Dragunov Modell

Dieses Thema im Forum "Marke Eigenbau" wurde erstellt von medusa, 18. Juni 2018.

  1. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

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  3. Feile angesetzt und unter Zerfließen Form in die Front gebracht:

    receiver5c.png receiver5d.png

    Rechts hab ich mal ein paar Dinge angebaut, um zu sehen, wie es später so wirkt.
    Am Wochenende bin ich unterwegs, die Tage drauf muß ich mich dann mal dem anderen Ende widmen. Da kommt ja auch Holz hin.
     
  4. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    Hmja. So ein Urlaubstag nach zweieinhalb Tagen Festival (zwecks Komaabbau) hatte neben der endlich erledigten Steuererklärung für letztes Jahr auch den Vorteil, daß sich der Bastelrückstand vom Wochenende aufholen ließ.

    receiver6a.png receiver6b.png

    Da sind auf dem Weg nach hinten weitere Verstärkungen des Receiverkastens dazugekommen. In die mittlere Öffnung kommt später der Abzugskasten rein, der relativ klein sein kann, deshalb habe ich die Wände hier ordentlich aufgedickt. Dieser Bereich wird später die Zugkräfte der Plungerfeder aufnehmen müssen, deshalb ist Stabilität angesagt..
    Wie immer ist auch hier nicht viel Platz in der Shell, daher müssen auch an dieser Stelle schon wieder Nuten für den Catch ausgespart bleiben. Während alles trocknet, habe ich zur Anprobe schon mal Catch und Plunger reingesteckt.
     
  5. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    Nächtliches Spätbasteln-Bild... ich hab aus dem dicken 5mm-PVC einen Klotz gemacht, der über die Ansätze der Gewindedinger im Holz der Schulterstütze geht.

    receiver7a.png
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. August 2018
  6. Genaro1998

    Genaro1998 Erfahrener Benutzer

    Wow!
    Einfach nur Krass was du da wieder auf die Beine stellst!!
     
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  7. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    Manchmal denke ich darüber nach, ob ich nicht damals besser eine Lehre bei einem Büchsenmacher angefangen hätte.... :smoke:

    Heute in der Abendkühle hab ich den Klotz eingeklebt, mit provisorisch eingeschraubter Schulterstütze für die leichtere Justage.. Das war nicht ganz so kritisch wie bei der Mutter für den Lauf, aber einigermaßen gerade muß die Schulterstütze hinterher ja auch sein.

    receiver7b.png

    Auch hier hab ich die Klebestelle wieder mit der Zwinge fixiert, damit die Teile unter Druck schön fest verschweißen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. August 2018
  8. PlopAutsch

    PlopAutsch Guest

    Umschulung?^^
     
    medusa und Genaro1998 gefällt das.
  9. MolotovRocktail

    MolotovRocktail Erfahrener Benutzer

    Die größten Lügen der Menschheit:
    1. Klimawandel gibts gar nicht.
    2. Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen.
    3. Die Rente ist sicher.
    4. @medusa macht hier nur mittelgradig gutes Zeug.
     
    Rebound, Hoeni, medusa und 3 anderen gefällt das.
  10. Genaro1998

    Genaro1998 Erfahrener Benutzer

    was ist dieses Rente von dem du da redest? ;)
     
  11. Alpha Asample

    Alpha Asample Erfahrener Benutzer

    Frag mal deine oma...die weiß das vieleicht noch
     
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  12. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    Wenn ich Glück habe, bekomme ich auch noch ein wenig... Rente, meine ich. ;)

    So, und wenn ich hier schon wieder so gebauchpinselt werde, daß ich trotz der Hitze zu schnurren anfange, dann gibts dafür auch noch das Foto vom ersten Zusammenbau aller Teile, die schon da sind:

    dragunov_WIP_total.png

    Sieht doch schon nach einem Blaster aus. :wuhuu:
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. August 2018
  13. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    Ein Problem hat sich bei der Anprobe gezeigt (dafür war sie ja da): der Übergang von der Muffe für den Lauf zum Gehäuseunterteil ist nicht so fest, wie er sein sollte. Der Blaster läßt sich an der Stelle etwas "biegen".
    Nun hat das Vorbild an dieser Stelle so einen halben "Tunnel", der dazu dient, die Verschlußwarzen zu verriegeln. Scheinbar dient er nicht nur dazu, sondern versteift das ganze Bauteil auch noch gegen Biegung. Ich dachte, weil ja kein verriegelnder Verschluß da ist, brauche ich das Teil überhaupt nicht. Denkste wohl....
    Also habe ich ein Stück 40er Rohr genommen, ein paar Streifen davon in heißen Wasser größer und kleiner gebogen und das Ding nachgebildet.

    receiver8a.png receiver8b.png receiver8c.png

    Eigentlich ist es ziemlicher Murks, das nachträglich dranzustoppeln, und zu groß ist es eigentlich auch, weil der Schlitten ja reinpassen muß. Aber naja. Ich hoffe mal, daß der Lauf dann weniger wackelt, wenn in ein paar Tagen die Klebestellen weitgehend ausgehärtet sind.

    Ansonsten ist das Gehäuseunterteil, das im englischen Sprachraum "Receiver" genannt wird, damit soweit fertig. Ein paar Löcher bohren und Nacharbeiten sind noch nötig, weil da ja noch Achsen von den diversen Hebelchen reinkommen.
    Aus einer Laune heraus hab ich mit dem Dremel an der entsprechenden Stelle eine "Seriennummer" eingraviert. Hat die PTRD bei der Gelegenheit auch gleich eine bekommen. :)

    receiver_total.png

    Das ist nochmal die Totale von dem ganzen Bauteil. Falls jemand hier eine CNC-Maschine im Keller hat, kann er gerne mal die Zeit investieren, das Gegenstück aus einem 320mm x 45mm x 75mm massiven PVC-Klotz zu fräsen, falls das überhaupt geht. Das entspräche dann dem Vorbild. Und ich wäre neugierig, ob das Resultat stabiler und aufwändiger zu machen wäre als Laubsäge-Handarbeit und 'ne Tube Kleber.

    Soweit, so gut. Ziel war es, das Teil fertig zu haben, ehe ich in Urlaub gehe, das ist soweit geschafft. :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. August 2018
  14. Alpha Asample

    Alpha Asample Erfahrener Benutzer

    Und wieder mal sitze ich mit offenem mund vorm bildschirm und kann nicht wirklich glauben was ich sehe, sehr beeindruckend
     
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  15. PlopAutsch

    PlopAutsch Guest

    Klebst du mit Tangit? Das sollte eigentlich bombenfest halten.
     
  16. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    Ja, PVC immer mit Tangit. Allerdings muß man auch damit wissen, was man tut (z.B. Klebestellen immer fein anschleifen), sonst wird's nix.
    Besonders bei großen Klebestellen dauert es allerdings lange, bis die Lösemittel wieder nach draußen diffundiert sind. Am Ende (nach Wochen) wird auch reines Tangit richtig hart (ich hab eine Stelle am Tisch, an der ich überschüssige Reste abstreife, da sehe ich das). Allerdings geht es durch lange Zwischenphasen, in denen es gummiartig und später hornartig ist. Wie fest es wirklich wird, merkt man manchmal erst nach Monaten (so war's bei der PTRD).

    Anyway... Sport ist heute ausgefallen, weil die Halle zu warm war, deshalb habe ich ein paar Kleinigkeiten vorne am Blaster gebastelt.

    gaskolben1.JPG gaskolben2.JPG gaskolben3.JPG

    Das sind die Teile um den Gaskolben... ich hab einen Gaszylinder aus dünneren PVC-Rohren gemacht und einen Gaskolben aus Alu mit ein paar aufgeklebten Ringen. Der Stößel ist 5mm Alu, das hatte ich gerade noch rumliegen.
    Das erste Bild zeigt die Einzelteile aufgereiht mit Terin's Druckteil, das sie aufnimmt. Im Gaszylinder liegt eine Feder (ist glaub ich vom AR in der LS). Die gehört qua Vorbild eigentlich ans andere Ende, aber auf diese Weise bekommt der Stößel eine echte Funktion: er rastet nämlich mit dem Federdruck in eine Vertiefung am Receiver ein und verhindert so, daß dieser und das Rearsight sich gegeneinander verdrehen können. Das zweite Bild zeigt den Kram zusammengebaut.
    Und wo ich gerade schon mal unter dem Rearsight zugange war, habe ich dem eine etwas größere Kimme verpaßt, so in der Art eines kleinen Bleches, wie es an den echten Sights auch ist. Sieht man leider nur als Schatten richtig.

    Das ganze hat auch gut geklappt, den Gaskolben kann man dank der Feder auch richtig bewegen. Nicht so schön, aber nicht ganz unerwartet: die eine Hälfte des Griffschutzes aus Holz paßt jetzt nicht mehr. Da werden die Tage noch Späne fliegen.

    Ohne Foto: an der Schulterstütze habe ich am Ende noch ein "Abschlußblech" angebracht. Das ist aber nur ein gebogenes Stück PVC und eher unspektakulär.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. August 2018
  17. Genaro1998

    Genaro1998 Erfahrener Benutzer

    WOW
    was du nur wieder episches baust!
    darf man das eigentlich? So viel besser sein als alle anderen? ;)
     
  18. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    Ich glaub nicht, daß ich soviel besser bin, nur anders... möchte meine Machwerke z.B. nicht mit einer "Green Mamba" vergleichen.
     
  19. Genaro1998

    Genaro1998 Erfahrener Benutzer

    fühl dich einfach gebauchpinselt und stell dein Licht nicht unter den Scheffel ;)
     
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  20. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    Ein kleiner Haufen Späne gestern, heute noch einer und dann paßt es endlich:

    gaskolben4.JPG

    Und die neuen Schrauben sind drin, jetzt auch in allen Gewindelöcherm.
     
  21. Genaro1998

    Genaro1998 Erfahrener Benutzer

    Wow!!
     
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  22. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    Bißchen Bonuszeit hab ich noch, bevor wir wegfahren. Ich hab deshalb schon mal mit dem Teil angefangen, das den Plunger nach vorne hin stützen wird. Schwalbenschwänze reingefeilt, die entsprechenden Nuten sind schon im Receiver vorhanden. (Planung ist alles!)

    plungerblock1.png
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. August 2018
  23. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    Verstärkungsteile drauf, plus einem Anschlag, damit der Block nicht in die Laufbahn des Schlittens rutscht. Rechts im Bild ist er eingebaut zu sehen.

    plungerblock2.png plungerblock3.png

    Kann man übrigens ohne Werkzeug ausbauen, so wie auch die anderen Innereien. Eines der Details, die mir am gleichgroßen Vorbild sehr gefallen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. August 2018
  24. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    Das letzte Urlaubswochenende habe ich zuhause verbracht und natürlich nach fast zwei Wochen Abstinenz einen Bastelrausch bekommen. Ich bin auf die Teile hinter dem Plunger los, also den Catchhalter und das Federlager.
    Zu letzerem hatte ich die Idee, einen der PVC-Schraubflansche zum Verkleben mit Rohren zu verwenden. Die Überwurfmutter hält dann die Feder hinten fest und erlaubt etwas, was ich von Anfang an bei allen Blastern sehr schmerzlich vermißt habe: man kann bei keinem die Feder wechseln, ohne vorher das Sch...ding komplett zu zerlegen. Das wollte ich hier anders haben.

    catch+federlager1.JPG catch+federlager2.JPG catch+federlager3.JPG catch+federlager4.JPG

    Die Bilder zeigen die Phasen des Baues, angefangen mit den ausgesägten Einzelteilen. Das letzte Bild zeigt die Position im Blaster relativ zur Plungertube. Der Worker-Catch ist noch nicht drin, weil die Klebestellen noch nicht fest genug sind.
    Ursprünglich sollte das ganze Ding ein Teil werden, allerdings geht es dann weder rein noch raus. Sowas stellt sich heraus, wenn man die Einzelteile zwischendurch immer mal wieder einpaßt und nacharbeitet. Also mußte ich es in zwei Teilen lassen, damit man den Catch bei der Montage/Demontage einzeln rein- oder rausmachen kann. Deswegen habe ich die vordere Catchhalterung nachträglich noch verändert.

    Ich habe mit dem Catch eine ganze Zeit herumprobiert, bevor das kleine halbrunde Gegenlager auf der Oberseite für die Catchfeder eingeklebt war. Es funktioniert jetzt alles halbwegs, geht aber noch etwas schwer - wie immer bei neuen Sachen. ;) Einige Stellen, besonders der Eingang zum Federlager, mußten noch ganz schön abgeschliffen werden, ehe es soweit war. Das ist alles ziemlich eng gebaut.

    Auch die Überwurfmutter mußte Material lassen, ehe sie in den Blaster paßte. Jetzt kann man sie abschrauben und mit dem Führungsrohr für die Plungerstange abnehmen, dann fällt einem später die Feder praktisch schon entgegen, ohne daß man den ganzen anderen Rest anfassen muß.
    Die Festigkeit der Schraubverbindung berechnet sich wie folgt: der Flansch ist für 16bar gedacht. Bei 16mm Innendurchmesser sind das 2cm² Querschnittsfläche, die Kraft entspricht also dabei 320N (32kg), die die Verschraubung halten sollte. Das ist wohl ausreichend für die gängigen Blasterfedern. ;)

    Was noch fehlt ist eine Fixierung der Ausbuchtung, in der die Catchfeder liegt. Ursprünglich sollte das komplett geklebt sein. Jetzt, zweiteilig, stellt sich heraus, daß der Druck der Plungerfeder die beiden Teile oben im Bereich der Catchfeder auseinanderdrücken möchte. Da muß noch eine Sicherung rein. Platz dafür ist noch, weil die ganze Knubbel oben massiv ist (nur mit Ausnahme des Tunnels, in dem die Catchfeder etwas krumm liegt).
    Mach ich vielleicht mit einer kleinen Rändelschraube oder so.
     
  25. medusa

    medusa Erfahrener Benutzer

    Hab jetzt zwei Abende mit Probieren und dann Verstärkungen und Abstandhalter einbauen verbracht... heute war dann der "First Dart" endlich soweit.

    catch+federlager5.JPG catch+federlager6.JPG

    Da sind die beiden Teile noch mal nachgearbeitet, rechts alles eingebaut. Als Feder zum Testen hab ich erstmal die Stock Feder von der Rampage (mein allererster lang hingegangener Blaster) reingetan.

    Es stellte sich heraus, daß der Druck der Feder das L-förmige Hinterteil verbogen hat, deshalb sind da jetzt Verstärkungen dran. Am Catchhalter auch, damit der Catch nicht festgeklemmt wird.
    Den Knubbel hab ich längs durchbohrt, allerdings reicht ein einfacher Bolzen (Stahlnagel) darin, damit die Catchfeder das Teil nicht einseitig nach oben schiebt.
    Nach etwas Anpassen und Feilen catcht sie nun und läßt sich auch abschießen. Es ist allerdings noch viel Reibung im System, so daß die Darts jetzt noch nicht so berauschend fliegen. (Weiß jemand, wie die exPT geschmiert werden sollte? Die Silikondichtung schrubbelt ganz schön in der Tube - das geht dadurch ziemlich schwer.)
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. August 2018
  26. Nairolf

    Nairolf Erfahrener Benutzer

    Die Dichtung sollte sich gar nicht bewegen, die dient ja lediglich dem Abfedern.

    Ab hier: https://blasted.de/threads/der-worker-expt-und-prophecy-r-erfahrungsthread.6837/#post-154592
    nachzulesen :)
     
  27. Balthazar2026

    Balthazar2026 Erfahrener Benutzer

    Vermutlich ist die dichtung am Plungerhead gemeint. Und die schrabbelt ungefettet gut in der Tube herum.

    Wenn ich das richtig gesehen habe legt Worker in seinen Sets mittel- bis hochviskoses (Silikon?) Öl bei.
    Würde mich in die Richtung orientieren.
     
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