Nerf Modulus Regulator, Voltage Mod?

Dieses Thema im Forum "Anfragen & Anregungen" wurde erstellt von Kubeschla, 5. Oktober 2017.

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  2. Schon klar. Ich hab mich etwas konfus ausgedrückt. Also noch ein Versuch :)
    -->
    Einen 2S Lipo verträgt die Regulator! Also auch die tatsächlichen 8,4V und nicht nur die nominalen 7,4V!

    Aaaber: es gibt ein Youtubevideo in dem eine Regulator mit grauem Trigger bei ...blabla, ich meinte das hier:




    Offensichtlich verträgt die "grey-trigger-version" keinen 2S Lipo!

    "Meine" Regulator verträgt den 2S Lipo wunderbar...gut ich hab vielleicht 15 magazine damit verballert, bevor ich sie zerlegt hab. Könnte es sein, daß die Elektronik erst nach ner gewissen Zeit den Geist auf gibt? Dann bau ich d doch nen schwächeren Akku(s) rein.

    edit: @Jack Diesel Danke! Die umständliche Formulierung habe ich nicht bemerkt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. März 2018
  3. KiQu

    KiQu Neuer Benutzer

    Ich habe hier eine ganz gute Anleitung gefunden und übersetzt:



    Übersetzung (bin etwas eingerostet):

    Was man braucht:
    Das 5V Relais hat 5 Pins. Auf einer Seite sind 2 für die Spule, die dann das Relais triggern. Auf der gegenüberliegenden Seite sind die 3 üblichen C,NO,NC Pins, die man ja auch von den Switches kennt.

    Auf dem Regulator Mainboard sind 4 Kabel, die wir wirklich brauchen:
    • die zwei Kabel zum Batteriefach
    • die zwei Kabel die zum Pushermotor gehen
    Die Kabel die zu den Switches und zur Magazin-Led gehen können wir erst mal so lassen. (oder wie üblich entfernen)

    Jetzt nehmen wir die 2 Kabel die zum Batterieschacht führen:
    • Den Minuspol verbinden wir mit dem Minuspol des Lipos.
    • Der Pluspol ist etwas komplizierter: Wir nehmen den LM7805 Spannungsregler und verbinden den Pluspol des Kabels mit dem Ausgang des Sapnnungsreglers.
    • Die Zwei Kabel vom Pushermotor kommen an die beiden Spulen-Pins vom 5V Relais.
    • Der Minuspol vom Pushermotor wird mit mit C auf dem Relais verbunden
    • Der Pluspol vom Pushermotor wird mit dem Pluspol der Batterie und dem NC Pin am Relais verbunden
    • Der NO Pin vom Relais geht an den Minuspol des Lipos

    Zum Schluss noch die Flywheels verkabeln (das ist leider nicht weiter beschrieben) aber kann ja auch nicht gross anders sein als bei der stryfe.
    Hier ist nochmal ein Bild mit der Verkabelung:



    An ein paar Stellen habe ich noch leichte Verständnisprobleme, aber ich denke mal wenn alles vor einem liegt würde das klappen. Vielleicht hat ja der eine oder andere erfahrene Modder (am besten aus NRW) Lust das mal zu testen. Ich würde meine Regulator + das Material zu Versuchszwecken zur Verfügung stellen. Spesen inklusive ;)
     
  4. Hoeni

    Hoeni Auf Blasted zuhause

    Sagen wir so: Ich habe eine defekte Regulator im Keller liegen und teste die nach und nach durch, WAS an der defekt ist. Die Motoren tun es, das ist schon mal klar. Ist halt die frage ob da irgend ein Lock spinnt oder eine der IF Leds durch ist und dauerkontakt schaltet oder so.
    Ich fürchte aber, das man bei der die Platine gebraten hat mit 3 IMR zellen auch wenn der Beistzer meint, das das nicht passiert sei...

    Ansonsten ist die Reddit Anleitung dicht an dem, was ich da für eine funktionierende Regulator plane:
    - UBEC für die 5v Versorgung der PLatine
    - Versorgung Flywheels durch eine Mosfet Lösung wie bei der Jyn Erso/Cassian Andor um den kleinen Microschalter weiter nutzen zu können und je nach Anwendungsfall mit 2 oder 3s arbeiten zu können
    - ein Mosfet das dem Pushermotor "Gas gibt" und eben durch die Platine (die ja bei 5v dank ubec landet) das ganze regelt.

    Der Vorteil der Lösung hier ist, das das Relais den Pushermotor bremst, was meine mosfetlösung so nicht machen würde.
     
  5. KiQu

    KiQu Neuer Benutzer

  6. Moggih

    Moggih Auf Blasted zuhause

    Ich habe mich in letzter Zeit mal eingehender mit der Regulator befasst und erstmal im Detail geschaut, welche Anschlüsse welche Funktion haben:

    1620556500013.jpg

    Obere Reihe:
    ## BR links oben ist die Plusleitung vom Jamdoor-Lockswitch
    ## WH daneben ist die Plusleitung hin zum Pusher-Motor
    ## GR bei MOT ist das Minus vom Pusher-Motor
    ## YL bei MOT ist die Minusleitung von den Flywheelmotoren
    ## PU ist die Plusleitung zum Jamdoor-Lockswitch
    ## RD und GY vom SW3 führen zum Flywheeltrigger
    ## BK und GY von BAT sind für die Stromversorgung der Platine, BK direkt zum Minus der Stromversorgung, GY zur Thermistorplatine beim Plus der Stromversorgung

    Untere Reihe:
    ## BK & RD links unten (D4) sind die Leitungen zur Status-LED
    ## BL & BK daneben (D8) sind der linke Teil der Lichtschranke
    ## GY (PA3), GY (PA2) und RD (VDO) sind der Selectfire-Switch
    ## BK & WH daneben sind der rechte Teil der Lichtschranke
    ## BL & YL (SW5) sind der Pusher-Switch

    Von der Thermistorplatine beim Plus der Stromversorgung geht eine orangene Leitung zum Magazinschacht-Lockswitch. Von dort eine graue Leitung weiter zum Jamdoor-Lockswitch.

    Am Jamdoor-Lockswitch ist wiederum die purpurne Leitung PU, die von der Steuerungsplatine kommt, sowie ein kurzer roter Draht zu einer weiteren Thermistorplatine. Von dieser Platine geht dann BR zurück zur Steuerungsplatine und ein blauer Draht zum Plus an den Flywheelmotoren.

    Soviel zu den Stock-Zuständen, aber das ist ja langweilig. Wir wollen ein anständiges Motor-Flywheel-Cage-Setup, das Performance und Laufruhe bringt. Deshalb:

    === Umrüstung auf LiPo-Betrieb mit UBEC ===


    Um zuerst den Flywheel-Stromkreis aus der Platinensteuerung zu entfernen wie folgend vorgehen:

    - Von der Steuerungsplatine die gelbe Leitung "YL" , sowie die beiden Leitungen vom Flywheeltrigger bei SW3 abknipsen und isolieren oder besser: sauber auslöten ohne die Platine zu beschädigen ^^
    - Beim Jamdoor-Lockswitch die blaue Leitung vom kleinen Thermistorboard entfernen (die zum + der Flywheelmotoren geht)

    Nun kann man einen neuen, separierten Flywheel-Stromkreis direkt am LiPo-Anschluss anklemmen, wahlweise ergänzt um einen MOSFET.
    Spoiler: 
    Man kann alternativ auch die Flywheels durch die Platine schalten lassen. Die Platine schaltet die Flywheels im Stockzustand ein, indem der Stromkreis zwischen PU und YL geschlossen wird. PU ist die Plusleitung, die von der Platine zum Jamdoor-Lock geht und bei geschlossener Jamdoor eine kleine Thermistor-Platine und von dort über eine blaue Leitung die Flywheelmotoren erreicht. YL ist die Minusleitung, die direkt von den Flywheelmotoren zurück zur Platine führt. Durch Ausprobieren habe ich ermittelt, dass Plus an den Motoren bereits anliegt, sobald alle Lockswitches geschlossen sind. Die Platine schaltet also Minus. Ein N-Channel-MOSFET, wie wir ihn normalerweise einsetzen, hilft uns da nicht weiter. Der würde Strom von Source zu Drain fließen lassen, wenn eine positive Spannung am Gate anliegt. Wir bräuchten in diesem Fall aber einen P-Channel-MOSFET, der über eine negative Spannung geschaltet wird. Den würde man in die Minusleitung der Motoren einsetzen und Leitung YL von der Platine ans Gate anschließen. Da die meisten Blasterenthusiasten eher nur N-Ch.-MOSFETs rumliegen haben, ist das aber vermutlich der seltenere Weg.
    Dabei legen wir zusätzlich je eine Leitung an Plus und Minus des LiPo-Anschlusses, die wir anschließend für den UBEC benötigen. Diese verbinden wir mit dem UBEC Stromeingang (Input). An den Stromausgang (Output) kommen die Leitungen zur Steuerungsplatine, die vorher am Batteriefach-Anschluss angeschlossen waren. Plus und Minus jeweils wie auf der UBEC Platine eingezeichnet.

    1620556992663.jpg 1620557000261.jpg

    Solche UBECs bekommt man bei üblichen RC-Teilehändlern oder schlicht bei ebay, wenn man nach "UBEC 6V" sucht. Kostenpunkt je nach Lieferant 3-9 Euro.

    Thermistoren und Locks können alle drin bleiben, da sie ja nur der Stockleistung ausgesetzt sind. Dazu stellen wir sicher, dass der UBEC auf 6V eingestellt ist (entspricht der Stock-Stromversorgung von 4x 1,5V Batterie). Manche UBECs haben auch 5V-Optionen, aber dann würde der Pusher-Motor vermutlich langsamer laufen.
    (Fun Fact: Der Steuerchip und alles sonst auf der Steuerplatine laufen mit 5V. Der auf der Platine befindliche Spannungsregler für 5V ist genau das Bauteil, das bei Verwendung von Stromquellen mit mehr als 7-8 Volt meistens abraucht. Ihn gilt es zu schützen, weshalb wir den UBEC vorschalten, der mehr Eingangsspannung verträgt)

    !!! Bei Verwendung von LiPos sollte man IMMER einen Killswitch einbauen. Dieser hat in diesem Setup zudem die Funktion, die Elektronik im Blaster komplett abzuschalten. Andernfalls könnte einem die Steuerelektronik über längeren Zeitraum den LiPo tiefenentladen. !!!

    Aus dem Batteriefach kann man die nicht mehr benötigten Kontakte rauslösen, genauso wie die Stege, um Platz zu schaffen. Dann hat ein 3S-LiPo-Pack ausreichend Platz im Batteriefach. Wie hier zu sehen in meinem Testlauf + Demonstration:




    Theoretisch* kann man auch den Pusher-Motor austauschen. Verwendet man einen, der mit 6V läuft und keine allzu hohen Ströme (Ampere) zieht, kann man den originalen Motor 1:1 austauschen. Will man aber eine höhere Schussfrequenz und dafür einen schneller drehenden Pusher-Motor, sollte man diesen ebenfalls aus dem 6V Steuerstromkreis herauslösen und über einen MOSFET ansteuern. (Oder statt des ganzen Aufwands direkt eine andere, z.B. mikrokontrollergesteuerte Lösung suchen. Narfduino FTW!)

    *Praktisch ist noch zu ermitteln, ob durch einen schneller drehenden Pusher-Motor nicht die Steuerzeiten des Select-Fire-Moduls zu lang werden. Es kann dann gut sein, dass bei Einzelschuss mehrere Darts abgefeuert, bei eingestelltem 3er Burst stattdessen 5-6 oder noch mehr Schüsse ausgelöst werden. Ich weiss noch nicht, ob die Platine die abgeschossenen Darts über die Lichtschranke tatsächlich zählt oder je nach eingestelltem Feuermodus einfach unterschiedliche Laufzeiten auf den Pusher-Motor gibt. Selbst wenn die Platine die Darts zählt und nach einem Einzelschuss oder 3er Burst die Stromzufuhr zum Pusher-Motor stoppt, kann ein Tuningmotor dennoch möglicherweise unerwünscht nachlaufen, da so erstmal keine aktive Motorbremse realisiert ist. Dafür müsste man den Pusher-Motor eigentlich mit sich selbst kurzschließen wie bei einer Rapidstrike - und das ist nicht ganz so trivial, vor allem wenn man einen MOSFET verwendet.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Mai 2021
    Dominik, dermam, TK99699 und 6 anderen gefällt das.

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