Anleitung Leistungstransistoren in Blastern

Dieses Thema im Forum "Elektrik" wurde erstellt von Dominik, 17. Februar 2016.

Schlagworte:
  1. Lorcan

    Lorcan Erfahrener Benutzer

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  3. Kann man so machen, die 5 Volt kannst du dir evtl. auch sparen, wenn das der MOSFET am Gate abkann. Das sollte aber bei 11V kein Problem sein (Datenblatt checken!). Der Vorteil ist, dass der MOSFET schneller und sicher ganz durchschaltet, wodurch die Verluste am MOSFET geringer ausfallen und mehr Leistung an den Motoren ankommt.
     
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  4. GestiefelterKöter

    GestiefelterKöter Erfahrener Benutzer

    Hatte überlegt an die 5V noch ne UV-LED zu klemmen zwecks GID.
     
  5. Lorcan

    Lorcan Erfahrener Benutzer

    Für die LED einfach einen grösseren Vorwiderstand und wenn es mehrere sind, in Reihe schalten.
    Ob du die Leistung im Spannungsregler oder in einem Widerstandverbrätst ist egal.
     
  6. GestiefelterKöter

    GestiefelterKöter Erfahrener Benutzer

    Das kommt auch wieder darauf an was für einen Festspannungsregler man nimmt. Ich würde keinen Linearregler einsetzen weil der die Überspannung nur in Wärme umwandelt, ich würde da eher zu nem Schaltregler tendieren der halt die Spannung mittels PWM regelt.
     
  7. Lorcan

    Lorcan Erfahrener Benutzer

    Wenn du die 5V noch für was anderes brauchst, wie z.B. einen Ammo-Counter, dann macht es Sinn, ansonsten würde ich nicht soviel Bauteile aufwenden wollen, aber das ist Geschmackssache, ich halte es lieber einfach. :sowhat:
     
  8. GestiefelterKöter

    GestiefelterKöter Erfahrener Benutzer

    Ist bislang halt nur Überlegung wenn der Mosfet auch 12V abkann vereinfache ich die Schaltung und setz vor die LED nen vorwiederstand. soviele Ampere sollten auf der Seite ja nicht Fließen. wichtiger ist mir die andere Seite, ich brauche möglichst schnell Drehzahl an den Motoren ergo Hohen Anlaufstrom bei Motoren mit viel Drehmoment. deswegen auch die Mosfetschaltung.

    edit: Andere Frage Brauche ich im Laststromkreis nochmal nen Hauptschalter oder reicht es wenn ich über den Hauptschalter nur den Steuerstromkreis unterbreche. Der Mosfet müsste dann ja eh mit aus sein. Dann würde ich mit dem Plus direkt auf die Motoren gehen nur mit einer Sicherung dazwischen.

    Edit 2: Hier mal so wie ichs mir denke
    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Februar 2016
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  9. Lorcan

    Lorcan Erfahrener Benutzer

    Sieht gut aus!
    Nur sollten die Motoren jeweils ihre eigene Freilaufdiode bekommen und diese sollten so dicht wie möglich am jeweiligen Motor sein um denn besten Effekt zu erzielen.
    Bzgl. S1: Wenn du einen Schalter hast, der die Ströme aushält, ist es besser die Motoren mit frei zu schalten. Was Schalter nicht mögen ist unter Last, also wenn die Motoren laufen, geschaltet zu werden, dann brennen sie ab. Das ist hier ja nicht der Fall, das übernimmt ja der MOSFET. Der Vorteil ist, dass die Motoren nicht ausversehen geschaltet werden können, z.B. durch einen defekten und deshalb dauerleitenden MOSFET.
     
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  10. GestiefelterKöter

    GestiefelterKöter Erfahrener Benutzer

    Der Hauptschalter ist ne Vorgabe der Storm, die sichert gleichzeitig den Abzug mechanisch. zur not baue ich noch eine art Notaus wobei ich eh meine Blaster nur mit abgeschlagenem Akku lagere mit der zweiten freilaufdiode habe ich mir schon fast gedacht, ich denke ich werde die dioden direkt zwischen die Motorpole löten. Da wo normalerweise die entstörkondensatoren sitzen würden.
     
  11. Crash Override

    Crash Override Erfahrener Benutzer

    So - ich hab mich auch mal an dieses Thema gewagt und muss dazusagen, das ich anfangs am schaltplan gezweifelt habe. Liegt aber daran, das ich als KFZ-Mech eigentlich immer Plus unterbreche, und nicht Masse (was aber technisch kein problem darstellen sollte - zumindest bei einem Relais, dem ist das nämlich egal).

    Aber ich muss dazu sagen, das das verlöten des Mosfet einfacher ist als das verlöten der Motoren am Cage - das hatte mich bisher immer zur weißglut gebracht, weil ein kabel abfiel, bis das andere endlich dran war :D

    Lange rede, kurzer sinn - hier mal die Bilder, die ich als WiP nebenbei gemacht habe. Reicht nicht für ne anleitung (zumal wir eine gute hier haben), aber zum zeigen reichts.

    IMG_20180213_204333679.jpg IMG_20180213_210647061.jpg IMG_20180213_210752013.jpg Bauteile waren eine Rapid Red, ein BUZ 344 (Mosfet), 1N4007 (Diode) und ein 100K-Metallschicht Widerstand. die Diode ist direkt an einem der beiden Motoren angebracht, am anderen sind die Zuleitungen zum Mosfet / Batterie-Tray. die 3 Farben beim Mosfet haben einen Grund: Schwarz (31, Masse) ist Source, Grau (31a, Masse Ausgang) ist Drain und Gelb ist Gate. Der Widerstand ist direkt vor dem Mosfet - ich hab ihn ähnlich angelötet wie @Dominik in seinem Startpost.

    Das ich einen anderen Mosfet verwendet habe, hat den Hintergrund, das ich nur den beim örtlichen bekam - ich hatte das vor dem Einbau mit Dominik abgeklärt, ob der auch gehen sollte - 50A kann der ab, daher ist das in dem Projekt kein Thema. Die verwendeten Kabel sind 0,75mm², die Steuerleitung besteht aus 3 Kabeln (weiss - das blieb am Stück, und blau, das etwa Höhe der Abdeckung unterhalb vom Pusher mit einem grünen verlötet ist, da das als Verlängerung dient), die von Hasbro selbst im Blaster verlegt worden sind (ich habe sie nur angepasst).
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2018
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  12. TheOrk

    TheOrk Erfahrener Benutzer

    Drüber Nachgedacht hab ich schon, aber... wird das nicht fürchterlich warm? Die Dinger haben ja nicht umsonst Kühlkörper?
     
  13. Dominik

    Dominik Erfahrener Benutzer

    Das hängt vom Maximalstrom des Mosfets ab, der von Crash verbaute BUZ344 hat einen maximalen Dauerstrom von 50A. Da er Stockmotoren verbaut hat dürfte der gemittelte Dauerstrom bei höchstens fünf Ampere liegen, also gerade einmal 10%.
    Im zweifelsfall werden einfach mal ein paar Magazine schnell durchgejagt, wenn sich der Transistor stark erwärmt sollte man über einen Kühlkörper nachdenken. Und selbst dann reicht ein dickeres Stück Blech aus.
     
  14. TheOrk

    TheOrk Erfahrener Benutzer

    Solange es nicht so warm wird, daß es dem Kunststoff was tut wird alles gut sein... würde mich über nen test freuen. Das würde einiges einfacher machen in der Nitron...
     
  15. Crash Override

    Crash Override Erfahrener Benutzer

    Aufgrund eines Schaltungsfehlers (kann jedem passieren!) hab ich auch hier für diesen Thread die Animation über die Funktionsweise eines Transistors (keinem MosFet; dessen Animation / Video ist weiter unten zu finden!), wie wir diese in den Blastern verwenden (damit es nicht verloren geht und man lange suchen muss):

    Source: Kollektor (C)
    Drain: Emitter (E)
    Gate: Basis (B)

    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. März 2019
  16. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    Das ist aber das Modell für einen bipolaren Transistor. Bei dem fließt der Basisstrom mit in den großen Strom.

    MOSFETs haben statt der kleinen Klappe einen kleinen Kolben oder Schwimmer, der die große Klappe hochhebt. Vom Gate (Basis) fließt kein Wasser in den großen Strom, sondern da ist praktisch eine dünne Mauer zwischen. Deshalb darf man den Wasserdruck im Gate nicht zu hoch machen, sonst bricht diese dünne Mauer.
    Elektrostatische Entladungen sind im Prinzip solche Druckspitzen... deshalb immer Vorsicht beim Anfassen der Pins von MOSFETs. Vorher entladen an der Heizung (Erde) reicht aber.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. März 2019
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  17. Crash Override

    Crash Override Erfahrener Benutzer

    Mit ESD hab ich aktuell täglich zu tun (von wegen Arbeit an einer SMD-Bestückungslinie) - allerdings hab ich (wie schonmal woanders erwähnt) von vielen Halbleitern keine Ahnung.

    ich weiß wie ein Transistor funktioniert (sonst hätte ich die nette animation nicht gefunden), ich weiß was ein widerstand macht, ne diode und ein Kondensator - aber Spezialtypen von div. Bauteilen (wie eben dem MosFet, einem Widerstands-Netzwerk oder einer Zenerdiode) kenne ich vielleicht vom Namen her (das Widerstandsnetzwerk hab ich auch nur durch Zufall erst diese Woche in der Hand gehabt - mehr als den Namen kenne ich aber nicht), aber nciht deren funktion.

    Praktisch muss man sich den MosFet also so vorstellen, das der (Steuer)Strom, der in den Gate läuft, gegen die Klappe drückt - aber keine Berührung zum LastStrom hat, der durch die angehobene Barriere fließt?

    Edith: ich glaube, ich hab jetzt eine passendere "animation" (sprich, ein video - bei der Google Bildersuche, bei der ich das Prinzip des Transistors gefunden habe, war leider über einem N-channel Mosfet nichts zu finden) gefunden, das vielleicht das widerspiegelt, was ich erfragt habe - wenn ich das richtig verstanden habe, was du erklärtest @medusa :



    ich bitte um rückmeldung, ob das so passt oder nicht (gilt auch für @Dominik ). dann entferne / Korrigiere ich die Beschreibung für die andere animation.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. März 2019
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  18. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    Perfekt. Da ist dann halt die Gummimembran das, was ich als dünne Mauer bezeichnet habe.

    Kann man sich aber noch besser vorstellen, daß bei zuviel Druck das Gummi platzt...
     
  19. TheOrk

    TheOrk Erfahrener Benutzer

    Und da wo die Gummimembran dem Hauptfluß im Weg ist entsteht die Reibung die es warm macht ;)
     
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