Tipp Stryfe Daten Cages, Flywheels, Motoren

Dieses Thema im Forum "Stryfe" wurde erstellt von Jefe 2.0, 17. Januar 2020.

  1. Jefe 2.0

    Jefe 2.0 Auf Blasted zuhause

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  2. s1rf

    s1rf Erfahrener Benutzer

    Worker Black Motoren habe ich zu Hause, das sind 132er, nicht 130er (leider)
     
  3. Jefe 2.0

    Jefe 2.0 Auf Blasted zuhause

    ich füge hier mal insgesamt 3 Artikel ein die ich einmal für meine FB Seite geschrieben habe.

    Cages und Flywheels


    Cages und Flywheels gibt es eine große Menge auf dem Markt. Für die meisten ist es schlicht zuviel zu wissen was sich hinter den einzelnen Cages und Flywheels verbirgt, bzw. was für einen Nutzen das ganze dem Anwender bringt. Im Modding (modifizieren) werden verschiedene englische Begriffe benutzt weil die Szene international ist und sich das ganze entsprechend Durchgesetzt hat.

    Das Gehäuse wird Cage genannt, die Schwungräder Flywheels. Gemessen wird in FPS was feeds per Second bedeutet und die Strecke ist die ein Dart in einer Sekunde zurück legt.

    Bei meinen ganzen Tests habe ich verschiedene Dinge heraus gefunden.

    Das wichtigste ist: Reichweite und Genauigkeit sind zwei gegensätzliche Punkte.


    Das liegt vom Prinzip her im unterschiedlichen Aufbau der Cages und Flywheels.

    Möchte ich auf Reichweite gehen dann nehme ich einen gerade Cage, einen sogenannten „High Crush Cage“.

    Möchte ich auf Genauigkeit gehen dann nehme ich einen angeschrägten Cage, einen sogenannten „Canted Cage“.

    Bei den Cages gibt es unterschiedliche Arten, Kunststoff, Nylon, 3D Druck und Aluminium.

    Cages gibt es in den Größen 43,5 bis 41,0 mm Achsabstand, jeweils in 0,5mm Schritten kleiner werdend.


    Bei den Flywheels ist es ähnlich, nur ist die Variantenanzahl hier noch höher.

    Flywheels gibt es, neben den Verschiedenen Materialien aus denen sie gefertigt werden, in Konkav geschliffen, gerade eingekerbt, Konkav eingekerbt, Diamantförmig geschliffen in verschiedenen Durchmessern.


    Ein Dart hat die Dicke zwischen 12,7 mm (amerikanische Hersteller / Elite Dart) und 13,0 mm (chinesische Hersteller). Das liegt im unterschiedlichen Imperialen / Metrischen System was beiden Ländern zugrunde liegt und hat Auswirkungen auf den s.g. „Crush“ also den Bereich wo der Dart von den Flywheels erfasst und beschleunigt wird. Je höher (also näher beieinander stehende Flywheels) der Crush ist desto höher ist die Beschleunigung und desto weiter wird der Dart fliegen.

    Aber, genau das Aber kommt jetzt direkt hinterher, aber mit zunehmender Reichweite wird ein Dart ungenauer und fängt das so genannte „fischeln“ an. Als Fischeln wird das unkontrollierte Fliegen eines Darts bezeichnet der sich von links nach rechts bewegt.


    Und jetzt beginnt der Teil wo es richtig interessant wird ;)


    Möchte ich einen Dart möglichst weit schießen dann nehme ich einen so genannten „High Crush Cage“ mit eingekerbten Flywheels und leistungsstarken Motoren (siehe auch Motorenspezifikation)

    Möchte ich einen Dart möglichst genau schießen dann nehme ich einen so genannten „Canted Cage mit konkav geschliffenen Flywheels.


    Schauen wir uns zuerst einmal die „High Crush Cages“ an.


    Ausgehend vom Originalen Cage beginnen die Cages in den Größen 43,5 mm und gehen hinunter bis auf die Größe 41,0 mm Achsabstand. Bei einem High Crush Cage wird der Dart, durch das enge zusammenstehen der Flywheels wesentlich stärker erfasst und beschleunigt. Der Effekt wird noch verstärkt wenn man eingekerbte oder diamantförmig geschliffene Flywheels nimmt. Ich selber habe in Tests Reichweiten von 40+ Metern erreicht, dann war leider mein Testgelände zu ende und eine Mauer begann. Reichweiten von 50 Metern sind aber ohne weiteres drin, allerdings hat man auch locker Abweichungen von der Ideallinie von ca. 10 Metern. Für Wettbewerbe im Bereich Weitschiessen ist das natürlich nicht förderlich, da hier in einer recht engen Bahn geschossen wird.

    Da das entsprechend gute und zuverlässige Setup zu finden ist das was jeden „Sportschützen“ da antreibt.

    Also „High Crush Cages“ sind auf Reichweite ausgelegt


    Die so genannten „Canted Cages“ sind hingegen auf Genauigkeit ausgelegt. Bei einem Canted Cage wird der Dart in eine Rotation versetzt die dafür sorgt das der Abweichung entgegen gewirkt wird. Die ist im Grunde genommen gleichzusetzen mit der Rotation einer echten Kugel die durch die Züge im Lauf erreicht wird, nur das Berührung mit dem Lauf bei einem Dart hinderlich ist. Bei den Canted Cages gibt es zwei unterschiedliche Arten. Den geschlossenen Cage von DRS Performance mit ca. 4 Grad Neigung und die „offenen“ Cages verschiedener Hersteller mit ca. 8 Grad Neigung.

    Der Cage von DRS Performance (dem Erfinder des Aluminium Canted Cages) ist von der Performance immer noch der beste, allerdings durch seine Bauart auch einer der teuersten, zumal er in Deutschland gefertigt wird. Allerdings kratzen schon einige an seiner Spitzenposition. Man darf gespannt sein wo da die Entwicklung noch hin geht. Auch ein Canted Cage erreicht eine größere Reichweite als ein Standard Cage, wenn auch bei gleichen Motoren nicht die gleiche Reichweite wie ein „High Crush Cage.

    Sportschützen hierzulande die auf Genauigkeitswettbewerbe gehen werden also immer einen Canted Cage nehmen. Das entsprechende Setup Cage/Flywheels und Motoren ist also auch hier eine kleine Wissenschaft für sich


    Ein „Canted Cage“ ist also auf Genauigkeit ausgelegt


    Cages und Flywheels können aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen.


    3D Druck - was bisher die günstigste Art war einen neuen Cage zu haben

    Kunststoff - was neu auf dem Markt ist und denjenigen einen Preiswerten Cage bieten soll der keinen Zugriff auf 3D Druck hat

    Nylon - ebenfalls wie bei Kunststoff bieten Nyloncages die Möglichkeit preiswerte Leistungssteigerungen zu bekommen.


    3D Druck, Kunststoff und Nylon Cages sind von daher im „Mid Preis Segment“ angesiedelt.


    Aluminium - die beste, gleichzeitig aber auch die teuerste Möglichkeit die Leistung zu steigern


    Aluminium ist im „High Class Segment“ angesiedelt und stellt die teuerste Möglichkeit, gleichzeitig aber auch die beste, Leistungssteigerung zu erreichen.


    Fangen wir also bei dem ganz normalen Standard Cage an, die günstigste Art diesen zu modifizieren ist ihn mit neuen Flywheels und Motoren auszustatten. Dabei kann man nur die Reichweite steigern da der Standard Cage ein gerade Cage ist. Manche Hersteller bieten da Kombimöglichkeiten an. In Deutschland ist das die Firma Blasterparts die präzisionsgedrehte Flywheels und Tuningmotoren anbietet.


    Im internationalen Bereich hat sich die Firma OFP (Open Flywheel Projekt) mit der Entwicklung von „High Crush Cages“ im 3 D Druckbereich einen Namen gemacht, Ebenfalls erhältlich sind Kunststoff, Nylon und Aluminiumcages von dieser Firma. 3 D Druck Cages der Firma OFP können zum Eigengebrauch runter geladen und selber ausgedruckt werden, allerdings kann man diese auch bei verschiedenen Shops im Internet erwerben. Bei 3D Druck Cages sollte man darauf achten ein Filament zu benutzen was die Wärmeentwicklung der Motoren auch verkraftet.


    Kunststoffcages gibt es, neben dem Anbieter OFP, auch von der Firma Worker, einem chinesischen Hersteller der bei den Moddern und Tunern weltweit einen recht guten Ruf erlangt hat in dem er gute Qualität abliefert. Bei der Firma Worker gibt es neben High Crush Kunststoffcages auch Canted Kunststoffcages mit entsprechenden Flywheels. Nebenbei ist Worker der größte Anbieter von unterschiedlichen Flywheels weltweit. Kunststoffcages bieten also eine preiswerte Möglichkeit Tuningcages zu bekommen wenn man keine Möglichkeit hat an einen 3D Druck Cage zu gelangen.


    Aluminiumcages gibt es von verschiedenen Kleinherstellern wie DRS Performance, OFP, Artifact, auch von der Firma Worker. Aluminium Cages zeichnen sich durch eine extrem hohe Laufruhe aus und sind von daher gerade für denjenigen der sportlich unterwegs ist das nonplus ultra.


    Soviel erst mal für heute. Beim nächsten mal gehe ich genauer auf die Flywheels ein und auf das zusammenspiel der Motoren, sowie was für Auswirkungen „Selectfirekits“ und „Fullautokits“ auf die Cages, Flywheels, Motoren und dadurch auch auf die Performance haben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Januar 2020
  4. Jefe 2.0

    Jefe 2.0 Auf Blasted zuhause

    Flywheels


    Mehr noch als Cages gibt es unterschiedliche Flywheels auf dem Markt. Nicht nur das sie aus den unterschiedlichen Werkstoffen (Kubnststoff oder Metall) sind, sie unterscheiden sich auch in Form, Grösse und Einsatzzweck. Flywheels die für den Einsatz in Canted Cages vorgesehen sind passen nicht unbedingt in High Crush Cages und umgekehrt. Dazu kommt noch ein unterschiedlicher Durchmesser und schon gibt es eine riesige Möglichkeit Kombinationen zu generieren von denen nicht unbedingt jede passt oder die gewünschten Ergebnisse bringt. Generell gilt das alle Cages eines Herstellers auch mit den Wheels eines Herstellers kompatibel sind, sie unterscheiden sich lediglich in Ihrer Wirkungsweise.


    Neben den unterschiedlichen Materialien gibt es auch unterschiedliche Formen bzw.Einsatzzwecke. Es gibt konkav geschliffene Flywheels die den Dart in eine Drehbewegung versetzen sollen, es gibt eingekerbte Flywheels die den Dart besser greifen sollen, es gibt glatte Flywheels die eine bessere Laufruhe bringen und dadurch eine gleichmässige Beschleunigung erreichen sollen, es gibt konkav geschliffene eingekerbte Flywheels und schliesslich noch diamantförmig geschliffene Flywheels.


    Daneben gibt es noch Flywheels die mit einem unterschiedlichen Gewicht bei gleichem Aussehen (lediglich anderer Farbe) identisch sind.


    Das Gewicht, zusammen mit den Motoren und eingesetzten Selectfire Kits (Wahl zwischen Einzelschuss, Dreiersalve und Dauerfeuer) und Fullauto Kits ist da ausschlaggebend.

    Bei Fullauto und Salvenfeuer braucht man Motoren mit einem hohen Drehmoment da jeder Dart der zwischen die Flywheels geschoben wird diese ein klein wenig stoppt, so das bei einem geringen Drehmoment die Darts Stück für Stück kürzer fliegen. Bei Einzelfeuer brauche ich eine möglichst hohe Drehzahl damit der einzelne Dart möglichst schnell beschleunigt wird. Das wird noch begünstigt durch das Gewicht des einzelnen Flywheels. Leichtere Flywheels laufen schneller an, stoppen aber auch schneller bei einem Dart der dazwischen gerät. So gibt es z.B. Flywheels der Firma Worker die diamantförmig geschliffen sind die einen Gewichtsunterschied von einem Gramm haben. Rechnet man dazu das Drehmoment von einem Motor mit 500 Gramm je cm bekommt man einen anderen Wert als wenn ein Motor 1500 Gramm je cm Schwungmasse hat.


    Mehr will ich dazu hier jetzt nicht ausführen denn das ganze wird hier echt physikalisch ;)


    Wichtig zu wissen ist, hohes Drehmoment eignet sich für viele Schüsse schnell hintereinander.

    Hohe Drehzahl eignet sich für Einzelschüsse auf weite Entfernung.


    Das wichtige ist eine gute Kombination zu finden die auf die Ansprüche, die man an den Einsatzzweck des Blasters stellt auch gut funktioniert.


    Kommen wir also nun zu den einzelnen Flywheels und schauen uns den Einsatzzweck in den unterschiedlichen Klassen an.


    In der Low Budget Klasse, also der Klasse in der man den originalen Cage des Blasters verwendet sind die unterschiedlichen Flywheelarten (Konkav, konkav eingekerbt, eingekerbt, glatt) der Unterschiedlichsten Hersteller alle zu verwenden da sie sich nach dem Cage richten der vorgegeben ist.

    Schauen wir uns nun die Funktionsweise der einzelnen Flywheels an Hand von Beispielen an. In jedem Beispiel gehe ich davon aus das auch Tuningmotoren verwendet wurden.


    Glatte /gerade Flywheels.

    Glatte / gerade Flywheels gibt es von verschiedenen Herstellern wie @Blasterparts, @Containment Crew und ähnlichen. Diese Flywheels zeichnen sich dadurch aus das sie Präzisionsgedreht sind und dadurch den originalen Flywheels in ihrer Laufruhe überlegen sind. Sie greifen den Dart auch gleichmäßig und beschleunigen ihn durch ihre Laufruhe auch wesentlich besser. Dadurch erreicht man, gegenüber den originalen Flywheels und Motoren eine Leistungssteigerung im Bereich Reichweite und Genauigkeit. Im Low Budget Bereich gibt es nur Flywheels aus Kunststoff da sich Aluminium Flywheels hier nicht lohnen. Kunsstoffflywheels sind Leicht und bieten einen guten Einstieg in das Leistungsmodding.


    Eingekerbte Flywheels aus Kunsstoff

    Hier hat sich die Firma Worker aus China hervorgetan in dem sie verschiedenste Flywheels (weiss, schwarz, durchsichtig) in zwei verschiedenen Versionen anbietet. Diese sind zum einen eingekerbt gerade oder auf einem eingekerbten konkaven Flywheel. Das gerade Flywheel bietet einen höheren Crush und damit eine grössere Reichweite, das konkave Flywheel eine bessere Genauigkeit bei nicht ganz so hoher Reichweit. Auch hier lohnen sich in der Low Budget Klasse keine Aluminium Flywheels


    Konkave Flywheels aus Kunsstoff

    Hier sind die Bulldog Flywheels hervorzuheben die durch ihre Form den Dart auf einer grösseren Fläche umgreifen und ihn dadurch insgesamt besser beschleunigen sollen bei einer gleichzeitigen Präzisionssteigerung.


    Abschliessend bleibt zu sagen das, je stärker ein Flywheel eingekerbt ist desto stärker ist ein Dart der Abnutzung unterlegen, man wird ihn also weniger oft benutzen können.


    Kommen wir nun in den Midprice Bereich.

    Hier haben sich, durch die 3D Druck Cages und die neuen Kunsstoff- / Nyloncages eingekerbte und konkav geschliffene Flywheels durchgesetzt.


    Glatte/gerade Flywheels

    Glatte/gerade Flywheels funktionieren auch in diesen Cages gut, aber dadurch das der „Crush“ immer geringer wird der Dart auch sehr leicht durchrutschen kann, was dann zu Jams (Störungen) führen kann. Jams wiederum sind für die Motoren gefährlich da sie dadurch durchbrennen können. Gerade Flywheels sollten daher möglichst nur bei Cages mit den Motorachsabständen von 43,5 mm, 43,0 mm und 42,5 mm eingesetzt werden.


    Eingekerbte Flywheels aus Kunststoff

    Eingekerbte Flywheels aus Kunsstoff sind bei den 3D Druck Cages und den Kunsstoffcages im „High Crush“ Bereich das Flywheel der Wahl. Sie erreichen, genau wie im Low Budget Bereich entweder eine höhere Reichweite oder eine bessere Präzision, wobei in den unteren Crush Bereichen die Darts entsprechend leiden. Da es hier High Crush Cages (gerade) und Canted Cages (angeschrägte gibt empfhielt sich hier die Geraden Flywheels für die geraden High Crush Cages zu nehmen und die Konkaven für die angeschrägten Canted Cages. High Crush Cages gibt es in den Grössen 42,0 mm, 41,5 mm und 41,0 mm. Canted Cages in den Bereichen 42,5 mm und 43,5 mm. Auf Thingiverse gibt es noch angeschrägte Canted Cages in unterschiedlichem Crush die ich leider zu diesem Zeitpunkt noch nicht testen konnte.


    Konkave Flywheels aus Kunsstoff

    Konkave Flywheels aus Kunsstoff haben in meinen Tests am besten in High Crush Cages funktioniert. Der Cage der dabei am besten funktionierte waren die Cages um 42,0 mm herum. Andere Grössen hatten da doch mit gelegentlichen Problemen zu kämpfen


    Generell bleibt hier zu sagen das der Cage mit 42,0 mm der Cage ist der die meisten Flywheelarten verträgt und auf lange Sicht gesehen die besten Ergebnisse bringt (Reichweite, Genauigkeit, Dartverschleiss)


    Kommen wir nun zum oberen Preissegment.


    Auch hier gibt es die unterschiedlichsten Flywheelarten nur hier sind sie in den meisten Fällen auf einen bestimmten Cage hin designed und werden auch mit diesem vertrieben. Der Hersteller Artifact bietet für seine beiden Cage Arten (Gerade = Rot, Angeschrägt = golden) je drei unterschiedliche Flywheels an aus denen man selber auswählen muss, die Firma Worker bietet für Ihre Cagearten (Schwarz, Blau, Gold, Silber und Lila) direkt Pakete an die mit den entsprechenden Flywheels ausgestattet sind so das man „nur noch“ die Entscheidung fällen muss was einem wichtiger ist, Präzision oder Reichweite. Artifact und Workercages sind die so genannten „Brot und Butter Cages“ die mit einer Auswahl an Aluminium Flywheels aufwarten und für die meisten Bereiche ausreichend sind. Aluminium Cages anderer Hersteller, wie z.B. DRS Perfomance, Heston, Containment Crew oder auch einen der Nyx-Cage verwenden Kunststoffcages die aber in diesem Preissegment den Aluminium Flywheels in keinster Weise unterlegen sind, allerdings auf den speziellen Cage hin designed wurden.


    Da es hier schwierig ist die Flywheels unter einander zu tauschen bleibt zu sagen das man, je nachdem was man bevorzugt ein Paket des jeweiligen Herstellers nehmen sollte und dann die Motoren die man bevorzugt.


    Mehr zu Motoren, den Selectfire und Fullauto Kits, sowie den weiteren wichtigen Komponenten wie Schaltern, Voltmeter, Lipowächter, Notausschalter, Liions und Lipos demnächst hier.
     
  5. Jefe 2.0

    Jefe 2.0 Auf Blasted zuhause

    Weitere elektronische Komponenten


    Nachdem wir uns die Cages und Flywheels mal genauer angesehen haben kommen wir nun zu weiteren elektronischen Komponenten die man in einem Blaster (in dem meinigen Falle eine Stryfe) verbauen kann. Ich möchte im Voraus festhalten, dass ich selber ein Elektronoob bin und alles was ich schreibe darauf beruht was andere mir erzählt haben und was ich dann so umgesetzt habe. Bei mir funktioniert es so.


    Kabel

    Schalter

    Motoren

    Selectfire Kits

    Fullauto Kits

    Killswitch (Notausschalter)

    MosFETs

    Stecker

    Stromversorgung

    Voltmeter oder Lipowächter



    Kabel

    Fangen wir bei den Kabeln an. Da Strom fließen muss und die Kabel in einem originalen Blaster nicht auf größere Stromstärken ausgelegt sind sollte man, wenn man einen Blaster umbaut auch direkt zu stärkeren Kabeln greifen, sprich einen größeren Querschnitt nehmen. In meinem Falle benutze ich immer Kabel mit mindestens einem Querschnitt von 0,5 mm² meist sogar 0,7 mm² (alternativ 18awg bis 16awg) in den entsprechenden Farben. Ohne den Kabelquerschnitt zu erhöhen werdet ihr einfach nicht froh mit euren optimierten Blastern. Hier sollte nicht am falschen Ende gespart werden.


    Schalter

    Da jeder elektrische Blaster über einen Schalter betätigt wird und dieser quasi eine „Schnittstelle“ ist sollte man auch unweigerlich den originalen ersetzen. Ich pers. Nehme, um auf der sicheren Seite zu sein immer 15A Microschalter. Schaut nach was für Motoren Ihr einsetzt und mit welchen „Stromstärken“ ihr arbeitet. Ein Zuviel gibt es da nicht, ehr ein zu wenig. Wichtige Anmerkung hierbei ist, dass es auf eBay und Amazon viele minderwertige Klone gibt. Kauft lieber beim Elektrohändler eures Vertrauens, denn da könnt ihr euch auf die Herstellerangaben verlassen.


    Motoren

    Motoren selber sind ein weites Feld und man sollte sich im Vorhinein überlegen was man überhaupt von einem Motor erwartet. Es ist einfach zu sagen „Mehr Leistung“ oder „Größere Reichweite“, wenn man nicht das Zusammenspiel von Cage, Flywheels und Motoren berücksichtigt. Gleiche Motoren werden in Unterschiedlichen Cages zu komplett unterschiedlichen Ergebnissen führen. Da ich kein Wissenschaftler bin und mir auch nur begrenzte Resourcen zur Verfügung stehen, habe ich das getestet was mir Sinnvoll erschien. Richtige Tests würden aussagen das ich jede nur mögliche Motor/Flywheel/Cage Konstellation unter gleichen Bedingungen teste.

    Wichtig zu wissen ist zuerst einmal was unsere Motoren unterscheidet. Es gibt Motoren die auf eine hohe Drehzahl ausgelegt sind um einen Dart möglichst schnell zu beschleunigen, und es gibt Motoren die auf ein möglichst hohes Drehmoment ausgelegt sind um viele Darts möglichst gleichmäßig zu beschleunigen.

    Motoren mit einer hohen Drehzahl brauchen länger zum Beschleunigen und haben bei gleicher Leistung (Spannung * Strom) ein geringeres Drehmoment (im Grunde die Beschleunigungskraft des Motors). Sie können Darts auf höhere Geschwindigkeiten beschleunigen, erreichen bei hoher Kadenz allerdings eventuell nicht mehr ihre Spitzengeschwindigkeit.

    Motoren mit einem hohen Drehmoment springen etwas schneller an, erreichen aber bei gleicher Leistung (Spannung * Strom) ein geringere Maximalgeschwindigkeit. Dadurch erreicht man gleichmäßigere Reichweiten bei schnellem Feuer. Bei Selectfire oder Fullauto Kits ist sowas grundsätzlich zu empfehlen. Im Moment trage ich die Motorspezifikationen der einzelnen Hersteller zusammen und werde sie zu einem späteren Zeitpunkt hier veröffentlichen. Jedenfalls von den Motoren die ich verbaut habe. Auf das Thema Motoren selber werde ich dabei noch einmal gesondert eingehen und die Unterschiede, die ich fest gestellt habe weiter herausarbeiten.


    Selectfire Kits.


    Es gibt verschiedene Selectfire Kits. Allen gemein ist aber, dass sie eine Einstellung haben, die das wechseln zwischen Einzelschuss, Dreiersalve und Dauerfeuer ermöglicht. Dafür benötigen sie entsprechend Strom und es ist besser von Anfang an mit entsprechenden Leistungsstarken Motoren und Stromversorgung (LiPos, keine Li-Ions) zu planen. Ansonsten wird man mit diesen Kits nicht froh. Der Einbau ist auch etwas komplexer, da in der Stryfe nur relativ wenig Platz ist um diese unterzubringen. Die Hersteller haben meist das ganze schon entsprechend vorinstalliert auf Baugruppen die nur noch an den dafür vorgesehenen Stellen platziert werden müssen, so dass man sich nur noch um weitere Komponenten und deren Platz im Blaster Gedanken machen muss. Ordentlich installiert machen sie sehr viel Spaß, vor allem in Blastern die einen Canted Cage und entsprechende Flywheels verbaut haben.


    Fullauto Kits

    Für Fullauto Kits gilt vom Prinzip her das gleiche wie für Selectfirekits, nur dass es hier keine Einstellung für die Auswahl gibt. Fullauto Kits machen meines Erachtens nach den meisten Spaß in Blastern die einen High Crush Cage bis max. 42,0 mm Crush haben (43,5 mm, 43,0 mm, 42,5 mm und 42,0 mm). Gleichzeitig sollte man auch einen Cage mit Dartführung verbauen, um die Gefahr von Jams zu minimieren. Alternativ kann ein entsprechendes NaPraDD (siehe www.blasted.de) oder ein 3D Druckteil von Thingiverse.com verbaut werden was dafür sorgt das der Dart nicht mehr nach oben aus dem Magazin rutschen kann.


    Bei einem Einbau von einem Selectfire oder einem Fullauto Kit sollte man auf jeden Fall beachten möglichst neuwertige Darts zu benutzen, da alte oder ausgenudelte Darts zu Jams führen was im schlimmsten Fall Motoren und/oder LiPo Beschädigen kann.


    Killswitch


    Als Killswitch wird ein Schalter bezeichnet, der dafür sorgt, das im Falle eines Defekts bei dem die Motoren permanent laufen der Strom unterbrochen werden kann. Meist bringt man ihn am Batteriefach oder unter der Jamdoor an, auf jeden Fall da wo man ihn leicht und schnell erreichen kann um durch schnelles betätigen Schäden von den Teilen abzuwenden.
    Ein klassischer Verursacher eines solchen Falls ist ein Steckengebliebener Flywheelschalter (besonders bei umlackierten Blastern).


    Mosfets


    Bei MosFETs handelt es sich im Prinzip um Elektrochemische Relays, also einem Schalter für Hohe Ströme, der sich mithilfe eines deutlich geringeren Stromes umschalten lässt. Das erlaubt euch auch extrem Leistungsstarke Motoren mit den kleinen Nerf-schaltern anzusteuern.

    Im www.blasted.de Forum existiert eine sehr gute Anleitung um diese zu verbauen ( https://www.blasted.de/threads/mosfet-leicht-gemacht.6818/#post-168290 ). Es lohnt sich immer ein paar Euro zu investieren um eure teureren Komponenten zu schützen.


    Stecker


    Wenn Ihr in euren Blastern anstelle von Li-Ions LiPos benutzt müsst Ihr euch über andere Anschlüsse Gedanken machen. Diese sollten immer darauf basieren was für einen LiPo ihr benutzt. Ich selbst benutze XT60 Stecker da diese gängiger Standard sind und mir für die LiPos die ich benutze empfohlen wurden. Da ich bisher damit gut gefahren bin denke ich nicht das ich das ändern werde.
    Für Blaster-Interne Verbindungen sind XT30 Stecker eine gute Kompakte Alternative.


    Stromversorgung


    Als Stromversorgung bezeichne ich generell die Batterien des Blasters. Das können normale Alkali Batterien, Li-Ions oder LiPos sein, je nach Art der Motoren, die ich verbaut habe. Auf die Stromversorgung selbst gehe ich nochmal im Zusammenhang mit den Motoren ein. Wichtig zu wissen ist das die Stromversorgung mit allen elektrischen Komponenten, die ihr verbaut zusammenhängt und ausreichend dimensioniert sein muss. Li-Ions und LiPos müssen immer entsprechend sicher gelagert werden da sie bei „Tiefenentladung“ oder Kurzschluss kaputt gehen können und das dann durchaus gefährlich werden kann. Außerdem dürfen Li-Ions und LiPos nur mit dafür vorgesehenen Ladegeräten geladen werden da alles andere gefährlich ist. Es empfiehlt sich immer die Seiten des Herstellers aufmerksam zu lesen und sich entsprechend schlau zu machen.


    Voltmeter / Lipowächter


    Wenn Ihr also einen Hochleistungsblaster zusammenschraubt und diesen mit entsprechender Stromversorgung betreibt ist es auf jeden Fall besser diesen mit einem Voltmeter oder besser noch einem Lipowächter auszustatten. Dieser sagt euch immer wie die Li-Ions oder LiPos vom Ladestand her sind und sagen euch wann ihr in die Nähe des Bereichs kommt wenn ein Li-Ionen Akku oder LiPo „tiefenentladen“ wird, was nichts anderes bedeutet als das er kaputt geht.


    Das wars erst mal und beim nächsten Mal mache ich mit einem genaueren Blick auf die Motoren, die ich verbaut habe weiter.
     
  6. Jefe 2.0

    Jefe 2.0 Auf Blasted zuhause

    Diese Fragen sollte sich auch jeder stellen der mit Stryfe Modding anfängt ;) hab ich vor einiger Zeit mal zusammengefasst .

    Da mich in den letzten Woichen immer wieder Fragen erreicht haben was ich denn so empfehlen würde, will ich das ganze hier mal in andere Worte fassen und in Zukunft hierauf verweisen. Ich habe vom Low Budget Bereich bis hin zum High Endbereich eine Spanne von ca. 130,00 Euro, wenn man mit Selectfire oder Fullauto Umbauten rechnet sind wir schnell bei 200,00 Euro. Deswegen gebe ich keine Empfehlungen sondern gebe euch einen Fragenkatalog an die Hand auf dessen Basis Ihr selber entscheiden könnt.

    Fragen die man sich stellen sollte wenn man eine Stryfe umbaut.

    1. Wieviel Geld steht mir zur Verfügung?
    1.a Low Budget (bis ca. 30,00 Euro)
    1.b. Mid Budget (bis ca. 60,00 Euro)
    1.c. Unlimited (über 60,00 Euro)

    Die Frage nach dem Geld ist die wichtigste denn es bringt nichts nur eine Komponente zu haben die in den Bereich "Unlimited" fällt wenn der Rest nicht stimmt/passt, da ist man mit manchem Low Budget Blaster besser dran. Also diese Frage sollte sich jeder als erstes ehrlich beantworten

    2. Was möchte ich erreichen?
    2.a. Reichweite (High Crush Cages oder Gerade Cages)
    2.b. Präzision (Canted Cages, also angeschrägte Cages)

    Reichweite und Präzision schliessen sich bei Nerf Darts in den meisten Fällen aus. Alle Canted Cages schiessen weiter und genauer als ein normaler Cage, werden aber niemals (bzw nur sehr schwer und dann haben sie mit den gleichen Problemen zu kämpfen) die Reichweite eines High Crush Cages erreichen.

    3. Wie möchte ich schiessen?
    3.a. Normal weiter
    3.b. Selectfire
    3.c. Fullauto

    Diese Frage ist immens wichtig für die Motorenwahl und auch für die Art des Cages und müsste eigentlich vor den anderen Fragen stehen, da jedoch die meisten Leute im Normalmodus bleiben und sich kein Selectfire Kit oder ein Fullauto Kit holen habe ich sie etwas weiter nach hinten gestellt.
    Es gibt verschiedene Arten von Motoren.
    Die Im LARP gebräuchlichsten sind die Slotdevil1033er die auf 8 Volt eine für LARP noch akzeptable Leistung entfalten und mit denen man unbesorgt noch auf seinen Mitspieler schiessen kann.
    Daneben gibt es noch eine ganze Menge anderen Motoren. Die neuste Generation sind die sogenannten "Neo" Motoren die anstelle eines normalen Magneten einen Neodynmagneten haben und eine entsprechend höhere Leistung bringen.
    Motoren gibt es in unterschiedlichen Größen (130er, 132er, 180er)
    Folgende Überlegungen sollte ich hier präzisieren
    Motoren haben Drehzahl und Drehmoment.
    Näheres dazu hab ich im vorherigen Post geschrieben.
    Deswegen sollte man sich immer die Datenblätter der Motoren anschauen und die Spezifikationen mit in die Überlegungen mit einbeziehen was ich an Cage/Flywheels und sonstiges Zubehör im Blaster habe.

    4. Wie will ich meinen Blaster betreiben?
    4.a. mit normalen Batterien
    4.b. mit Li-ions
    4.c. mit Lipos

    Das ganze ist wichtig und hat wiederum mit Auswirkungen auf die Motoren, Selectfire und Fullauto Kits da nicht jedes Kit auch mit wenig Leistung zurecht kommt. Ausserdem sollte man sich an dieser Stelle auch Gedanken machen um Schalter, Mosfets und Kabel.

    5. Wo will ich mit meinem Blaster hin?
    5.a auf ein LARP - bitte nur moderates Modding - schliesslich wollt ihr auch morgen noch mit dem Gegenüber spielen
    5.b. auf einen War - bitte nur moderates Modding - schliesslich wollt ihr auch morgen noch mit dem Gegenüber spielen
    5.c. auf einen Wettbewerb - ok los gehts, modded das beste was ihr hinbekommt ;) Ich hoffe diese Überlegungen hier haben euch geholfen

    Alle Tests von mir, sind Test die ich zum Spaß und aus eigener Neugier heraus vollkommen subjektiv gemacht habe. Ich fühle mich in keinster Weise dafür verantwortlich wenn irgendjemand eine meiner Kombos nachbaut und mit den Ergebnissen nicht zufrieden ist. Meine Tests sind keinerlei Anleitungen und ich bin in keiner Weise für irgendetwas haftbar zu machen. Jeder kann sich ja schliesslich bei den Herstellern selber schlau machen oder selber testen ;)

    Es handelt sich bei meinen Tests auch nicht um irgendwelche Anleitungen zum umbauen von Stryfes. Das haben hier schon andere besser als ich erklärt. Für mich das beste ist bisher das hier: https://blasted.de/threads/stryfe-howto-2016-schalter-motoren-kabel-locks.6198/
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2020
  7. medusa

    medusa Auf Blasted zuhause

    Geht leider nur ein Like pro Beitrag. :(
     
  8. Dominik

    Dominik Auf Blasted zuhause

    Ja, das ist schon gelegentlich bemängelt worden.
     
  9. Rebound

    Rebound Auf Blasted zuhause

    Genau wie der fehlende Dislike Button... *InRichtung @medusa sPostschielt*
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2020
    medusa gefällt das.
  10. FetteWorst

    FetteWorst Auf Blasted zuhause

    Die Nerf Modding Bibel :D
    Bei Jefe fließt Microplastik durch die Adern :cool:
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2020
    Jefe 2.0 und medusa gefällt das.
  11. Jefe 2.0

    Jefe 2.0 Auf Blasted zuhause

    Hier nochmal die Bedingungen nach denen ich die Stryfes getestet habe.

    Tests


    Was bringt es verschiedene Blaster zusammen zuschrauben wenn man sie nicht testet. Also habe ich mir ziemlich zu Anfang überlegt wie solche Tests ausschauen können und für mich folgende Testarten zu Grunde gelegt. Das wichtigste bei Tests ist immer die Reproduzierbarkeit, so das man auch zu unterschiedlichen Zeiten den Test wiederholen kann wenn neue Cages, Flywheels, Motoren auf den Markt kommen.


    Darts

    Bei meinen Tests verwende ich neue / fast neue Darts der folgenden Typen.

    Elite Darts (hier hauptsächlich die Doomland Darts)

    Chinaforce

    Akkufakes

    Waffleheads

    Es gibt darüber hinaus noch jede Menge anderer Darts allerdings hat sich in den letzten Jahren heraus gestellt das diese Darttypen am häufigsten verwendet werden und auch mit am zuverlässigsten in Flywheelern funktionieren.

    In Zukunft (ist auch eine Geld und Zeitfrage) werde ich allerdings nur noch auf Basis von Elitedarts testen.


    Hilfsmittel

    Ich verwende folgende Hilfsmittel um die Tests möglichst genau zu machen.

    Chronographen, Stativ, Testbox zum Treffen, 12er Standardmagazine, Halterung für den Blaster, Zielhilfen, Darts


    Testarten

    Geschwindigkeit, hier FPS (Feet per Second)

    Die Geschwindigkeit mit der ein Blaster einen Dart verschießt ist grundsätzlich Interessant. Zu beachten ist hier bei das alle von mir getesteten Stryfes nach folgenden Kriterien getestet wurden:

    - der dafür vorgesehene Li-Ion oder LiPo mit der dafür vorgesehenen Spannung für die entsprechenden Motoren (siehe meine Motorenliste)

    - der Dart wurde möglichst ohne Lauf verschossen

    - gemessen wurde direkt an der Mündung

    - geschossen wurde mit vollständig geladenen Li-Ions / LiPos

    - geschossen wurde in einem Windstillen Raum

    - Benutzt wurde ein Chronograph der Marke Xcortech MK3 X3200 (unterschiedliche Chronographen können leicht unterschiedliche Ergebnisse bringen)

    - die verschossenen Darts waren neu / fast neu

    - 12 Darts je Messung, bestes und schlechtestes Ergebnis wurde aussortiert

    FPS Ergebnisse werde ich in Zukunft nicht mehr veröffentlichen da mir das ganze zu heikel ist, es wird nur noch den Vermerk LARP/War-safe (bis 100 FPS) und Sport (alles über 100 FPS) geben. Daraus kann dann jeder seine Schlüsse für sich selber ziehen.

    Genauigkeit, gemessen auf 5 Meter, 10 Meter, 15 Meter

    Den Streukreis den ein Blaster auf die entsprechenden Entfernungen hat ist eines der interessantesten Dinge wenn man das ganze als Wettbewerbssport betreibt. Als Ziel dient eine sogenannte „Moggihbox“. Das bedeutet eine Box mit einem Din A4 grossen Ausschnitt in dem der Dart liegen bleiben muss damit er in die Wertung kommt. Entwickler war der Blasted Forenuser „Moggih“

    - der dafür vorgesehene Li-Ion oder LiPo mit der dafür vorgesehenen Spannung für die entsprechenden Motoren (siehe meine Motorenliste)

    - der Dart wurde möglichst ohne Lauf verschossen

    - geschossen wurde mit vollständig geladenen Li-Ions / LiPos

    - geschossen wurde in einem Windstillen Raum

    - die verschossenen Darts waren neu / fast neu

    - 10 Darts je Messung

    - der Blaster war für die Messung auf einer Halterung fixiert

    - die Mündung wurde mittels Zielhilfe möglichst auf die Mitte der Moggih-Box ausgerichtet

    - gewertet wurden nur die Treffer


    Reichweite


    Die Reichweite die ein Blaster hat ist ebenfalls für die entsprechenden Wettbewerbe interessant.

    Dabei ist jedoch zu beachten das es hier aufgrund von Wind immer Abweichungen geben kann. Deswegen sind die von mir gemachten Tests da etwas weniger aussagekräftig da die Bedingungen sich natürlich von Tag zu Tag ändern können. Ausserdem ist die maximale Entfernung die mir in einem geschützten Innenhof zu Verfügung stand 40 Meter. Einige der Blaster überschritten dieses sehr deutlich.

    Die Kriterien dafür waren wie folgt.

    - der dafür vorgesehene Li-Ion oder LiPo mit der dafür vorgesehenen Spannung für die entsprechenden Motoren (siehe meine Motorenliste)

    - der Dart wurde möglichst ohne Lauf verschossen

    - geschossen wurde mit vollständig geladenen Li-Ions / LiPos

    - geschossen wurde in einem Innenhof

    - die verschossenen Darts waren neu / fast neu

    - 10 Darts je Messung

    - der Blaster wurde freihändig stehend, „möglichst gerade“, also nicht angewinkelt, geschossen

    - Als Ziel zum anvisieren diente eine Türe mit den Abmessungen 150 x 200 cm, einige Blaster schafften es diese Türe mehrfach zu treffen.


    Die gesammelten Tests wären nicht möglich gewesen wenn ich nicht Leute habe die mir dabei geholfen habe, deswegen finde ich es richtig mich bei euch zu bedanken. Danke Jungs, ihr seid Gold wert!
     
  12. Jefe 2.0

    Jefe 2.0 Auf Blasted zuhause

    Ich habe gerade auf der Seite von www.Blastertech.com.au folgende Ausführung gefunden. Für den einen oder anderen ist das evtl auch ganz Interessant. Das ganze deckt sich ziemlich gut mit meinen Tests.

    There are a multitude of combinations when it comes to selecting a Flywheel Cage and Flywheels which can be quite confusing to many. Dart velocity (fps) primarily is a result of flywheel gap distance (crush), supported secondarily by appropriately sized motors, wiring, switch, battery pack and other system components. This flywheel gap is the measured distance between both flywheels and is a combination of Flywheel Cage Size and Flywheel Root Diameter.

    To calculate the flywheel gap/distance, it is simply:

    Flywheel Cage Size (distance between motor shaft to motor shaft)
    minus
    Flywheel diameter (root diameter)

    Example:
    Worker Black 42.5mm metal cage has a motor shaft to shaft distance of 42.5mm
    Worker Black Smooth Flywheels have a root diameter of 34.5mm
    42.5mm - 34.5mm = Flywheel gap of 8mm (look up table: 8mm has an expected fps of 140-150fps)

    Look up table
    Flywheel Gap / Expected FPS
    10mm / 100-110fps
    9.5mm / 110-120fps
    9mm / 120-130fps
    8.5mm / 130-140fps
    8mm / 140-150fps
    7.5mm / 150-160fps
    7mm / 160-170fps

    Please note: This is to be used as a expected guide only. There are many variables which will slightly vary the outcome: flywheel (surface type, concavity), dart type (quality old and new), motors used, envorimental conditions, electrical components used, quality of work (soldering etc), flywheel cage material (plastic cages flex more than metal). Upgrade motors MUST be used: smaller the gap, the more load on the system and need for a higher torque motor. Rewire with appropriate gauge wire and switch (mosfet if needed) must be performed with use of a proper Lipo pack. Also remember: Smaller the gap, more dart velocity, but also more wear and tear on darts.
     
    zeichner76, Crash Override, Void und 8 anderen gefällt das.
  13. Xolga

    Xolga Neuer Benutzer

    Super Erklärung! Vor allem für Neulinge wie mich ein super Einstieg!!
    Danke!!
     

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