Nerf-Internals für leere Barrett M82A Weichluft-Shell

battle-axolotl

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Ich habe vor ner ganzen Weile von @medusa die von ihr ausgeräumte (und zuvor gedrosselte) Weichluft-Shell eines Barret M82A anti-material Scharfschützengewehrs übernommen. Ich bin halt ein absoluter Sniper-Fanboy und insbesondere von M82A.
Inzwischen verstaubt die hier mehr, aber ich habe immer noch den Plan, die auf Darts umzurüsten und anschließend mit einer knalligen Sci-Fi-Optik versehen.
Dieser Thread soll zum einen den Baufortschritt dokumentieren (und mich ggfs motivieren, endlich anzufangen) aber auch besonders das Schwarmwissen des Forums anzapfen bei Schwierigkeiten.
Die erste Schwierigkeit wäre erstmal, dass meine finanzielle Situation es zurzeit nicht erlaubt, nennenswert Material zu besorgen, aber das ist (hoffentlich) nicht von Dauer und ich habe hier einen 3D-Drucker mit noch einem gewissen Vorrat an Filament und Zugang zu einer offenen Werkstatt, von daher spricht wohl nichts dagegen, schon mal mit Vorarbeit anzufangen.
Jetzt die Probleme:
Da ich inzwischen einige Blaster habe, deren einzige Berechtigung, in meinem Arsenal zu bleiben, eine coole Sniper-Optik und ein angenehmes Handling sind und ich für meine gelegentlichen Solo-Rollenspiel-Runden nicht wirklich ne Schussfunktion bräuchte, muss der M82A-Umbau wohl oder übel eine tatsächliche Funktion in meinem Arsenal ausfüllen.
Am naheliegendsten wäre bei der Größe und der Rolle als großkalibriges anti-material-rifle ein Mega-Dart-Sniper (mir ist bewusst, dass schon normale Darts Kaliber .50 haben wie das Vorbild, aber wenn normale Munition schon Kaliber .50 ist, kann eine Kniffte, deren reales Vorbild auf 1km ne daumendicke Stahlwand durchschlägt auch ruhig ein größeres Kaliber haben).
Das Ding ist nur, daneben steht eine Centurion, die Rolle wäre also schon besetzt...
Damit bliebe noch ein Blaster für die Gewehrklasse beim Zielschießen, auch wenn dafür das Handling und die Gewichtsverteilung alles andere als ideal sind im derzeitigen Zustand. Aber ein Problem nach dem anderen.
Das größte Problem ist nämlich, dass ich mir nicht zutraue, die internals von null selber zu konstruieren. Also ist der Plan, einen 3D-Druck-Blaster zu adaptieren.
Und dabei bräuchte ich jetzt mal eure Hilfe oder Beratung:
Ich suche einen 3D-Druck-Sniper-Blaster, der folgende Kriterien erfüllt:
- Bolt-action
- Federdruckblaster im erweiterten Sinne, also ein Plunger mit klassischer Feder oder von einem Gummiband angetrieben
- keine Elektronik für die Funktion (kein AEB)
- keine exotische oder custom-CNC Hardware, also nicht sowas wie die Flachstangen der Caliburn oder ein CNC-gefräßter Plunger-Kopf (hierzulande erhältliche Standardläufe wie z.B. von Worker - auch gekürzt - sind in Ordnung)
- dabei kann Hardware, die für den Mechanismus keine Rolle spielt und nur der Stabilität dient ignoriert werden, die Shell ist stabil genug und wenn Kleben nicht hält, werden die Führungsteile notfalls von innen verschraubt
- wünschenswert wären frei erhältliche Dateien und Hardware-Liste, da der Erfolg ungewiss ist, würde ich gerne vermeiden, im worst case mehrfach Geld für Dateien auszugeben, nur um dann festzustellen dass die nötigen Anpassungen nicht machbar sind, aber das ist kein grundsätzliches KO-Kriterium
- wünschenswert wäre Magazin-Zuführung
- als Munition Langdarts, Kurzdarts, Mega-Darts, gekürzte Mega-Darts oder mehrere dieser Optionen
- eine gewisse, realistisch erreichbare Grundpräzision (wenn mit mehreren Munitionsarten kompatibel, reicht Präzision mit einer der oben genannten aus)
- entweder BCAR oder SCAR im Design integriert oder zumindest nicht Konstruktionsbedingt ausgeschlossen
- auch wenn der für's Zielschießen ist, würde ich nur ungern über 200fps kommen
- wünschenswert wäre ein vergleichsweise leichtgängiger oder zumindest nicht übertrieben schwergängiger Prime, die Shell ist schon schwer genug
- wünschenswert wäre ein geschraubter oder anderweitig entnehmbarer Lauf, zumal ich zum Transport mindestens den Schweren Überlauf entfernen muss und den Korpus nicht anderweitig verkürzen kann
Kann mir da irgendjemand was empfehlen oder hat vielleicht sogar was in der Schublade liegen?
 

Foamsnake

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Nur so als Überlegung:

Also eigentlich wäre das ein klassischer 'reshell' eines 3D Druck Blasters hin zu seinem neuen Zuhause in die des m82.

Da eines fix ist, das andere nicht. Würde ich erst mal schauen wie viel Platz du hast in der M*. Abstand Magazin und 'Bolt Action', den Prime Weg etc.

Dann wird es sich schnell zeigen welche gängigen Plattformen bei 3D Druck Blastern passen könnten mit leichten Anpassungen.

Z.b. caliburn, Talon, Indra, Moose, smiley, Ontos. Quasi alles wo man an die 3D Zeichnungen leicht kommt.

Du wirst die erste Zeit erstmal mit Ausmessen verbringen. Einmal in 3D und bei der Shell. Notgedrungen solltest du ein simples 4Eck mit den innenmaßen Zeichnen wo der Magazinschacht ist und der originale Bolt' sich herumschiebt bei der M82. Dann kannst du das einfach über die 3D Blaster ziehen zum Vergleich.

Ich kann eigentlich nur die frei verfügbaren Dateien von Mooses Halb-Mega Blastern Empfehlen. Im Gegensatz zu den älteren 3D Druck Blastern sind die als Bolt Action extrem technisch simpel und zuverlässig ohne lange komische Spezialteile auch wenn diese nur gedruckt sind.
Der einzige Unterschied dann ob man Mega oder Kurzdarts verschießt ist dann vorne beim Magazin und Pusher/ Dartgate. Die grundlegende Mechanik ist nicht betroffen.

Persönlich habe ich noch hier einige X-Shot MPPs liegen, sind zwar AEB aber was Reshells angeht schön kompakte Einheiten. Simpler geht's nicht wenn die Passen.

Ich bin mir aber nicht sicher ob das allgemein viel geht, 'die Vorbilder und ihre Replikate' sind alle sehr schmall! Die üblichen dicken Plunger sind da alle problematisch, daher haben die Airsoft diese langen kleinen Plunger wo dann ein Kurzdart mit 60fps rausfällt. Da wäre wohl ein Schnitt in der Shell mit einer sichtbaren Plungertube eine überlegung wert (als scifi Element)
 
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medusa

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Zum Punkt Plunger kann ich sagen, dass ich schon einen von Worker für die LS ausgesucht hatte, der in einen Nachbau des originalen Verschlusses gepasst hätte. Also in die Barrett geht plungertechnisch schon etwas Größeres rein.
Mein Plan war aber, das Ganze mit Auswurf von originalen .50BMG Hülsen (hinten ausgebohrt und mit Totraumdeduzierung, liegen noch hier rum) zu machen. Da ich dasselbe ja in richtig groß schon mit der HS.404 in Arbeit habe, ist das Projekt M82 hinten runter gefallen. Um so mehr freue ich mich, dass @battle-axolotl sich der Shell angenommen hat. :huar:
 

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