese zu erforschen bzw. zu erproben.

    Das Byzanz aus Bochum zum Beispiel rühmte sich der Robustheit seiner Larpwaffen. Auch, um sich vom Vorgängerladen - Der Drachenschmiede - abzugrenzen, aber vor allem, weil sie beim Latex so weit gingen, immer genaurere, immer feinere Mischungen zu entwickeln und das Auftrag- wie das Trocknungsverfahren stark verfeinerten. Damals gab es einen "Kampf" der Bauweisen, denn im Byzanz wurde auf zwei Schichten Material mit Rundstab als Zentrum gesetzt und bei vielen anderen Schmieden auf 3-Schicht-Bauweise mit geschnittener Klingenlinie im Zentrum der Mittelschicht. Heute fertigen alle professionellen nur noch in zwei Schichten oder schäumen gleich auf (Professionell steht hierbei für halb- oder vollmaschinelle Fertigung des Rohlings), teils mit zusätzlicher Röhre um den zentralen Kernstab, teils mit um 90° verdrehter Mittellinie (Die Klinge ist dann wieder Zentrum eines Schaumstoffstücks, die Klebe- oder Schweißnaht liegt auf der Achse des Kernstabs senkrecht dazu).
    Der Grund ist simpel, weniger Klebenähte stellen weniger Fehlermöglichkeiten dar.

    Also die Zeit, in der Larpwaffenbau von Hobbyenthusiasten alleine "entwickelt" wurde/wird - ist (auch leider) vorbei. Nicht zuletzt auch wegen der Unfallrisiken und der Rechtsbestimmungen in unserem Land und/oder anderen Ländern.
     
  17. Mazna

    Mazna Super-Moderator

    Auf der einen Seite hast du da sicherlich recht, auf der anderen Seite macht es aber meiner einschätzung nach nochmal einen Unterschied, ob man das Ganze professionell als Massenprodukt herstellen möchte oder nur zum Spaß für sich selbst.
    Beispiel Sprühfolie: Für Massenanwendungen sicher viel zu teuer, um als Anfänger mal eben aus nem in Form gebügelten Kik-Piratenschwert ne akzeptable Machete zu basteln eignet sich das Zeug aber schon ganz gut.
     
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  18. skeptiker

    skeptiker Erfahrener Benutzer

    Ich beziehe mich selbstverständlich auf den Heimbau. Und "das macht keiner" war noch nie ein valider Grund. Thema Latexfrei: zB die industrielle Massenware von Maskworld hat eben kein Latex... genau das Messer hab ich hier liegen...
     
  19. Der Al

    Der Al Erfahrener Benutzer

    @ Skep: Probiers aus und berichte uns.

    Ich bin immer für unorthodoxe Lösungen zu haben. Vor allem für günstige wo ich doch jedes Jahr min. einen Latexprügel im Mahlwinkler Wald versenke.
    Schwimmbretter eigenen sich im übrigen hervorragend für Hämmer oder Beile. Jaja die sind etwas fester aber aufgrund der starken Struktur brauchste keinen Kernstab und aufgrund des geringen Gewichts kann man auch nicht zu feste damit zuschlagen.
     
  20. skeptiker

    skeptiker Erfahrener Benutzer

    Das Problem ist - günstig ist das Zeug nicht, wenns ein Griff ins Klo ist...
     
  21. flatten_the_skyline

    flatten_the_skyline Erfahrener Benutzer

    Lessons learned:

    1. Pattex klebt echt gut, und kostet im Baumarkt wesentlich weniger als in der Bucht.

    2. Es ist besser größer anzufangen und dann runterzusäbeln.

    3. Kernstäbe sind voller Glassplitter und sollten daher nur mit Handschuhen bearbeitet werden.

    4. Ich hätte nen dünneren nehmen sollen.

    Frage: Macht es Sinn dass ich unterm Latex mit Abtönfarbe grundiere oder wie darf das Mischungsverhältnis sein?
     
  22. DerLuchs

    DerLuchs Erfahrener Benutzer

    Also unten drunter Grundieren beteutet, das Latex hinterher nur an der Farbe haftend zu haben, die härtet dann voll durch und bricht auf der Oberfläche (der Larpwaffe, also der Innenseite der Latexschicht quasi) bei Schlägen oder Stichen mit der Larpwaffe.
    Was das Mischungsverhältnis betrifft, bin ich früher mit 1:10 bis 1:20 gut gefahren (also bei der Abtönfarbe), meine ich, weniger ist manchmal mehr, aber im Grunde genommen brauchst halt nur so viel, dass es nach der dritten oder vierten Schicht deckt (Auftrag per Pinsel, bei Sprühen kann das Mischungsverhältnis je nach Schichtdicke auch anders ausfallen).
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. März 2017
  23. flatten_the_skyline

    flatten_the_skyline Erfahrener Benutzer

    Ding ist dass unsere Knüppel teils sehr dunkel sind und holzig werden sollen...
     
  24. DerLuchs

    DerLuchs Erfahrener Benutzer

    Braune Abtönfarbe und ein grober Pinsel, das Latex vorher ein bisschen stehen lassen, damit es andickt und dann streifig streichen, dann wird die Maserung schon
     
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  25. CazztorTroy

    CazztorTroy Neuer Benutzer

    Also ich würde ja immer drei bis vier Schichten schwarzes Latex (mit Abtönfarbe) aufsprühen und dann mit gefärbten Latex in der Farbe die ich haben will arbeiten.
    Wenn du nur einen Prügel baust kannst du natürlich auch direkt mit der Farbe die du haben willst arbeiten. Airbrushfarben eignen sich auch hervorragend um Latex einzufärben da sie meist einen sehr hohen Pigmentanteil haben. Bei Metalicfarben wie gesagt wurde kein Kupfer, also auch keine echten Bronzen wenn man z.B. Gold färben will. Andicken macht die Abtönfarbe, mit Airbrushfarbe wird es sehr dünn bleiben. Besonders hübsch ist es natürlich wenn man das Ergebnis vor dem Topcoat noch Drybrusht. Als Topcoat eignen sich alle dauerelastischen, klaren PU Beschichtungen. Wichtig ist das sie eine mindestdehnung vonn 300% haben sollten sonst reißen sie vor dem Latex.
     
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  26. flatten_the_skyline

    flatten_the_skyline Erfahrener Benutzer

    Wir haben Isoflex. Ich dachte ich Latex das erstmal relativ homogen und ziehe die Maserung mit nem groben Pinsel drauf von dem nur wenige Borsten Farbe haben.
     
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  27. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    @flatten:

    schade, daß wir uns vor 20 Jahren in Gö nicht getroffen haben, da hab ich regelmäßig Latexwaffen-Bastelkurse in der kleinen LARP-Gemeinde gemacht...
     
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