Anleitung RSCB Pumpgun a la Heckenhamster

Dieses Thema im Forum "Marke Eigenbau" wurde erstellt von hoellenhamster, 4. Februar 2015.

  1. heckenschütze

    heckenschütze Erfahrener Benutzer

  2. hoellenhamster

    hoellenhamster Super-Moderator

    Ich muss das Thema hier mal wiederbeleben (nicht mit Nekromantie, wie sonst in Foren üblich, sondern durch Reanimation nach ABC-Schema - ich werd ja jetzt Krankenpfleger). Nachdem meine Flinte lange entsprechend dem letzten Stand des Threads geruht hat und es dem Exemplar vom heckenschützen wohl ähnlich erging, habe ich das Thema neulich nochmal aufgedröselt. Die Prinzipien bleiben gleich und ich hab auch viele Bauteile wiederverwendet, ein bisschen was hat sich aber doch getan.

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    Optisch ist vor allem der Korpus verschlankt worden. Anstelle eines Kastens mit Polystyrolplatte auf beiden Seiten, der fest mit 25mm Rohr verbunden ist, sind zwei übereinander verklebte Muffen getreten, die mit längs halbiertem 32mm Rohr eingerahmt sind.

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    Das bringt zwei Vorteile mit sich: Zum einen ist der Korpus hübsch rund, zum anderen lassen sich durch die einzelnen Elemente des Blasters durch die Muffen zusammenstecken, einzeln austauschen und exzessiv testen. Das Herausnehmen der Abzugseinheit zB ist so total easy - wenn man feststellt, das man irgendwie Mist gebaut hat, kann man sich auch unproblematisch ne neue Wäscheklammer und Rohrmaterial greifen und nochmal basteln.

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    Prinzipiell ließe sich der Blaster wohl auch so auseinandernehmbar beibehalten - das würde auch den Transport enorm vereinfachen (nicht nur, weil er kompakter wird, sondern auch, weil ne realistisch aussehende Pumpgun in Einzelteilen sicherlich leichter zu rechtfertigen ist als ne zusammengebaute, wenn man damit mal angehalten wird).

    Was auch zur möglichen Verschlankung beigetragen hat: Der Abzug sitzt nicht mehr außerhalb des Führungsrohr und greift von außen in den Plungerrod. Führungsrohr wie Plungerrod sind da, wo der Abzug sitzt, halbiert - der Nagel und die Wäscheklammer sind also annähernd 2cm tiefer eingelassen.


    Der Plungerrod ist jetzt einfach aus Kabelkanal - das reduziert das Gewicht enorm (was, vermute ich, das Hauptproblem beim Versuchsaufbau vor 2 Jahren war). Wichtig ist, dass der Plungerkopf vorne aufschlägt und nicht etwa die Schraube im Pumpgriff den Rod stoppt - das würde ihn vermutlich ziemlich fix zerstören. Die ansonsten stark belastete Stelle (der "Catch") ist nach wie vor aus entsprechend geschliffenem Alu, das in dem Rod sitzt.
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    Heute konnte ich schon ein paar Probeschüsse abgeben - geht ganz gut ab, ich freu mich schon auf die verklebte und damit dichte Version des RSCB. Hab aber mal Fotos von der Testversion gemacht, weil ohne den Fakelauf gut das Magazin und der eigentliche Lauf zu sehen sind - für nicht-RSCB-Kenner also gut nachvollziehbar.
     

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    Zuletzt bearbeitet: 10. März 2017
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  3. flatten_the_skyline

    flatten_the_skyline Erfahrener Benutzer

    Der Messias ist zurück!

    Achso, wenn die Kapazität so gigantisch ist könnteste ja auch fullsize darts nehmen, oder?
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. März 2017
    Schmoller gefällt das.
  4. hoellenhamster

    hoellenhamster Super-Moderator

    Jau, das geht auch. Im Bild ist ja im Moment der Testaufbau - das Magazin soll am Ende natürlich bis zum Ladefenster im Korpus zurückreichen. Dafür kommt das T-Stück noch n bisschen nach hinten. Peile 15 kurze Darts als Kapazität an (anders als bei der Flinte für Ophiuchus, die 20 geschluckt hat - soll alles n bisschen kürzer werden). Das wären dann entsprechend 5 Originaldarts.

    Die fliegen auch ganz okay, hab schonmal getestet.

    Es steht ein Basteltreffen mit dem heckenschützen an, wenn wir beide Urlaub haben - wenn bis dahin alles fertig ist (was mein Ziel ist) oder wird können wir in seinem Garten mal Reichweiten messen und ein kleines Video machen =)
     
  5. hoellenhamster

    hoellenhamster Super-Moderator

    Vorab Video (noch absolutes WIP) in von mir gewohnt schlechter Qualität. Bislang wurde nichts verklebt, nur gesteckt und teilweise geschraubt - es sind also noch alle Baugruppen voneinander trennbar.



    Dass die Teile bislang auseinanderschraubbar sind find ich übrigens ziemlich cool. Ich plane, den fertigen Blaster so auftrennbar zu gestalten, dass ich ihn durch das Lösen zweier Schrauben in Schulterstütze+Korpus sowie Lauf+Plunger+Pumpgriff auftrennen kann. Damit wären beide Teile etwa 50cm lang, was ihn sehr handlich für den Transport machen würde (und mir nen Grund geben würde, nen Alukoffer mit Schaumstoffinlay... Ihr wisst schon...).

    Jedenfalls: Der Blaster hat ne Kapazität von 17 kurzen Darts und schießt in der Tat ganz ordentlich. Braucht noch n bisschen Feineinstellung und ich sollte mal den Lauf sowie das Magazin im T-Stück verkleben. Das war der dritte Versuch, ein Video zu machen, bei dem ich nicht nach 10 Darts oder so wieder irgendein Teil in irgendein anderes schieben musste :D

    Liebe Grüße
    León

    Edit: Ahja, beim ersten Schuss handelt es sich schon um ne unfreiwillige Schrotladung mit 2 Darts und mäßiger Reichweite. Darum drück ich insgesamt nur 16mal ab. Wie gesagt - muss noch ein bisschen ausfeilen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. März 2017
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