Galerie optischer Moddings

Dieses Thema im Forum "Moddings: Galerie" wurde erstellt von Maxi, 4. Mai 2010.

  1. skeptiker

    skeptiker Erfahrener Benutzer

  2. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    Zum zweiten Mal gibt sich Medusa Works die Ehre....

    Heute ist ein Ausstellungsstück aus der Reihe "Es wird einmal sein, in dieser Galaxis, in einer weit, weit entfernten Zukunft..." zu sehen.
    Gemeint ist natürlich das Projekt Raptunov, ein von der Dragunov inspirierter Mod der Raptorstrike mit Akzenten in Richtung SciFi. Link zum Bauthread: https://blasted.de/threads/raptorstrike-stefan-mod-projekt-raptunov.6717/

    Ich gehe davon aus, daß bei Blastern in der Zukunft viel mehr Kunststoff, Verbundwerkstoffe und 3D-Druckverfahren für die Produkltion solcher, ähm - Gerätschaften, zur Anwendung kommen als das heute schon der Fall ist.

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    Die Raptunov ist einer dieser Blaster, die brave imperiale Bürger normalerweise nie zu Gesicht bekommen. Aber anders als bei der Drachenlanze, die so legendär ist, daß wirklich noch nie jemand eine gesehen hat (wenn sie denn überhaupt existiert), gilt für die Raptunov: wer es wirklich will, kann trotzdem eine bekommen.
    Ursprünglich haben die Staatlichen Werke der Kolonieföderation von Novuralsk sie für ihre Planetaren Sicherheitskräfte hergestellt. Angeblich diente dabei ein berühmtes Militärgewehr aus der terranischen Antike beim Entwurf als Vorbild. Aber als die Produktion anlief, wurden heimlich Exemplare abgezweigt und privat verkauft, und gerne wurde die Raptunov wegen ihrer Genauigkeit und Reichweite von Attentätern für Anschläge benutzt. Also ließ die Imperiale Exekutive sie schließlich verbieten.
    Natürlich ändern selbst die Liquidatoren der Exekutive nichts daran, daß man, wenn man die richtigen Leute auf Neu Vegas kennt, weiß, an welche Tür man klopfen muß und man genug dabei hat, um den Türsteher zu schmieren, man durchaus sehr diskrete Geschäftspartner treffen kann, die so exklusive Wünsche auch erfüllen können. Selbstverständlich kostet das alles dann auch eine Kleinigkeit extra...

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    Auch wenn sie nach einem Vorbild aus der Antike designed wurde, ist sie technisch wie alle modernen Blaster mit einer Plasmazündkammer für die Beschleunigung des Projektils ausgestattet. Dabei wird ein inertes Arbeitsgas in der Kammer durch einen kurzzeitig brennenden starken Lichtbogen auf sehr hohe Temperatur und Druck gebracht und treibt dann das Projektil durch den Lauf. Bei der Raptunov findet eine verstärkte Zündkammer der Klasse R Verwendung.
    Die Anschlüsse für Darts, Gas und elektrische Energie im Magazinschacht des Blasters ensprechen der imperialen Norm MIL-XC-99c45, so daß die überall erhältlichen Einweg-Standardmagazine für kurze Cal.13 Darts verwendet werden können. (Diese Magazine enthalten in der vorderen Hälfte eine fixe Anzahl Darts, und in der hinteren Hälfte einen kleinen Solidstate-Fusionskern und einen Miniatur-Hochdrucktank, deren Kapazität genau auf die Anzahl der Darts abgestimmt sind.)
    Als Blaster für Spezialkräfte der Planetaren Sicherheit entworfen, besticht die Raptunov durch ihre Robustheit und Einfachheit. Sie läßt sich ohne Werkzeug schnell und einfach in 4 Baugruppen zerlegen und zusammensetzen (Lauf, Gehäuse, Zielfernrohr, Stativ). Auf diese Weise konnte sie leicht in einem Rucksack o.ä. transportiert werden und behinderte die Einsatzkräfte nicht, beispielsweise beim Erklimmen von Gebäuden oder dem schnellen Absprung aus landenden Flugkörpern.
    Auf eine aktive Zielelektronik wurde bewußt verzichtet, um Störungen oder bewußtes Jammen durch gegnerische Kräfte von vorneherein zu vermeiden. Ein rein mechanisches Visier für den Notbetrieb ist ebenfalls vorhanden, falls das Zielfernrohr ausfallen sollte.
    Es wurde beim Entwurf auch auf eine ausreichende Einsatzentfernung und Genauigkeit Wert gelegt, um im urbanen Umfeld den unten in den Straßen vorrückenden Sicherheitskräften Feuerschutz bieten zu können. Auch ein gezieltes Ausschalten von Terroristen oder Verbrechern wie Scharfschützen oder Geiselnehmern war so möglich. Bei den Planetaren Sicherheitskräften waren sie sehr beliebt, und die mit ihnen ausgerüsteten Spezialkräfte wurden zuweilen als die "Helden von Novuralsk" bezeichnet.

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    Die Geschichte, weshalb die Raptunov letztlich verboten wurde, mag für gewöhnliche aufgeklärte Bürger aus dem Kernsektoren des Imperiums etwas kurios klingen. Sie zeigt aber, welchen Sachzwängen sich selbst die Imperiale Exekutive in manchen Fällen beugen muß. Anschläge mit der Raptunov hatte es hin und wieder gegeben, seit sie im Umlauf war, genauso wie mit jedem anderen Blaster. Das war an sich nichts besonderes.
    Aber im Jahre 10271 I.Z. wurde Seine Heiligkeit der Groß-Mbulu von Tirian von einem Attentäter erschossen, als er dabei war, die Neujahrs-Weihezeremonie durchzuführen. Die Tatwaffe, eine Raptunov, wurde schnell gefunden, und in ihrer Raserei lynchte die aufgebrachte Menge den nächstbesten unbeteiligten Passanten, der in der Nähe stand (später stellte sich heraus, daß der Blaster von dem oder den Tätern dort zurückgelassen worden war). Die Anhänger des Mbulu, die ihn als lebenden Halbgott verehrt hatten, reagierten so empört auf das Attentat, daß der gesamte Tirian-Sektor monatelang von Unruhen erschüttert wurde.
    Nun war Tirian von den Sektoren der imperialen Kernwelten nicht so weit entfernt, daß es als unbedeutend gelten konnte. Die Exekutive mußte reagieren, wenn sie keinen offenen Aufstand riskieren wollte. Die Synode auf Tirian hatte per Dekret bereits festgestellt, daß fortan alle Blaster gleichen Typs wie die Raptunov des Attentates als "Werkzeug des Bösen" zu gelten hatten und niemals wieder von Menschen berührt werden durften. Diese Forderung wurde ganz unverhohlen auch dem Imperialen Gouverneur vorgelegt. Am Ende gab die Exekutive nach und sprach das Verbot aus, woraufhin die Lage sich beruhigte.
    Der oder die wahren Attentäter wurden übrigens niemals gefaßt.

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    Zeitgenössische Analysen gehen davon aus, daß die Tat eher ein persönlicher Racheakt war. Der Großmbulu hatte in seiner Amtszeit einige religiöse Vorschriften sehr verschärft, ein Umstand, der bei breiten Bevölkerungsgruppen auf Tirian Entbehrungen und gewiß in einzelnen Fällen auch persönlich empfundenes Leid verursacht hatte. Letzteres ist ein denkbares Motiv für ein Attentat.

     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Juni 2018 um 13:18 Uhr
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  3. Excellox

    Excellox Erfahrener Benutzer

    Jammern auf ganz hohem Niveau, aber ist es gewollt, dass sie innen nicht lackiert ist, mal also am Spannhebel orange sieht?
     
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  4. Genaro1998

    Genaro1998 Erfahrener Benutzer

    WOW einfach nur Krass was du da machst!
     
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  5. Crash Override

    Crash Override Erfahrener Benutzer

    Geil. einfach nur Geil. Dazu noch eine wirklich krasse Geschichte, bei der man glauben könnte, das sie in ferner Zukunft Wirklichkeit werden könnte. Ja, ich hab den Post komplett durchgelesen. Man könnte meinen, du schreibst öfter Fanfictions ;)

    Weiter so!
     
    Dox77 und medusa gefällt das.
  6. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    @Excellox
    Das hab ich ehrlich erst hinterher gesehen. Wenn es mich zu stören beginnt, kann es ja auf einfache Weise noch nachgepinselt werden. ;)

    @Crash Override
    Ich schreibe seit einiger Zeit tatsächlich wieder öfter. Hab in meiner LARP-Zeit viel Fantasy produziert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Juni 2018 um 14:31 Uhr
    Balthazar2026 gefällt das.
  7. Excellox

    Excellox Erfahrener Benutzer

    Soll deine Leistung auch nichtmal ansatzweise schmälern, extrem geiler Sch.... :)
     
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  8. Reverend Thomas

    Reverend Thomas Erfahrener Benutzer

    @medusa, FILMREIF! Absoluter Blockbuster! Cannes Sieger 2024!!!
     
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  9. TK99699

    TK99699 Erfahrener Benutzer

    OK.
    Das Ding gehört auf jeden Fall zu den heißesten Teilen die ich nerfmäßig bisher so gesehen habe.
     
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  10. glimmlampe82

    glimmlampe82 Neuer Benutzer

    Nach einiger Zeit Bastelabstinenz bin ich doch mal wieder übers Forum gestolpert und nachdem die Umzugskiste mit den Blastern auch wieder zugänglich ist, dachte ich ich poste auch mal ein paar alte Stücke:

    Mein erster (den ich noch besitze):

    Den fand ich von der Technik her interessant, einhändig zu schießen, nur die Form ist gewöhnungsbedürftig:

    Die Stryfe ist der einzige bisher fertiggestellte mit ein paar mehr Modifikation (verlängerter Stock, allerdings vermurkst, die originalstangen hätte ich komplett im Alurohr versenken sollen, und den Flywheel Schalter hab ich durch nen Kippschalter ersetzt):

    Und eigentlich noch Work in Process, die Roughcut. Da muss wohl oder übel noch ein bischen Messing vorne rein, ich Depp hab diese Dartfesthaltestängelchen rausgeschnitten, jetzt neigen die Darts zum rausfallen:
     
  11. Alpha Asample

    Alpha Asample Erfahrener Benutzer

    ich seh nix
     
  12. DerLuchs

    DerLuchs Erfahrener Benutzer

    "Ich hab keine Berechtigung" und so...
     
  13. glimmlampe82

    glimmlampe82 Neuer Benutzer

    besser?
     
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  14. DerLuchs

    DerLuchs Erfahrener Benutzer

  15. Alpha Asample

    Alpha Asample Erfahrener Benutzer

    viel Besser
     

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