Anleitung Endlich Longshot! Begleiteter Mod von A (AR Ausbau/ AR Raum Füllung) bis P (Paintjob)

Dieses Thema im Forum "Nerf N-Strike Longshot CS-6" wurde erstellt von heckenschütze, 20. Oktober 2012.

  1. heckenschütze

    heckenschütze Erfahrener Modder

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  3. Hallo Leute,
    über die Longshot ist hier und anderswo schon sehr viel veröffentlicht worden. Als ich vor knapp 1 1/2 Jahren die "Nerferei" für mich entdeckte, ging die longshot so langsam aus dem Handel. Ich kaufte mir damals als erste große Nerf eine longstrike, die mir optisch besser gefiel. Als mir klar wurde, das man die Dinger tunen muss und sich die longshot für Leistungsmods viel besser eignete, war es zu spät. Nun endlich habe ich mal auf Ebay Glück gehabt und nicht zwei Neupreise für eine longshot bezahlen müssen. Wahrscheinlich drücken die Neuerscheinungen derzeit etwas auf den Gebrauchtpreis.
    Ich will nun hier meinen longshotmod Schritt für Schritt dokumentieren. Begleiteter Mod bedeutet: ich hoffe auf eure Kritik, eure Anregungen und Ideen. Dabei entsteht ein neuer Thread, der vielleicht für diejenigen interessant ist, die sich auch -besser spät als nie- eine longshot zugelegt haben und -wie ich- eher noch neu im Moddingthema sind.
    Anfangs werde ich diesen Eintrag vermutlich einige Male erweitern. Los geht´s!
    --Habe gerade kapiert, was WIP bedeutet (hüstel). Also: Das hier ist auch WIP:)

    1. Leistung steigern (Ar Entfernung/ Ar-Raum füllen) -> Nicht so tun, wenn man einen Brass Breech vorhat!

    Neulingen empfehle ich zunächst mal ein gutes Videotutorial auf Youtube zu suchen. Ich fand es als Anfänger sehr hilfreich, das Gerät zerlegt zu sehen, bevor man sich selber ranmacht. Auch zu nennen wäre das hier öfter zitierte Tutorial von modworks.

    Also Longshot aufgeschraubt, Teile (insbesondere Schrauben/Federn) sorgfältig beiseite geschafft (Magnetschale), schwarzen Cliplock und Jamdoor-lock ausgebaut, Boltslet mit Breech und Plunger entnommen. Plunger hinten aufgeschraubt und Druckfeder mit ja wie nennt man das? Piston/Pistonhead? -> entnommen.

    Nun nicht den AR versuchen rauszuschlagen! Das kann in die Hose gehen! Sondern:

    DSCI0002.JPG
    ...dieses Teil zusammenschieben und dann
    DSCI0003.JPG
    ...mit einem Cutter/Hobbymesser im sichtbaren Rand zwischen den beiden schwarzen Ringen vorsichtig einstechen und schneiden...öfter mal neu ansetzen. Danach mit einer passenden Zange den inneren Teil aus dem Plunger herausziehen.
    DSCI0004.JPG
    Nun fällt mir der Ar entgegen. Die Feder und den länglichen schwarzen Ar beiseite legen (oder wegwerfen). Den runden Ar -Halter in der Mitte mit 13mm Bohrer aufgebohrt. Ein 15 mm langes Stückchen Alurohr (16 x 1) zugeschnitten (war grad da, geht natürlich auch anderes).
    DSCI0008.JPG
    Das Röhrchen soll später so im ehemaligen AR-Halter sitzen und einen guten Airflow garantieren.
    DSCI0009.JPG
    Wichtig ist, das es etwa 2 mm übersteht, damit es beim Zusammenbau im Plunger unten dicht abschließt. Hier habe ich halt probeweise zusammengebaut und nachgefeilt, bis es passte. Daher weiß ich: 15 mm Länge ;)
    Jetzt Epoxidkleber anrühren (UHU Doppeltube) und vorsichtig unten im Plunger den Übergang in die breech bestreichen und das Röhrchen einkleben.
    DSCI0181.JPG
    Nun schnell sowohl die schwarze Innenwand im Plunger und den Boden ein wenig bestreichen und auch ein wenig Epoxidgemisch in den aufgebohrten AR-Halter einbringen. Vorsicht! Nicht die schwarze bewegliche Geschichte mit der Plungerwand verkleben!!
    DSCI0182.JPG
    Nun den AR-Halter wieder in seine ursprüngliche Position im Plunger bringen. Dabei zentriert sich das Röhrchen im noch nicht ausgehärteten Kleber mehr oder weniger von selbst. Das sieht dann so aus:
    DSCI0184.JPG
    Natürlich geht das Ganze auch anders, z.B. mit einem vom Durchmesser passenden Gummifuß, den man in der Mitte aufbohrt. Den hatte ich aber nicht und dies ging eigentlich recht fix. Bei einer Schaumstofffüllung schlägt der Piston nur auf den dünnen schwarzen Rand. Das fand ich nicht so gut. Den toten Raum werde ich mit Acryl auffüllen. Ansonsten hätte ich mir womöglich da einen neuen AR konstruiert. Dann kommt noch 2mm Moosgummi oben auf den Ar-Füller. Hoffe, das ist nicht zu dick. Das Moosgummi drücke ich in das frische Acryl und hoffe, das das gut verklebt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. September 2013
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  4. Fallout_Boy

    Fallout_Boy Super-Moderator

    Hey, gutes Tutorial zum herausnehmen des AR! Wird die Anleitung noch erweitert?
    Federn tausch und plunger Polsterung?
    Ich ersetzte ja den AR durch einen speziellen Puffer, der den AR Raum gleichzeitig Füllt, die Luft leitet und polstert.
     
    Ruhr Gamer gefällt das.
  5. heckenschütze

    heckenschütze Erfahrener Modder

    Danke,
    so ein Kompletteinsatz ist natürlich praktisch. Ich hatte auch an Rohrisolation gedacht - vielleicht zu weich - oder an einen Gerätegummifuß auf die richtige Länge schneiden und auf 13mm aufbohren. Dann braucht man allerdings einen passenden Durchmesser. Ein bisschen Acryl und ein Rest Kupfer- oder Alurohr liegt wohl meistens irgendwo rum.

    Inzwischen habe ich Moosgummi eingesetzt. Das sieht nun so aus:
    DSCI0187.JPG

    2. Entlastungsbohrung verschließen/ Feder tauschen bzw. eine zweite ergänzen
    Nun macht eine stärkere Feder Sinn. Bei der nächsten Blasterpartsbestellung kommt dann eine Tuningfeder (9kg) mit. Bis dahin begnüge ich mit mit einer Federergänzung (Alphatrooperfeder). Das sind vielleicht zusammen 5kg. Also: Piston abschrauben und zweite Feder einschieben.
    DSCI0185.JPG
    Hinten in die Halterung lege ich ein Dichtgummi ein. >Erhöht minimal die Federvorspannung und hilft vielleicht Material schonen.
    Auf dem nächsten Bild sieht man Verschiedenes. Ich verschließe die Entlastungsbohrung mit Epoxidharz (eben die UHU Tube). Nach dem Durchtrocknen etwas glattschleifen und gut.
    DSCI0188.JPG
    3. Boltslet verstärken
    Nachdem mir ein orangemodworksboltlset im Betrieb mit 6kg Feder gebrochen ist, macht ein Verstärken des Boltslets wahrscheinlich Sinn, auch wenn die Konstruktion in der longshot anders/günstiger ist. Ich verwende hier Aluprofilstange und 0,5 mm Stahlblech, das ich wieder mit Epoxidharz (s.o.) einklebe. Eine Verstärkung mit 0,5mm Blech müsste eigentlich noch funktionieren, das heißt der Boltslet müsste noch störungsfrei laufen und das Magazin müsste noch dran vorbeipassen. Wenn nicht...:||:
    DSCI0189.JPG
    Wenn das Ding fertig ist erspart das hoffentlich das longshot immortal kit von OMW, das mir einfach zu teuer ist. Ich denke gerade darüber nach, noch andere Teile mit dem 0,5 starken Blech zu verstärken (Catch).
    So weit erst mal.
     
  6. hoellenhamster

    hoellenhamster Super-Moderator

    Hey!
    Ziemlich guter Thread, schaut bisher super aus. Die Boltsled Verstärkung gefällt mir aber nicht so gut (dennoch wesentlich besser, als ein nicht verstärkter^^). Du hast ja, wenn ich das richtig sehe (kann ja nur eine Seite sehen), nur einen Streifen Blech verwendet. Die meisten Brüche, die ich an Longshot Boltsleds gesehen habe (darunter mein eigener, ansonsten eben die Kandidaten, die aus dem Internet bekannt sind), traten aber am L-Gelenk auf. Das ist zwar bei deiner Verstärkung abgedeckt, aber eben nur mit einem kleinen Fitzel des Blechs. Weiter hinten hingegen habe ich eigentlich noch keine Bilder von Brüchen gesehen.

    Zum Boltsled sei außerdem angemerkt, dass ein großer Teil der damit möglichen Probleme durch die einseitige Belastung beim Durchladen mit einer Hand verursacht werden. Das ist mit entsprechender Verstärkung bei der 9kg Feder von Blasterparts, glaub ich, kein Problem (meiner brach ohne Verstärkung mit Blasterpartsfeder+Originalfeder in den Händen meines ehemaligen Mitbewohners. Ich habe da durchaus den Verdacht, dass das auch ein bisschen mit seiner Lademethode zusammenhing). Aber die verschiedenen Pump-Action Mods für die Longshot tragen auch ihren Teil dazu bei, die Belastung des Boltsleds auf beide Seiten zu verteilen und dadurch sein Leben zu verlängern.

    Verstärkung anderer Teile kannst du dir, glaub ich sparen. Wenn ich das richtig sehe ist das nur nötig, wenn Federn von amerikanischem Kaliber (14kg oder mehr) verbauen willst. Ohne Eigenbaudarts kannst du mit einer solchen Federstärke ohnehin nichts anfangen.

    Was ist denn sonst noch geplant? Haste an einen Brass Breech gedacht? Habe meinen kürzlich fertig gestellt und bin ziemlich begeistert.

    Edit: Habe meine Boltsleds mit 0,6mm dickem Aluminiumblech verstärkt (und repariert). Auch das läuft noch rund, 0,5mm sollten also voll okay sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Oktober 2012
  7. heckenschütze

    heckenschütze Erfahrener Modder

    Vielen Dank für die Rückmeldung! Die andere Seite kommt noch. Habe nicht genug kleine Zwingen. Für die L-Stelle werde ich mir nun was überlegen. Nun klebe ich wahrscheinlich ein kleines Stück hochkant ein. Da die andere Seite glücklicherweise noch nicht verklebt ist, schneide ich sie noch mal neu.
    So dachte ich mir das mit diesem Thread!:teamarbeit:
    Mehr als die 9kg Feder werde ich erst einmal auch nicht verbauen. An ein brass breech traue ich mich noch nicht richtig ran. Hast du deins schon mal hier vorgestellt? Wenn das mal jemand hier detailliert zeigt, mach ichs. Welchen Gewinn brachte dein brass breech gegenüber deiner vorherigen Version?
     
  8. m4rsmensch

    m4rsmensch Erfahrener Modder

    Wenn man es realistisch betrachtet ist ne Longshot mit stärkerer Feder ohne Brass Breech ziemlich witzlos ^^. Will meinen: "Ja das bringt ne ganze Menge!"
    Wieviel genau kann ich nicht sagen, aber mein Setup besteht derzeit "nur" aus Longshotfeder und einer stärkeren Reconfeder, das reicht vollkommen. Streamliner sind so schon aber 4m nicht mehr zu gebrauchen.

    Ein sehr schönes Thema hast du hier eröffnet, ich kann nicht so sauber arbeiten, besonders nicht beim ersten mal. Deshalb mach ich solche Tutorial nicht ^^.

    Hoellenhamster, hast du schon Elitedarts ausgetestet mit Brass Breech? Es geht mir nicht darum zu wissen, ob es funktioniert sondern ob sie gut fliegen. Am besten nur mit Longshotfeder oder einer kleineren Zusatzfeder.
     
  9. heckenschütze

    heckenschütze Erfahrener Modder

    Ich freue mich sehr über euren Zuspruch, m4rsmensch! Aber vielleicht habe ich etwas tief gestapelt: Will heißen, ich habe etliche Nerfs standartgemoddet (Ar-Ausbau, Federaustausch oder Änderung der Vorspannung, Lockentfernung), mit Darts experimentiert, einige auch lackiert und mich hier durch etliche Themen gewühlt. Wenn ich sehe, was einige Leute hier veranstalten (WIP Luftdruckraider, Controler gesteuerte Stampede, Direkt Plunger Longstrike, Mündungsfeuer LED,gar nicht zu sprechen von den Lackarbeiten und sehr geilen Umbauten, ...)- und dazu gehört für mich auch ein brass breech- dann fühle ich mich eher noch als Anfänger, aber eben kein absolute beginner.

    Wenn man ein Thema eröffnet, muss das ein Präfix kriegen. "Supervisiertes Tutorial" gab es nicht. Ich dokumentiere den gesamten Werdeprozess meiner Longshot und beziehe eure Kritik und Tipps - soweit ich es kann - mit ein. Dann hat man am Ende ziemlich viel Wissen über Modding im Allgemeinen und die longshot im Besonderen in einem Thema.

    Nachfrage zum brass breech. Die oben genannten Leistungsmods führen zu einer höheren Reichweite/ höherer Mündungsgeschwindigkeit aber leider auch insbesondere bei streamlinern zu einer erheblichen Streuung (wenn man überhaupt noch von Streuung sprechen kann!), heißt -> man trifft nix.
    Ich habe streamlines gewichtet. Das führt zu deutlich besseren Geradeausflug, allerdings sind sie dann gefährlicher als unmodifizierte Darts. Ich will auf gar keinen Fall das Thema Sicherheit hier erneut auflodern lassen, sondern folgendes wissen:

    - Erhöht ein Brass breech im Vergleich zum reinen Leistungsmod weiter die Reichweite, verringert er sie oder bleibt sie etwa gleich (bei stärkerer Feder + Ar ausbau)?
    oder
    - Verbessert ein brass breech die Zielgenauigkeit von unveränderten Originaldarts, wobei man eine kleine Reichweitenreduzierung dafür in Kauf nimmt? (und wäre damit eine Alternative zum Gewichten)
     
  10. hoellenhamster

    hoellenhamster Super-Moderator

    Der Brass Breech erhöht die Reichweite und die Zielgenauigkeit (letzteres natürlich mit gewissen Begrenzungen, die durch die Nerfdarts eben gegeben sind. Man kann aber, denke ich, sagen, dass eine Brass Breech Longshot, die dieselbe Reichweite wie eine Longshot ohne Brass Breech hat (weil letztere zB eine wesentlich stärkere Feder hat), im Vergleich präziser sein wird). Nochmal ein bisschen im Detail:

    Die Läufe, die an Nerfblastern mit Magazin angebracht sind, sind immer Faux-Läufe (zumindest ist mir kein Gegenbeispiel bekannt). Das soll heißen, dass sie nicht als echter Lauf dienen, sondern bestenfalls als optische Ergänzung und schlimmstenfalls als Dartbremse. Damit es sich bei einem Rohr, durch das der Dart fliegt, um einen richtigen Lauf handeln kann, muss es so eng sein, dass der Luftdruck nicht am Dart vorbei kann, sondern hinter ihm bleibt und ihn weiter antreibt, nachdem er den Bereich des Breech verlassen hat. Bei der Longshot ist die Länge des effektiven Laufs etwas kürzer als der Dart selbst (sobald er den "Bolt" verlassen hat entweicht die restliche Luft zu allen Seiten. Das führt auch zu einem lauten Knall, wenn man eine Longshot benutzt, bei der der AR entfernt und die Feder ausgetauscht wurde - der Piston hat plötzlich keinerlei Widerstand mehr und schlägt auf den Plungerboden bzw die Polsterung auf. Ab diesem Moment, also ab seinen ersten ~6cm Bewegung verliert der Dart bereits an Geschwindigkeit und wird evtl. noch durch Kontakt zum falschen Lauf ausgebremst oder sogar aus der Bahn geworfen. Damit ist aber das Potential eines so großen Plungers wie dem der Longshot noch lange nicht ausgenutzt.
    Die Idee hinter einem Brass Breech ist, dass ein Dart nach vorn in den (9/16" Messing-) Lauf geschoben wird (anstatt mithilfe des Dart Tooth in den Bolt) und sich der (19/32" Messing-) Bolt anschließend luftdicht um den Lauf schließt. Dadurch hat der Dart statt 6cm effektiven Laufs in meinem Fall ca. 22cm Lauf.
    Der engere Lauf führt meinem Eindruck nach auch zu einer maßgeblichen Steigerung der Genauigkeit, dem die erhöhte Dartgeschwindigkeit aber sicherlich ein wenig entgegenwirkt. Ich hab das ganze nicht ausgemessen (denn ich besitze leider noch kein Maßband von geeigneter Länge), ausm Bauch heraus würde ich sagen, dass sich die Reichweite um 25% erhöht hat.

    Ich benutze Elitedarts darin und erziele damit gute Ergebnisse. Ich bin aber nicht zu nem vernünftigen Vergleich mit Streamlinern im Stande, weil meine Elitedarts neu sind, meine Streamlines hingegen schon ganz schön verbeult. So wie ich das eben getestet habe, driften die Elites wesentlich weniger zur Seite ab.

    Ich habe meine Longshot hier (noch) nicht vorgestellt, weil ich einfach der Anleitung von SG-Nerf gefolgt bin: Mod Works: Nerf Longshot "Brass Breech" Mod Guide!
    Da der Typ einfach unglaublich ordentliche Anleitungen schreibt und auch einigermaßen bekannt ist hab ichs nicht für nötig gehalten. Falls Interesse besteht kann ich gern irgendwann ein paar Bilder posten, nur muss ich aktuell eigentlich eine Hausarbeit schreiben (die ich morgen abgeben muss... *hüstel*).

    Ich mach mal weiter... Liebe Grüße!
     
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  11. heckenschütze

    heckenschütze Erfahrener Modder

    Gute Erklärung!! Und die Modworksanleitung ist wirklich sehr schön (gerade angeschaut). Nun habe ich leider anders angefangen und beim AR-Raum füllen alles ziemlich gründlich verklebt. Aber an dem Thema werde ich dranbleiben. Viel Erfolg bei deiner Hausarbeit!-

    Zurück zur Boltsletverstärkung. Nach deinem Tipp habe ich noch mal nachgearbeitet:
    DSCI0190.JPG
    Hier sieht man das auf der einen Seite fertig eingeklebte Blech und den neuen Zuschnitt für die andere Seite. Dabei kam mir (zu spät) noch die Idee, dass man so auch noch die Pinnhalterung verstärken könnte. Deshalb habe ich das für das Stückchen, das ich auf der fertigen Seite noch nachbessern will mal ausprobiert. Auf der anderen Seite lass ich das jetzt so. Keine Lust, das Teil noch einmal neu zu schneiden, zumal ich gar nicht weiß, ob diese Stelle überhaupt verstärkt werden muss. Das sähe dann so aus:
    DSCI0191.JPG
    Nun ist die schöne Bastelzeit erst mal wieder vorbei. Bis hoffentlich blad!

    Lachmichtot! Schaut mal, was ich gerade gefunden habe:
    Nerf Longshot Mod Part | eBay
    Es gibt halt Alles! Aber bei dem Preis verzichte ich auf Lasercut und nehme meine Blechschere :)

    So, da bin ich mal wieder. Habe inzwischen eine 6kg Feder von OMW ursrpünglich für die longstrike gedacht eingebaut. Passte gut. Schießt nun gute 12 Meter PTG. Im Bogen draußen bei fast Windstille liegt sie nun im Schnitt bei 25 Metern
    (jeweils mit gewichteten Darts). Entscheident ist:Man kann noch problemlos einhändig repetieren. Der nun sehr stabile Boltslet läuft einwandfrei. Der Vollständigkeit halber (auch woanders schon zu finden):
    4. Stock festsetzen
    longshotmod.jpg
    Wird bei starken Federn notwendig, weil der Stock sich sonst selbsttätig verstellt. Statt Holz kann man einfach Plastikrohre auf die richtige Länge schneiden. Aber wenn man Spaß dran hat:) Das Holz wird dann noch dort wo oben der Kreuzschlitzdreher hinzeigt mit Silikon eingeklebt.

    Der nächste Schritt dauert nun ein wenig. Ich werde mich an meine erste Blasterintegration heranwagen. Diese Longshot soll eine Assaultrifle mit Raketenwerfer werden. Marsmensch hat mich auf den Big Salvo hingewiesen. Mal sehen, ob das passt...
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. November 2012
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  12. Nerf_Sniper

    Nerf_Sniper Benutzer

    Ist es wichtig, den schwarzen Teil des AR mit dem aufgeklebten stück rohr wieder einzubauen und den Boltsled zu verstärken?
     
  13. Master-of-Hardcore

    Master-of-Hardcore Super-Moderator

    Also das einkleben des AR-Teils ist sinnvoll um den Totraum zu füllen.
    Ich hab statdessen ein stück Kabelkanal eingeklebt und den Totraum mit Keißkleber aufgefüllt.

    Das verstärken des Boltsled nicht unbedingt notwendig,ist aber sinnvoll wenn du
    ne sehr starke Feder verbaust.
    Wenn du z.B. zusätzlich ne Nitefinderfeder einbaust brauchst du eigentlich noch keine verstärkung.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. November 2012
  14. Nerf_Sniper

    Nerf_Sniper Benutzer

    Sorry für die blöde Frage, aber was und wo ist der Totraum? :D
     
  15. heckenschütze

    heckenschütze Erfahrener Modder

    Das erkennst du spätestens, wenn du den Ar auf diese Weise entfernt hast. Der Piston (Zylinderkopf mit O.Ring) schlägt nicht bis nach ganz vorne durch, sondern kommt nur bis da, wo vorher der Ar gesessen hat. Dort schlägt er jetzt aber nur noch auf den schwarzen Außenrand. Schau dir das dritte Bild an und denk dir das Aluröhrchen weg. Das ist der tote Raum. Damit wieder -wie vorher- eine Fläche entsteht, auf der der Piston aufschlägt, füllt man diesen Raum auf. In der Mitte muss natürlich ein Luftdurchlass bleiben. Für den sorgt hier das Röhrchen.
    Den Boltslet habe ich schon mal für die 9 Kg Feder vorbereitet. Aber nicht mal dann braucht man das unbedingt. Bei jedem Kilo mehr ist es dann aber sehr emnpfehlenswert.
     
  16. Nerf_Sniper

    Nerf_Sniper Benutzer

    Und warum baut man den AR nicht einfach ganz raus?
     
  17. Master-of-Hardcore

    Master-of-Hardcore Super-Moderator

    Macht man doch, der "schwarze Rand" gehört ja nicht zum AR sondern zum Plunger.
     
  18. Nerf_Sniper

    Nerf_Sniper Benutzer

    Und den muss man wieder einbauen? Dann wärs doch schlauer, das ganze einfach mit nem langen Bohrer aufzubohren, oder?
     
  19. hoellenhamster

    hoellenhamster Super-Moderator

    Es kommt ein bisschen drauf an, wie du den Totraum füllen willst (falls du das denn vorhast - empfehlenswert isses). Zuerst hab ich den Raum nicht gefüllt und einfach den AR durchbohrt, wie du gesagt hast (der Bohrer muss nicht mal so mega lang sein, weil du das Teil ja im Plunger nach oben schieben kannst). Das bringt gute Leistung, ist aber wegen dem vielen Deadspace noch nicht optimal.
    Ich hab dann die ganze Konstruktion rausgenommen (hab die Stege an der Seite rausgebrochen) und dann ein 15mm AD Rohr so weit es geht in den Bolt geschoben. Dann hab ich drumherum mit Heißkleber aufgefüllt. Erschien mir einfacher zu sein, als den Ring wieder einzukleben.

    Falls du aber zum Beispiel vorhast, irgendwann einen Brass Breech á la SGNerf in deine Longshot zu bauen, kann es sinnvoll sein, da erstmal gar nichts aufzufüllen. Heißkleber lässt sich recht schwer wieder da rausholen (ich habs hingekriegt, war aber nervig). Falls du unsicher bist, aber den AR erstmal füllen willst könntest du auch eine reversible Füllung des Totraums vornehmen. FalloutBoy zum Beispiel verwendet ja diese Einsätze (keine Ahnung, wie die aussehen, aber so wie er davon redet denke ich, dass die im Zweifelsfall entfernbar wären) und bietet die, glaub ich, auch in seinem Thread an. Du könntest aber bestimmt auch aus nem größeren Stück Schaumstoff was basteln, was sich wieder entfernen lässt.
     
  20. heckenschütze

    heckenschütze Erfahrener Modder

    So, da bin ich mal wieder mit dem 5. und umfangreicheren Schritt meines WIPs:
    5. Blasterintegration -> Big Salvo an Longshot
    DSCI0209.JPG
    Das soll irgendwie zusammen. So etwas habe ich bisher noch nicht gemacht. Deshalb folgende Frage an die Experten in der Runde:

    1. Für späteren Zugriff soll die Nerf weiterhin zerlegbar bleiben. Also -nehme ich mal an- werden jeweils die Hälften neu verklebt und später mit den übriggebliebenen Schraubverbindungen verschraubt. Fehlen aufgrund des Zersägens an wichtigen Stellen nun Schraubverbindungen, könnte man vielleicht mit Magneten arbeiten. ---> Habt ihr Tricks auf Lager, wie ihr die beiden neuen Hälften passgenau verklebt, sodass hinterher die Teile gut zur Deckung kommen und Schraublöcher auch übereinander sind? Wie löst ihr das Problem, falls an wichtigen Stellen nun Verschraubungen fehlen?

    2. Ich habe zwei Versionen in der Überlegung: Entweder ich baue mehr oder weniger das gesamte Gerät unter die Longshot - hinten kann man einiges wegsägen - das wird dann aber (wie das Bild oben erahnen lässt) ein ziemlich unförmiger Blaster, oder ich entnehme komplett die Innereien der Big Salvo, baue nur die Luftpumpe in ihrem Gehäuseteil dorthin, wo derzeit der Bipod der Longshot sitzt, verlege die Ventileinheit irgendwie in die longshot und klebe die vier Druckkammern rechts und links an das Gehäuse des Gewehrs. Mit den Schläuchen, die dann ins Gewehr reinlaufen, sieht das bestimmt ziemlich abgefahren aus. Den Abzug würde ich dann nach hinten verlegen über Kabel/Band. Habe ich mal ähnlich gesehen bei einer Longshotfrontpistolenintegration auf Youtube (Lord Darconical oder Coop).

    Das macht ein kleines bisschen mehr Arbeit als die erste Version:)

    3. Ich wollte einen 2 Komponenten Kleber aus der Doppeltube (Epoxydharz) für die Verklebung nehmen und eventuelle Übergänge mit Autokunstoffspachtel ausgleichen. Zum eventuellen Auffüllen von tieferen Unebenheiten und Modellieren dachte ich an Milliput.

    Was meint ihr?
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. November 2012
    Hotzenplotz gefällt das.
  21. cc-top

    cc-top Auf Blasted zuhause

    Erstmal die zweibeine entfernen. In dem Bereich hat die LS eine Lippe, die du für die Befestigung verwenden kannst. Hat die Lanard nämlich genug Platz im Gehäuse, könntest du dieses so aufschneiden, dass die LS-Lippe hineinpasst. Dann Löcher komplett durchbohren und mit langen Schrauben/Gewindestangen fixieren.

    Nicht schön aber stabil und zerlegbar. Ausserdem würde das Lanard-Gehäuse stabil bleiben, solltest du du.rch das Aufschneiden Schraubstellen verlieren. Und die Longshot bleibt äußerlich unangetastet (bis auf die kleinen Löcher).

    Wie wärs ansonsten mit der Integration der Pumpe in der Frontgun die du dann wiederum da einbaust, wo das zweibein ist? Nichts neues, aber sieht einfach hammer aus. Wenn du die so verbaust, dass du dem Griff noch anstzen kannst, wäre das auch eine Idee für den Abzug.
    Wenn du die Tanks aussen anbringen willst musst du mal gucken, ob dafür die Schläuche nicht zu kurz sind. Durch längere ersetzen ist nervig, weil die schwer abzudichten sind und wahrsch. nicht auf die steckmuffen des blasters passen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. November 2012
  22. heckenschütze

    heckenschütze Erfahrener Modder

    Deine erste Lösung ist interessant, weil einfach aber tatsächlich optisch wenig ansprechend. Wenn jetzt irgend ein Termin anstehen würde, würde ich zu dieser Lösung greifen. Außerdem kann man von dort aus weitermachen, wenn man will. Da ich aber derzeit ohnehin bei mir in der Gegend keine Menschen habe (Alter jenseits der Zwanzig), die sich in ihrer knappen Freizeit mit Schaumpfeilen beschießen wollen, können aus meinem Arsenal ruhig zwei Blaster mal länger auf der Werkbank liegen. Also vermutlich entscheide ich mich für die aufwändigere Bastelarbeit.

    Bei meiner Idee sind tatsächlich die Schläuche das Problem. Selbst wenn sie lang genug sind, müsste ich sie fürs Verlegen durch die Schlitze in der Longshotfront einmal von den Druckkammern lösen. Vermutlich müsste man sie mit starkem Epoxydkleber aber auch wieder dicht angeklebt kriegen (nachdem man sie vorher sauber runterbekommen hat, seufz).
    Als Nächstes werde ich mal wieder aufmachen und gucken, nich. Dann sieht man schon eher was geht und was nicht geht. Habe so das Gefühl, dass die billigen Luftdruckschläuche (orange Spiralschläuche im Baumarktzubehör für Kompressoren) vielleicht passen könnten...

    @cc-top: Gibt es zu deinem zweiten Vorschlag Bilder? Ich kann mir gerade nicht vorstellen, wie man die Pumpe und die Druckkammer(n) in die Frontgun verlegt. Aber das meinst du wahrscheinlich auch nicht. :confused:
     
    deastiny gefällt das.
  23. cc-top

    cc-top Auf Blasted zuhause

    Ich meinte, nur die Pumpe in der Frontgun zu verbauen. Bei den vier Tanks müssen die Außen angebracht sein, in der Frontgun ist gerade mal Platz für zwei Hornet-Tanks, die glaube ich, sogar etwas kleiner sind.

    ls_09.jpg ls_04.jpg

    guckst du hier: http://www.blasted.de/t1689/

    Wenn du den Griff noch mit integrierst (da muss die Frontgun etwas überstehen), hast du wie gesagt direkt einen netten Abzug, den du verwenden könntest.

    Ich würd alle Schläuche entfernen und an alle notwendigen Anschlüsse 3mm Schlauchmuffen aus dem Aquariumsbedarf anbringen. Loch mit Epoxyknete füllen und Muffe reinstecken. Dann Teflonband um die Muffe wickeln, Schlauch drüberziehen und mit dem kleinsten Kabelbinder, dens gibt festziehen. So wirds ziemlich dicht.
     
  24. hoellenhamster

    hoellenhamster Super-Moderator

    Das ist eine so coole Idee, dass ich das eventuell klauen muss...
     
  25. heckenschütze

    heckenschütze Erfahrener Modder

    Heiligs Blechle!!Respekt! Kann man schon das fertige Gerät bewundern? In deinem WIP warst du ja noch nicht ganz durch. Ich überlege im Moment eher das Original-Gehäuseteil zu verwenden, indem die Big Salvo Pumpe steckt. Sieht -glaube ich- auch schick aus. Jetzt muss ich aber erst mal wieder was basteln, bevor ich wieder schreibe ;) Hoffe vor Weihnachten was vorweisen zu können...

    HüstelDanke für den Hinweis, dass da noch mehr Seiten sind...die ist ja echt schön geworden...echt nicht schlecht...ganz ordentlich...Das ist das Geilste, was ich bisher gesehen habe!!Like, like und nochmals like!!
    Bis später...
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. November 2012
    cc-top gefällt das.
  26. Master-of-Hardcore

    Master-of-Hardcore Super-Moderator

  27. cc-top

    cc-top Auf Blasted zuhause

    Danke für das Lob (auch an die vielen anderen Like-Gebern^^), der Mod ist schon recht lange her, weil ich mir danach gesagt habe, so etwas komplexes machst du so schnell nicht wieder. Das Ganze hat Monate gedauert, während Andere in der gleichen Zeit mehrere Mods fertig hatten - das wurmt:) Mittlerweile hab ich wieder Lust...

    Für's Handling und die Bequemlichkeit ist die Platzierung der Pumpe zwischen Griff und Schulterstütze übrigens das Beste: Wenn du die Pumpe vorne hast, musst du die Longshot ständig absetzen und umdrehen um zu pumpen. Mit der Pumpe hinten kannst du die Longshot gegen die Schulter drücken beim Pumpen. Ich hatte es da leicht, weil ich hinten ja keine LS-Mechanik mehr hatte, aber es sollte möglich sein, einen Schlauch von hinten nach vorne zu verlegen.
     

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